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DEGIRO Preise: Alle Kosten im Faktencheck

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Wer mit Aktien, Fonds oder anderen Finanzinstrumenten handelt, muss hierfür gewisse Gebühren zahlen, die vom eigenen Broker in Rechnung gestellt werden. Wie hoch diese Kosten in der Praxis ausfallen, hängt aber stark vom jeweiligen Anbietern ab. Direkt vorab: DEGIRO ist derzeit Europas günstigster Broker, der beispielsweise den Handel über Xetra schon zu Konditionen ab 2,80 Euro anbietet. Auch andere Märkte können zu äußerst geringen Preisen gehandelt werden. Ob der Wichtigkeit des Themas lohnt es sich allerdings, einen detaillierteren Blick auf die DEGIRO Kosten und die Gebühren beim Aktienhandel im Allgemeinen zu werfen.

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Diese Gebühren können beim Handel mit Aktien anfallen

Damit Trader überhaupt vergleichen können, welche Broker teuer und welche Unternehmen kostengünstig sind, müssen die Kostenpunkte beim Aktienhandel im Allgemeinen bekannt sein. Ein detaillierter Blick auf die gängigen Aspekte:

KostenpunktBeschreibung
DepotgebührVor allem herkömmliche Filialbanken sind es, die noch immer recht hohe Gebühren für den Aktienhandel erheben – und zwar pauschal. Die sogenannte Depotgebühr wird rein für die Bereitstellung des Accounts berechnet. Schnell beträgt sie einige hundert Euro im Jahr, wenn sie sich prozentual am Depotvolumen bemisst. Dafür erhalten Trader in der Regel die Möglichkeit für eine persönliche Anlageberatung, die aber nur von wenigen Anlegern wirklich genutzt wird.
OrdergebührDeutlich entscheidender ist daher meist die sogenannte Ordergebühr. Es handelt sich um eine Provision, die der Trader für jede Positionseröffnung an den Broker entrichtet. Einige Unternehmen verlangen hierbei pauschale Entgelte, andere kalkulieren mit prozentualen Provisionen, die sich am Ordervolumen bemessen. Auch hier können die Unterschiede zwischen den einzelnen Brokern äußerst groß sein, vor allem wenn viele Positionen mit recht hohen Volumina eröffnet werden.
ZusatzleistungenDarüber hinaus können Zusatzkosten entstehen, wenn Anleger besondere Serviceleistungen nutzen möchten. Konkret fallen etwa Entgelte für die Bereitstellung von Echtzeitkursen oder die postalische Versendung von Depotauszügen an.

In einigen Sonderfällen können weitere Kosten für die Nutzung spezieller Handelsplätze oder Handelsplattformen anfallen. In der Regel sind diese Kostenpunkte allerdings so gering, dass sie nicht in den Vergleich miteinbezogen werden müssen.

Fazit

Beim Aktienhandel entstehen drei wesentliche Hauptkostenpunkte. Insbesondere die Depotgebühren verteuern den Handel enorm, sie werden aber fast ausschließlich von stationären Filialbanken erhoben. Beim Vergleich von Online-Brokern und Direktbanken ist daher vor allem auf den Aspekt der Ordergebühren zu achten.

Zählen nur die Kosten bei einem Brokervergleich?

Bevor auf die genauen DEGIRO Kosten eingegangen wird, soll die Relevanz der Gebühren beim Aktienhandel an sich dargestellt werden. Grundsätzlich gilt, dass es sich um den wichtigsten Aspekt beim Depotvergleich handelt. Schließlich sorgt nichts so konsequent für die Senkung von Renditen wie zu hohe Kosten. Allerdings kann es je nach individuellen Bedürfnissen des Anlegers durchaus vorkommen, dass ein etwas teurerer Broker die richtige Wahl ist.

Dies gilt vor allem mit Hinblick auf die verfügbaren Märkte. Angenommen, Anbieter A ist deutlich günstiger als Anbieter B und würde dem Anleger pro Jahr 200 Euro an Kosten einsparen. Allerdings handelt der Anleger bevorzugt mit Wertpapieren, die aus Asien stammen. Hier bietet Anbieter A jedoch nur den Zugang zur japanischen Börse, Hongkong und Singapur werden außer Acht gelassen. Insofern empfiehlt sich eine Depoteröffnung beim Broker A nur bedingt oder der Anleger müsste gleich zwei Wertpapierdepots eröffnen.

