ETX Capital Gebühren 2018 » Kostenpunkte im Blick!

Welche ETX Capital Gebühren fallen beim Handel wirklich an?

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ETX CapitalBereits Einsteiger sollten sich vor dem Platzieren der ersten Trades darüber im Klaren sein, dass für den Börsenhandel zusätzliche Gebühren und Kosten anfallen, die den Gewinn schmälern oder komplett auffressen können. Zu diesen Gebühren gehören unter anderem der Spread und die Kommissionen, die auch vom Londoner Onlinebroker ETX Capital erhoben werden. Um dir den Handel über den britischen Anbieter zu erleichtern, haben wir für dich die anfallenden Kosten und das Angebot von ETX Capital genau unter die Lupe genommen und lassen dich nun an unseren Erfahrungen teilhaben.

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Die ETX Capital Gebühren im Überblick

  • Kommissionen bei Aktien-CFDs ab 0,08 % des Ordervolumens
  • Spreads ab 0,7 Pips auf EUR/USD
  • Finanzierungskosten LIBOR +2,5 % (long) oder -2,5 % (short)

Was ist der Spread und wie wird er berechnet?

icon_muenzenBeim Trading von Währungspaaren, Wertpapieren und CFDs werden für gewöhnlich verschiedene Gebühren berechnet. Zu diesen Gebühren gehört in erster Linie die Spanne zwischen Ankaufs- und Verkaufskurs, die als Spread bezeichnet wird und an welcher der Broker in erster Linie verdient. Darüber hinaus erheben gerade DMA-Broker häufig sogenannte Kommissionen auf Aktien und Aktien-CFDs, die meist auf Basis eines bestimmten Prozentsatzes berechnet werden – ähnlich wie die Finanzierungskosten, die für Positionen berechnet werden, die nach Börsenschluss gehalten werden.

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Der Spread: Variabel oder fix

Beim Handel müssen Trader bei fast jedem Broker einen bestimmten Spread an diesen entrichten, an dem der Anbieter in erster Linie verdient – Market Maker setzen hierfür höhere Spreads voraus, während die Spreads von DMA-Brokern meist niedriger ausfallen, da hierbei die nötigen Kosten auf die Kommission aufgerechnet werden. Der Spread selbst errechnet sich aus der Differenz des Geldkurses bzw. des Kaufpreises und des Briefkurses, also dem Verkaufspreis. Diese beiden Kurse findet der Trader für gewöhnlich innerhalb seiner Tradingplattform oder auf der Website des Brokers ganz aktuell und kann sich mithilfe dieser Angaben zu jedem Zeitpunkt seinen genauen Spread selbst errechnen. Das Prinzip hinter dem Spread lässt sich am einfachsten mithilfe eines Beispiels erläutern.

Ein Beispiel zum Spread eines Brokers

Angenommen, du möchtest eine Longposition auf EUR/USD eröffnen und der Kurschart zeigt momentan einen Kurs von 1,2000 an. Der Broker zeigt dir hingegen zwei Kurse an, beispielsweise 1,2002 und 1,2000 – klickst du schließlich auf „Kaufen“, gehst du eine Longposition zu einem Kurs von 1,2002 ein. Der Grund dafür ist, dass dir ein Spread von 2 Pips auf deine Position berechnet wird. Gehst du hingegen eine Shortposition ein, eröffnest du deine Position in diesem Fall zu einem Kurs von 1,2000 – der Spread wird dabei erst berechnet, wenn du deinen Trade schließt. So wird bei einem Spread von 2 Pipsaus einem Ausstieg bei 1,9980 ein Ausstieg bei 1,9982. Beachte dabei jedoch, dass die Höhe des Spreads in der Regel von der Marktvolatilität und vom gehandelten Finanzprodukt abhängig sind, was sich häufig in variablen Spread widerspiegelt. Variable Spreads werden gerade bei sehr volatilen Märkten genutzt, bei denen der Broker das zusätzliche Risiko durch einen höheren oder niedrigeren Spread einzudämmen versucht.

