Depotübertrag – Was ist das? Wir verraten dir alles zum Depotübertrag!

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Unser Tipp - Die besten Aktiendepot Angebote

icon_informationEs gibt viele Gründe dafür, einen Depotübertrag vorzunehmen: Entweder, die Konditionen des bisherigen Depots entsprechen nicht mehr dem Trading-Stil des Händlers oder ein anderer Broker liefert ein besseres Angebot. Von Zeit zu Zeit sollten Anleger deshalb unbedingt einen Anbietervergleich durchführen, um sicherzugehen, nach wie vor ihr Depot beim besten Anbieter zu verwalten. Hat man schließlich ein besseres Angebot entdeckt, steht ein Depotübertrag an. Depotübertrag – Was ist das? Wie funktioniert ein Depotwechsel? Wenn dich diese Fragen quälen, dann findest du hier alle wichtigen Infos zu deinem Depotübertrag im Detail!

Depotübertrag – Was ist das? Die wichtigsten Infos im Überblick:

  • Bei einem Depotübertrag zieht das Depot um
  • Ein Depotübertrag geht meist mit einem Anbieterwechsel einher
  • Der Depotbestand bleibt dabei bestehen
  • Der Depotübertrag geht dabei in der Regel rein digital vonstatten
  • Bleibt das Depot im Besitz des bisherigen Anlegers, muss man im Grunde nichts Besonderes beachten
  • Geht das Depot hingegen in den Besitz eines anderen Anlegers über, ändert sich die steuerliche Behandlung
  • In diesem Fall werden dementsprechend Steuern fällig
  • Das Finanzamt geht bei einem Übertrag mit Besitzerwechsel nämlich von einem Verkauf aus
  • Häufig werden Depotüberträge auch in Verbindung mit Bonuszahlungen vorgenommen
  • Dabei müssen sich Anleger jedoch vor Lockangeboten in Acht nehmen

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Depotübertrag – Was ist das? Der Depotübertrag schnell erklärt

Ein Aktiendepot wird in der Regel nicht unüberlegt eröffnet: Anleger machen sich im Vorfeld Gedanken darüber, wie die Konditionen aussehen sollen, welche Wertpapiere im Depot verwaltet werden sollen und welcher Anbieter dafür der richtige ist. Kurz nach der Eröffnung eines Wertpapierdepots nehmen die meisten Kunden demnach keinen Depotübertrag vor. Im Laufe der Zeit verändern die Anbieter jedoch ihr Angebot immer wieder – sowohl zum Positiven, als auch zum Negativen. So ist es möglich, dass der einstige Favorit nach einigen Monaten oder Jahren im Vergleich zu einem anderen Anbieter schlechter abschneidet – und dann ist der Zeitpunkt für einen Depotübertrag gekommen.

Depotübertrag – Was ist das? Im Grunde ist ein Depotübertrag selbsterklärend: Bei einem Depotübertrag wird das Depot vom bisherigen Anbieter zu einem neuen Broker übertragen – der Depotbestand wird dabei nicht verändert. Erfahrungsgemäß gibt es zwei häufige Gründe, die für einen Depotübertrag sprechen: Entweder, ein anderer Anbieter hält ein besseres Angebot bereit, oder das Depot soll auf einen anderen Anleger übertragen werden. Dies ist besonders häufig dann der Fall, wenn ein einstiges Aktiendepot für Kinder dem volljährigen Sprössling zum Geburtstag übertragen wird.

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Bleibt das Depot im Besitz des bisherigen Anlegers, müssen im Grunde keine weiteren Vorkehrungen beachtet werden. Wechselt das Depot hingegen den Besitzer, muss der Anleger die Steuern dafür entrichten, da das Finanzamt in diesem Fall von einem Verkauf ausgeht. In diesem Fall muss der Kunde die Abgeltungssteuer entrichten, die sich auf 25 Prozent beläuft. Die steuerlich relevanten Daten werden daraufhin beim Depotübertrag von der alten Bank an die neue Bank übermittelt. Genauere Infos hierzu hält das Finanzamt oder der Steuerberater bereit.

Fazit

Bei einem Depotübertrag wird ein Wertpapierdepot entweder von einem Anbieter zu einem anderen oder auch an einen anderen Besitzer übertragen. Besonders häufig werden Depotüberträge vorgenommen, wenn eine andere Bank bessere Konditionen bietet. Hierbei wird der komplette Depotbestand übertragen. Verbleibt das Depot im Besitz des bisherigen Anlegers, gibt es nichts weiter zu beachten – andernfalls müssen hingegen Steuern entrichtet werden.

