Die beste Prepaid All Net Flat ohne Vertrag!

Die Prepaid All Net Flat ohne Vertrag soll das Beste aus zwei Welten bieten. Eine Flat ins Telefonnetz - und vielleicht sogar ins Internet - und gleichzeitig alle Vorteile eines Prepaid-Tarifs, also volle Kostenkontrolle, Verzicht auf SCHUFA-Abfragen und Flexibilität. Außerdem sind Prepaid-Karten meist schon ab 16 erhältlich, Postpaid-Verträge erst ab 18. 

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Prepaid-Vorteil Flexibilität

Es gibt viele Gründe, warum Nutzer sich eine Prepaid All Net Flat ohne Vertrag wünschen. Der wichtigste ist Flexibilität, die meisten Prepaid-Tarife lassen sich innerhalb eines Monats kündigen. Spätestens wenn das Guthaben aufgebraucht ist, ist Schluss. Außerdem bieten einige Telekomfirmen besonders günstige Tarife für im Prepaid-Bereich.

Was ist eine Prepaid Karte Handy?
Prepaid verbinden viele Nutzer mit dem Prinzip der Einzelabrechnung. Wie bei der Telefonzelle muss man zunächst Geld einzahlen, je Telefonminute wird dann Geld vom Guthaben abgezogen. Es gibt aber mittlerweile längst zahlreiche Telefon-, SMS- und Datenflats. Foto: Michael Fielitz @ Flickr (Creative Commons Lizenz)

Allerdings haben Prepaid-Angebote noch weitere Vorteile. Beispielsweise die Kostenkontrolle. Mehr Geld als auf der Guthabenkarte aufgebucht ist, kann man im Regelfall nicht vertelefonieren. Eine Ausnahme ist die Guthabenautomatik, bei der automatisch neues Geld vom Konto eingezogen wird, wenn das Guthaben aufgebraucht ist. 

Wer Kostenkontrolle wünscht, der sollte die Finger von der Guthabenautomatik lassen. Wem der Kauf von Guthaben an der Supermarktkasse oder am Kiosk zu aufwändig ist, der kann auch einen Dauerauftrag einrichten und monatlich ein festes Budget überweisen. Wobei die Kostenkontrolle bei einem Tarif mit Telefonflat in alle Netze ohnehin eine geringere Rolle spielt, denn sie betrifft maximal den Datenverbrauch. Problematisch wird es deshalb erst, wenn eine Datenautomatik und eine Guthabenautomatik kombiniert werden. 

All-in Tarife von o2
o2 bietet bei vielen Tarifen eine Datenautomatik. Ist das Datenvolumen aufgebraucht, wird automatisch neues gekauft. Das kann teuer werden.

Wer noch nicht volljährig ist, kann die Guthabenautomatik im Regelfall ohnehin nicht nutzen. Traditionell nutzen Minderjährige gerne Prepaid-Tarife. Sie können oft schon ab 16 Jahren abgeschlossen werden und nicht erst ab 18. 

Auch bei geringer Bonität ist ein Prepaid-Anschluss von Vorteil. Denn weil die Telefongesellschaft vorab bezahlt wird, muss sie keine Angst vor unbezahlten Rechnungen haben. Das wiederum erlaubt ihr auf eine Prüfung der Bonität bei der Schufa zu verzichten. 

Drei Empfehlungen mit Prepaid Allnet Flat

Längst nicht jeder Anbieter im Qomparo Vergleich hat auch eine Allnet Flat. BILDmobil, das Mobilfunkangebot der BILD Zeitung in Zusammenarbeit mit Vodafone wird zwar von den Kunden gut bewertet, bietet aber nur eine Flatrate ins Festnetz oder zu anderen BILDmobil-Nutzern. Von "all net", also alle Netze, kann hier keine Rede sein. Auch andere gut bewertete Anbieter wie EDEKA mobil machen kein entsprechendes Angebot und werden deshalb ebenfalls nicht berücksichtigt. Sowohl EDEKA als auch die BILD Zeitung sind übrigens Kooperationspartner von Vodafone. Sie betreiben also keine eigenen Netze, sondern nutzen das der ehemaligen Mannesmann Mobilfunk

Übersicht Basis-Tarif von Bild mobil
BILDmobil gehört zur gar nicht so kleinen Gruppe von Mobilfunkanbietern, die keine Allnet Flat bieten.