DEGIRO Preise
DEGIRO überzeugt durch günstige Preise

Darüber hinaus spielt der Faktor Beratung für einige Trader eine wichtige Rolle. Wer sich nicht selbst um seine Finanzen kümmern möchte, dem bleibt der Gang zum teuren Berater nicht erspart. Online finden sich aber kaum Angebote, die noch auf herkömmliche Anlageberatung setzen, auch wenn Robo-Advisor starke Wachstumsraten verzeichnen können. Online-Broker setzen voll auf eigenverantwortlichen Handel und möglichst günstige Kosten.

Erfahrungsgemäß wird die wirkliche Beratung spätestens seit 2008 immer stärker hinterfragt. Der Grund: Fondsmanager, Anlageberater und Co. schaffen es – gerade in Bezug auf Kleinanleger – nicht, höhere Renditen zu erwirtschaften, als es breite Eigeninvestitionen in den Markt tun würden. Dafür kosten die Berater aber viel Geld. Wie hoch diese Kostenunterschiede ausfallen können, zeigt ein kurzes Beispiel aus der Praxis. Zunächst soll das Anlageverhalten des Anlegers kurz dargestellt werden:

  • Durchschnittliches Depotvolumen von 50.000 Euro
  • Zwei Aktienkäufe über Xetra pro Jahr mit einem Volumen von jeweils 5.000 Euro
  • Zwei Käufe von ETFs mit einem Volumen von je 1.500 Euro
  • Eine Investition in eine Anleihe im Wert von 5.000 Euro

Danach lohnt sich ein Blick auf die Kostenstrukturen bei einer herkömmlichen Bank und auf die von DEGIRO:

 DEGIROFilialbank
DepotgebührKeine100 Euro pro Jahr
Aktienhandel (über Xetra)2,00 Euro plus 0,008% vom Depotvolumen0,50% vom Ordervolumen, mindestens 9,95 Euro
ETF-KaufTeilweise kostenfrei0,2% vom Ordervolumen
Anleihe (Deutschland)5 Euro plus 0,04% vom Ordervolumen10 Euro plus 0,02% vom Ordervolumen

Auf die Betrachtung von Zusatzleistungen wird bewusst verzichtet. Zunächst werden die Kosten für den reinen Aktienhandel berechnet. Hier ist DEGIRO vor allem beim Trading über Xetra äußerst günstig, der Anleger müsste pro Jahr mit Kosten von 4,80 Euro rechnen. Bei der Filialbank beträgt allein die Mindestsumme für eine Positionseröffnung stolze 10 Euro. In diesem Fall werden bei der Filialbank 50 Euro für den Handel mit den Aktien fällig.

ETFs bietet DEGIRO sogar kostenfrei an, zumindest wenn Anleger mit einem der über 700 kostenfreien Produkte dieser Kategorie handeln. Wer ein Depot bei der Filialbank führt, zahlt 0,2% vom Ordervolumen, in diesem Fall also 60 Cent. Ein geringer Wert, allerdings fiel das Anlagevolumen ebenfalls äußerst niedrig aus. Komplettiert werden die Kosten durch die Gebühren beim Handel mit Anleihen. Hier betragen die DEGIRO Kosten bei einem Volumen von 5.000 Euro lediglich 7 Euro. Über das Depot der Filialbank werden 11 Euro fällig.

Unterm Strich fallen bei DEGIRO für den beispielhaften Anleger Kosten in Höhe von 11,80 Euro an. Bei der Filialbank betragen diese – ausdrücklich ohne Berücksichtigung der Depotgebühr – stolze 61,60 Euro. Hinzu kommt eine Depotgebühr von 100 Euro, welche die Kosten noch einmal drastisch erhöht. Gerade für Kleinanleger ist eine solche Depotführungsgebühr unbedingt zu vermeiden, schlägt sie doch aufgrund der recht geringen Anzahl an Positionseröffnungen sehr stark ins Gewicht.

Fazit

Ein Blick auf die Praxis zeigt bereits, dass DEGIRO ein außerordentlich günstiger Broker ist. Denn das Unternehmen erhebt keine Depotgebühr und gehört vor allem beim Handel mit Aktien zu den Top-Brokern weltweit. Im Jahr lassen sich schnell weit über 100 Euro sparen, wer viel tradet spart entsprechend höhere Summen.

