Top 3 Kreditkarten ohne Auslandseinsatzgebühren

Kreditkarten ohne Auslandseinsatzgebühren werden für private Verbraucher immer wichtiger. Abheben von Bargeld, Zahlungen im Restaurant oder die Buchung des nächsten Hotels von unterwegs aus sind beliebte Einsatzmöglichkeiten der Kreditkarte im Ausland. Doch gibt es Anbieter, bei denen diese Serviceleistungen kostenlos sind? Und worauf sollte sonst bei der Kreditkarte ohne Auslandseinsatzgebühren geachtet werden?

Kreditarten sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. In Deutschland selbst wird zwar immer noch bevorzugt mit der EC-Karte bezahlt, im Ausland ist das aber oft nicht möglich. Daher ist es sehr wichtig, dass die Kreditkarte möglichst gering oder sogar gar keine Auslandseinsatzgebühren verlangt.

Einsatzgebiete der Kreditkarte im Ausland

Die Kreditkarte kann im Ausland so genutzt werden, wie die EC-Karte im Inland. Meistens wird sie aber nicht für normale Alltagsgeschäfte, sondern für den Urlaub verwendet. Einsatzgebiete sind daher vor allem folgende drei Punkte:

  1. Bargeldlose Bezahlung
    Wer in größere Städte oder touristische Gebiete in den Urlaub fährt, gibt auf seiner Reise natürlich Geld aus. Restaurantbesuche, geführte Touren oder Mietwagen sind nur einige der vielen Kostenpunkte. Schnell können mehrere hundert Euro ausgegeben werden. Das Geld in bar mitzunehmen, ist in vielen Gebieten aber vergleichsweise „gefährlich“. Taschendiebe greifen bevorzugt bei Touristen zu, die gerade entspannt ihr Bier genießen oder eine Sehenswürdigkeit fotografieren. Von daher ist es sinnvoll, im Ausland so wenig Bargeld wie möglich mitzuführen und eher die Kreditkarte zu nutzen.
  2. Bargeld abheben
    Es gibt natürlich auch Gelegenheiten, bei denen nicht mit der Karte gezahlt werden kann. Im Taxi ist das – mit Ausnahme der USA – überhaupt nicht üblich. Kaum ein Taxi ist mit einem Lesegerät ausgestattet. Auch eine gewisse Notreserve an Bargeld schadet beim Auslandsaufenthalt nicht. Die Abhebung von Bargeld im Ausland ist für die heimische Bank aber grundsätzlich mit Aufwand verbunden, für den sie entsprechen Gebühren in Rechnung stellen kann. Die Betonung liegt hierbei auf „kann“, denn es gibt durchaus auch Kreditkarten ohne Auslandseinsatzgebühren.
  3. Bezahlen im Internet
    Vor allem im Reisebereich hat es sich etabliert, Buchungen über eine Kreditkarte zu legitimieren. Unterkünfte lassen sich nur selten über PayPal, Lastschrift oder Überweisung bezahlen. Selbst wenn vor Ort in bar bezahlt wird, muss zunächst eine Kreditkarte als Sicherheit hinterlegt werden. Auch dabei können in der Theorie wieder Gebühren anfallen, die der Kreditkarteninhaber zu Tragen hat.

Hintergrund: Kreditkarte in vielen Staaten der Standard

Die EC-Karte ist eine deutsche Eigenheit, die im Ausland kaum jemand kennt. Selbst in den benachbarten Niederlanden gibt es eigentlich keine Kontokarte, sondern immer nur Kreditkarten. Ganz zu schweigen von den USA, Großbritannien oder exotischen Urlaubszielen in Asien. Mit der eigenen EC-Karte können Urlauber im Ausland nur bedingt über Geld verfügen. Teilweise bieten die Banken eine EC-Karte mit Maestro-Zeichen an. Dann kann an Geldautomaten, die ebenfalls mit dem Symbol gekennzeichnet sind, über Bargeld verfügt werden. Aber: Das ist deutlich teurer als mit den günstigsten Kreditkarten. Außerdem kann mit der EC-Karte so gut wie nie im Restaurant oder bei der Buchung von Touren bezahlt werden. Auch im Online-Geschäft ist die klassische Bankkarte im Ausland nutzlos.

