Rabattschlacht um die günstigsten Orderkosten – und Du profitierst!

Wenn Du als Anleger am Aktienmarkt investieren möchtest, solltest Du einen genauen Blick auf die Orderkosten Deiner Bank oder des Brokers werfen. Hier gibt es nach wie vor gewaltige Unterschiede, die sich auf die Rendite auswirken können. Mit neuen Rabattschlachten wollen jetzt insbesondere die Discountbroker auf sich aufmerksam machen und neue Kunden für sich gewinnen.

Die Orderkosten bei Aktiengeschäften

icon_muenzenFür einen Wertpapierauftrag fallen bei jeder Bank Kosten und Gebühren an. Wie hoch diese sind, entscheidet die Geschäftspolitik des jeweiligen Instituts, was zu enormen Unterschieden am Markt führt. Während insbesondere die Sparkassen und Filialbanken noch bis zu einem Prozent des Ordervolumens an Kosten berechnen, zahlst Du bei Direktbanken und Discountbrokern oft lediglich eine Pauschalgebühr zwischen 5 und 10 Euro. Zu beachten ist allerdings, dass zusätzlich zu diesen Ordergebühren weitere Kosten anfallen können, zu denen etwa Börsenabwicklungsgebühren oder Fremdspesen gehören können. Diese kommen allerdings auch bei Filialbanken und Sparkassen auf Dich zu. Bei einer Order in Höhe von 10.000 Euro können also fast 100 Euro Preisunterschied entstehen. Um nicht in die Kostenfalle zu tappen, empfehlen wir Dir im Vorfeld auf jeden Fall einen umfangreichen Preisvergleich der einzelnen Aktiendepots.

Direktbanken und Discountbroker sind auf dem Vormarsch

icon_debotgebuehrenAufgrund der hohen Ordergebühren vor Ort sind viele Anleger in den vergangenen Jahren zu Direktbanken und Onlinebrokern abgewandert. Diese bieten ihren Kunden nicht nur den Luxus, bequem von zu Hause zu traden. Durch die günstigen Gebühren wird die Rendite auch kaum geschmälert. Einige Bankkonzerne haben extra für den Wertpapier-Onlinehandel Tochterunternehmens ins Rennen geschickt, die Dir als börsenbegeisterten Anleger ein entsprechendes Angebot bieten. Die Commerzbank beispielsweise ist bereits sehr erfolgreich mit ihrer Tochter Comdirect aktiv, die Deutsche Bank wickelt den Onlinehandel über MaxBlue ab und bei der Postbank steht Dir die Direktbanktochter Easytrade zur Verfügung. Mittlerweile haben sich zusätzlich einige Discountbroker am Markt etablieren können, die besonders günstige Orderkosten offerieren. Hierzu gehört etwa Degiro, die eine 10.000-Euro-Order für einen Preis von nur 2,80 Euro (2,00 Euro Grundgebühr + 0,008 Prozent des Ordervolumens) bietet. Auch die OnVista Bank ist nach wie vor einer der Preisbrecher und bietet den Orderhandel im Rahmen einer „Flat-Gebühr“ zum Preis von fünf Euro. Zuzüglich Börsengebühren liegen die Kosten somit bei 6,50 Euro pro Trade. Auch weitere Discountbroker wie etwa Degrio oder Sino stehen in den Startlöchern.

Nicht nur auf den Preis achten

icon_LupeAuch wenn der Preis beim Aktienhandel eine wichtige Rolle spielt, sollte er nicht Dein einziges Vergleichskriterium sein. Auch der Produktumfang des jeweiligen Brokers ist entscheidend. So bietet Degiro den günstigen Werbepreis ausschließlich für Orders im Xetra-Handel. Zudem besitzt das Unternehmen keine Banklizenz. Bei der OnVista Bank hingegen gilt das Angebot neben dem Xetra-Handel auch für Abwicklungen über Regionalbörsen beziehungsweise die elektronische Börse Tradegate. Bevor Du Dich für einen Broker entscheidest, solltest Du demnach Dein Handelsprofil einmal genauer prüfen und überlegen, welche Orders Du tätigen möchtest. Wenn Du zum Beispiel Wertpapier-Sparpläne nutzen möchtest, solltest Du möglichst einen breit aufgestellten Discountbroker wählen. Solltest Du hingegen häufig traden und auch verschiedene Börsenplätze nutzen, ist dieses Angebot für Dich entscheidend. Der Web-Auftritt, die Abwicklung von Wertpapieraufträgen sowie der Support sind weitere Kriterien, die für oder gegen einen Broker sprechen können.

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