CFD Irrtümer 2020 » Was stimmt und was nicht!

Die größten Mythen: Wir decken CFD Irrtümer auf!

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Der CFD-Handel erfreut sich bereits seit den 1990er-Jahren einer steigenden Beliebtheit und immer häufiger beginnen nun auch Deutsche damit, Positionen zu platzieren und Renditen mit dem Trading zu erzielen. Trotz der Beliebtheit von Finanzprodukten auf Basis von Differenzkontrakten kursieren nach wie vor einige CFD Irrtümer und Mythen, denen wir nun auf die Spur gehen wollen, um dich vor negativen Überraschungen beim CFD-Trading zu bewahren.

Aufgedeckt: Die größten CFD Irrtümer

  • CFDs sind keine Termingeschäfte
  • CFD Broker handeln nicht automatisch gegen den Trader
  • CFDs sind nicht börsennotiert

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Wir klären auf: Die größten CFD Mythen unter der Lupe

icon_LupeDie wichtigste Voraussetzung für eine erfolgreiche Karriere als CFD-Trader ist ein umfassendes Hintergrundwissen zum Handel von Differenzkontrakten. Zahlreiche Trader geben ihr bestes, um sich dieses Wissen anzueignen, bevor sie erste Positionen platzieren, sitzen dabei jedoch häufig gängigen CFD Irrtümern und Mythen auf, die scheinbar immer noch unter Tradern die Runde machen. Eine dieser CFD Mythen besagt, dass Differenzkontrakte Termingeschäfte seien– dies ist jedoch nicht der Fall. Ganz im Gegenteil: CFDs besitzen kein Verfallsdatum, weshalb auch bei der Spekulation auf den Kurs einer Aktie vom Trader keine Aktie geliefert werden muss. Stattdessen erfolgt der CFD-Handel auf Marginbasis, weshalb CFD-Positionen meist nur sehr kurz im Rahmen des Intradayhandels gehalten werden.

Weitere allgemeine CFD Mythen

CFDs sind nicht börsennotiert: CFDs werden im sogenannten OTC, dem „Over-the-Counter“-Markt gehandelt – der Broker stellt dabei die Kurse auf seinem eigenen Marktplatz, weshalb CFD-Broker nicht mit „normalen“ Brokern verglichen werden können. Diese leiten nämlich die Order des Kunden ausschließlich an die entsprechende Börse weiter, wie die Order schließlich aufgeführt wird.

CFDs werden gekauft:Gemeinhin spricht man zwar vom Kauf und Verkauf von CFDs – tatsächlich sind Differenzkontrakte allerdings als Kursdifferenzwette bzw. als Kursdifferenzverträge zu betrachten. Gewinne und Verluste resultieren nicht aus dem Verkauf oder dem Kauf des Finanzproduktes, sondern ausschließlich von der Kursentwicklung des zugrunde liegenden Basiswertes, des Underlyings.

Vorsicht: CFD Irrtümer behindern die Brokersuche

Auch die Brokeragebrache leidet unter den zahlreichen CFD Mythen, die nach wie vor unter Tradern kursieren. Um Licht ins Dunkel zu bringen, decken wir hier auch die letzten CFD Irrtümer zur Brokerauswahl auf.

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Du solltest für deinen Handel eine professionellen Broker wählen

CFD-Broker unterscheiden sich nicht von anderen Brokern: Auch dieser CFD Mythos ist so nicht richtig. Da CFDs im OTC-Markt gehandelt werden, unterliegen sie keiner zentralen Kursstellung, was ansonsten bei anderen Brokern der Fall ist. Stattdessen obliegen die CFD-Kurse der Kursstellung des jeweiligen Brokers.

CFD-Broker spekulieren grundsätzlich gegen den Trader: Grundsätzlich handelt der Broker nicht gegen den Trader, sondern tätigt ausschließlich Absicherungsgeschäfte an der Börse – weshalb auch dieser Mythos zu den CFD Irrtümern zählt und nicht der Wahrheit entspricht.

CFD-Broker unterscheiden sich nicht voneinander: Um CFD Irrtümern wie diesem Glauben zu schenken, muss man sehr schlecht zum Handel von Differenzkontrakten informiert sein. Um erfolgreich CFDs zu handeln, sind Trader auf eine schnelle Orderausführung, einen umfangreichen Basiswertekatalog und auf Echtzeit-Kurse angewiesen – die bietet leider nicht jeder Broker.

CFD Irrtümer

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CFD Irrtümer im Alltag: Mythen zum CFD-Handel im Detail

Auch im Alltag gehen gerade unerfahrenere Trader häufig den althergebrachten CFD Mythen auf den Leim. Hier findest du die gängigsten Irrtümer und ihre Erklärung:

CFD-Trader haben Aktionärsrechte: Auch dieser Mythos erweist sich bei genauerem Hinsehen als Humbug, da der Trader beim Handel von CFDs lediglich auf den Kursverlauf der Finanzprodukte spekuliert, jedoch keinen tatsächlichen Kauf tätigt.

Die Gewinne aus dem CFD-Handel unterliegen nicht der Abgeltungssteuer: Schlechte Nachrichten für Trader, die diesem Irrtum aufgesessen sind: Obwohl CFDs nicht an der Börse gehandelt werden, unterliegen die daraus resultierenden Gewinne der deutschen Abgeltungssteuer – ebenso wie die aus Geschäften mit Optionsscheinen oder Zertifikaten.

CFDs können auch langfristig gehandelt werden: Das können sie schon – allerdings machen die hohen Finanzierungskosten dem Trader hierbei einen Strich durch die Rechnung. Auf Positionen, die auch nach Börsenschluss offenbleiben, erheben Broker sogenannte Finanzierungskosten, welche die Rendite im Laufe der Zeit auffressen oder erheblich schmälern würden.

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Handel mit Bedacht, sonst wird das Risiko zu groß

CFD Irrtümer im Fazit: Vorsicht vor den typischen CFD Mythen

icon_aktieGerade Einsteiger sind von der Komplexität des CFD-Tradings häufig so überfordert, dass sie den typischen CFD Mythen aufsitzen und somit schließlich mit negativen Überraschungen, hohen Verlusten und schlechten Erfahrungen konfrontiert werden. Möchtest du ein solches Schicksal vermeiden, solltest du dich gut über den CFD-Handel und seine Hintergründe informieren. Verlasse dich bei der Recherche zudem nicht nur auf eine Quelle, sondern hinterfrage jede Information, um CFD Irrtümern keinen Glauben zu schenken und CFD Mythen nicht an andere Trader weiterzuverbreiten.

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Über den Autor: Christian Habeck

Christian Habeck handelt seit mehreren Jahren aktiv an der Börse. Hierbei bevorzugt er die technische Analyse. Darüber hinaus ist er Technik- und Sportbegeistert und betätigt sich leidenschaftlich gern als Autor.

Autor: Christian Habeck

Christian Habeck ist leiden- schaftlicher Autor & seit Jahren an der Börse aktiv, sein besonderes Interesse gilt der technische Analyse.

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