Depotübertrag - Was ist das
Das Wertpapierdepot der Consorsbank hat sich als attraktiv erwiesen

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Bei welchem Anbieter lohnt sich ein Depotübertrag?

Was ist ein Aktiendepot? Depotübertrag – Was ist das? Hat man sich diese und alle übrigen Fragen rund um Aktiendepots erst einmal beantwortet, kann man sich um den eigentlichen Depotübertrag kümmern. Dabei muss beachtet werden, dass sich ein Depotübertrag nicht immer lohnt. Du solltest deshalb im Vorfeld prüfen, ob du dein Depot bereits zu besten Konditionen führst oder ob es einen Anbieter gibt, bei dem du noch mehr aus deinem Geld machen kannst.

Auf die Frage, welcher Anbieter sich am besten für einen Depotumzug eignet, gibt es leider keine allgemein gültige Antwort. Stattdessen muss jeder Anleger selbst für sich entscheiden, welcher Anbieter der Beste ist. Dabei sind nicht nur die individuellen Anforderungen und Voraussetzungen von Bedeutung, sondern auch die Qualität des bisherigen Depots ist entscheidend darüber, ob sich ein Depotübertrag lohnt.

Der Anbietervergleich hat gezeigt, dass Unternehmen wie die Consorsbank ein besonders attraktives Angebot für Kunden mitbringen, die einen Depotübertrag vornehmen möchten. Diese können bei der Consorsbank nämlich von besonders hohen Zinsen für Ihr Tagesgeldkonto profitieren, das beim deutschen Unternehmen als Referenzkonto genutzt werden kann. Bei einem Depotwechsel können die Kunden dabei nicht nur von einem kostenlosen Depot und einem ebenso kostenfreien Verrechnungskonto, sondern auch von bis zu 2,50 Prozent Tagesgeldzinsen profitieren. 1,5 Prozent werden dabei bis zu einem Guthaben in Höhe von 20.000 Euro geboten, wenn der Kunde Wertpapiere im Wert von mindestens 6.000 Euro auf sein Depot bei der Consorsbank überträgt und einen zusätzlichen Bonus von 1,00 Prozent erhält der Kunde, wenn er darüber hinaus auch sein altes Depot schließt. Doch wie gut ist Consorsbank? Die Antwort auf diese Frage hält unser Testbericht bereit.

Fazit

Bei welchem Anbieter sich ein Depotübertrag lohnt ist von den Konditionen des bisherigen Anbieters und von den Anforderungen des Kunden abhängig. Anbieter wie die Consorsbank können allerdings mit attraktiven Boni überzeugen: Kunden der Consorsbank können nach einem Depotwechsel beispielsweise von bis zu 2,5 Prozent Tagesgeldzinsen profitieren.

Depot übertragen? Vorsicht bei Lockangeboten!

Ein Depotübertrag sollte in erster Linie für den Anleger attraktiv sein – allerdings versuchen auch die Anbieter immer häufiger einen Vorteil aus den Depotüberträgen ihrer Kunden zu schaffen. Gerade unseriösere Anbieter locken deshalb häufig mit Boni und verschiedenen Vorteilen, die jedoch an bestimmte Bedingungen geknüpft sind – und diese Bedingungen sind für den Kunden bei der Depoteröffnung bei einem unseriösen Anbieter kaum zu erfüllen.

Auf diese Weise hat der Anbieter schließlich einen Grund, um die Einzahlung der Kunden einzubehalten und eine Auszahlung der Boni und der damit erzielten Gewinne zu verweigern. Darüber hinaus sind auch Verweigerungen der Auszahlung unter Angabe von fadenscheinigen Gründen bei Betrügern keine Seltenheit. Aus diesem Grund ist es auch beim Depotübertrag wichtig, das Angebot des Favoriten und insbesondere dessen Sicherungsumfeld genau unter die Lupe zu nehmen und Vorsicht walten zu lassen, wenn es um die Inanspruchnahme eines Bonusangebots oder eines speziellen Vorteils geht.

Fazit

Nicht nur die Anleger, sondern auch die Broker versuchen stets das Beste aus einem Depotübertrag zu machen. Lockangebote, bei denen der Kunde mit einem Bonus oder einem besonderen Vorteil zur Eröffnung eines Depots bewegt werden soll, sind deshalb nicht selten – gefährlich wird das Ganze erst dann, wenn die Auszahlung der Gewinne unter fadenscheinigen Gründen verweigert wird. Um dies zu vermeiden, sollten Anleger großen Wert auf Seriosität beim Anbietervergleich legen.

