DSL Telefon Vergleich: Die besten Anbieter

Im DSL Telefon Vergleich  2018 suchen wir nach dem besten Anbieter. Nicht für jeden ist das der gleiche, denn je nach Wohnort und Anspruch hat ein anderes Unternehmen die Nase vorn. 

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DSL Telefon Vergleich: Was wichtig ist

Dem einen ist eine schnelle Internetverbindung wichtig, dem anderen vor allem der Preis. Der eine hat die Auswahl zwischen schnellem DSL, LTE, Anschluss ans ehemalige Fernsehkabelnetz und DSL via Satellit, beim anderen gibt es nur eine Option. Nicht für jeden Kunden ist die gleiche Technik die beste. 

Tatsächlich ist die verfügbare Technik einer der wichtigsten Punkte. Denn das ehemalige Fernsehkabelnetz ist besonders schnell, allerdings sind die Angebote deswegen keinesfalls besonders teuer. Eines der günstigsten Angebote in unserem Vergleich nutzt zwar LTE, beim congstar Homespot bietet allerdings keinen klassischen Telefonanschluss, sondern nur Internetzugang. Telefonie über Dienste wie Skype ist natürlich möglich. 

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Allgemein haben sich mittlerweile Flatrates für die Telefonie ins Festnetz durchgesetzt. Lediglich Gespräche ins Mobilfunknetz sowie Service-Nummern (0180er- und 0900er-Nummern) werden noch einzeln abgerechnet. 

Beim Preisvergleich sollten sich Kunden nicht von besonders günstigen Preisen im ersten Monat täuschen lassen, vor allem wenn die Mindestvertragslaufzeit zwei Jahre beträgt, was oft der Fall ist.  

Günstigster DSL Anbieter Grafik
Die günstigen Preise von Anbieter A werden im zweiten Jahr durch besonders hohe Kosten wieder zunichte gemacht. Über zwei Jahre gesehen ist Anbieter B der günstigere. 

Wer den günstigsten Anbieter sucht, kann sich entweder an unsere Empfehlung halten oder aber im Qomparo DSL Vergleich selbst ein Unternehmen auswählen.

Wir stellen einen Tarif für die folgenden vier Ausgangsbedingungen vor: 

  1. Fersehkabelanschluss verfügbar,
  2. schnelles DSL verfügbar, 
  3. LTE-Netz erreichbar, 
  4. keine der drei genannten Möglichkeiten.

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Telefonieren über Kabelanschluss

In den 1980er Jahren begann in Deutschland die Zeit des Kabelfernsehens. In den USA wurde die Technik bereits seit den 1950er Jahren eingesetzt. In Deutschland dagegen war die Technik weitgehend bedeutungslos. Wozu auch? Anders als in den Vereinigten Staaten gab es in der Bundesrepublik damals kein Privatfernsehen, sondern nur die öffentlich-rechtlichen Sender. Für drei Programme war die Antennenausstrahlung ausreichend, so dass Kabelfernsehen nur in Gebieten ohne ausreichenden Empfang eingesetzt wurde. 

Das änderte sich erst mit der Einführung von Privatfernsehen in der Bundesrepublik. Neben der Deutschen Bundespost bauten auch regionale Kabelgesellschaften das Netz aus. Das ist besonders leistungsfähig, denn die Übertragung von Fernsehbildern erforderte höhere Kapazitäten als die von Telefongesprächen. Und ans Internet dachte damals noch fast niemand. 

Erst später begann man, das Kabelfernsehnetz auch für Telefongespräche und Internet zu nutzen. Aus kartellrechtlichen Gründen musste die Deutsche Telekom es allerdings verkaufen. Es entstanden zunächst zahlreiche regionale Kabelgesellschaften, die sich zu heute noch zwei großen Anbietern zusammenschlossen, nämlich Unitymedia und Kabel Deutschland

Kabel Deutschland jetzt Vodafone
Vodafone Kabel Deutschland ist aktuell der größte Anbieter von Telefonie übers Fernsehkabel in Deutschland.

Mit der Übernahme von Kabel Deutschland durch Vodafone bietet das britische Mobilfunkunternehmen jetzt als einziges Unternehmen neben der Deutschen Telekom ein relativ dichtes Festnetzangebot. Dritter großer Anbieter ist Tele Columbus, das Unternehmen aus Berlin hat zahlreiche regionale Netze übernommen, nicht nur in Berlin, sondern auch in Nürnberg, München oder Dresden. Oft treten die Unternehmen allerdings weiterhin unter ihren regionalen Bezeichnungen auf, beispielsweise als primacom oder pepcom. 