Diese Gebühren können im Ausland anfallen

Verbraucher setzen sich zu selten mit den Gebühren auseinander, die beim Einsatz der Kreditkarte anfallen können. Es wird dann in der Regel nur darauf geachtet, was die Karte im Jahr kostet. Wenn eine Kreditkarte aber hohe Gebühren für den Auslandeinsatz verlangt, fällt die Jahresgebühr oft gar nicht mehr ins Gewicht – auch wenn dies natürlich ein Kostenpunkt ist, den Kreditkatenbesitzer beachten müssen. Generell ist zwischen drei verschiedenen Gebühren zu unterscheiden:

  1. Bargeld abheben
    Hier arbeiten einige Banken mit einem Mindestbetrag, der bei jeder Abhebung im Ausland anfällt. Dieser Betrag liegt oft zwischen 5 und 10 Euro, was schon bei wenigen Abhebungen einen nicht unerheblichen Betrag ausmacht. Zusätzlich bzw. alternativ wird ab einem bestimmten Betrag ein Prozentsatz fällig, der sich an der Abhebungssumme bemisst. Zwischen 1 und 3 Prozent verlangen die Anbieter hierfür, wobei es auch Banken gibt, bei denen keine Kosten entstehen.
  2. Bezahlen
    Auch, wenn die Kreditkarte fürs Shopping oder im Restaurant benutzt wird, können Gebühren anfallen. Diese sind meist ebenso gestaffelt, wie die Kosten für die Abhebung von Bargeld.
  3. Internet
    Selbst bei der Nutzung im Internet kann es vorkommen, dass die Bank ein Entgelt verlangt. Das sollte zwar nur bei den wenigsten Banken der Fall sein, Kartenbesitzer sollten sich über diesen Punkt aber zumindest kurz informieren.

Wichtig aus Sicht des Verbrauchers ist, wie die eigene Karte genutzt werden soll. Wer beispielsweise ausschließlich im Internet mit der Kreditkarte bezahlen möchte, kann die Kosten für Bargeldabhebungen und Zahlungen im stationären Geschäft etwa vernachlässigen.

Hintergrund: Gebühren für Geldautomaten

Beim Auslandseinsatz der Kreditkarte können auch Gebühren entstehen, die ausdrücklich nicht vom Anbieter der Karte erhoben werden. Es gibt einige Geldautomaten, die je nach Land zwischen 1 und 15 Euro für die Nutzung verlangen. Diese Kosten werden jedoch auf der ganzen Welt vor der eigentlichen Abhebung angezeigt. Karteninhaber können diese Gebühren in der Regel leicht verhindern. Wer beispielsweise eine Visa-Kreditkarte hat, verfügt nur an Geldautomaten über Bargeld, die ein Visa-Zeichen aufweisen. Entsprechend achten Mastercard-Besitzer auf ein Logo des Visa-Konkurrenten.

Ausland ist nicht gleich Ausland

Bei vielen Banken fällt – unabhängig von den obigen Punkten – eine Zusatzgebühr an, wenn die Kreditkarte außerhalb des Euro-Raums genutzt wird. Diese sogenannte Fremdwährungsgebühr ist dann allerdings in allen Ländern gleich. Es ist irrelevant, ob über den US-Dollar oder den japanischen Yen verfügt wird. Die Gebühren schwanken hierbei zwischen 1 und 3 Prozentpunkten. Sie werden meist zusätzlich zu den ohnehin veranschlagten Kosten verlangt.

Wichtig ist, nicht nur auf die Fremdwährungsgebühr zu achten. Es gilt herauszufinden, welche Wechselkurse die Kreditinstitute nutzen. In der Regel wird dabei auf Werte gesetzt, die von Visa oder Mastercard angegeben werden. Es handelt sich dann um täglich aktualisierte Devisenkurse, die den aktuellen

Platz 1 der Kreditkarten ohne Auslandseinsatzgebühren: ING-DiBa

Zum ING-DiBa ErfahrungsberichtBei großen Bankenvergleichen schneiden Direktbanken bezogen auf die Kosten von Finanzprodukte oft am besten ab. Das gilt auch für den Vergleich von Kreditkarten ohne Auslandseinsatzgebühren. Die ING-DiBa stellt eine Visa-Karte bereit, die komplett kostenlos ist. Sie ist lediglich an die Eröffnung eines Girokontos gebunden, das aber ebenfalls von jedweden Gebühren befreit ist. Mit der Kreditkarte kann allerdings kein klassisches Kreditlimit genutzt werden, sondern es wird Geld vom Konto abgebucht. Das hat für Verbraucher den Vorteil, dass sie nicht mehr Geld ausgeben können, als auf dem Girokonto vorhanden ist. Die Auslandsgebühren der Kreditkarte im Detail:

