Niedrigzins – Wohin mit Deinem Geld?

Die aktuellen Niedrigzinsen markieren ein historisches Tief, das vielen Sparern die Tränen in die Augen treibt. Wer nach wie vor auf das klassische Sparkonto oder das Tagesgeldkonto setzt, kann kaum noch Rendite erzielen. Auch bei Lebensversicherungen sinken die Garantiezinsen. Alternativen wie Aktienfonds oder Immobilienanlagen jedoch bergen nicht selten hohe Risiken, die genau kalkuliert werden sollten.

Das gute alte Sparbuch hat ausgedient

Deutschland ist ein Land der Sparer. Wichtig ist den Deutschen vor allem Sicherheit, die etwa Sparkonten sowie Tagesgeldkonten befriedigt wird. Die Banken jedoch können für diese Sparformen kaum mehr Guthabenzinsen bieten, denn der Leitzins wurde auf 0,05 Prozent gesenkt und befindet sich damit auf einem Rekordtief. Für Sparanlagen sind daher derzeit kaum mehr als 0,1 bis 0,3 Prozent zu erzielen. Renditen können damit also keinesfalls mehr erzielt werden. Welche negativen Auswirkungen das haben kann, zeigt der Spiegel. Da die Inflation mittlerweile über der Rendite liegt, verlieren die Anleger durch Geldentwertung Vermögen. Die Dekabank rechnet mit ca. 14,3 Milliarden Euro, die den Deutschen so jedes Jahr verloren gehen. Sparkonten und Tagesgeldkonten sollten daher für die langfristige Geldanlage nicht genutzt werden. Lediglich für Geld welches kurzfristig zur Verfügung stehen muss oder als Rücklage dient, sind diese Sparformen noch geeignet. Da auch in nächster Zeit keine Verbesserung der aktuellen Lage in Sicht ist – wir berichteten – stellen wir Dir im Folgenden einige alternative Anlageformen vor, die jetzt besonders interessant für Dich sein können.

Aktien und Aktienfonds als Alternative

Wenn Du als Anleger langfristig investieren kannst und willst, sind Aktien und Aktienfonds für Dich eine gute Alternative. Mit Aktien beteiligst Du Dich an einem Unternehmen und schaffst so Sachwerte. Kann das Unternehmen die Erwartungen der Investoren erfüllen, steigt der Kurs an der Börse und Anleger erzielen Gewinne. Die Anlage in einer Einzelaktie bedeutet allerdings vergleichsweise hohe Risiken, denn werden die Erwartungen nicht erzielt, drohen zum Teil herbe Verluste. Um dennoch am Aktienmarkt investieren zu können, bieten sich Aktienfonds an. Sie investieren in zahlreiche unterschiedliche Aktienwerte – zum Teil auch aus unterschiedlichen Branchen. So wird das Risiko gestreut und selbst größere Verluste eines Einzelwertes wirken sich nur geringfügig aus. Soll das Risiko noch weiter reduziert werden, sind auch Investitionen in Mischfonds möglich. Je nach Fondskonzept können die Fondsmanager hier zwischen 30 und 100 Prozent festverzinsliche Papiere beimischen und so die Verluste in Zeiten sinkender Aktienkurse reduzieren. Wie die FAZ aufzeigt, können auch Vermögensverwaltungen eine gute Alternative sein.

Immobilien und Immobilienfonds als Basisfundament

Immobilien gehören seit Jahrzehnten zur Basis eines guten Vermögenskonzepts. Schließlich bieten sie eine Möglichkeit in Sachwerte zu investieren, die ihren Wert erhalten und sogar steigern können. Eine eigen genutzte Immobilie ist hierbei besonders zu empfehlen, denn sie bietet sich auch als optimale Altersvorsorge an. Eine Investition in ein Vermietobjekt jedoch sollte kritisch betrachtet werden, denn neben der Vermietbarkeit muss ebenso geprüft werden, welche Investitionen in Zukunft nötig sind, um Gewinne zu erzielen. Zudem wächst im Immobiliensektor bereits seit einigen Monaten eine Investitionsblase, die durch steigende Preise gekennzeichnet ist. Grund hierfür ist insbesondere, dass viele Investoren auf Immobilien ausweichen, um der Niedrigzinsphase zu entkommen. Ob diese hohen Preise in jedem Fall gerechtfertigt sind ist zu bezweifeln. Ähnlich wie bei Aktienfonds kann es daher auch hier sinnvoll sein, in einen offenen Immobilienfonds zu investieren und damit das Geld in verschiedenen Objekten anzulegen und zu verteilen. Eine Mindestanlagedauer von zwei Jahren ist bei diesen Anlagen allerdings zu beachten.

