Bester Smartphone Prepaid Tarif: Für Euch gefunden

icon_informationIm Dickicht der Anbieter ist es nicht leicht, den besten Smartphone Prepaid Tarif zu finden. Zumal nicht jeder Kunde die gleichen Ansprüche stellt. Man einer will nur Textnachrichten über WhatsApp und andere Messenger versenden, andere streamen unterwegs Musik oder brauchen große Datenmengen für ihren Routenplaner. Ein paar Grundregeln gelten aber für alle Nutzer. 

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Worauf Nutzer achten sollten

1. Datenvolumen

Wer ein Smartphone besitzt, der braucht in aller Regel auch Datenvolumen. Wer bisher einen Basistarif ohne Grundgebühren und Mindestumsatz gebucht hatte, muss jetzt umdenken. Daten, so wie Telefonminuten oder SMS-Einheiten einfach nach Gebrauch abrechnen, das bieten nur wenige Anbieter wie beispielsweise n-tv go! und EXPRESSmobil. Diese Tarife wenden sich vor allem an Besitzer klassischer Handys, sogenannter Feature Phones, die nur telefonieren und SMS schreiben wollen. 

Smartphone Absatz Grafik
Standard-Handys ohne Extras werden immer weniger verkauft. Absatz von Mobiltelefonen in Deutschland für Smartphones (blau) und Feature Phones (schwarz). Quelle: Statista

Für Smartphone-Besitzer ist das nur in Ausnahmefällen attraktiv. Beispielsweise wenn man sich meist in Reichweite eines WLAN zuhause, am Arbeitsplatz oder in der Hochschule befindet oder gar einen Vertrag mit einem WLAN-Anbieter hat. Wer auch noch wenig telefoniert, der kann sich einen Tarif mit Einzelabrechnung von Daten besorgen. Er sollte dann aber die Datenfunktion immer ausschalten und nur dann einschalten, wenn sie ausnahmsweise doch mal nutzen will. 

Für Nutzer, die eigentlich nur Textnachrichten über WhatsApp oder Threema versenden wollen, bietet Congstar außerdem eine Messaging Funktion. Zum Surfen und Versenden von Bildern sind Tempo und Volumen zu gering, für Text aber völlig ausreichend. 

Ein großer Pluspunkt ist eine Datenflat. Meiden sollten Kunden Tarife, bei denen automatisch Datenvolumen nachgekauft wird, sobald das alte verbraucht ist. Besser sind Tarife, bei denen der Kunde selbst aktiv werden und neues Volumen zunächst anfordern muss. 

Ideal aber sind Datenflats. Bisher bietet kein Mobilfunkbetreiber eine Flat ohne Drosselung der Geschwindigkeit. Einige Anbieter erlauben aber das Surfen mit reduziertem Tempo ohne Begrenzung. Das ist sehr praktisch, wenn beispielsweise am 29. eines Monats das schnelle Datenvolumen aufgebraucht ist. Statt für viel Geld ein neues Datenpaket zu kaufen ist es dann meist besser, die letzte Tage etwas langsamer zu surfen. Wer unbedingt mehr Tempo will, kann das natürlich auch bei diesen Tarifen nachkaufen. 

2. Netzqualität

Mit dem Smartphone surfen macht nur Spaß, wenn auch das Tempo stimmt. Das klassische Handynetz ist zwar dank EDGE (Enhanced Data Rates for GSM Evolution) deutlich schneller als noch vor 15 Jahren, doch akzeptabel wird das Tempo erst mit HSDPA (High Speed Downlink Packet Access), einer Weiterentwicklung von UMTS. 

Geschwindigkeit Edge Vergleich
Übertragungsgeschwindigkeiten verschiedener Standards. Zu beachten ist, dass die Skala logarithmisch ist, der Abstand zwischen 10 und 100 also genauso groß ist wie zwischen 100 und 1.000. Bei deiner regulären Darstellung wären die ersten drei Balken kaum zu erkennen. Quelle: Von CC-BY-SA-3.0 via https://commons.wikimedia.org/wiki/File:MobileBitRate-logScale.svg, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=16413192

 Während EDGE, eine Weiterentwicklung des klassischen Standards GSM, bei allen Anbietern ein relativ dichtes Netz bietet, gibt es bei den Standards der dritten Generation (3G, z.B. HSDPA) und der vierten Generation (4G, LTE) nach wie vor deutliche Unterschiede. 

ePlus seite
Auch nach der Fusion von E-Plus und O2 bleiben die beiden D-Netze überlegen.