Art der Gebühr

Höhe der Gebühr

Bargeld abheben

Die ING-Diba verlangt grundsätzlich keine Gebühr dafür, dass Bargeld abgehoben wird. Das gilt sowohl im Ausland als auch bei Bargeldabhebungen in Deutschland selbst. Vorteilhaft ist, dass die Kreditkarte in Kooperation mit Visa angeboten wird. So finden sich auf der Welt hunderttausende Geldautomaten, an denen kostenlos über Bargeld verfügt werden kann.

Bezahlen im stationären Handel

Auch hierfür entstehen bei der ING-DiBa keinerlei Kosten. Egal ob im Restaurant, im Supermarkt oder anderswo, es kann komplett kostenfrei bezahlt werden.

Bezahlen im Internet

Für das Internet gilt diese Kostenbefreiung ebenfalls.

Fremdwährungsgebühr

Sofern eine der obigen drei Aktionen nicht in Euro ausgeführt wird, erhebt die ING-DiBa eine Gebühr von 1,75 Prozent. Diese fällt auf den Betrag in Euro an.

Wechselkurs

Die ING-DiBa nutzt keine hauseigenen, sondern die Wechselkurse von Visa selbst. Diese werden täglich aktualisiert, so dass Kreditkarteninhaber immer marktgerecht bezahlen können.

Hintergrund zur ING-DiBa

Die ING-DiBa gehört zu den größten Direktbanken in Deutschland. Sie bietet vor allem herkömmliche Finanzprodukte wie Kreditkarten und Girokonten an. Im Vordergrund stehen hierbei klar die Kosten, wobei auf die nötige Portion Service nicht verzichtet wird. Kunden der Bank können die Mitarbeiter zu den üblichen Geschäftszeiten über eine kostenlose Hotline oder per Mail erreichen.

Wichtig ist, bei der Kreditkarte nicht nur auf die Gebühren zu achten. Vor allem das Verhalten der Bank bei Diebstahl oder Verlust ist wichtig, denn immer wieder passiert es, dass eine Karte im Ausland abhandenkommt. Die ING-DiBa stellt hierfür natürlich eine Sperrhotline zur Verfügung, die weltweit kostenlos angerufen werden kann. Ersatzkarte und Ersatz-PIN können unabhängig voneinander und absolut kostenlos bestellt werden.

Fazit: Die Kreditkarte der ING-DiBa ist äußerst kostengünstig. Bezahlt werden muss nur dann, wenn in fremden Währungsräumen Geld abgehoben oder bezahlt wird. Die Gebühr von 1,75 Prozent ist vergleichsweise gering, so dass der nächste Urlaub garantiert kostengünstig finanziert werden kann.

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Platz 2 der Kreditkarten ohne Auslandseinsatzgebühr: Santander Bank

150x106_Santander_Consumer_BankBei der Santander Consumer Bank können Verbraucher gleich eine ganze Reihe von Kreditkarten beantragen. Alle Modelle stammen dabei aus dem Hause Visa. Je nach Bonität und persönlichen Vorlieben gibt es beispielweise eine Visa Card Gold, ein spezielles Modell für ein Girokonto oder auch eine herkömmliche Kreditkarte. Die kostengünstigste hiervon ist eindeutig die sogenannte „1plus Visa Card“. Sie ist allerdings ausschließlich für Neukunden der Bank verfügbar, weshalb es im Vergleich nur für Platz zwei reicht. Zudem ist das Limit stark von der Bonität abhängig. Unter Umständen kann es passieren, dass Kunden nur über einen Kreditrahmen von 500 oder 1.000 Euro verfügen können. Das ist bei längeren Auslandsaufenthalten definitiv zu wenig. Gerade in teuren Ländern wie den USA oder skandinavischen Staaten dürfte das Budget kaum ausreichen, um mehr als eine Woche zu reisen. Die Kosten im Überblick

Art der Gebühr

Höhe der Gebühr

Bargeld abheben

Bei der Abhebung von Bargeld mit der Santander Kreditkarte entstehen keinerlei Gebühren. Nur, wenn der Betreiber des Geldautomaten Kosten verlangt, muss bezahlt werden.