Eine Internetflat bieten alle drei von uns ausgewählten Firmen. Allerdings ist das Volumen an schnellem Internet, wie bei allen Anbietern, begrenzt. Unbegrenzt surfen und streamen kann man aktuell bei keinem Anbieter, stets gibt es ein festgelegtes Datenvolumen, für das Kunden schnelles Internet nutzen können. Anschließend wird das Tempo gedrosselt. 

Empfehlung 1: Congstar

Congstar ist die Discount-Tochter der Deutschen Telekom. Der ehemalige Monopolist vermarktet unter diesem Namen den Zugang in sein D1-Netz zu besonders günstigen Konditionen. In der Vergangenheit wurde immer wieder kritisiert, dass der Discounter kein LTE anbiete, doch diese Einschränkung gilt nicht mehr. Zumindest nicht beim Prepaid All Net Tarif. 

Mit 21,6 MBit pro Sekunde ist die Übertragungsgeschwindigkeit ähnlich hoch wie bei der Konkurrenz. Allerdings nur bei diesem Tarif. Der Wunschtarif "Prepaid wie ich will" beziehungsweise "Congstar wie ich will" (Postpaid-Vertrag) bietet nur rund ein Drittel dieser Übertragungsrate. Wer mehr will, muss zusätzliches Geld investieren und die Option Daten-Turbo buchen, erreicht dann aber ebenfalls "nur" 14,4 statt 7,2 MBit pro Sekunde.  

Congstar
Bei Congstar lässt sich das gewünschte Datenvolumen festlegen. Leider aber nicht, wenn man eine Allnet Flat wünscht.

Der Wunschmix erlaubt es Nutzern, sich einen individuellen Tarif zusammenzustellen. Wer beispielsweise viel telefoniert und nur wenig surft kann 500 Inklusivminuten buchen, aber nur 100 MB pro Monat. Leider lässt sich bei dem Tarif keine Flat ordern. Flat für Telefon und SMS sowie Daten individuell festlegen, das geht leider nicht. Hier bleibt nur der Standardtarif. Der enthält neben einer Flat in alle Telefonnetze auch eine für mobiles Internet. Allerdings ist das Datenvolumen in LTE-Geschwindigkeit begrenzt - wie bei allen Anbietern. Gegen einen Aufpreis lässt sich das Datenvolumen pro Monat erhöhen. Und natürlich kann man monatlich nach Bedarf welches kaufen. 

Ist es ausgeschöpft, reduziert sich die Übertragungsrate auf maximal 64 KBit pro Sekunde, also 0,064 MBit. Das reicht zum Verschicken von Textnachrichten und zum Abrufen von Fahrpläne oder Börsenkursen, nicht aber zum Surfen oder gar zum Streamen. 

Dienste wie Fahrplanauskünfte funktionieren auch mit gedrosseltem Internet. Aber natürlich braucht man etwas mehr Geduld.

Wer wegen der hohen Flexibilität zu einem Prepaid-Tarif greifen will, sollte auch die Postpaid-Angebote von Congstar unter die Lupe nehmen. Dort gibt es nämlich ebenfalls die Möglichkeit, monatlich den Vertrag zu kündigen und die Preisstruktur ist für Prepaid und Postpaid ("Vertrag") identisch. Lediglich die Einrichtungsgebühr kann beim Postpaid-Vertrag höher sein. Wer sie ganz vermeiden will, muss einen Postpaid-Vertrag über zwei Jahre abschließen. 

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Empfehlung 2: n-tv go!

Was n-tv go! ausmacht ist schnell gesagt: Der Preis. Wobei man an dieser Stelle statt n-tv go! auch EXPRESSmobil oder discoTEL schreiben könnte. Alle drei stammen vom gleichen Anbieter, nämlich der hessischen Drillisch AG. Die ist der größte Mobilfunkanbieter ohne eigenes Netz in Deutschland. Das bedeutet, dass sie keine eigenen Masten und Sendestationen enthält, sondern die Kapazitäten einkauft und weiter vermarktet. Sie soll 30 Prozent der Kapazitäten im Netz von Telefónica Deutschland besitzen. 

