Aktiv traden mit Rohstoff-CFDs

Rohstoffe im weltweiten Handel

Rohstoffe bilden die Grundlage für jedes Wirtschaftssystem. Ohne sie wäre eine Produktion kaum möglich und auch die Arbeit der verschiedensten Dienstleister – vom Taxifahrer bis zum Webdesigner – wäre ohne die Rohstoffe, die im Auto oder im Computer verbaut sind nicht denkbar. Dementsprechend sind Rohstoffe heute mehr denn je im Fokus der Finanzmärkte und bilden eine vielbeachtete Anlageklasse. Das Auf und Ab an den Rohstoffmärkten ist zudem für spekulative Anleger eine spannende Möglichkeit zum Handeln. Für ein zielgerichtetes Handeln mit Rohstoffen bieten eine Vielzahl von Anbietern CFDs an, sodass auch Privatanleger an der Kursentwicklung von Rohstoffen partizipieren können.

Handeln mit Rohstoff-CFDs

Der Handel mit Rohstoff-CFDs unterscheidet sich im Grundsatz nicht vom Handel mit CFDs auf Aktien oder Indizes. So wird beim Rohstoff-CFD ebenfalls eine Long-Position oder Short-Position eingenommen, das heißt, es wird entweder auf steigende oder auf fallende Kurse gewettet. Der einzige Unterschied zu anderen CFDs besteht darin, dass das Underlying – also der Wert auf den sich der einzelne Kontrakt bezieht – keine Aktie oder ein Index ist, sondern durch den jeweiligen Rohstoffpreis an einer ausgewählten Börse bestimmt wird. So gibt es beispielsweise die bekannte Feinunze Gold oder aber auch weniger bekannte Rohstoffe wie Hafer oder Orangensaft. Rohstoff-CFDs werden jedoch nicht von allen Brokern angeboten. Die meisten großen Handelshäuser ermöglichen Dir aber das direkte Trading einer Vielzahl von Underlyings im Rohstoffbereich. Für Rohstoffe gibt es verschiedene spezialisierte Börsen, die zumeist in britischen Pfund oder US-Dollar notieren. Der interessierte Trader sollte sich vor dem blinden Kauf eines CFDs vorher genau über den jeweiligen Markt informieren, auf den sich sein CFD bezieht.

„Harte“ und „weiche“ Rohstoffe – Die unterschiedlichen Rohstoff-Klassen

Grundsätzlich wird zwischen sogenannten „harten“ und „weichen“ Rohstoffen unterschieden. Als harte Rohstoffe gelten dabei langlebige, aus der Erde gewonnene, natürliche Ressourcen. Dies sind zum Beispiel bekannte Rohstoffe wie Gold, Silber oder Rohöl, aber auch weniger bekannte Stoffe wie Palladium, Nickel oder Zinn. Dem gegenüber sind die als weich bezeichneten Rohstoffe solche, die nachwachsen oder nachgezüchtet werden können und nicht abgebaut oder gefördert werden müssen. Dies sind beispielsweise Baumwolle, Getreide, Reis oder Kaffee, aber auch Orangensaft oder Sojabohnen. Manchmal werden zur Energieproduktion verwendete Rohstoffe wie Rohöl oder Erdgas auch als Energie-Rohstoffe in eine eigene Klasse eingeteilt.

Rohstoff-CFDs handeln – Die Vor- und Nachteile

Der Handel mit Rohstoff-CFDs bietet für Anleger einige Vorteile. Zunächst reduziert der CFD-Handel für die Anleger das mit dem Rohstoffhandel verbundene Abnahmerisiko. So kann es im Rohstoffhandel passieren, dass der unwissende Anleger es versäumt eine Position vor Fälligkeit glatt zu stellen und plötzlich 100 Fässer Rohöl oder 100 Rinder abnehmen oder liefern müsste. Beim Handel mit Rohstoff-CFDs kann dies nicht passieren. Der Anleger kann hier sicher sein nur mit rein virtuell gehandelten Finanzprodukten zu arbeiten.
Ein weiterer Vorteil von Rohstoff-CFDs ist, dass Du zudem von den durch CFDs ermöglichten geringen Losgrößen profitierst. Muss im klassischen Rohstoffhandel für Kauf und Verkauf von Positionen oftmals eine sehr hohe Kapitaldeckung vorgewiesen werden, sind CFDs schon mit wenigen hundert Euros Investition handelbar. Nachteilig ist lediglich, dass bei CFDs aufgrund des hohen Hebels in Verbindung mit sehr volatilen Rohstoffmärkten sehr schnell Verluste anfallen können, die das Kapital aufzehren. Als Anleger muss man dementsprechend seine Positionen sehr genau beobachten.

Die Nachrichten nutzen – Was beeinflusst die Rohstoff-Kurse?

Die Kurse der einzelnen Rohstoffe werden grundsätzlich durch eine Vielzahl von Faktoren getrieben. Je nach Rohstoff wirken sich insbesondere die politische Großwetterlage, die Weltwirtschaft und das Klima unmittelbar auf die Kurse aus. Wird die Golfregion durch Kriege und Krisen wie aktuell im Irak und in Syrien erschüttert, führt dies zu einer erhöhten Unsicherheit bei den potentiellen Abnehmern von Rohöl und wirkt sich letztendlich in einem steigenden Ölpreis aus. Im Gegenzug verbraucht eine sich abkühlende Weltwirtschaft allerdings auch weniger, was den Ölpreis wiederum sinken lässt. Der Anleger ist hier gefordert, die Lage in Wirtschaft und Politik zu kennen und Krisen oder Aufschwünge für sich zu nutzen. Der anhaltende Erfolg der USA bei der Entwicklung der Fracking-Methode zur Ölförderung hat beispielsweise zu einem signifikanten Absinken des Ölpreises geführt. Hier gilt es für den Anleger: Immer auf dem Laufenden bleiben, damit aktuelle Entwicklungen und Trends frühzeitig erkannt und gewinnbringend genutzt werden können. Dies macht Rohstoff-CFDs zu einem attraktiven Finanzprodukt für erfahrene Anleger, da sich durch sie ein einfaches Investment mit einem hohen Hebel verbinden lässt.

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