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DEGIRO Depotgebühren – so günstig wie kaum ein Konkurrent

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Beim Handel mit Aktien, Fonds und Finanzderivaten fallen Kosten an. Wie hoch diese letztlich sind, hängt aber stark vom jeweiligen Broker ab. Dabei hat sich der niederländische Anbieter DEGIRO als eines der günstigsten Unternehmen überhaupt herausgestellt. Beispielsweise betragen die DEGIRO Ordergebühren für den Handel über Xetra lediglich 2 Euro zuzüglich einer Provision von 0,026%. Auch alle anderen Märkte und Finanzinstrumente sind beim Broker zu äußerst attraktiven Konditionen verfügbar. Wie genau die DEGIRO Depotgebühren aussehen, zeigt der folgende Ratgeber.

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Warum sind die Kosten beim Handel überhaupt von Bedeutung?

Zunächst müssen sich Anleger klar machen, warum sie überhaupt zu einem möglichst günstigen Broker wechseln sollten. Denn noch immer verweilen viele Anleger bei ihrer Hausbank, obwohl die Konkurrenz im Internet deutlich günstiger ist. Ein Beispiel:

  • Der Anleger kauft zwei deutsche Aktien mit einem Volumen von je 5.000 Euro.
  • Bei DEGIRO fallen hierfür über Xetra Kosten von 2 Euro plus 0,026% vom Ordervolumen an.
  • Hausbanken verlangen in der Regel eine Mindestprovision von 10 Euro bzw. Rund 0,10% vom Ordervolumen.

In diesem Fall kann der Anleger über DEGIRO also mit Kosten von 3,30 Euro pro Aktienkauf rechnen. Bei der Hausbank läge dieser Wert theoretisch bei 5 Euro pro Position, allerdings wird eine Mindestprovision von 10 Euro verlangt.

Angenommen, innerhalb eines Jahres steigt der Kurs der Aktien um 5 Prozent. Der Anleger verkauft die Wertpapiere daraufhin und erzielt folglich eine Rendite vor Kosten und Steuern von 500 Euro. Im Falle des Depots von DEGIRO zieht der Anleger hiervon die Kosten von 6,60 Euro ab. Verbleibt ein absoluter Gewinn von 494,40 Euro bzw. eine prozentuale Rendite von 4,94%. Bei der Hausbank verbliebe hingegen nur ein Gewinn von 480 Euro, also eine Rendite von 4,80%.

Handeln Sie weltweit mit DEGIRO
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Unberücksichtigt bleibt dabei die Depotführungsgebühr, die praktisch von allen stationären Filialbanken erhoben wird. Schnell beträgt sie zwischen 50 und 200 Euro pro Jahr, was der Anleger entsprechend auf alle Positionen umrechnen muss. Gerade bei Kleinanlegern machen sich diese Kosten bemerkbar, oftmals eröffnen sie in einem Jahr keine einzige Position, sondern sorgen lediglich für die Verwaltung bestehender Positionen. Bei Direktbanken und Online-Brokern wie DEGIRO entfällt die Depotgebühr jedoch in der Regel, was viel Geld spart.

Fazit

Die Kosten haben einen entscheidenden Einfluss auf die Rendite beim Trading. Schon bei einer einzelnen Positionseröffnung und bei Nicht-Berücksichtigung der Depotgebühren fällt dies auf. Wer bei einer stationären Hausbank tradet, verzichtet schnell auf einige hundert Euro Gewinn im Jahr. Gerade für Anleger, die mehr Kontrolle über ihre Finanzen erlangen wollen, lohnt sich daher die Kontoeröffnung bei einem Online-Broker wie DEGIRO.

DEGIRO Ordergebühren – eine detaillierte Betrachtung

Bereits angeklungen ist, dass beim Handel mit Aktien, ETFs und anderen Finanzinstrumenten unterschiedlichste Kosten auf den Anleger zukommen können. Vorab ist im Falle des niederländischen Brokers festzustellen, dass es keine grundlegende DEGIRO Depotgebühr gibt. Sowohl die Eröffnung eines Depots als auch dessen Führung sind absolut kostenfrei. Abgerechnet wird immer nur dann, wenn aktiv mit Finanzprodukten gehandelt wird. Weil DEGIRO gleich eine ganze Reihe unterschiedlicher Märkte und Finanzinstrumente für den Handel zur Verfügung stellt, lohnt sich eine intensivere und strukturiertere Betrachtung der DEGIRO Ordergebühren.