EXPRESSmobil
Der Kölner Express besitzt kein eigenes Mobilfunknetz. Sein Prepaid-Angebot EXPRESSmobil nutzt das Netz von Telefónica, die Abwicklung übernimmt die Drillisch AG. Der Kölner Express gibt nur den Namen und bewirbt das Angebot in seiner Zeitung.

Beim Vertrieb wiederum kooperiert das Unternehmen teilweise mit Medienunternehmen und Einzelhändlern. Diese vermarkten Produkte der Drillisch AG beziehungsweise dessen Tochter GTCom unter ihrem eigenen Namen, der Nachrichtensender n-tv als n-tv go! und die Boulevardzeitung Kölner Express als EXPRESSmobil. Diese sogenannten Weißprodukte kennt man auch aus dem Supermarkt, wo beispielsweise Müslis bekannter Markenhersteller unter den Eigenmarken der Märkte wie "Ja!" oder "Gut und günstig" verkauft werden.  

Die Tarife sind weitgehend identisch. Wer eine Allnet Flat wünscht, kann zwischen drei Optionen wählen, nämlich Flat S, Flat M und Flat L. Allerdings bieten nicht alle Marken auch alle Tarife, die Variante M bietet beispielsweise nur Discotel, das dafür die L-Option nicht im Sortiment hat. 

Tarifübersicht von n-tv go!
n-tv go! bietet als Allnet Flat für Telefonie die Tarife Flat S und Flat L, ebenso EXPRESSmobil.

Im Gegensatz zu Congstar bieten die Drillisch-Marken zusätzlich auch eine SMS-Flat. Bei Congstar werden die guten, alten Kurzmitteilungen jeweils einzeln abgerechnet. Die Tarifoptionen S, M und L unterscheiden sich deshalb nur beim Datenvolumen. 

Grundsätzlich haben auch diese Tarife alle eine Daten-Flat, allerdings ist, wie überall, das Volumen an schnellem Internet begrenzt. Sie sinkt nach dem Verbrauch des Budgets auf nur 32 KBit pro Sekunde. Natürlich lässt sich auch hier aber Datenvolumen nachkaufen. Außerdem bieten n-tv go! und Co im Gegensatz zu Congstar gleich drei Datenoptionen. Je mehr Daten, desto teurer. Wobei das Preis-Leistungsverhältnis hier besser ist als bei der Konkurrenz. Allerdings ist das Telefónica-Netz auch deutlich dünner als das von Vodafone und Deutscher Telekom. 

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Empfehlung 3: Vodafone

Kaum ein Mobilfunkunternehmen ist in so vielen Märkten präsent wie Vodafone. In Deutschland ist die britische Firma seit der spektakulären Übernahme der Mannesmann AG im Jahr 2000 die Nummer zwei hinter dem ehemaligen Staatskonzern Deutsche Telekom. Die Übernahme des DAX-Konzerns, der auch Röhren und über Töchter wie Mannesmann-Rexroth oder Mannesmann Sachs auch Maschinen und Autoteile herstellte, gilt als bis heute teuerste Unternehmensübernahme aller Zeiten, etwa 172 Milliarden US-Dollar zahlten die Briten damals.

D2 Mannesmann privat Logo
Das alte Logo von D2 Mannesmann, heute Teil des Vodafone Konzerns. Bild: Von Johnny S. - Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=35447649

Durch die Übernahme von Kabel Deutschland besitzen sie heute in der Bundesrepublik auch ein eigenes Festnetz. Außerdem ist der Konzern auf der ganzen Welt aktiv. In Indien, das mit 1,3 Milliarden Menschen rund ein Drittel der Weltbevölkerung beheimatet, gehört Vodafone ebenfalls zu den größten Anbietern. Und in Kenia besitzt das Unternehmen 40 Prozent an Safaricom, das mit seinem Dienst M-Pesa das Bezahlen per Handy so populär machte, dass die Tageszeitung "Die Welt" 2017 titelte "Afrika zeigt der Welt, wie mobiles Bezahlen geht". 

