Aktiendepot kostenlos ohne Depotkosten » 2020 Aktien handeln

Aktiendepot kostenlos

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Unser Tipp - Die besten Aktiendepot Angebote

Viele Onlinebroker bieten mittlerweile ihr Aktiendepot kostenlos an. Bei Banken und Direktbanken ist dies noch nicht flächendeckend der Fall. Ein kostenloses Aktiendepot bedeutet, dass keine monatlichen oder jährlichen Kosten für die Depotführung anfallen. Dies reduziert die Kosten für den Aktienhandel deutlich. Dennoch müssen Anleger auch weiterhin Ordergebühren und möglicherweise weitere Gebühren zahlen. Ein gründlicher Vergleich der einzelnen Angebote ist daher sehr wichtig.

  • Kostenloses Aktiendepot ohne Depotführungsgebühren
  • Aktiendepot ist nie vollkommen kostenlos
  • Ordergebühren fallen trotzdem an
  • gründlicher Vergleich wichtig

Ein Aktiendepot ist nie vollkommen kostenlos, dennoch kann sich ein Depotwechsel durchaus lohnen. Anleger können nach einem Depotvergleich durchaus einige hundert Euro im Jahr sparen. Trader, die sehr aktiv sind oder über ein höheres Depotvolumen verfügen, können rasch sogar noch mehr sparen. Dabei spielt das Anlageverhalten ebenfalls eine Rolle. Trader sollten sich daher für ein kostenloses Depot entscheiden, das zu ihren persönlichen Anforderungen passt.

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Kostenloses Depot passend zu eigenen Anforderungen

Zum langfristigen Vermögensaufbau wird fast immer ein Depot benötigt. Dies gilt nicht nur für den Handel mit Aktien, sondern auch für Anleger, die langfristig ihr Kapital in ETFs oder Fonds investieren möchten. Ein Vorteil bei diesen Finanzinstrumenten ist, dass die mögliche Rendite in der Regel deutlich höher ist, als bei Fest- oder Tagesgeld. Im Depot werden alle gekauften Wertpapier verwahrt und verwaltet. Alle Kosten wirken sich jedoch negativ auf die letztendliche Rendite aus. Die Orderkosten setzen sich aus Ordergebühren und Börsengebühren zusammen.

Das Wort „Depot“ stammt aus dem Französischen und bedeutet soviel wie „Lager“. In einem Aktiendepot werden also Aktien gelagert. Da heute viele Aufgaben rund um die Aufbewahrung und Verwaltung von Aktien auf elektronischem Weg erfolgen, können viele Anbieter die Kosten deutlich senken. Ein Aktiendepot kann durchaus mit einem normalen Girokonto verglichen werden, über das Gelder aufbewahrt und verwahrt werden. Über beide Konten erfolgen letztendlich auch Transaktionen. In einer Depotübersicht können Anleger nachvollziehen, wann sie welche Aktie zu welchem Preis gekauft haben. Auch Informationen zum aktuellen Kurs sind in der Depotübersicht zu finden. Viele Anbieter stellen auch eine Übersicht der Gewinne und Verluste des Handelstages zur Verfügung.

Die Kosten für ein Depot können sehr unterschiedlich und individuell sein, denn auf die Kosten wirkt sich auch die eigene Handelsstrategie aus. Wer nur gelegentlich Wertpapiere kauft und verkauft, für den ist ein kostenloses Depot ohne Depotführungsgebühren besonders wichtig. Vieltrader sollten dagegen genauer auf die Orderkosten achten. Zudem sollten Trader prüfen, ob für sie günstige Konditionen für Auslandsbörsen, kostenlose Chartanalysen, kostenlose Kurse und Marktnachrichten wichtig sind.

Fazit

Für den Handel mit Aktien, aber auch mit Fonds oder ETFs, wird immer ein Depot benötigt. Darin werden alle gekauften Wertpapiere gelagert und verwaltet. Die Kosten für ein solches Depot können je nach Anbieter und Anlageverhalten sehr unterschiedlich sein. Wenn ein Aktiendepot kostenlos ist, ist dies natürlich sehr gut.