 

Das beste LTE-Netz bietet die Deutsche Telekom. Sowohl die Zeitschrift Computerbild als auch die Stiftung Warentest kommen zu dem Ergebnis, dass niemand ein dichteres Netz bietet. Allerdings gibt es Tarife mit mehr als 100 MBit pro Sekunde fast nur bei der Deutschen Telekom, wo die Preise meist etwas höher sind. Zu den wenigen sonstigen Anbietern mit schnellem LTE im Telekom-Netz gehört  Mobilcom Debitel

Die meisten günstigeren Tarife bieten HSDPA, was für die meisten Nutzer auch völlig ausreichend ist. Hier hat in vielen Tests, beispielsweise dem von Computerbild, Vodafone die Telekom allerdings überholt. 

3. Wechselbare Einheiten 

SMS werden immer weniger versandt. 2012 erreichte die Zahl ihren Höhepunkt, damals wurden in Deutschland jeden Tag über 160 Millionen SMS verschickt, also mehr als zwei pro Einwohner. 2015 waren es noch rund 40 Millionen und damit weniger als im Jahr 2001. Vor allem Besitzer klassischer Handys, sogenannter Feature Phones, nutzen die SMS noch.  

 

SMS Entwicklung Grafik
2012 war ein goldenes Jahr für die Mobilfunkbetreiber - zumindest im Hinblick auf SMS. Dann kam der Siegeszug von WhatsApp und ähnlichen Diensten. Im Jahr 2015 wurden dann weniger SMS versandt als noch 2001. SMS in Deutschland in Millionen pro Tag. Bild: Statistiker-Blog nach Daten von VATM Dialog Consult

Tarife mit einer großen Zahl von SMS sind deshalb für die meisten Nutzer mittlerweile unattraktiv. Besser sind dann Angebote, die zwar Datenvolumen und Freiminuten zum Telefonieren enthalten, bei denen aber SMS individuell abgerechnet werden. 

Noch besser aber ist das Angebot von Vodafone, wo Einheiten sowohl für Telefonie als auch fürs Schreiben von SMS verwendet werden können. Dann müssen die klassischen Kurznachrichten nicht extra bezahlt werden, stattdessen bleibt eine Minute weniger zum Telefonieren. 

4. Günstige Preise

Natürlich darf der Tarif aber nicht zu teuer sein. Prepaid-Tarife sind oft günstiger, weil im Regelfall kein neues Mobiltelefon im Preis inbegriffen ist. Bei Postpaid-Verträgen erhält man oft alle zwei Jahre ein neues Gerät, muss aber entsprechend mehr bezahlen.

Hohe Preise Beispielbild
Ein gutes Prepaid-Angebot muss nicht unbedingt euer sein. Die im Bild abgebildeten 100 Trillionen Dollar (100 Billionen nach europäischer Bezeichnung) sind übrigens wegen der Hyperinflation in Simbabwe weitgehend wertlos.

Generell sind auch Discount-Anbieter oft billiger als die Netzbetreiber selbst. Bei Congstar finden Kunden daher oft günstigere Tarife als bei der Muttergesellschaft Deutsche Telekom, auch BASE ist oft preiswerter als O2

5. Geschwindigkeit

Alle Anbieter bieten die Datenübertragung nach den Standards der dritten Generation von Übertragungstechniken, meist dem auf UMTS basierenden HSDPA. Aber nicht alle Angebote sind gleich schnell. Die Geschwindigkeit hängt nicht nur vom Netz ab, sondern auch vom jeweiligen Vertrag. 