Kosten für den Handel mit Aktien

Ein Großteil der Kunden von DEGIRO eröffnet ein Depot, um direkt in bestimmte Unternehmen zu investieren. Dabei zeigt sich schnell, dass der niederländische Broker in diesem Bereich eines der günstigsten Unternehmen überhaupt ist.

  • Xetra: 2 Euro zuzüglich 0,026% Orderprovision
  • Parkettbörse in Frankfurt: 7,50 Euro zuzüglich 0,098% Orderprovision
  • Europa (14 Nationen): 4,00 Euro zuzüglich 0,058% Orderprovision
  • USA: 0,50 Euro zuzüglich 0,004 USD je Aktie
  • Kanada: 2,00 Euro zuzüglich 0,01 CAD je Aktie

Bezogen auf die Hauptbörsen ist DEGIRO damit deutlich günstiger als viele Konkurrenten. Gerade US-amerikanische und deutsche Aktien sind zu Preisen verfügbar, wie sie sonst fast nur institutionellen Anlegern zur Verfügung stehen.

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Abgerundet wird das Produktangebot in diesem Bereich durch einige etwas exotischere Börsen. Dazu zählen asiatische Märkte (Australien, Hongkong, Singapur), die zu Konditionen von 10 Euro plus 0,068% vom Ordervolumen verfügbar ist. Wer in Polen handeln möchte, zahlt hierfür 5 Euro zuzüglich 0,168% vom Transaktionsvolumen. Für Südosteuropa (Griechenland, Türkei, Ungarn, Tschechien) betragen die Kosten hingegen 10 Euro plus 0,168% vom Ordervolumen. Gerade die DEGIRO Ordergebühren für die asiatischen Börsen sind als äußerst günstig anzusehen und mehr als wettbewerbsfähig.

Sichere Anleihen erwerben

Selbst risikobewusste Anleger handeln nicht ausschließlich mit Aktien, sondern sichern Positionen durch Anleihen ab. Hierbei haben die Investoren Anspruch auf eine festgelegte Rendite und die Rückzahlung des Kapitals, auch wenn das Unternehmen Insolvenz anmelden sollte. Mit folgenden Kosten kann im Falle von DEGIRO kalkuliert werden:

  • Deutsche Anleihen: 5,00 Euro plus 0,058% vom Ordervolumen
  • Süd- und Westeuropa (4 Nationen): 2,00 Euro plus 0,068% vom Transaktionsvolumen
  • OTC Bonds: 75 Euro plus 0,038% vom Transaktionsvolumen

Zu den westlichen Märkten gehören die Niederlande, Frankreich, Belgien und Portugal. Hier offenbart sich eine recht große Auswahl an sicheren Staatsanleihen und vergleichsweise sicheren Wertpapieren von Unternehmen. Die günstigen Konditionen sorgen dafür, dass ein Großteil der Rendite beim Anleger verbleibt.

Hingegen sind OTC Bonds relativ teuer, was allerdings nicht an DEGIRO liegt. Denn diese Wertpapiere weisen nur eine geringe Liquidität auf und sind für den Broker folglich schwer zu vermitteln. Selbiges gilt für Anleihen, die nicht in eine der drei genannten Kategorien fallen. Auf Anfrage erhalten Anleger ein individuelles Angebot für entsprechende Anleihen, das dann flexibel angenommen oder abgelehnt werden kann.

Kapital breit streuen mit Fonds und ETFs

Natürlich sind bei DEGIRO auch herkömmliche Investmentfonds und die deutlich günstigeren ETFs verfügbar. Letztere bilden die Wertentwicklung eines ganzen Warenkorbs von Aktien ab. Beispielsweise handelt es sich um den MSCI World, den DAX oder den Dow Jones, aber auch eigene Konzeptionen der Emissionsgesellschaften sind verfügbar. Die Kosten für ETFs sind besonders transparent gehalten:

  • Kostenfreiheit: Mehre Hundert ETFs können bei DEGIRO derzeit ohne jedwede Gebühr gehandelt werden. Dabei gilt dieses Angebot jeweils für einen einzigen Fonds pro Monat, was gerade für Kleinanleger ausreichen sollte.
  • Übrige Fonds: Für alle anderen ETFs gilt, dass der Broker eine Abschlussgebühr von 2 Euro zuzüglich 0,038% vom Ordervolumen erhebt.

Eine Servicepauschale, also laufende Kosten, werden von DEGIRO selbst nicht berechnet. Es kann allerdings vorkommen, dass die jeweilige Emissionsgesellschaft derartige Spesen veranschlagt. Diese liegen erfahrungsgemäß bei 0,05 bis 0,5% der Investitionssumme.