Videos zu DEGIRO

DEGIRO Preise für den Handel an den weltweiten Börsen

Im Beispiel ist bereits deutlich geworden, dass DEGIRO keine Depotführungsgebühr im eigentlichen Sinne erhebt. Auch die Kosten für den Handel über Xetra wurden bereits dargestellt, allerdings ist dies nicht der einzige Markt, an dem bei DEGIRO gehandelt werden kann. Ein Blick auf die Kosten für das Trading mit Aktien:

  • Frankfurt: Wer direkt am Börsenparkett in Frankfurt handeln möchte, der zahlt hierfür 7,50 Euro plus 0,08% vom Ordervolumen.
  • Europa: Es sind fast alle europäische Börsen für den Handel verfügbar. Dazu zählen etwa Frankreich, Großbritannien, Österreich oder die Niederlande. Hier müssen Anleger grundsätzlich mit Kosten von 4,00 Euro zuzüglich 0,04% vom Ordervolumen kalkulieren.
  • USA: Sehr günstig ist auch der Handel in den USA. Anleger zahlen einen Pauschalbetrag von 0,50 Euro und zusätzlich eine Provision in Höhe von 0,004 US-Dollar je Aktie.
  • Kanada: Dieses Kostenmodell wurde auch auf den kanadischen Markt übertragen. Hier sind es allerdings fixe Kosten von 2,00 Euro und eine variable Provision von 0,01 Kanadischen Dollar je Aktie.
  • Asien: Zu den asiatischen Börsen zählt neben Japan, Hongkong und Singapur auch Australien. An Kosten fallen 10 Euro plus 0,05% vom Depotvolumen an.
  • Polen: Ein Sonderfall kommt der polnischen Börse zu, die nicht mit dem sonst einheitlichen Europa-Tarif abgerechnet wird. Anleger zahlen einen festen Betrag von 5 Euro zuzüglich 0,15% vom Ordervolumen.
  • Südosteuropa: Selbiges gilt auch für Transaktionen, die in der Türkei, Ungarn, Tschechien und Griechenland abgewickelt werden. Hier zahlen Anleger 10 Euro plus 0,15% vom Transaktionsvolumen.

Positiv fällt auf, dass dieses Kostenmodell sehr transparent ist. Wer mit den Standard-Aktien aus Mitteleuropa und den USA handelt, kann sich auf nahezu einheitliche Preise verlassen. Sonderkonditionen werden nur bei den schwer zugänglichen Börsen in Asien und Südosteuropa fällig. Alle Kostenpunkte werden dabei von DEGIRO äußerst transparent in einem Preis-Leistungsverzeichnis ausgewiesen, das vom Broker regelmäßig aktualisiert wird.

DEGIRO bester Online Broker
Handelsblatt kürte DEGIRO als besten Online Broker 2016

Wie sind die DEGIRO Preise im Detail zu bewerten? Bezüglich des reinen Aktienhandels bleibt an dieser Stelle festzuhalten, dass der Broker enorm günstig ist. Gegenüber der Konkurrenz werden vor allem beim Handel über Xetra deutliche Preisvorteile erzielt, wie ein Vergleich des Brokers mit anderen Online-Brokern, Direktbanken und stationären Banken zeigt.

Handel mit Fonds und ETFs

Zum eigentlichen Aktienhandel hinzugezählt werden oftmals Fonds und ETFs, die in der Regel gleich zahlreiche Aktientitel beinhalten. Auch Anleihen, Rohstoffe oder andere Finanzinstrumente können in die Fonds aufgenommen werden. Dabei unterscheiden sich herkömmliche Investmentfonds und ETFs allerdings grundlegend voneinander. Letztere bilden die Wertentwicklung eines bestimmten „Warenkorbs“ an Aktien ab und werden nicht aktiv gemanagt. Fonds werden hingegen aktiv vom einem Verwalter betreut, der beispielsweise Umschichtungen oder Anpassungen vornimmt. Aus Kostensicht sind ETFs damit deutlich eher zu empfehlen, sie erfordern aber eine recht kontinuierliche Überprüfung durch den Anleger.

Bezogen auf die ETFs fällt auf, dass es rund 700 absolut kostenfreie Produkte bei DEGIRO gibt. Es handelt sich dabei um bekannte Werte, die etwa den MSCI World abbilden und von renommierten Emissionsgesellschaften emittiert werden. Aber: Pro Monat kann „nur“ ein ETF kostenfrei erworben werden, wenn er sich in der Liste befindet. Für den zweiten Kauf oder den Ankauf nicht gelisteter Produkte wird eine geringe Gebühr fällig. Diese liegt aktuelle bei allen ETFs bei einem Wert von 2 Euro zuzüglich 0,02% vom Ordervolumen. Wer also beispielsweise 10.000 Euro in ein solches Finanzinstrument investiert, der muss mit Kosten von 4 Euro rechnen.