Filme streamen
Wer über das Fernsehkabel telefoniert, muss deshalb nicht auch Kabelfernsehen nutzen. Zumal Streaming-Dienste wie Maxdome oder Netflix dem guten alten Fernsehen ohnehin Konkurrenz machen. Bild: Screenshot des inzwischen eingestellten Streamingdienstes Watchever.de

Egal ob Vodafone Kabel Deutschland oder Tele Columbus, die Verbindung übers Fernsehkabelnetz ist besonders schnell. Bis zu 400 MB lassen sich im schnellsten Anschluss bei beiden Unternehmen pro Sekunde herunterladen. Selbst ein oder zwei GB große Dateien sind dann in wenigen Sekunden geladen, auch wenn die Spitzengeschwindigkeit in der Praxis meist nicht erreicht wird. 

Auch im Preisvergleich liegen die Kabelnetzbetreiber aber vorne. Tele Columbus bietet sogar einen besonders niedrigen Tarif für alle, die nur selten online sind. Er enthält eine Telefonflat und ist sehr günstig, dafür können maximal 2 GB Daten im Monat heruntergeladen werden. Das reicht zum E-Mail schreiben und surfen, aber nicht zum Streamen von Filmen. 

Hohe Preise Beispielbild
Internet und Telefon übers Fernsehkabelnetz ist nicht nur schnell, sondern auch günstig.

 

 

 

 

Kabelfernsehen muss man übrigens nicht abonnieren, wenn man Kunde bei Tele Columbus oder Vodafone Kabel Deutschland wird. Allerdings gibt es besonders preisgünstige Kombiangebote, bei denen auf Wunsch auch Mobilfunk enthalten ist. Schließlich betreibt Vodafone das zweitgrößte Mobilfunknetz in Deutschland. Tele Columbus arbeitet in diesem Punkt mit Telefónica Deutschland zusammen, dem Betreiber des O2-Netzes. 

Nutzt du einen Anbieter wie Vodafone Kabel oder Tele Columbus? Wenn ja, kannst du unsere positive Erfahrung bestätigen. Schreibe uns deine Meinung!

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Kein Fernsehkabel verfügbar

Wer von DSL spricht, der meint eigentlich Telefonie über das klassische Telefonnetz. Das besteht immer noch aus den gleichen Kupferkabeln, die oft vor mehr als 100 Jahren verlegt wurden. Neue Anschluss- und Übertragungstechniken haben die Geschwindigkeit aber trotzdem enorm gesteigert. 

Breitbandausbau
Für schnelles Internet müssen nicht unbedingt die Kabel ausgetauscht werden, oft reicht die Aufrüstung der Anschlusstechnik. Foto: Deutsche Telekom

Noch schneller ist die Übertragung natürlich, wenn zusätzlich noch Glasfasernetze verwendet werden. Egal ob Kupfer oder Glasfaser, das größte DSL-Netz betreibt in Deutschland aktuell die Deutsche Telekom. Die meisten übrigen Netzbetreiber kaufen Kapazitäten bei ihr ein. Unternehmen mit eigenem Netz wie Versatel haben vor allem an Großkunden als Zielgruppe im Visier. 

Allerdings sind die Tarife der Deutschen Telekom nicht immer die günstigsten. Im Preisvergleich landen eine ganze Reihe von Anbietern vor dem Unternehmen aus Bonn. Darunter befindet sich mit Congstar auch die Discount-Tochter der Telekom. Wer hier einen Vertrag abschließt, ist letztendlich also auch Kunde des ehemaligen Monopolisten, zahlt allerdings weniger. Auch im Qomparo DSL Vergleich schneidet das Unternehmen in fast allen Bereichen besser ab als die Muttergesellschaft. 

Natürlich ist das Angebot deutlich begrenzter. Zusatzangebote wie Entertain TV, bei dem man auf 20 Fernsehsender und 35.000 Inhalte zugreifen kann, gibt es nur für Telekom Kunden. Aber natürlich stehen Congstar-Kunden unabhängige Streaming- und Mediendienste wie Maxdome oder Waipu.tv zur Verfügung. 

Congstar ist günstiger als die Muttergesellschaft Deutsche Telekom. Auch besser? Schreibe uns deine Erfahrungen!