M-Pesa Vodafone
Auch hier ist Vodafone beteiligt: Der mobile Bezahldienst M-Pesa von Safaricom.

Eine Garantie für ein gutes Angebot ist reine Größe natürlich nicht. Allerdings zeigen auch alle Tests, dass das Vodafone-Netz dem der Deutschen Telekom nahezu ebenbürtig ist. Egal ob ComputerBild oder Stiftung Warentest, es schneidet stets deutlich besser ab als das Telefónica-Netz, bei einigen Tests sogar besser als das der Deutschen Telekom. 

Der Tarif selbst ist etwas teurer als der von Vodafone und Congstar. Außerdem läuft er nur vier Wochen statt einen Monat, das sind meist zwei bis drei Tage weniger. Dafür enthält er, wie bei n-tv go!, eine SMS-Flat. Außerdem ist das im Preis enthaltene Datenvolumen sehr hoch. 

CallYa
Vodafone bietet bei seinen Prepaid Tarifen LTE zu günstigeren Preisen als es beiden festen Verträgen (Postpaid-Angebote) der Fall ist. 

Auch die Maximalgeschwindigkeit wird mit 500 MBit pro Sekunde sehr hoch angegeben, Congstar und n-tv go! werben mit 21,6 MBit pro Sekunde. Allerdings dürften die 500 MBit nur bei optimalen Bedingungen erreicht werden, für die meisten Funktionen wie Musik oder Filme streamen sind 21,6 MBit pro Sekunde ausreichend. Zumal große Datenmengen ohnehin am besten daheim im WLAN heruntergeladen werden sollten, schließlich wären bei der Spitzengeschwindigkeit von 500 MBit die im Preis enthaltenen 2 GB Daten innerhalb von rund einer halben Minute aufgebraucht (zur Erinnerung: 1 MB entspricht 8 MBit). 

Natürlich lässt sich auch bei Vodafone Datenvolumen jederzeit nachkaufen. Andernfalls wird das Tempo auf maximal 32 KBit pro Sekunde gedrosselt, also die Hälfte dessen, was Congstar bietet. Wobei es sich auch hier immer nur um Maximalwerte handelt. Im Vergleich zu n-tv und Congstar ist Vodafone teurer als beide Konkurrenten, bietet dafür aber mehr Datenvolumen als Congstar und ein dichteres Netz als n-tv go!

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Der Qomparo Vergleich

Unsere Auswahl basiert auf den Erfahrungen der Nutzer und einer eigenen Bewertung. Natürlich können sich Konditionen und Nutzerurteile jederzeit ändern. Deshalb lohnt sich immer ein Blick in den aktuellen Qomparo Prepaid Vergleich. Die Funktionsweise ist denkbar einfach. Nutzer geben an, ob sie den Anbieter weiterempfehlen können oder aber von ihm abraten. Die Empfehlungsrate gibt den Prozentsatz der Empfehlungen an.

Comparo Vergleich
Der Direktvergleich.

Außerdem lassen sich im Direktvergleich zwei Anbieter genauer unter die Lupe nehmen. Und über einen Klick auf den Link zum Anbieter erhält man die genauen Konditionen. 

Fazit

Wer keine Lust auf eine umfangreiche Recherche hat, der greift am besten zu einer unserer drei Empfehlungen. n-tv go! und EXRPRESSmobil bieten dabei die günstigsten Tarife, aber das dünnste Netz. Wer sich vor allem in städtischen und verstädterten Räumen bewegt, sollte damit kein Problem haben. In ländlichen Regionen wie dem Ostharz, im Fichtelgebirge oder in Westniedersachsen sind die Lücken dagegen größer als bei Vodafone und Congstar. Congstar ist preisgünstiger als Vodafone, bietet dafür in der Basisvariante aber weniger Datenvolumen und keine SMS-Flat. Alle drei Anbieter bieten eine Allnet Telefonflat sowie eine Datenflat, wobei das Tempo beim Surfen nach Ausschöpfen des Inklusivvolumens auf maximal 64 KBit (Congstar) beziehungsweise 32 KBit (Vodafone, n-tv go!) pro Sekunde abgesenkt wird.  

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