Anders sieht es hingegen bei Fonds aus. Zwar setzt DEGIRO hier ebenfalls auf möglichst transparente Kosten, allerdings fallen diese naturgemäß höher aus als bei ETFs. Bei allen börsennotierten und nicht börsennotierten Fonds (STP-Fonds) zahlen Anleger 7,50 Euro pauschal und zusätzlich 0,1% vom Ordervolumen an den Broker. Sollte es sich um einen nicht börsennotierten Fonds handeln, der zudem kein STP-Fonds ist, erhöht sich die Pauschale auf 75 Euro. Hinzu kommt in allen Fällen eine Servicegebühr von 0,2% pro Jahr. Auch an die Fondsgesellschaft müssen erfahrungsgemäß noch Zusatzgebühren bezahlt werden, die bei Werten zwischen 0,5% und 3% vom Investitionsvolumen liegen.

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Kurzfristiger Handel mit Derivaten

Abgerundet wird das Handelsangebot bei DEGIRO durch Finanzderivate, die für den kurzfristigen und spekulativen Handel genutzt werden können. Konkret stehen folgende Produkte zur Verfügung:

  • Optionen
  • Futures
  • Zertifikate
  • CFDs

Der CFD-Handel sei an dieser Stelle etwas ausgeklammert, weil hierfür ein separates Handelskonto verwendet wird.

Für alle Finanzderivate gilt, dass DEGIRO auch hier transparent auf die Kosten hinweist, die beim Handel entstehen. Für Optionen verlangt der Broker – abhängig von der gewählten Börse – ein Entgelt zwischen 0,50 und 2,15 Euro pro Kontrakt. Dabei ist der deutsche Markt mit 0,90 Euro sehr günstig, andere etwas exotischere Börsen sind ein wenig teurer. Für Futures gilt eine Preisspanne von 0,50 bis 2,65 Euro pro Kontrakt. Zertifikate sind hingegen ausschließlich über die Frankfurter Zertifikatbörse handelbar, hier entstehen Gebühren von 2,00 Euro plus 0,118% vom Ordervolumen.

Fazit

Das Gesamtfazit zu den DEGIRO Ordergebühren fällt äußerst positiv aus. Gerade beim Handel mit Aktien zählt das Unternehmen zu den günstigsten am Markt, aber auch Fonds und ETFs sind zu guten Konditionen handelbar. Wer hingegen mit kurzfristigen Derivaten traden möchte, dem bietet DEGIRO ebenfalls kostengünstige Möglichkeiten hierzu. Letztlich schafft es DEGIRO laut eigener Aussage, häufig deutlich günstiger zu sein als die meisten Konkurrenten.

Keine verstecken Kosten bei DEGIRO – Zusatzkosten möglich

DEGIRO macht nicht nur deshalb einen positiven Eindruck, weil das Unternehmen generell günstige Konditionen für den Handel veranschlagt. Auch in Sachen Transparenz weiß der Finanzdienstleister zu überzeugen, was in der Branche keine Selbstverständlichkeit ist. Schon auf der Startseite der Homepage können sich Anleger über die Kosten für die wichtigsten Märkte und Finanzinstrumente informieren. In einem umfangreichen Preis-Leistungsverzeichnis erklärt DEGIRO dann ausführlich, für welche Produkte und Zusatzleistungen Kosten anfallen.

Zu eben diesen Zusatzleistungen zählt vor allem die Nutzung von Echtzeitkursen. Für einige Börsen stellt DEGIRO die Daten ohne Entgelt zur Verfügung, bei anderen Märkten werden die Kurse generell mit einer Verzögerung von 15 Minuten aktualisiert. Diese Zeitspanne dürfte zumindest für alle Kleinanleger ausreichend sein, die Anlageentscheidungen ohnehin mit Blick auf eine äußerst lange Zeitspanne hin treffen. Wer sich trotzdem für den Kauf von Echtzeitkursen entscheidet, zahlt je nach Markt zwischen 5 und 20 Euro pro Monat.

DEGIRO Konditionen
DEGIRO bietet günstige Konditionen an

Darüber hinaus fallen Kosten nur für solche Dienstleistungen an, die ohnehin kaum genutzt werden. Dazu zählt etwa die Aufgabe von Orders über das Telefon oder per Post. Auch für einen Depotübertrag von ihrem alten Broker zu DEGIRO müssen neue Kunden gewissen Kosten einkalkulieren. Diese betragen derzeit 10 Euro pro Position, die umgeschrieben werden soll.