Bezahlen im stationären Handel

Wer die Santander Kreditkarte für Zahlungen einsetzt, kann sich ebenfalls über eine komplette Gebührenbefreiung freuen.

Bezahlen im Internet

Im Internet kann kostenlose mit der Kreditkarte gezahlt werden.

Fremdwährungsgebühr

Das Besondere an dieser Kreditkarte ist, dass selbst bei Einsatz in anderen Währungsräumen keinerlei Kosten entstehen. Das gilt jedoch ausdrücklich nur für die 1plus Visa Card, bei anderen Kreditkarten werden 1,75 Prozent Fremdwährungsgebühr veranschlagt.

Wechselkurs

Auch die Santander Bank setzt komplett auf die Kurse von Visa.

Hintergrund zur Santander Consumer Bank

Die Santander Bank ist eine der größten Banken weltweit und in über 40 Ländern tätig. Es werden alle Finanzdienstleistungen von einfachen Kreditkarten über Finanzierungen bis hin zu komplexen Anlageprodukten angeboten. Der Fokus liegt klar auf dem Geschäft mit Privatkunden, so dass sich Verbraucher auf einen ausgezeichneten Service verlassen können. Möglich ist der Kontakt mit der Bank nicht nur im Internet, sondern auch in einer von über 300 Filialen in Deutschland.

Auch bei Thema Kartenverlust weiß die Santander Bank zu überzeugen. Gebühren entstehen keine, wenn eine Ersatzkarte beantragt wird. Die Sperrung ist rund um die Uhr über eine entsprechende Servicehotline verfügbar. Negativ fallen nur die Überziehungszinsen auf, die stolze 13 Prozent betragen. Wer seine Abrechnung aber immer pünktlich zahlt, muss sich um diesen Kostenpunkt keine Sorgen machen.

Fazit: Die Santander Kreditkarte ist im Ausland komplett gebührenfrei einsetzbar. Allerdings ist das Kreditlimit oft relativ stark eingeschränkt, weshalb die Bank nur auf dem zweiten Platz landet.

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Platz 3 der Kreditkarten ohne Auslandseinsatzgebühr: DKB Bank

DKBDie Kreditkarte der DKB Bank gibt es gratis zur Eröffnung eines Girokontos dazu. Die Karte selbst ist natürlich komplett kostenfrei und von der Jahresgebühr befreit worden. Die DKB setzt ebenfalls auf ein Modell von Visa, weshalb Kunden an über 1.000.000 Geldautomaten über Bargeld verfügen können. Positiv fällt auf, dass sich die Bank beim Verlust der Kreditkarte sehr kulant und hilfsbereit zeigt. Die Gebühren im Überblick:

Art der Gebühr

Höhe der Gebühr

Bargeld abheben

Die Abhebung von Bargeld ist grundsätzlich kostenlos möglich, was sowohl für das In- als auch das Ausland gilt.

Bezahlen im stationären Handel

Im stationären Handel ist es ebenfalls problemlos möglich, ohne eine Gebühr mit der Kreditkarte zu bezahlen.

Bezahlen im Internet

Selbiges gilt für das Internet.

Fremdwährungsgebühr

Beim Einsatz in fremden Währungsräumen müssen Kreditnehmer 1,75 Prozent an Kosten einkalkulieren.

Wechselkurs

In Sachen Wechselkurs setzt die DKB Bank komplett auf die Kurse von Visa.

Hintergrund zur DKB Bank

Die DKB Bank ist eine Direktbank, die sich auf das Angebot von Girokonten, Konsumkrediten und Kreditkarten spezialisiert hat. Die Bank wurde bereits im Jahr 1990 gegründet und betreut heute über 3 Millionen Privatkunden.

Fazit: Auch die Kreditkarte der DKB Bank ist absolut zu empfehlen. Die Gebühren ähneln denen, die auch die ING-DiBa erhebt.

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Fazit: Kreditkarte der ING-DiBa gewinnt den Test

Wer auf der Suche nach einer Kreditkarte ohen Auslandseinsatzgebühren ist, sollte sich an die ING-DiBa halten. Das Prepaid-Modell hat den Vorteil, dass Kreditnehmer beim Bezahlen oder dem Geldabheben keine Gebühren zahlen müssen. Zudem ist die Karte an ein Girokonto gebunden, weshalb über deutlich mehr Geld verfügt werden kann als bei vielen Konkurrenten.

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