BNP Paribas übernimmt DAB Bank – Was dies für Deine Einlagensicherung bedeutet

Die in Frankreich ansässige Großbank BNP Paribas will in Deutschland weiter wachsen. Um dieses Ziel zu erreichen, einigten sich die Franzosen mit der deutschen HypoVereinsbank bereits im Sommer auf die Übernahme der DAB Bank. Falls Du Dir nun Sorgen um Deine Einlagensicherung machst, können wir Dir direkt Entwarnung geben: Die Einlagensicherung wird von dieser Fusion in keinster Weise beeinflusst, denn die DAB Bank gehört bereits seit vielen Jahren dem Einlagensicherungsfonds des deutschen Bankgewerbes an.

Fusion schafft neuen Online-Riesen für Wertpapierkunden

Die BNP verfolgt mit der Übernahme der DAB Bank das Ziel, ihr Digital-Banking und Brokerage-Geschäft weiter zu stärken. Diese Geschäftsfelder werden bereits vom 2002 übernommenen Online-Broker Cortal Consors abgedeckt. Mit der Übernahme eines weiteren Spezialisten im Online-Wertpapierhandel kann die BNP ihre Marktstellung weiter ausbauen und nicht nur in Deutschland, sondern auch in Österreich weiter wachsen. Zwar steht die Zustimmung der Kartell-Behörden noch aus, diese wird aber von Experten in Kürze erwartet. Sowohl die DAB Bank als auch Cortal Consors waren vor einigen Jahren als Pioniere im Online-Wertpapiergeschäft tätig und weisen mittlerweile jeweils 20 Jahre Erfahrung auf. Wie Experten aufzeigen, ergeben sich für Kunden durch den Zusammenschluss vor allem Vorteile. Schließlich kann die Bank nicht nur die Erfahrung der beiden Institute vereinen, sondern auch Kosten sparen und effektiver wirtschaften.

Entwarnung: Einlagensicherung verändert sich durch Übernahme nicht

Auch wenn die BNP Paribas durch ihren Sitz in Frankreich nicht der deutschen Einlagensicherung unterliegt, müssen sich Anleger keine Sorgen um ihr Geld machen. Zum einen greift für Konto- und Sparguthaben sowie für Kapital auf Tagesgeldkonten die gesetzliche Einlagensicherung in Höhe von 100.000 Euro. Sie gilt europaweit und damit auch für Institute, deren Sitz sich im europäischen Ausland befindet. Die gesetzliche Einlagensicherung schützt alle Einlagen bis zur genannten Höhe und wird staatlich garantiert, sollte es zu einer Insolvenz der Institute kommen. Zum anderen sind die DAB Bank und Cortal Consors freiwillig dem deutschen Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken angehörig, der Kundengelder je nach Größe des Instituts in Höhe von mehreren Millionen Euro pro Kunde absichert. Die Absicherungshöhen können jeweils aktuell beim Bundesverband abgerufen und hinterfragt werden. Hierbei gilt jedoch zu beachten, dass der Einlagensicherungsfonds lediglich Bankeinlagen schützt, Wertpapiervermögen wie Aktien, festverzinsliche Wertpapiere oder Investmentfonds werden hiervon nicht berührt. Dieses Vermögen stellt Sondervermögen dar, das im Insolvenzfall separat behandelt wird.

Wertpapierkunden können beruhigt sein

Kunden der beiden Online-Broker, die hier ein Wertpapierdepot führen, Wertpapiervermögen verwalten lassen und bequem online handeln, müssen sich über ihr Vermögen somit auch bei einer Fusion der DAB Bank mit der französischen BNP Paribas keine Gedanken machen. Gelder auf Investmentfonds stellen generell Sondervermögen dar, welches nicht vom jeweiligen Online-Broker, sondern von einer separaten Depotbank verwaltet wird. Vermögen, welches in Aktien oder festverzinslichen Papieren angelegt ist, fällt ebenfalls nicht unter die Rubrik Bankeinlagen und wird daher ebenfalls separat geführt. Gleiches gilt für Zertifikate, ETFs oder sonstige Wertpapiere, die als Anlageobjekte zur Verfügung gestellt werden. Auf diese Beträge haben Kunden also auch im Insolvenzfall einer Bank Anspruch, denn sie zählen nicht zum Vermögen der Bank sondern werden lediglich im Kundenauftrag verwahrt. Im Insolvenzfall besteht also die Möglichkeit, die Herausgabe der Wertpapiere zu verlangen und diese auf ein Depot bei einem anderen Kreditinstitut zu übertragen.
ie in Frankreich ansässige Großbank BNP Paribas will in Deutschland weiter wachsen. Um dieses Ziel zu erreichen, einigten sich die Franzosen mit der deutschen HypoVereinsbank bereits im Sommer auf die Übernahme der DAB Bank. Falls Du Dir nun Sorgen um Deine Einlagensicherung machst, können wir Dir direkt Entwarnung geben: Die Einlagensicherung wird von dieser Fusion in keinster Weise beeinflusst, denn die DAB Bank gehört bereits seit vielen Jahren dem Einlagensicherungsfonds des deutschen Bankgewerbes an.