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Aktiendepot kostenlos ohne Depotgebühren

Erhebt ein Anbieter Depotgebühren, so sind diese immer unabhängig von der Anzahl der Trades und dem Depotvolumen und fallen daher für alle Trader gleichermaßen an. Bei einem kostenlosen Aktiendepot zahlen Anleger allerdings nur dann, wenn sie auch wirklich aktiv in den Handel einsteigen. Die bloße Eröffnung eines Depots ist damit nicht mit Kosten verbunden. Einige Anbieter werben zwar mit einem kostenlosen Depot, dennoch können aber später Kosten anfallen, beispielsweise durch Inaktivitätsgebühren. Darüber ist bei manchen Anbietern ein Depot kostenlos nur im ersten Jahr zu bekommen, danach fallen Gebühren an, wenn die Anleger nicht bestimmte Anforderungen an Trades oder Handelsvolumen erfüllen.

Als Depotführungsgebühr wird beispielsweise eine Summe von 30 Euro im Jahr berechnet. Da viele Vorgänge rund ums Trading heute nur noch online erfolgen, können gerade Broker auf eine solche Gebühr verzichten, da ihnen weniger Kosten entstehen als noch vor einigen Jahren. Bei klassischen Banken ist dies noch nicht immer der Fall.

Unter Umständen kann jedoch der Verzicht auf Depotgebühren zur Folge haben, dass die persönliche Beratung eingeschränkt ist. Anlageberatungen bieten beispielsweise nur wenige Broker an. Anlegern, denen der persönliche Kontakt – gerne auch in der Filiale um die Ecke – besonders wichtig ist, sollten daher über ein Depot bei einer Filialbank nachdenken und hierfür unter Umständen Depotführungsgebühren in Kaufen nehmen.

Auch für das Aufbewahren bestimmter Handelsinstrumente können Kosten entstehen, denn neben den eigentlichen Depotgebühren erheben einige Banken für bestimmte Anlageinstrumente eine Verwahrgebühr, die meist prozentual anhand des Kurswerts berechnet wird. Diese wird darauf erhoben, dass die Wertpapiere eines Trades im Depot der Bank aufgehoben werden.

Fazit

Auf dem Markt gibt es zwar viele Anbieter, die ein Aktiendepot kostenlos anbieten, doch einige – insbesondere klassische Banken – erheben noch immer Depotgebühren. Allerdings konnten die Kosten für den Aktienhandel in den letzten Jahren deutlich gesenkt werden, da viele Vorgänge komplett online abgewickelt werden. Daher sollten sich Anleger in jedem Fall nach einem Depot ohne Depotgebühren umschauen.

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Aktienhandel nie vollkommen kostenfrei

Auch wenn es einige sehr günstige Broker gibt – ein vollkommen kostenloses Aktiendepot werden Anleger wohl nicht finden. In der Regel spricht man von einem kostenlosen Aktiendepot, wenn die Depotgebühren entfallen, was bei vielen Brokern der Fall ist. Allerdings müssen Anleger in jedem Fall Orderkosten zahlen, außer bei gelegentlichen Sonderaktionen eines Anbieters.

Selbst wenn das Depot selbst kostenfrei ist, ist der Aktienhandel dennoch nie kostenlos. Unter anderem fallen Transaktionsgebühren und Börsengebühren an. Bei vielen Brokern sind dieser jedoch vergleichsweise gering. Attraktiv sind zudem Free-Trade-Aktionen, bei denen bestimmte Handelsinstrumente eine Zeitlang ohne Orderkosten gehandelt werden können. Bei einigen Brokern können sich Vieltrader auch über Rabatte auf die anfallenden Orderkosten freuen.

Oftmals liegen übrigens die Ordergebühren bei einem Online-Anbieter deutlich unter den Preisen klassischer Banken. Die anfallenden Orderkosten hängen im Übrigen oft auch vom persönlichen Anlageverhalten ab. Anleger, die vergleichsweise selten handeln wollen, sollten besonders darauf achten, dass keine Depotkosten entstehen. Bei Viel-Tradern spielen die Orderkosten womöglich eine größere Rolle, aber auch für diese Trader-Typen ist ein kostenfreies Depot sicher ein großer Vorteil.

Fazit

Auch wenn viele Anbieter auf Depotgebühren verzichten, der Aktienhandel ist nie komplett kostenfrei. Anleger müssen immer mit Orderkosten und Börsenentgelten rechnen. Dazu kommen unter Umständen weitere Gebühren. Allerdings ist es heute mit Hilfe eines Depot Vergleichs sehr gut möglich, ein kostenloses Aktiendepot und einen Anbieter mit attraktiven Konditionen zu finden.