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DSL zu langsam

Der Ausbau des schnellen DSL-Netzes schreitet voran, abgeschlossen ist er aber noch längst nicht überall. Nach wie vor gibt es viele weiße Flecken auf der Landkarte, vor allem in ländlichen Gebieten. Deshalb hat die Bundesregierung bei der Versteigerung der LTE-Lizenzen die Betreiber darauf verpflichtet, vor allem diese Regionen zuerst ans schnelle Mobilfunknetz anzuschließen. 

Wo das der Fall ist, ist Mobilfunk tatsächlich eine gute Alternative zum kabelgebundenen Telefonanschluss. Anders als noch vor zehn Jahren ist der Anschluss auf diesem Weg keineswegs deutlich teurer als der über Kabel. Allerdings gibt es für das gleiche Geld meist weniger Leistung, weshalb LTE statt DSL nur da eine wirklich gute Wahl ist, wo das Kabelnetz zu langsam ist.

Mobilfunk statt Festnetz
In Afrika ersetzt das Mobilfunknetz in vielen Regionen das Festnetz. Für Deutsche ist die Vorstellung noch gewöhnungsbedürftig, auch von daheim übers Mobilfunknetz zu telefonieren. In einigen Regionen ist das aber die beste Möglichkeit. Foto: Christine Vaufrey, Mobilfunkunternehmen Leo in Burundi - Lizenz CC BY 2.0

Die Deutsche Telekom setzt allerdings nicht voll auf LTE, sondern wählt einen Mittelweg. Wohl auch, weil man das bereits bestehende Festnetz gerne noch weiter nutzen will. Statt eines reinen Festnetzanschlusses bietet das Unternehmen einen Hybrid-Anschluss. Dabei wird LTE nur unterstützend verwendet. Telefoniert wird beispielsweise übers kabelgebundene Netz. Auch kleinere Datenpakete werden so verschickt. Wenn dagegen größere Datenmengen heruntergeladen oder verschickt werden sollen, wird LTE als Unterstützung herangezogen. 

Deutsche Telekom Hybrid Erfahrung
Die Deutsche Telekom bietet statt eines reinen LTE-Zugangs ein Hybrid-Angebot, bei dem die Mobilfunktechnik bei Bedarf ergänzend zum Festnetz eingesetzt wird. Bild: Screenshot von Telekom.de

Durch diese Technik werden Geschwindigkeiten von bis zu 100 MBit pro Sekunde erreicht. Außerdem ist das Netz durch diesen Weg relativ stabil. Wenn LTE einmal ausfallen sollte, bleibt noch immer das klassische Festnetz. Nur mäßig schneidet die Telekom aber nach wie vor meistens beim Thema Service ab. Hier hat Vodafone in den meisten Tests die Nase vorn. Am besten man wirft einen Blick in unseren Vergleich

Ist Hybrid wirklich besser als reines LTE? Und wie sieht es mit dem Service bei dem ehemaligen Monopolisten aus? Hat der sich mittlerweile gebessert? 

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Vodafone setzt dagegen ganz auf LTE. Kein Wunder, abgesehen vom gerade erworbenen Fernsehkabelnetz besitzt das britische Unternehmen in Deutschland kaum eigene Leitungen. Beim Mobilfunk verfügt man dagegen über ein Netz, das in fast allen Test nur knapp hinter dem ewigen Konkurrenten Deutsche Telekom liegt. 

Vodavone LTE Zuhause
Vodafone vermarktet LTE besonders offensiv als Festnetzersatz. Kein Wunder, das Unternehmen verfügt über ein sehr dichtes Mobilfunknetz, das Festnetz von Vodafone Kabel Deutschland ist dagegen weit dünner.

Wer sich für LTE statt DSL entscheidet, muss keineswegs immer mit dem Smartphone telefonieren oder auf WLAN verzichten. Die Vodafone EasyBox ist LTE-Modem, WLAN-Router und Telefonanschluss in einem. Über das Gerät werden Daten empfangen und gesendet und drahtlos weiterverteilt. Außerdem lassen sich an die Box klassische Telefone oder Anrufbeantworter anschließen.

Ist das Signal im Haus zu schwach, kann auch noch eine Außenantenne angebracht werden. Dort wird das Signal empfangen und ins Haus weitergeleitet. Damit bietet Vodafone einen vollständigen Festnetzersatz über LTE. 

Im Vergleich zum Angebot der Deutschen Telekom sind die Übertragungsgeschwindigkeiten aber tendenziell etwas geringer. Preislich geben beide sich nicht viel, bei einigen Tarifen ist der eine, bei anderen der andere Anbieter günstiger. 

Schon Erfahrungen mit LTE Zuhause von Vodafone gemacht? Schreibe uns deine Meinung!