Fusion schafft neuen Online-Riesen für Wertpapierkunden

Die BNP verfolgt mit der Übernahme der DAB Bank das Ziel, ihr Digital-Banking und Brokerage-Geschäft weiter zu stärken. Diese Geschäftsfelder werden bereits vom 2002 übernommenen Online-Broker Cortal Consors abgedeckt. Mit der Übernahme eines weiteren Spezialisten im Online-Wertpapierhandel kann die BNP ihre Marktstellung weiter ausbauen und nicht nur in Deutschland, sondern auch in Österreich weiter wachsen. Zwar steht die Zustimmung der Kartell-Behörden noch aus, diese wird aber von Experten in Kürze erwartet. Sowohl die DAB Bank als auch Cortal Consors waren vor einigen Jahren als Pioniere im Online-Wertpapiergeschäft tätig und weisen mittlerweile jeweils 20 Jahre Erfahrung auf. Wie Experten aufzeigen, ergeben sich für Kunden durch den Zusammenschluss vor allem Vorteile. Schließlich kann die Bank nicht nur die Erfahrung der beiden Institute vereinen, sondern auch Kosten sparen und effektiver wirtschaften.

Entwarnung: Einlagensicherung verändert sich durch Übernahme nicht

Auch wenn die BNP Paribas durch ihren Sitz in Frankreich nicht der deutschen Einlagensicherung unterliegt, müssen sich Anleger keine Sorgen um ihr Geld machen. Zum einen greift für Konto- und Sparguthaben sowie für Kapital auf Tagesgeldkonten die gesetzliche Einlagensicherung in Höhe von 100.000 Euro. Sie gilt europaweit und damit auch für Institute, deren Sitz sich im europäischen Ausland befindet. Die gesetzliche Einlagensicherung schützt alle Einlagen bis zur genannten Höhe und wird staatlich garantiert, sollte es zu einer Insolvenz der Institute kommen. Zum anderen sind die DAB Bank und Cortal Consors freiwillig dem deutschen Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken angehörig, der Kundengelder je nach Größe des Instituts in Höhe von mehreren Millionen Euro pro Kunde absichert. Die Absicherungshöhen können jeweils aktuell beim Bundesverband abgerufen und hinterfragt werden. Hierbei gilt jedoch zu beachten, dass der Einlagensicherungsfonds lediglich Bankeinlagen schützt, Wertpapiervermögen wie Aktien, festverzinsliche Wertpapiere oder Investmentfonds werden hiervon nicht berührt. Dieses Vermögen stellt Sondervermögen dar, das im Insolvenzfall separat behandelt wird.

Wertpapierkunden können beruhigt sein

Kunden der beiden Online-Broker, die hier ein Wertpapierdepot führen, Wertpapiervermögen verwalten lassen und bequem online handeln, müssen sich über ihr Vermögen somit auch bei einer Fusion der DAB Bank mit der französischen BNP Paribas keine Gedanken machen. Gelder auf Investmentfonds stellen generell Sondervermögen dar, welches nicht vom jeweiligen Online-Broker, sondern von einer separaten Depotbank verwaltet wird. Vermögen, welches in Aktien oder festverzinslichen Papieren angelegt ist, fällt ebenfalls nicht unter die Rubrik Bankeinlagen und wird daher ebenfalls separat geführt. Gleiches gilt für Zertifikate, ETFs oder sonstige Wertpapiere, die als Anlageobjekte zur Verfügung gestellt werden. Auf diese Beträge haben Kunden also auch im Insolvenzfall einer Bank Anspruch, denn sie zählen nicht zum Vermögen der Bank sondern werden lediglich im Kundenauftrag verwahrt. Im Insolvenzfall besteht also die Möglichkeit, die Herausgabe der Wertpapiere zu verlangen und diese auf ein Depot bei einem anderen Kreditinstitut zu übertragen.

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