Der Wechselbonus der Consorsbank
Auch die Consorsbank bietet einen Bonus

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Seriosität ist das A und O beim Depotübertrag!

icon_informationAuch beim Depotübertrag sollten Anleger nicht nur auf die Konditionen und Services ihres Favoriten, sondern insbesondere auch auf dessen Sicherungsumfeld besonders großen Wert legen. Um nämlich eventuelle Bonusangebote auch tatsächlich nutzen und um vom attraktiveren Angebot eines neuen Brokers profitieren zu können, muss man sich im Vorfeld von dessen Seriosität überzeugen können. Neben positiven Kundenmeinungen aus dem World Wide Web und zahlreichen Auszeichnungen von bekannten Institutionen gehören insbesondere folgende Bereiche zu den Merkmalen eines seriösen Anbieters:

  1. Regulierung
    Die Regulierung einer Bank stellt einen sicheren und vertrauenswürdigen Umgang des Unternehmens mit den Geldern und den Daten der Kunden sicher und sollte deshalb auf keinen Fall unbeachtet bleiben. Als besonders seriös gilt dabei die Regulierung durch EU-Behörden, da diesen den Regelungen der MiFID unterstehen, die wiederum für die Aufsicht der Regulierungsbehörden zuständig ist. Allen voran gehört dabei die deutsche Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zu den vertrauenswürdigsten Behörden Europas.
  2. Einlagensicherung
    Mit der Einlagensicherung wird sichergestellt, dass das Geld der Kunden bei einer Insolvenz des Brokers zurückerstattet werden. Normalerweise würden diese nämlich in einem solchen Fall in die Hände der Gläubiger fallen. Im EU-Raum wird deshalb eine gesetzlich vorgeschriebene Einlagensicherung für jeden Broker durchgesetzt, welche die Einlagen von Kunden bis zu 100.000 Euro gegen unverschuldeten Verlust absichern. Viele Anbieter gehen aber auch darüber hinaus und bieten ihren Anlegern noch eine freiwillige, zusätzliche Einlagensicherung an. Diese ist dann meist mehrere Millionen Euro hoch.
  3. Kundenservice
    Ein seriöser Broker scheut die Fragen seiner Kunden nicht – aus diesem Grund sind die Mitarbeiter eines vertrauenswürdigen Anbieters auch auf vielerlei Wege gut zu erreichen. Eine E-Mail, eine Nummer und eine Adresse gehören dabei zu den Kontakt-Basics – ein Live Chat und eine Rückruffunktion erweisen sich darüber hinaus ebenfalls als besonders vorteilhaft.
Fazit

Auf der Suche nach dem besten Anbieter sollten Anleger insbesondere auf dessen Seriosität achten. Positive Kundenmeinungen und zahlreiche Auszeichnungen sind nicht das Einzige, woran man einen seriösen Broker erkennt, sondern darüber hinaus auch an einer zuverlässigen Regulierung durch eine bekannte Aufsichtsbehörde, an einer umfangreichen Einlagensicherung und einem gut erreichbaren Kundensupport.

Achte unbedingt auf die Bedingungen!

icon_LupeKein Broker hat Geld zu verschenken. Aus diesem Grund knüpfen die meisten Anbieter ihre Bonusangebote, die mit einem Depotübertrag einhergehen, an Auszahlungsbedingungen. Zu diesen Bedingungen gehört häufig eine Mindestanzahl an ausgeführten Trades, doch auch ein Mindestdepotvolumen oder eine Mindestvertragslaufzeit in bestimmter Höhe können vom Broker für die Auszahlung einer Prämie vorausgesetzt werden. Die Prämie allein sollte demnach nicht der einzige Grund sein, der für einen Depotübertrag spricht – erweisen sich jedoch die Konditionen, Services und das Angebot eines Brokers als attraktiv, dann sollte man die Prämie durchaus in Anspruch nehmen.

Dabei muss man allerdings zudem auch beachten, dass es für den Erhalt der Prämie in der Regel einen vorab bekanntgegebenen Zeitpunkt gibt. In der Regel erfolgt die Auszahlung wenige Monate nach dem Depotübertrag. In jedem Fall müssen die Kunden allerdings beachten, alle Voraussetzungen zu erfüllen, die in den Teilnahmebedingungen festgelegt werden. Diese Teilnahmebedingungen sind häufig auf der Webseite des Anbieters zu finden – im Zweifelsfall kann man sich auch beim Kundensupport des Brokers darüber informieren.