Bei den herkömmlichen Fonds setzt DEGIRO ebenfalls wieder auf möglichst transparente und einheitliche Kosten. Für Cash-Fonds einer bestimmten Emissionsgesellschaft werden keinerlei Gebühren fällig, allerdings eignen sich diese auch nicht für die dauerhafte Kapitalanlage. Alle anderen Fonds kosten 7,50 Euro plus 0,1% des Transaktionsvolumens. Zusätzlich dazu wird eine Servicepauschale von 0,2% fällig.

Fazit

An den weltweiten Aktienmärken können Anleger bei DEGIRO zu äußerst attraktiven Preisen handeln. Beispielsweise können US-Papiere bereits zu 0,50 Euro zuzüglich 0,004 US-Dollar pro Aktie erworben werden – ein unschlagbarer Preis. Aber auch deutsche, europäische und asiatische Märkte sind zu sehr geringen Kosten zugänglich. Hinzu kommt ein transparentes Preisangebot für ETFs und Fonds. Hier erhebt der Broker einheitliche Gebühren bzw. erlässt diese für einige ETFs vollständig.

Derivate über DEGIRO handeln

Schon seit einiger Zeit bietet der Broker allerdings nicht mehr nur den klassischen Handel mit Aktien, ETFs und Fonds an, sondern hat auch Derivate ins Portfolio aufgenommen. Hierzu zählen insbesondere:

  • Optionen
  • Futures
  • Zertifikate
  • CFDs

Allerdings muss der CFD-Handel etwas ausgeklammert werden, weil dieser über ein separates Konto erfolgt. Wer vor allem Futures und Optionen für das Trading nutzt, profitiert wieder einmal von generell günstigen und transparenten DEGIRO Preisen.

Optionen lassen sich bereits ab 0,50 Euro pro Kontrakt handeln. Allerdings sind die Kosten hierbei stark vom jeweiligen Land abhängig, an deutschen Börsen kostet der Handel beispielsweise 0,75 Euro pro Kontrakt. Jedoch hat DEGIRO dabei eine maximale Obergrenze eingeführt, die derzeit bei 2,00 Euro pro Kontrakt liegt. Diese gilt ausdrücklich für alle Länder und Börsen, an denen mit Optionen gehandelt werden kann.

Selbiges Kostenmodell gilt auch für Futures. Hier ergeben sich allerdings etwas größere Unterschiede zwischen den einzelnen Nationen. Für die Untergrenze gilt hier aber ebenfalls ein Wert von 0,50 Euro pro Kontrakt, maximal fällig werden 2,50 Euro.

Zertifikate sind hingegen ausschließlich über die Frankfurter Zertifikatbörse handelbar. Entsprechend existiert auch nur ein einziger Preis für den Kauf dieses Finanzderivats: Aktuell liegen die Kosten bei 2,00 Euro plus 0,1% des Ordervolumens.

Fazit

Auch die Gebühren für den Handel mit Derivaten sind bei DEGIRO äußerst günstig. So können Optionen und Futures schon zu Preisen ab 0,50 Euro pro Kontrakt gehandelt werden, maximal fällig werden 2,00 Euro bzw. 2,50 Euro. Zertifikate sind hingegen ausschließlich über die Frankfurter Börse verfügbar und kosten 2,00 Euro plus 0,1% vom Ordervolumen.

Sonstige DEGIRO Kosten im Überblick

Darüber hinaus müssen Anleger nur noch die Kosten für den Handel mit Anleihen und für bestimmte Zusatzleistungen beachten. Für Anleihen gilt, dass in Deutschland 5 Euro zuzüglich 0,04% vom Ordervolumen fällig werden. OTC Bonds kosten hingegen 75 Euro plus 0,02% vom Ordervolumen und sind damit relativ teuer. Wer hingegen mit Anleihen aus Frankreich, den Niederlanden, Belgien oder Portugal handeln möchte, der bezahlt 2 Euro plus 0,05% vom Transaktionsvolumen.

Degiro Preis Vergleich
DEGIRO bietet günstige Konditionen an

Darüber hinaus kostet vor allem die Nutzung von Livekursen Geld. Hier können Abonnements abgeschlossen werden, die zwischen 1,50 Euro und 20 Euro pro Monat an Kosten verursachen. Auch die Versendung des Depotauszugs per Post oder andere Zusatzleistungen kosten Geld. Alle Informationen hierzu finden Anleger im großen und übersichtlichen Preis-Leistungsverzeichnis des Brokers.