ISDN
ISDN ist längst nicht mehr Stand der Technik. Heute sind Mobilfunknetze deutlich schneller als im Jahr 1988 das damals relativ neue ISDN. Quelle: Von Deutsche Bundespost - scanned by NobbiP, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=12350911

Noch schneller ist natürlich LTE. Nur wenige Prepaid-Angebote enthalten LTE - und bei noch weniger stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis. Gut ist beispielsweise Vodafone CallYa

Bei einigen Unternehmen kostet zusätzliche Geschwindigkeit extra. Das ist beispielsweise bei Congstar der Fall. Auch mit dem sogenannten "Datenturbo" bleibt das Tempo allerdings weit hinter LTE zurück. Doch so viel Datenübertragung braucht gar nicht jeder. Das Herunterladen von Bildern geht beispielsweise auch mit dem Congstar-Basisangebot sehr gut. 

6. Guter Service

Auch der Service sollte passen. Das bedeutet, dass die Mitarbeiter des Telefonunternehmens bei Fragen und Problemen auch erreichbar sein sollen - und am besten nicht nur unter einer teuren Telefonnummer, sondern auch über eine reguläre Ortsdurchwahl. 

Ein weiterer Pluspunkt ist eine gute Internetseite, auf der alle wichtigen Informationen gleich gefunden werden. Auch Online-Bestellungen, schnelle Lieferung der SIM-Karte und ein übersichtlicher und sicherer Kontobereich sind wichtig. 

Am einfachsten ist ein Blick in unseren Prepaid Karten Vergleich. Dort lassen sich die Bewertungen anderer Nutzer vergleichen - und wer will, kann natürlich selbst ein Urteil über seinen Anbieter abgeben. 

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Unsere vier Vorschläge

Verschiedene Kunden haben verschiedene Ansprüche. Allerdings haben wir vier Angebote gefunden, die nach unserer Meinung für einige Kundengruppen besonders gut geeignet sind. 

Angebot 1: Individuelle Auswahl und Datenflat

Das erste Angebot ist gut für den Normalnutzer geeignet. Denn der Bedarf an Daten, Telefonminuten und SMS kann individuell zusammengestellt werden. Für Telefonminuten, SMS und Datenvolumen gibt es jeweils einen Regler, mit dem Werte zwischen Null und 500 eingestellt werden können. Je höher das Volumen, desto höher der Preis. Hinzu kommt bei den Prepaid-Angeboten eine einmalige Bereitstellungsgebühr. 

Congstar Vergleich
Die einzelnen Regler für Telefonminuten (lila), grün (SMS) und Daten (orange) lassen sich bei "Prepaid wie ich will" individuell verschieben. Außerdem gibt es zwei Standardangebote, eines mit SMS und 300 Minuten Telefonie, das andere ohne SMS und mit nur 100 Telefonminuten, dafür mehr Datenvolumen.

Wer seinen Bedarf noch nicht abschätzen kann, für den stellt Congstar zwei Prepaid-Standardtarife bereit. Einer wendet sich an Nutzer, die hin und wieder auch SMS versenden und viel telefonieren. Der zweite enthält keine SMS und nur wenige Telefonminuten, dafür mehr Datenvolumen.

Fast noch wichtiger ist, dass das Angebot von Congstar eine Datenflat hat, also unbegrenzt gesurft werden kann. Zwar nach Verbrauchen des schnellen Datenvolumens von mindestens 100 MB nur mit begrenzter Geschwindigkeit, aber zum Versenden von Textnachrichten und zum Abrufen von Fußballergebnissen, Börsenkursen und Wetterdaten reicht das. Außerdem lässt sich mit nur einer SMS schnelles Datenvolumen nachkaufen. 

Außerdem telefonieren Kunden mit Congstar im D1-Netz und haben daher besonders guten Empfang. Das dicht ausgebaute LTE-Netz bringt Kunden allerdings wenig, denn selbst mit dem Datenturbo, der extra kostet, wird bei den Prepaid-Verträgen nur HSDPA-Geschwindigkeit erreicht. Nachteilig ist außerdem, dass Einheiten für SMS und Telefonie getrennt gekauft werden müssen.

Angebot 2: Einheiten für SMS und Telefon verwenden

Einer der wenigen Anbieter, bei denen Einheiten sowohl für SMS als auch für Telefonminuten verwendet werden können, ist Vodafone. Beim Prepaid-Tarif CallYa ist eine bestimmte Zahl von Einheiten inklusive. Jede SMS und jede Telefonminute kostet eine Einheit. Die Ausstattung mit Datenvolumen und Einheiten ist außerdem relativ großzügig. 