Fazit

Bei DEGIRO müssen Anleger keinerlei versteckte Kosten befürchten. Denn der Broker weist auf alle möglichen Punkte transparent in einem detaillierten Preis-Leistungsverzeichnis hin. Zusätzliche Kosten fallen immer nur dann an, wenn recht ungewöhnliche Serviceleistungen genutzt werden. Wer etwa bei bestimmten Märkten auf Livekurse zurückgreifen möchte, zahlt hierfür zwischen 5 und 20 Euro pro Monat. Auch für die telefonische Aufgabe von Orders müssen entsprechende Kosten berücksichtigt werden.

Bietet DEGIRO schlechteren Service wegen günstigerer Gebühren?

Vor dem Gang zum Online-Broker bzw. der Direktbank scheuen sich Anleger vor allem deshalb, weil sie Sorge um schlechteren Service haben. Auch bezüglich der Sicherheit und Regulierung gibt es gewisse Vorbehalte. Ob diese Vorurteile wirklich der Wahrheit entsprechen, zeigt ein kurzer Blick auf DEGIRO

  • Kontaktmöglichkeiten: Obwohl es sich bei DEGIRO um einen Online-Broker aus den Niederlanden handelt, ist es sehr wohl möglich, Kontakt mit dem Unternehmen aufzunehmen. Hierzu bietet DEGIRO eine kostenlose Hotline an, die in eine Niederlassung nach Frankfurt am Main führt. Auch per E-Mail ist das Unternehmen rund um die Uhr verfügbar und antwortet zeitnah auf entsprechende Gesuche.
  • Regulierung: Bezogen auf die Regulierung weist DEGIRO transparent daraufhin, dass sich der Sitz des Unternehmens in den Niederlanden befindet. Hier sorgen sowohl die niederländische Zentralbank als auch eine spezielle Aufsichtsbehörde für die Regulierung des weltweit agierenden Brokers. Weil die Niederlande Mitglied der EU sind, gelten zudem dieselben Gesetze, an die sich auch deutsche Finanzdienstleister halten müssen.
  • Handelsplattform: Noch immer sind viele stationäre Banken nicht im Zeitalter der Digitalisierung angekommen. Instabile Handelsplattformen und schlechte Benutzerführung gehören zum Alltag – nicht so bei DEGIRO. Das Unternehmen wickelt alle Transaktionen online ab, weshalb die Software-Lösung entsprechend ausgereift wirkt. Trader sehen auf einen Blick ihren aktuellen Depotstand, Veränderungen bestehender Positionen und andere wichtige Informationen. Auch Orderausführungen lassen sich dank teilweise kostenlosen Livekursen bzw. Aktualisierung in 15-minütigen Abständen immer auf Basis aktueller Marktdaten abschließen.
  • Unabhängig: Ein weiterer Vorteil von Online-Brokern besteht darin, dass sie weitgehend unabhängig von bestimmten Emissionsgesellschaften im Fonds-Bereich agieren. Beispielsweise bieten Volksbanken ausschließlich Produkte von Union Investment an, bei den Sparkassen ist Deka der entsprechende Partner. So kann keine unabhängige und vor allem umfangreiche Beratung der Kunden erfolgen. Bei DEGIRO informieren sich Anleger daher selbst über entsprechende Produkte und haben Zugang zu tausenden Fonds, Aktien und anderen Finanzinstrumenten.

Was DEGIRO allerdings nicht anbietet, ist eine aktive Anlageberatung. Der Broker richtet sich explizit an Kunden, die Anlageentscheidungen unabhängig treffen möchten. Dank Finanzinstrumenten wie ETFs ist es mittlerweile recht einfach möglich, fundierte Anlagestrategien auch ohne viel Fachwissen zu erstellen.

Fazit

In Sachen Service unterscheidet sich DEGIRO nur insofern von klassischen Banken, als dass keine aktive (und meist teure) Anlageberatung erfolgt. Dafür agiert der niederländische Broker unabhängig und bietet eine Handelsplattform an, die deutlich ausgereifter wirkt als die vieler Banken. Auch in Sachen Regulierung steht DEGIRO der Konkurrenz in nichts nach, stammt das Unternehmen doch aus den Niederlanden.