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Preise für den Wertpapierhandel

Grundsätzlich sind Aktiendepots mit oder ohne Depotgebühren am Markt zu finden. Die Kosten für ein Depot setzen sich in der Regel aus der monatlichen oder jährlichen Grundgebühr sowie aus einer pauschalen Gebühr für eine Order und ggf. einem prozentualen Betrag abhängig vom Ordervolumen zusammen. Dazu kommen weitere Kosten wie Börsenplatzgebühren.

Broker verwenden unterschiedliche Varianten bei den Orderkosten. Bei einigen Brokern können Trader ausschließlich über Festpreise handeln, während andere stets eine prozentuale Ordergebühr berechnen. Eine variable Gebühr, die anhand des Ordervolumens berechnet wird, ist genauso üblich, wie eine feste Gebühr oder eine Kombination aus beiden Methoden. Welche Methode nun letztendlich günstiger ist, lässt sich nur schwer sagen. Zum einen können die Unterschiede zwischen den einzelnen Anbietern groß sein, zum anderen variieren die Kosten je nach Anlageverhalten. Für Viel-Trader können Festpreise durchaus lukrativ sein.

Darüber hinaus bieten viele Broker Rabatte und Sonderaktionen an, die zeitweise die Kosten reduzieren und auch bei einem Depotwechsel durchaus attraktiv sein können. Bei solchen Angeboten gilt es jedoch, die Bedingungen genau zu prüfen, denn sie kommen nicht für jeden Trader infrage. Wird beispielsweise ein Rabatt auf bestimmte Wertpapiere angeboten, so kann die Auswahl an Aktien begrenzt sein. Bei Rabattsystemen für Vieltrader reduzieren sich ab einem bestimmten Ordervolumen die Kosten. Daher ist es nicht möglich, zu sagen, welches Depot letztendlich am günstigen ist.

Fazit

Neben einer möglichen Depotgebühr geht für viele Trader der erste Blick bei der Wahl eines neuen Brokers zu den Orderkosten. Diese können in Form von festen Preisen oder als prozentuale Gebühren gestaltet sein. Einige Broker nutzen auch eine Kombination. Die letztendlichen Kosten für das Depot hängen zudem vom Anlageverhalten des einzelnen Traders ab.

Wertpapierhandel Preise

Börsenentgelte beachten

BonusDie einzelnen Konditionen für Depots und den Handel mit Aktien und anderen Finanzinstrumenten sind von Broker zu Broker sehr unterschiedlich. Die Preise hängen in der Regel von der gehandelten Menge ab und an welchen Börsen gehandelt wird. Daher müssen mit Blick auf die Orderkosten insbesondere die Gebühren der einzelnen Börsen beachtet werden.

Viele Broker bieten für den Handel an deutschen Börsen günstigere Preise an als für den Handel an Auslandsbörsen. Einige Broker haben sich für ein Preismodell entschieden, bei dem die Ordergebühren prozentual anhand des Ordervolumens berechnet werden. Dazu kommen dann die Entgelte der jeweiligen Börsen. Meist sind die Gebühren elektronischer Börsen wie XETRA besonders günstig.

Gute Broker geben alle Kosten transparent an und zeigen vor Abschluss eines Trades nochmal alle anfallenden Kosten an. Zu den möglichen Fremdspesen der einzelnen Broker können neben Handelsplatzgebühren auch Maklergebühren oder Clearinggebühren gehören. Diese Kosten werden in der Regel auf der Wertpapierabrechnung getrennt aufgelistet. Einige Broker verrechnen die Kosten aber auch mit anderen Gebühren.

Fazit

Neben den Ordergebühren müssen Trader im Rahmen einer Transaktion auch Börsenentgelte zahlen. In der Regel sind diese an deutschen Börsen geringer als an Börsen im Ausland. Dazu kommen möglicherweise Kosten für Makler. Im Idealfall listen Trader diese Fremdspesen vor einem Trade übersichtlich auf und weisen sie auch in der Wertpapierabrechnung aus.

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Weitere Kosten im Aktienhandel

Mit PayPal bezahlenAuf Trader kommen unter Umständen weitere Kosten zu. So erheben einige Broker Gebühren für bestimmte Orderoptionen oder das Setzen und Streichen von Limits. Die Kosten können hier bei zwei bis fünf Euro liegen. Limits sind jedoch im Hinblick auf das Risikomanagement wichtig und sinnvoll. Daher sollten hier im besten Fall keine Gebühren einstehen, was bei vielen Brokern auch der Fall ist.