CallYa

Das Vodafone Netz ist außerdem besonders gut. Bei 3G, wie erwähnt, sogar etwas besser als das der Telekom. Bei LTE liegt zwar die Telekom vorne, doch nachdem Congstar ohnehin keine LTE-Geschwindigkeit bietet, haben die Kunden davon nichts. 

Für Kunden, denen das CallYa Special Angebot ausreicht und für die preisgünstigere Kombinationen zu wenig bieten, macht Vodafone deshalb sogar ein besseres Angebot als Congstar. Allerdings können die Tarife nicht so individuell zusammengestellt werden wie bei der Konkurrenz.  

Angebot 3: Nur per WLAN im Netz

Nicht jeder braucht immer und überall Datenvolumen. Wer beispielsweise zuhause und am Arbeitsplatz WLAN hat, der ist den größten Teil des Tages kostenlos online. Für diesen Fall gibt es verschiedene Möglichkeiten. Wem es wichtig ist ständig online zu sein, der kann mit dem oben beschriebenen Congstar-Angebot einfach eine geringes Datenvolumen wählen, beispielsweise 100 MB. 

Wer dagegen keinen Wert darauf legt unterwegs Daten übertragen zu können, der kann das Datenvolumen sogar auf Null setzen. Wer gleichzeitig auch wenig telefoniert und kaum SMS verschickt, der kann auch hier einen niedrigen Wert wählen und im Extremfall sogar Telefonminuten und SMS einzeln abrechnen. 

Besonders gut ist in diesem Zusammenhang das Congstar-Angebot, ohne Zusatzkosten auch Textnachrichten über WhatsApp, MassageMe oder Threema zu versenden. Die Geschwindigkeit ist mit 32 KBit pro Sekunde zwar sehr gering, für das Versenden von Texten aber ausreichend. Gleichzeitig gibt es eine Obergrenze von 1,0 GBit pro 30 Tage, ab der das Tempo weiter auf dann nur noch 2 KBit pro Sekunde reduziert wird. Damit dauert selbst das Versenden von Texten mehrere Sekunden. Allerdings dürften nur sehr aktive Kurznachrichten-Schreiber das Volumen von 1,0 GBit überschreiten.  

 

n-tv go! screenshot
Günstiger Anbieter: n-tv go!

Allerdings sind die Minutenpreise bei Congstar höher als bei einigen Konkurrenten. Wer Daten nur selten braucht und Telefongespräche sowie SMS am liebsten einzeln abrechnet, der findet günstigere Angebote. 

Eine interessante Kombination bietet n-tv go! Die Einheiten sind vergleichsweise günstig und Daten werden, wie Telefonminuten und SMS, nach Verbrauch abgerechnet. Für aktive Internetsurfer lohnt sich das nicht, denn die Daten werden vergleichsweise schnell relativ teuer. Für 100 MB zahlt man aktuell rund das Dreifache dessen, was ein gleich großes Paket bei Congstar kostet. Allerdings zahlt man dafür auch nur den tatsächlichen Verbrauch, wer weniger benötigt, zahlt auch weniger. 

Wer beispielsweise im Regelfall nur über WLAN online geht, beim Städtetrip aber gerne unterwegs schnell ein gutes Restaurant suchen will, der spart auf diesem Wege Geld und bleibt trotzdem flexibel. n-tv go! ist ein Angebot der Drillisch-Tochter GTC, die ein fast identisches Angebot auch unter dem Namen EXPRESSmobil macht. 

Fazit

Auf einige Punkte müssen Kunden bei der Suche nach dem besten Smartphone Prepaid Tarif achten. Beispielsweise darauf, dass "UMTS-Geschwindigkeit" nicht überall das Gleiche bedeutet. Auch die Netzdichte ist nicht bei allen Angeboten die gleiche. Gut ist natürlich ein individuell zusammenstellbarer Tarif. Dagegen lohnt sich die Einzelabrechnung von Telefonminuten, SMS und Daten nur, wenn der Verbrauch sehr niedrig ist. Bei Daten ist das fast nie der Fall. Besser ist fürs Surfen eine Flatrate, auch wenn die Geschwindigkeit ab einer bestimmten Grenze gedrosselt wird. 

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