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Auch die Telekom-Tochter Congstar bietet einen Netzzugang über LTE. Das Angebot Congstar Homespot ist konkurrenzlos günstig. Das Tempo liegt trotzdem über dem der günstigsten Angebote der Konkurrenten Vodafone und Deutsche Telekom, allerdings bietet Congstar auch nur einen einzigen Tarif. Mehr Tempo geht also nicht. Außerdem ist das Datenvolumen bei Congstar niedriger, wer mehr als 20 GB pro Monat braucht, muss nachkaufen.

Homespot Congstar Test

Außerdem bietet Congstar einen reinen Datentarif ohne klassischen Telefonanschluss. Natürlich lässt sich über Internet auch mit dem Congstar-Angebot telefonieren. Wer ohnehin einen Handyvertrag mit Flatrate hat, kann auf den Festnetzanschluss erst recht verzichten. 

Wie gut ist Congstar? Bewerte den Tarif und hilf anderen Nutzern, das beste Angebot zu finden.

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Telefon über Satellit

Es ist noch gar nicht lange her, da schienen Kommunikationssatelliten die guten alten Seekabel abzulösen. In Usingen, Raisting und Fuchsstadt entstanden drei Erdfunkstellen, von denen aus Gespräche per Satellit in ferne Länder übertragen wurden. "Telefon über All" kalauerte die Werbeabteilung der Deutschen Bundespost damals.  

Mittlerweile hat die Deutsche Telekom als Nachfolgerin der Bundespost alle drei Anlagen verkauft. Stattdessen sind neue Seekabel entstanden. Ein großer Nachteil der Kommunikation "über All" ist die Latenzzeit von fast einer Sekunde, also die Zeit, die das Signal braucht um vom Sender zum Empfänger zu kommen. Seekabel sind deutlich schneller. 

Screenshot Bestellvorgang skyDSL
skyDSL Internet via Satellit – Ausschnitt aus dem Bestellvorgang

Das betrifft leider auch jene Anbieter, die für Privatanbieter Internetzugang über Satellit anbieten wie orbitcom, StarDSL oder skyDSL. Bei Online-Spielen, die eine schnelle Reaktion erfordern, kann das zum Problem werden. 

Das Tempo selbst reicht zwar nicht an das von LTE, DSL oder gar das Fernsehkabelnetz heran, sollte aber ausreichen um Filme zu streamen und zu surfen. Voraussetzung ist aber immer, dass das Unternehmen die versprochene Leistung auch liefert.

Wer viel surft, zahlt außerdem oft mehr als bei anderen Tarifen. StarDSL bieten beispielsweise nur ein begrenztes Datenvolumen zum Festpreis. Wer mehr surft, wird entweder ausgebremst oder muss mehr bezahlen. Auch orbitcom begrenzt den Datenfluss, allerdings gibt es hier eine Ausnahme zwischen 0.00 Uhr und 6.00 Uhr. In dieser Zeit wird das Datenpaket nicht belastet. SkyDSL bietet dagegen bei allen Tarifen eine Internet-Flatrate.

Ein weiterer Nachteil ist der Kostenaufwand für den Einbau. Eine klassische Satelliten-Schüssel reicht nämlich nicht, stattdessen benötigt man eine bidirektionale Anlage, die sowohl Daten empfangen als auch senden kann. 

Unterm Stricht ist DSL über Satellit deshalb nur dann eine gute Alternative, wenn es keine anderen Möglichkeiten für schnelles Internet gibt. 

Ist DSL über Satellit wirklich nur dann eine Alternative, wenn es weder LTE noch schnelles DSL gibt? Schreibe uns seine Meinung. 

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Fazit

Internet über das alte Fernsehkabelnetz ist meist die beste Option. Das geht auch, ohne gleichzeitig Kabelfernsehen zu abonnieren. Wer ohnehin am liebsten über Kabel fernsehen will, der findet außerdem günstige Kombiangebote. Wo weder ein Anschluss ans Fernsehkabel noch schnelles DSL möglich sind, da ist LTE die beste Option. Internet über Satellit ist wegen der langen Latenzzeit und der hohen Kosten meist nur eine Notlösung. 

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Top kommentare

  • Prepaid Handykarte Testsieger: Wer ist der beste? am 2 Mai 2017

    […] man dort kein LTE für Mobiltelefone. Das einzige 4G-Angebot, der sogenannte Homespot, ist als DSL-Ersatz für Zuhause konzipiert. Und selbst bei 3G+ erhalten Kunden nicht das volle Tempo, wenn sie nicht die Option […]

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