Alle Gebühren sind im Idealfall im Preis-Leistungs-Verzeichnis angegeben. Vorsicht ist bei einigen Serviceleistungen geboten. Beispielsweise bieten nicht alle Broker die nutzbare Handelsplattform oder Echtzeit-Kurse kostenlos an. Insbesondere Kurse in Echtzeit sind jedoch wichtig, um die Märkte zu verfolgen. Vor allem bei Banken können hier Kosten entstehen. Einige Broker bieten nur die Kurse ausgewählter Börsen oder Handelsinstrumente kostenlos an, dennoch gehören kostenfreie Realtimekurse in der Regel zum Standard.

Darüber hinaus erheben viele Broker Gebühren für das Aufgeben von Orders via Telefon. Diese Kosten können leicht sehr hoch ausfallen, daher sollte nur im Notfall eine telefonische Order aufgegeben werden. Wer dennoch häufiger eine Order am Telefon aufgeben möchte, beispielsweise weil er nicht immer Zugang zum Internet hat, sollte sich für einen Broker entscheiden, der hier nur geringe Gebühren erhebt. Nicht unüblich sind Gebühren für das Ausführen von Teilorders. Teilorders müssen dann erteilt werden, wenn ein Broker nicht direkt einen Käufer oder Verkäufer für die gesamte Order findet. Allerdings verzichten mittlerweile viele Broker auf diese Gebühren, was natürlich ein Vorteil für Trader ist.

Viele Broker geben der Vollständigkeit halber weitere Gebühren in ihren Übersichten an. Davon spielen viele im Trading-Alltag allerdings keine Rolle. Beispielsweise kann die Teilnahme an einer Hauptversammlung oder eine Kopie der Abrechnung mit Kosten verbunden sein.

Fazit

Neben möglichen Depotgebühren und Orderkosten kommen unter Umständen weitere Kosten auf Trader zu. So erheben einige Broker weitere Gebühren für das Setzen und Streichen von Limits. Bei einigen Brokern sind auch Echtzeitkurse oder bestimmte Orderarten kostenpflichtig. Alle Kosten sind im besten Fall übersichtlich auf der Webseite des Brokers oder einem gesonderten Preis-Leistungs-Verzeichnis aufgelistet.

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Guter Depotvergleich wichtig

Ein guter kostenlos Aktiendepot Vergleich kann dabei helfen, ein günstiges Depot zu finden, bei dem nicht nur das Aktiendepot kostenlos ist, sondern auch die Ordergebühren gering ausfallen. Für viele Trader lohnt sich ein Depotwechsel, denn so können sie oftmals viel Geld sparen. Der Depotumzug ist in der Regel kostenlos. Ein Pluspunkt sind hier oft Neukundenaktionen mit Geldprämien, zusätzlichem Tradingguthaben oder Free-Trades.

Anfänger können die ersten Schritte im Handel bedenkenlos über ein Musterdepot gehen. Viele Anbieter bieten ein solches auch dauerhaft an. So können Anleger die Wertentwicklung bestimmter Aktien verfolgen und neue Strategien entwickeln. Das Musterdepot sollte mit echten Kursen arbeiten, damit Anleger Erfahrungen unter realistischen Bedingungen sammeln können. Bei einigen Anbietern können Anleger über ein Musterdepot auch die Anlagen von Profis verfolgen und daraus lernen.

Die Auswahl eines passenden Depots sollte sehr sorgfältig getroffen werden. Ein Depot Rechner kann dabei ebenso helfen wie ein Depot Vergleich. Vorab sollten sich Anleger darüber Gedanken machen, wie hoch ihr durchschnittliches Depotvolumen sein wird und wie viele Transaktionen sie im Monat durchführen werden. Trader sollten dann bei der Wahl des passenden Aktiendepots darauf achten, ob das Depot zu diesen Bedingungen kostenlos ist.

Fazit

Bevor sich Trader für ein Depot entscheiden, sollten sie die Bedingungen der einzelnen Broker gut prüfen. Das Aktiendepot sollte kostenlos sein und die Ordergebühren zu den Anforderungen des einzelnen Trades passen. Ideal ist ein Musterdepot, über das Trader den neuen Broker kennenlernen können.