Fazit

Deutsche Unternehmens- und Staatsanleihen sind bei DEGIRO ebenfalls günstig, auch eine andere europäische Märkte sind preiswert zugänglich. Lediglich OTC Bonds sind teurer als bei vielen Konkurrenten, sie sind aber auch kaum nachgefragt.

Wie schafft es DEGIRO, so günstig zu sein?

Vielen Anlegern dürfte sich die Frage stellen, warum Filialbanken und selbst andere Online-Broker deutlich teurer sind als DEGIRO. Hier hilft ein kurzer Blick auf die Historie des Unternehmens:

  • 2008: Erst im Zuge der Finanzkrise wurde der niederländische Broker gegründet. Die Zielgruppe war damals vor allem ein Publikum, das ausschließlich aus institutionellen Anlegern bestand. Andere Banken, große Investoren, Pensionsfonds und Co. sollten über DEGIRO möglichst günstig hohe Volumina investieren können.
  • 2010: Bereits wenige Jahre nach der Gründung wächst DEGIRO stark und zählt zu den bekanntesten Brokern im Firmenkundenbereich. Durch das Wachstum der jährlichen Transaktionen schafft es DEGIRO, die bestehenden Kosten noch weiter zu reduzieren.
  • 2013: Nach einige Vorbereitung entschließt sich das Unternehmen dazu, auch im Privatkundenbereich tätig zu werden. Dabei sollen nach Möglichkeit die gleichen Konditionen gelten, die auch institutionelle Anleger von DEGIRO als Broker überzeugt haben.
  • Heute: Derzeit werden jährlich Transaktionen mit einem Gesamtvolumen von 30 Milliarden Euro pro Jahr über DEGIRO abgewickelt. Längst zählt das Unternehmen nicht mehr nur unter Firmenkunden als empfehlenswerter Broker, sondern hat sich auch bei Kleinanlegern einen Namen machen können.

Zum einen ist es als das große Handelsvolumen, das zu den günstigen Kosten führt. Zum anderen setzt DEGIRO seit seiner Gründung auf eine vollständige Abwicklung aller Transaktionen über das Internet. Teure Filialen, aufwendige Beratungen und andere Serviceleistungen werden bewusst eingespart. Der Fokus liegt voll und ganz auf den niedrigen Kosten.

Dabei zeigt sich DEGIRO stets als innovativer Broker, der vor allem im Backend zahlreiche Weiterentwicklungen vorgenommen hat. So laufen die Transaktionen noch schneller und kosteneffizienter ab, was in Form geringer Orderpreise an Kunden weitergegeben wird.

Fazit

Die DEGIRO Preise sind vor allem deshalb so günstig, weil sich der Broker bis zum Jahr 2013 vor allem an institutionelle Anleger gerichtet hat. Erst danach wurde der Service des Unternehmens auch privaten Kleinanlegern zugänglich, die von ebenso günstigen Konditionen profitieren. Dabei setzt DEGIRO vor allem auf ein hohes Maß an Automatisierung beim Handel, das viele Kosten etwa bei Beratung und Service einsparen kann.

Fazit: DEGIRO Kosten äußerst preiswert

DEGIRO ist einer der bzw. sogar der günstigste Broker für den Handel mit Aktien, Fonds und Co. Denn beim Unternehmen lassen sich viele große Märkte schon ab Werten weit unter 10 Euro handeln. Beispielsweise muss für eine Positionseröffnung über Xetra mit einem Volumen von 10.000 Euro lediglich mit Kosten von 2,80 Euro kalkuliert werden – ein Spitzenwert. Zudem erhebt DEGIRO keinerlei Depotgebühr und verschafft Anlegern selbst zu den asiatischen Börsen einen Zugang zu attraktiven Preisen.

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Über den Autor: Christian Habeck

Christian Habeck handelt seit mehreren Jahren aktiv an der Börse. Hierbei bevorzugt er die technische Analyse. Darüber hinaus ist er Technik- und Sportbegeistert und betätigt sich leidenschaftlich gern als Autor.

Autor: Christian Habeck

Christian Habeck ist leiden- schaftlicher Autor & seit Jahren an der Börse aktiv, sein besonderes Interesse gilt der technische Analyse.

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