Mit Lebensversicherungen sparen und Lebensrisiken abdecken

Eine von vielen Deutschen gern genutzte Anlageform ist auch die Kapitallebensversicherung. Sie kombiniert eine Risikolebensversicherung mit einem Sparplan und bietet so die Möglichkeit die Absicherung des Todesfallrisikos mit dem Ansparen von Guthaben zu verbinden. Das Geld wird dann in der Regel mit dem Eintritt ins Rentenalter als Einmalbetrag oder monatliche Rente ausgezahlt. Konnten bei der Lebensversicherung noch vor einigen Jahren Renditen von 5 bis 8 Prozent erzielt werden, sind diese nun deutlich gesunken. Ab Januar 2015 sinkt der Garantiezins sogar nochmals, von bisher 1,75 Prozent auf dann nur noch 1,25 Prozent. Zwar werden Versicherte zusätzlich an den Gewinnen der Versicherung beteiligt, aber ob und in welcher Höhe diese erzielt werden können, ist ungewiss. Auch fondsgebundene Produkte bringen oft nicht die gewünschte Rendite, da hohe Abschluss- und Verwaltungsgebühren den Gewinn reduzieren. Daher ist es meist lohnender eine Risikolebensversicherung abzuschließen und das Geld dann in einem Fondssparplan anzulegen.
Gold, Silber und Edelsteine als Krisenwährung
Als Alternative zum guten alten Sparbuch können auch Anlagen in Gold, Silber und Edelsteine sinnvoll sein. Edelmetalle und Edelsteine sind auf der Welt nur noch in geringem Maße vorhanden und können immer schwerer abgebaut werden. Durch die steigende Nachfrage jedoch erhöhen sich die Preise und somit können Anleger bei entsprechenden Investitionen durchaus attraktive Renditen erzielen. Möglich sind solche Investitionen zum einen über Investmentfonds oder Indexfonds, die entweder den Goldpreis nachbilden oder durch den Kauf von physischem Gold Gewinne erzielen. Alternativ ist natürlich auch der Kauf von Goldbarren oder Silbermünzen möglich. Diese sind vor allem dann attraktiv, wenn Anleger von einer weiteren Verschlechterung der Marktlage ausgehen und Edelmetalle als Krisenwährung suchen. Schließlich können diese auch in schlechten Zeiten veräußert oder gegen dringend notwendige Waren getauscht werden.

Fazit

Wie Du siehst: Es gibt durchaus interessante Alternativen zu Sparbuch und Tagesgeldkonto, die Du als Anleger nutzen kannst. Wichtig ist jedoch, die Chancen und Risiken individuell abzuwägen und nicht alles "auf eine Karte" zu setzen. Eine Mischung der verschiedenen Anlageklassen ist in der Regel die beste Variante und hilft, auch in schwierigen Zeiten attraktive Gewinne zu erzielen. 

Top kommentare

  • Rose Williams am 4 Januar 2016

    DIRECT SERVICE ONLINE FIRM
    HEAD OFFICE --- Richmond Road, Worthing, Vereinigtes Königreich
    E-MAIL - [[email protected]]
    -------------------------------------------------- -------------------------
      Wir geben Kredite aus dem Bereich von $ 1.000 bis $ 90,000,000.at ein Interesse
    von 2% Zinssatz.

    Interessierte Kunden sollten füllen Sie unser Formular bitte unterdurch-

    NAME--------------
    LAND-----------
    ADRESSE--------------
    Darlehensbetrag ERFORDERLICH -------
    ZWECK DER KREDIT ------------
    SCAN und legen Sie Ihren IDENTITY CARD--
    Büro / TELEFONNUMMER -----------
    GESCHLECHT---------------------------

    Unsere Firma Mailingkontaktfeld ist
    Tritts [[email protected]]

    ROSE WILLIAMS
    E-MAIL - [[email protected]]
    DIRECT SERVICE ONLINE FIRM

    antworten
War der Artikel hilfreich?
0 x 0 x

Kommentar hinterlassen

Sicherheitsfrage:?

Mögliche Zeichen: 1000
Senden

Ihr habt gewählt. Das sind die besten Anbieter im Bereich: KREDITE