Die niedrige Inflation macht selbst Tagesgeldkonten wieder attraktiv

Die Lebensmittel- und Ölpreise fallen. Das hat die Inflation in Deutschland auf den tiefsten Stand seit 2009 sinken lassen. Das statistische Bundesamt hat die Inflationsrate für den Monat Januar auf minus 0,4 Prozent festgelegt. Damit wird es für Anleger sogar möglich, selbst mit einem Tagesgeldkonto die Inflation zu schlagen und ohne Risiko eine – wenn auch zugegebenermaßen geringe – positive Rendite zu erzielen.

Niedrige Inflation im Euroraum

Die Verbraucherpreise in Deutschland sind auf den niedrigsten Stand seit 2009 gesunken. Zum damaligen Zeitpunkt lag die Teuerung durch die globale Wirtschaftskrise bei minus 0,5 Prozent. Auch heute können sich Verbraucher über sinkende Preise freuen. Mit minus 0,4 Prozent lag die Inflationsrate sogar um 0,1 Prozent unter den im Januar bekanntgegebenen Prognosen. Als Grund für die geringe Inflation sehen Experten vor allem die sinkenden Preise bei Mineralölprodukten. Bezieht man die Preise für Gas und Strom mit ein, vergünstigte sich die Energie um gut neun Prozent. Aber auch sinkende Preise für Lebensmittel sowie Unterhaltungselektronik haben dazu beigetragen, dass die Inflationsrate aktuell gegen negativ tendiert. Trotz dieser Entwicklung ist eine Deflation in den Augen vieler Experten aber noch nicht in Sicht, denn neben sinkenden Verbraucherpreisen gehen in solchen Fällen auch die Konsum- und Investitionsausgaben zurück. Diese bewegen sich jedoch auf stabilem Niveau.

Angebote der Banken genau vergleichen

Aktuell jedoch fallen nicht nur die Inflationswerte. Auch die Zinsen für Tages- und Festgeldkonten sinken immer weiter. Bei einigen Banken erhalten Sparer nur noch den Leitzins von 0,05 Prozent für angelegte Gelder, ab einer bestimmten Summe müssen sogar Negativzinsen an die Geldhäuser gezahlt werden. Wichtig ist bei einer Geldanlage jedoch, dass mindestens die Inflationswerte erreicht werden, um kein Geld zu verlieren. Bei den aktuellen Inflationswerten ist dies daher sogar auf Tagesgeldkonten möglich. Allerdings, so zeigen Vergleiche, solltest Du Dein Geld nicht einfach irgendwo investieren, sondern genau prüfen, welche Bank die besten Konditionen bietet. Sparkassen und Filialbanken sind in der Regel die Verlierer, denn durch ihre zahlreichen Mitarbeiter sowie das aufwändige Filialnetz haben sie hohe Kosten und können daher kaum hohe Zinsen zahlen. Direktbanken und Banken aus dem Ausland jedoch sind deutlich günstiger und zahlen durchaus noch Zinssätze von mehr als einem Prozent. Gerade bei Banken aus dem Ausland gilt es jedoch nicht einfach blind sein Geld auf diese Banken zu scheffeln, sondern auch hier die Absicherung des Geldes zu beachten.

Weitere Informationen, was genau Du bei der Eröffnung eines Tagesgeldkontos beachten solltest, findest Du auch hier.

Tagesgeldkonten mit zahlreichen Vorteilen

Mit einem Tagesgeldkonto ist es also durchaus möglich, eine positive Rendite zu erzielen und das Geld sicher anzulegen. Tagesgeldkonten haben aber noch weitere Vorteile: So ist das Geld hierauf täglich verfügbar und kann in den meisten Fällen online verwaltet werden. Wenn Du also Geld benötigst, kannst Du dieses ganz einfach auf das Referenzkonto überweisen, das im Rahmen der Kontoeröffnung angegeben wurde. Zudem sind die Gelder hier als sehr sicher anzusehen. Innerhalb Europas gilt eine gesetzliche Einlagensicherung von 100.000 Euro, zudem sind viele deutsche Institute zusätzlich durch den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken geschützt. Kursschwankungen oder gar Kursverluste sind ebenfalls nicht zu befürchten. Damit ist das Tagesgeldkonto die beste Anlagealternative für sicherheitsorientierte Sparer, die ihr Geld nicht auf dem Girokonto ohne Verzinsung dahinvegetieren lassen wollen. Für längerfristige Anlagen jedoch sind Investitionen in Sachwerte wie etwa in Aktien oder Immobilien durchaus sinnvoll und erreichen in den meisten Fällen eine deutlich höhere Rendite.

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