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Vorabüberlegungen zur Depotauswahl

Die Anzahl an Anbietern ist groß, da neben Onlinebrokern auch Filial- und Direktbanken den Handel mit Aktien anbieten. Unter Umständen ist es für Anleger daher nicht leicht, den passenden Anbieter zu finden. Neben einem Aktiendepot kostenlos Vergleich kann auch ein Depot Rechner, den Anleger mit Angeben zum geplanten Depotvolumen oder der Anzahl der Trades „füttern“ können, sinnvoll sein. Testergebnisse und Erfahrungsberichte runden dann die Recherche ab.

Trader, die auf der Suche nach einem kostenlosen Depot sind, sollten sich vorab einige Gedanken zum für sie passenden Depot machen. Eine Frage ist dabei, wie hoch in der Regel eine Order ausfällt. Haben Anleger hier bereits einen ersten Richtwert im Kopf, so können sie prüfen, ob die Ordergebühren für sie vorteilhaft ausfallen oder zu hoch sind. Insbesondere für Viel-Trader kann es sich lohnen, einen Broker mit Festpreisen und Viel-Trader-Rabatten zu wählen. Kleinanleger sollten auch darauf achten, ob bei Orders eine Mindestgebühr fällig wird. Einige Anbieter arbeiten bei den Ordergebühren mit Mindest- und Maximalgebühren. Darüber hinaus sollten Trader eine erste Vorstellung zur Anzahl der geplanten Trades und ihrem Depotvolumen haben. Tradern mit Erfahrung fällt dies sicher leichter, während Neulinge versuchen sollten, eine erste möglichst realistische Einschätzung zu treffen.

Insbesondere bei Test- und Erfahrungsberichten werden allerdings oftmals nur Modellfälle getestet, die nicht auf jeden Anleger zutreffen. Daher ist es in den meisten Fällen zwingend notwendig, nochmals selbst die Konditionen des Brokers im Detail zu prüfen. Wichtig sind hierbei vor allem die Kosten. Bei Banken ist es gesetzlich vorgeschrieben, dass sie alle Preise und Leistungen übersichtlich veröffentlichen müssen. Broker bieten auf ihrer Webseite oder in einem Preis-Leistungs-Verzeichnis (beispielsweise als PDF) in den meisten Fällen ebenfalls eine gute Übersicht über alle Kosten. Im besten Fall sind diese Informationen leicht zugänglich und transparent. Ideal ist es, wenn der Broker eine einfache, gut nachvollziehbare Kostenstruktur verwendet.

Fazit

Hat ein Trader erste Vorüberlegungen zu Fragen wie Depotvolumen und Anzahl der monatlichen Trades gemacht, so kann er einen Depot Vergleich oder einen Depot Rechner zur Hilfe nehmen, um ein passendes Depot zu finden. Allerdings entbinden diese Hilfsmittel Trader nicht von der Aufgabe, den neuen Anbieter selbst nochmals zu prüfen.

Aktienhandel rechner

Seriösen Broker finden

Damit ein Aktiendepot kostenlos und sicher ist, wird ein guter und seröser Broker benötigt. Broker bewahren die Wertpapiere ihre Kunden nicht selbst auf, sondern bei einer Depotbank. Seröse Broker trennen dabei ihre eigenen Gelder von den Geldern ihrer Kunden. So sind im Falle einer Insolvenz Kundengelder als Sondervermögen geschützt.

Seriöse Broker zeichnen sich auch dadurch aus, dass sie transparent über die Risiken im Handel mit Aktien, Fonds, ETFs und anderen Anlageinstrumenten aufklären. Auch alle Kosten sollten in einem Preis-Leistungs-Verzeichnis transparent und übersichtlich aufgelistet sein. Im Idealfall ist das Gebührenmodell unkompliziert: Eine Depotgebühr entfällt und das gewählte Modell der Ordergebühren ist einfach nachvollziehbar. Am leichtesten nachzuvollziehen sind wohl Festpreise, bei denen jede Order unabhängig von der Höhe der Order mit einem festen Preis berechnet wird.

