Bitcoin gerät mehr und mehr ins Interesse professioneller Anleger

Im letzten halben Jahr ist der Bitcoin-Kurs um 200 Prozent gestiegen - die Altcoins sind hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Die 25 größten sowie auch liquidesten Kryptowährungen haben im selben Zeitraum gerade einmal ein Plus von 125 Prozent verbucht. Dadurch konnte der Bitcoin auch die Dominanz von 33 Prozent auf über 60 Prozent ausbauen. Der Bitcoin bleibt also weiterhin die absolute Nummer 1.

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Der Bitcoin ist zurück - und wie!

Innerhalb von sechs Monaten ist der Bitcoin von rund 3.500 US Dollar auf knapp 14.000 US Dollar gestiegen. Hinter dem Aufschwung könnten, so die Krypto-Experten, Eigenhändler, Hedgefonds wie auch andere Finanzinstitutionen stecken. Aktuell sieht es nämlich danach aus, als würden sich immer mehr professionelle Anleger für die Kryptowährung interessieren.

Adam Grimsley (Prime Factor Capital) geht davon aus, dass die aktuell zu beobachtenden Unterschiede in der Entwicklung des Bitcoin und den anderen digitalen Währungen daher komme, dass in den Bitcoin Institutionen investieren, die für diese an das Jahr 2017 erinnernde Rally sorgen. So hat auch Portfolio-Manager Jamie Farquhar gemeint, dass die größer werdende Dominanz des Bitcoin wohl durch die institutionellen Käufer entstanden ist. „Es sind Makro-Manager und auch die vermögenden Privatkunden, die sich auf den Bitcoin konzentriert haben“, so Farquhar. „Es gibt aber auch genügend kleinere Institutionen, die jetzt in die Kryptowährungen investieren.“

Jospeh Denne, der Gründer von DADI, einem Informatik-Unternehmen, glaubt jedoch, dass man aktuell aber auch noch in Altcoins investieren könnte. „Die vermehrte Aktivität von Institutionen kann durchaus den kleineren wie unbekannteren Kryptowährungen zu etwas mehr Aufmerksamkeit verhelfen.“

Bei LMAX Digital habe sich die Korrelation zwischen dem Handel durch Eigenhändler, Hedgefonds sowie auch durch andere Institutionen und den Preisen der digitalen Währungen sehr wohl bemerkbar gemacht. Jener Krypto-Handelsplatz, an dem nur die Institutionen handeln können, verzeichnete einen enormen Anstieg beim Handelsvolumen. Ende Juni, als der Bitcoin an der 14.000 US Dollar-Marke kratzte, waren es 1,1 Milliarden US Dollar/Tag. Einen Tag später betrug das Handelsvolumen sogar 25 Milliarden US Dollar. Zuvor lag der Rekord bei rund 400 Millionen US Dollar/Tag.

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Die Prognosen locken auch kleinere Anleger an

Folgt man den aktuellen Prognosen, so ist es auch nachvollziehbar, warum wieder mehr Geld in den Kryptomarkt fließt. Zahlreiche Krypto-Experten sind der Meinung, der Bitcoin könnte demnächst den Rekord aus dem Jahr 2017 einstellen und die magische 20.000 US Dollar-Grenze überspringen. Ob dann wieder eine Korrektur, wie etwa 2018, beobachtet werden könnte? Kleinere Korrekturen, so die Experten, sind immer möglich - ein Absturz, der mit dem Szenario des Vorjahres verglichen werden kann, scheint aktuell aber (noch) kein Thema zu sein.

Jedoch heißt das nicht, dass man nun gefahrlos in den Bitcoin investieren sollte. Wer sein Geld in den Kryptomarkt steckt, der muss sich bewusst sein, dass es immer wieder zu Korrekturen kommen kann. Gewinne sind, trotz vielversprechender Prognosen, niemals garantiert.

Bitcoin Interesse Privatanleger

Der Krypto-Winter ist vorbei: Bitcoin ist wieder fünfstellig 

Der Bitcoin wurde schon mehrfach für tot erklärt: 2017 stellte die Kryptowährung gegen Ende 2017 den Rekord mit fast 20.000 US Dollar auf - zu Beginn desselben Jahres lag man noch bei 1.000 US Dollar. 2018 folgte jedoch der Absturz: Der Bitcoin verlor rund 80 Prozent seines Werts und befand sich gegen Ende 2018 dann bei 3.000 US Dollar.

2019 scheint der Krypto-Winter aber endgültig überwunden zu sein. Zwischen Januar und Juni konnte der Bitcoin von 3.500 US Dollar auf fast 14.000 US Dollar klettern - ein Plus von 200 Prozent. Wer zudem die aktuellen Prognosen verfolgt, der weiß, dass es auch noch höher gehen kann. Zahlreiche Krypto-Experten sind nämlich der Meinung, dass die digitale Währung noch in diesem Jahr über 20.000 US Dollar steigen wird; es gibt auch Prognosen, die die Mutter aller Kryptowährungen schon bei über 50.000 US Dollar sehen.

Am Ende bleibt nur die Frage im Raum stehen, ob eine Korrektur, die für einen erheblichen Kurseinbruch führen könnte, nur noch eine Frage der Zeit ist oder diesmal ausbleiben wird. Denn auch wenn die Prognosen vielversprechend sind - eine Trendumkehr darf nie ausgeschlossen werden.

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Bilderquelle:

  • www.shutterstock.com
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