Fazit

Kunden müssen beachten, dass die Prämien der Broker, die für einen Depotübertrag gewährt werden, an bestimmte Bedingungen geknüpft sind. Dabei kann es sich um eine Mindestanzahl an ausgeführten Trades, um ein bestimmtes Mindestdepotvolumen oder um eine Mindestvertragslaufzeit handeln. Infos zu diesen Bedingungen sind meist auf der Webseite des Anbieters zu finden.

Infos zum Depotübertrag bei der Consorsbank
Infos zum Ablauf des Depotübertrags sind in der Regel in der FAQ zu finden

FAQ: 5 Fragen und Antworten zum Thema im Überblick

Depotübertrag vs. Depotwechsel: Wo sind die Unterschiede?

icon_ausrufezeichenIm Grunde sind beide Begriffe Synonyme. Bei einem Depotübertrag steht in der Regel der Übertrag von einem Besitzer auf den anderen im Fokus, während beim Depotwechsel der Anbieterwechsel beschrieben wird. Grundsätzlich kann man die Begriffe jedoch auch für die jeweils andere Beschreibung einsetzen.

Wie viel Geld muss man in den Wertpapierhandel investieren?

Um dauerhaft Erfolge zu feiern und dabei auch vorübergehende Verluste verkraften zu können, sollte man mehrere Tausend Euro in den Wertpapierhandel investieren. Die Mindesteinlage des Brokers legt fest, wie viel Geld mindestens investiert werden muss.

Wie funktioniert die Eröffnung eines Depots?

Um ein Wertpapierdepot zu eröffnen, muss man zunächst ein Online-Formular ausfüllen, das die Angabe einiger wichtiger Informationen zur Person und der Handelserfahrung sowie die Angabe eines Referenzkontos umfasst. Auf dieses Referenzkonto kann schließlich die erste Einzahlung erfolgen, bevor der Kunde die Verifizierung durchlaufen kann, was in der Regel per PostIdent-Verfahren vonstattengeht.

Wie läuft der Depotübertrag ab?

Vor dem eigentlichen Depotübertrag erfolgt der Anbietervergleich, auf den die Eröffnung eines neuen Depots folgt. Ist dies geschehen, kann man in der Regel mit wenigen Klicks den Depotübertrag beim bisherigen Anbieter beantragen.

An wen kann ich mich bei Fragen und Problemen wenden?

Bei Fragen und Problemen können die Anleger den Kundensupport ihres Brokers kontaktieren, der per Mail, Telefon und per Post erreichbar sein sollte.

Wissensdurstig? Weitere Infos auf Qomparo

Depotübertrag – Was ist das? Um diese Frage genauer zu beantworten, kannst du unsere Ratgeber nutzen – das Magazin und die topaktuellen News helfen dir darüber hinaus dabei, dauerhaft erfolgreich zu handeln. Für die Suche nach dem besten Anbieter kannst du dir unseren Aktiendepot Vergleich zunutze machen, der nicht nur aussagekräftige Userbewertungen, sondern auch die Erfahrungen unserer Experten erfasst. Aus diesen beiden Faktoren ist schließlich der Testsieger hervorgegangen.

Fazit: Beim Depotübertrag zieht das Depot zu einem neuen Anbieter um

icon_Daumen_hochZu guter Letzt können wir festhalten, dass bei einem Depotübertrag das bestehende Depot entweder zu einem neuen Anbieter oder auf einen neuen Besitzer übertragen wird. Bei Anbietern wie der Consorsbank wird der Kunde darüber hinaus für seinen Übertrag mit einer Prämie belohnt – welche das ist und was das Angebot des Unternehmens darüber hinaus bereithält, erfährst du im Testbericht zum Angebot der Consorsbank.

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Über den Autor: Christian Habeck

Christian Habeck handelt seit mehreren Jahren aktiv an der Börse. Hierbei bevorzugt er die technische Analyse. Darüber hinaus ist er Technik- und Sportbegeistert und betätigt sich leidenschaftlich gern als Autor.

Autor: Christian Habeck

Christian Habeck ist leiden- schaftlicher Autor & seit Jahren an der Börse aktiv, sein besonderes Interesse gilt der technische Analyse.

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