Ein seröser Broker hat im Idealfall seinen Sitz in der EU, denn alle europäischen Broker sind an die Vorgaben zum Anlegerschutz gebunden. Kundengelder in Höhe von bis zu 100.000 Euro sind im Falle einer Insolvenz abgesichert. Falls es zu einem Problem mit dem Broker kommt, kann der Kunde in dessen Heimatland ein Gerichtsverfahren anstreben. Damit erst gar keine Schwierigkeiten entstehen, ist ein guter Kundenservice, der sich durch gute Erreichbarkeit und Fachkompetenz auszeichnet, wichtig.

Fazit

Ein Aktiendepot sollten nicht nur kostenlos, sondern auch bei einem serösen Broker mit Sitz in der EU sein. Alle Kundengelder werden getrennt vom Unternehmensvermögen aufbewahrt und der Anbieter informiert über die Risiken beim Handel mit Aktien und anderen Finanzinstrumenten. Im besten Fall bietet der Broker ein transparentes und gut nachvollziehbares Gebührenmodell mit einem kostenlosen Depot.

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Depotwechsel gut planen

Nach der Entscheidung für einen neuen Broker kann dann der Depotumzug beginnen. Dieser sollte gut geplant sein, denn während des Depotwechsels können Trader nicht auf ihren Anlagen zugreifen. Im Anschluss an die erfolgreiche Kontoeröffnung beim neuen Broker – die ebenfalls einige Tage dauern kann – finden Anleger meist direkt auf der Webseite des Brokers ein Formular zum Depotwechsel. Hier können Anleger beantragen, dass ihre Wertpapiere auf das neue Depot übertragen werden. Meist findet sich hier auch ein Häkchen, dass den neuen Broker anweist, das alte Depot zu kündigen. Ist dies nicht der Fall, muss der Anleger die Kündigung selbst durchführen. Im Internet gibt es hierfür einige Vorlagen. Meist gelten keine besonderen Kündigungsfristen.

Der Depotwechsel ist vielfach mit viel Aufwand verbunden. Broker bieten daher Anlegern mit einem kostenlosen Depotwechsel Unterstützung. Der Depotwechsel dauert oftmals einige Tage, manchmal sogar Wochen. Dennoch ist es nicht nur mit Blick auf die Depotkosten sinnvoll, nur ein Depot für den Aktienhandel zu nutzen. Auch bei der Steuererklärung erleichtert dies die Arbeit. Da auf den Handel mit Wertpapieren stets Abgeltungssteuer bezahlt werden muss, müssen Trader zudem ihren Freistellungsauftrag unter Umständen nicht auf mehrere Anbieter verteilen.

Die Entscheidung für einen Depotwechsel kann im Übrigen viele Gründe haben. Der Wunsch nach einem kostenlosen Aktiendepot ist nur einer davon. Anleger sind womöglich nicht mehr mit den Kosten ihres alten Anbieters einverstanden, wünschen sich eine bessere Handelsplattform, ein anderes Produktangebot oder einen engagierteren Kundenservice. Oft können Anleger durch einen Depotwechsel Geld sparen und damit ihre Renditechancen erhöhen.

Fazit

Um ein Aktiendepot kostenlos nutzen zu können, kann sich bei vielen Tradern ein Depotwechsel lohnen. Dieser kann jedoch teilweise mehrere Wochen dauern und mit hohen Kosten verbunden sein. Viele Broker unterstützen neue Trader beim Depotumzug und kündigen auch das alte Depot. Damit nehmen sie ihren Tradern viel Arbeit ab.

Aktienhandel erfahrungen

Handelsmöglichkeiten gut vergleichen

Auch ein kostenloses Aktiendepot bietet Tradern in der Regel sehr gute Handelsmöglichkeiten. Diese sollten jedoch vor der Entscheidung für einen Broker gut verglichen werden. Ein genauer Blick gilt hier den angebotenen Handelsplätzen, den Orderarten und möglichen Ergänzungen zu einzelnen Ordertypen. Einige Broker bieten beispielsweise bestimmte Stopp-Orders an, die jedoch teilweise mit höheren Kosten verbunden sind.

Die meisten Broker haben allen wichtigen deutschen Börsenplätze im Angebot. Neben der Wertpapierbörse in Frankfurt sind dies in der Regel die Regionalbörsen in München, Düsseldorf, Berlin oder Stuttgart. Dazu kommt meist das elektronische Handelssystem XETRA. Größere Unterschiede in Angebot und Kosten gibt es meist bei den angebotenen Auslandsbörsen. Viele Aktien, auch ausländische, können zwar sehr günstig auch an den deutschen Börsenplätzen gekauft und verkauft werden, aber eher unbekannte Auslandsaktien sind oftmals nur an den jeweiligen Heimatbörsen handelbar.