4 Tipps, um die Kosten beim Handel zu senken

1. Hin und Her macht Taschen leer

Diese bekannte Börsenweisheit hat einen mehr als wahren Kern. Wer häufig Positionen an- und wieder verkauft, ist nicht erfolgreicher als solche Trader, die auch in Krisenzeiten Ruhe bewahren. Im Gegenteil, denn wer häufig Transaktionen durchführt, zahlt dabei jedes Mal entsprechende Ordergebühren. Selbst wenn günstige Broker wie DEGIRO genutzt werden, zehren die Orderkosten die Rendite auf.

Deshalb sollten sowohl Verkäufe als auch Ankäufe von Wertpapieren gut durchdacht sein. Nur weil es zu kurzfristigen Schwankungen kommt, ist dies noch kein Argument für einen Verkauf. Anleger sollten dann Ruhe bewahren und das jeweilige Wertpapier genau analysieren.

2. Herkömmliche Investmentfonds vermeiden

Studien der Stiftung Warentest und anderer Organisationen haben längst gezeigt, dass Fondsmanager den Markt auf Dauer nicht schlagen können. Nur einem Bruchteil der Experten gelingt dies nach mehr als 10 Jahren Anlagezeit. Aber: Für ihren Service verlangen die Manager bzw. die dahinter stehenden Fondsgesellschaften Gebühren, welche die Rendite auffressen – ohne dabei einen Mehrwert zu liefern.

Anleger sind daher laut der Stiftung Warentest gut beraten, vornehmlich in ETFs oder bei ausreichend großem Kapital in unterschiedliche Aktien zu investieren. Zwar fallen hierfür auch Kosten an, diese betragen jedoch nur einen Bruchteil der Aufwendungen, die bei Fonds fällig werden.

3. Nicht panisch werden

An den Börsen kommt es früher oder später zu Kursschwankungen oder regelrechten Einbrüchen der Kurse. Bestes Beispiel hierfür ist die Finanzkrise 2008, der DAX verlor etwa über 50 Prozent seines Werts. Noch vor der Krise tendierte er bei einem bis dato Allzeithoch von 7.500 Punkten, zwischenzeitlich brach der Kurs im Jahr 2009 auf unter 4.000 Punkte ein.

Aber: Wer aus Panik einen DAX-ETF verkauft hätte, der hätte sich spätestens Anfang 2013 geärgert. Zu diesem Zeitpunkt erreichte der DAX bereits Vorkrisenniveau. Mitte 2015 wurde gar ein Allzeithoch von über 12.300 Punkten zu Handelsschluss erreicht. Ein solches Verhalten der Märkte ist praktisch in jeder Krisensituation zu erkennen. Wer sein Kapital breit streut und nicht nur einzelne Aktien erwirbt, sollte sich in Krisenzeiten ruhig verhalten.

4. Brokervergleich durchführen

Ebenfalls äußerst ratsam ist es, vor der Eröffnung eines Depots einen Brokervergleich durchzuführen. Hierfür finden sich im Internet spezielle Tools, die automatisierte, kostenfrei und anonym nach den besten Anbietern suchen. Dabei bildet das Verhalten des Traders die Grundlage für den Vergleich. Schließlich erheben die Broker für unterschiedliche Finanzinstrumente verschiedene Kosten, so dass ein günstiger Aktien-Broker nicht gleichzeitig ein Top-Anbieter für ETFs sein muss – auch wenn dies oftmals der Fall ist.

Fazit: DEGIRO Ordergebühren einmalig günstig

DEGIRO bezeichnet sich selbst mit Recht als günstigsten Broker Europas. Vor allem der Handel mit Aktien ist zu unschlagbaren Konditionen möglich, über Xetra kann beispielsweise ab 2 Euro zuzüglich 0,026% Orderprovision gehandelt werden. Auch US-Aktien und die asiatischen Märkte sind zu günstigen Gebühren zugänglich. Diese Preispolitik zeichnet DEGIRO auch bei anderen Finanzinstrumenten wie etwa Fonds, ETFs oder Derivaten aus. Nur wenige Konkurrenten dürften mit dem niederländischen Unternehmen mithalten können.

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Über den Autor: Christian Habeck

Christian Habeck handelt seit mehreren Jahren aktiv an der Börse. Hierbei bevorzugt er die technische Analyse. Darüber hinaus ist er Technik- und Sportbegeistert und betätigt sich leidenschaftlich gern als Autor.

Autor: Christian Habeck

Christian Habeck ist leiden- schaftlicher Autor & seit Jahren an der Börse aktiv, sein besonderes Interesse gilt der technische Analyse.

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