Darüber hinaus bieten einige Broker zwar die großen europäischen und nordamerikanischen Börsen, aber keine Börsenplätze in Asien an. Anleger, die insbesondere an Auslandsbörsen handeln möchten, sollten daher prüfen, welche der Broker ihrer Wahl anbietet. Zudem sind die Kosten für den Handel an ausländischen Börsen oftmals höher.

Darüber hinaus bieten immer mehr Broker auch den außerbörslichen Handel an und erweitern hier ihr Angebot sogar. Ein Vorteil ist hier, dass Börsen- oder Maklergebühren entfallen. Ein weiterer Vorteil des außerbörslichen Handels ist, dass Anleger hier auch vor oder nach Börsenschluss tätig werden können. Anleger, die sich vor allem für den außerbörslichen Handel interessieren, sollten hier das Angebot des infrage kommenden Brokers genau prüfen.

Mit Blick auf die Kosten für ein Aktiendepot müssen Trader auch berücksichtigen, dass zu jedem Depot auch ein Verrechnungskonto gehört. Dieses sollte im Idealfall ebenfalls kostenlos sein. Manche Anbieter bieten ein solches Konto gleich mit zum Depot an. Beim Verrechnungskonto kann es sich um ein normales Girokonto oder um ein Tagesgeldkonto handeln. Trader sollte auch hier prüfen, ob es sich für sie lohnt, ihr Verrechnungskonto beim gleichen Anbieter zu haben oder nicht. Im Alltag kann es durchaus praktisch sein, nur mit einem Anbieter zu arbeiten. Allerdings könnte ein Verrechnungskonto bei einer anderen Bank günstiger sein.

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Fazit

Über ein kostenloses Depot können Trader in der Regel ein breites Handelsangebot handeln. Die meisten deutschen Broker bieten alle Börsenplätze in Deutschland an. Bei den angebotenen ausländischen Börsenplätzen kann es jedoch erhebliche Unterschiede geben. Darüber hinaus müssen Trader beachten, dass sie zusätzlich zu ihrem Depot ein Verrechnungskonto benötigen, das ebenfalls kostenlos sein sollte.

Aktiendepot Handelsangebot

Fazit: Aktiendepot oft kostenlos

Auch wenn noch immer einige Broker Depotführungskosten erheben, ist es recht einfach für Trader, ein kostenloses Aktiendepot zu finden. Ein Depotvergleich hilft hierbei. Während viele klassische Banken noch immer Gebühren für die Eröffnung und Nutzung eines Depots erheben, ist dies bei vielen Online-Brokern nicht mehr der Fall.

Aber auch wenn das Aktiendepot kostenlos ist, so bedeutet dies noch lange nicht, dass der gesamte Aktienhandel Trader nichts kostet. In der Regel fallen für jede Order Gebühren an. Dazu kommen Gebühren der einzelnen Börsenplätze, wobei der Handel an elektronischen Börsen wie XETRA und an deutschen Börsen in der Regel deutlich günstiger ist als an Auslandsbörsen. Dazu kommen je nach Broker weitere Kosten, beispielsweise für Echtzeitkurse, bestimmte Orderarten oder das Setzen von Limits.

Um ein möglichst günstiges Depot zu finden, sollten Trader alle infrage kommenden Angebote gut vergleichen. Im besten Fall wissen sie vor einem Vergleich oder der Nutzung eines Depotrechners bereits in etwa, wie hoch ihr Depotvolumen sein wird, wie viele Trades sie in einem bestimmten Zeitraum planen und welches Ordervolumen diese im Schnitt umfassen. So lassen sich die Kosten, die immer auch vom Tradingverhalten abhängen, genauer einschätzen.  

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Bilderquelle:

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Über den Autor: Christian Habeck

Christian Habeck handelt seit mehreren Jahren aktiv an der Börse. Hierbei bevorzugt er die technische Analyse. Darüber hinaus ist er Technik- und Sportbegeistert und betätigt sich leidenschaftlich gern als Autor.

Autor: Christian Habeck

Christian Habeck ist leiden- schaftlicher Autor & seit Jahren an der Börse aktiv, sein besonderes Interesse gilt der technische Analyse.

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