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Der Spread ist auch bei ETX der Posten, der an deiner Rendite knabbern kann

Kommissionen und sonstige Kosten im Detail

icon_PreisDie sogenannte Kommission wird für gewöhnlich auf Basis einer festen oder einer variablen Gebühr berechnet und ähnelt dem Spread insofern, dass die für jede eröffnete Position erhoben wird – der Trade muss demnach einen ausreichenden Profit abwerfen, um die Gebühren des Brokers wie Spreads und Kommissionen decken zu können. Erhebt der Broker feste Gebühren, zahlt der Trader eine festgelegte Summe, die unabhängig von Größe und Volumen des Trades erhoben wird. Bei der variablen Gebühr, auf deren Basis die meisten Kommissionen erhoben werden, ist der vom Trader zu zahlende Betrag von der Größe des Trades abhängig. Je höher das Tradingvolumen ausfällt, umso höher ist dabei meist auch die variable Kommission des Brokers.

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Spreads und Kommissionen sind noch nicht alle Gebühren

Neben dem Spread und den Kommissionen können beim Trading auch noch zahlreiche andere Gebühren erhoben werden. Dazu gehören unter anderem Inaktivitätsgebühren, Monats- oder Quartalsmindestbeträge, Marginkosten und auch Telefongebühren für Anrufe beim Kundensupport. Neben den Spreads und Kommissionen schlagen speziell die Finanzierungskosten beim CFD-, Forex- oder Wertpapierhandel zu Buche, sofern der Trader seine Positionen auch nach Börsenschluss halten möchte. In diesem Fall werden Finanzierungskosten oder auch Rollover-Gebühren erhoben, die sich am Interbank-Level orientieren. Die Höhe dieser Finanzierungskosten ist von der Differenz zwischen den festgelegten Zinssätzen der getradeten Währungen abhängig und wird dabei meist prozentual unter Beachtung des Leverage festgelegt: Je höher der Leverage, desto höher werden auch die Kosten. Darüber hinaus können auch zusätzliche Kosten für Newsfeeds oder verschiedene Services anfallen, über die sich der Trader bereits im vornherein informieren sollte, um schließlich auch von seinen Gewinnen leben zu können.

Wie fallen die ETX Capital Gebühren wirklich aus?

icon_geldsackSelbstverständlich erhebt auch der britische Broker ETX Capital Gebühren für den CFD- und Forexhandel über seine Handelsplattformen – allerdings beschränkt sich der Anbieter hierbei in erster Linie auf den Spread und die Kommissionen. Spreads werden von ETX Capital beim Handel von Indizes, Rohstoffen und Währungen berechnet und können dabei folgendermaßen ausfallen:

  • EUR/USD ab 0,7 Pips
  • Gold ab 4 Pips
  • DAX30 ab 1 Pip
  • UK100 ab 1 Pip

Einzig beim Handel von Aktien fallen bei ETX Capital Kosten in Form von Kommissionen an, die sich mindestens zwischen 0,08 % und 0,09 % des Handelsvolumens bewegen. Neben den Spreads und Kommissionen fallen an typischen Gebühren bei ETX Capital einzig die Finanzierungskosten an, die zu einem Zinssatz von 2,5 % der London Interbank Offered Rate (LIBOR) berechnet werden. Abgesehen von Spreads, Kommissionen und Finanzierungskosten erhebt ETX Capital keine zusätzlichen Gebühren wie Depot- oder Kontoführungskosten, die beim Handel über andere Broker anfallen können.

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Wie hoch die jeweiligen Spreads sind, kannst du direkt auf der Internetseite nachlesen

Fazit: Spreads und Kommissionen sind für Broker wichtig

Die Gebühren, die Broker wie ETX Capital erheben, sind für die Unternehmen von großer Wichtigkeit, da sie in erster Linie an den Spreads und Kommissionen der Kunden verdienen. Am häufigsten erwarten Trader beim Börsenhandel die Spreads, doch auch Kommissionen sind, gerade beim Aktienhandel, nicht selten anzutreffen. Die ETX Capital Gebühren beschränken sich grundsätzlich auf Spreads, Kommissionen und Finanzierungskosten, die sich jedoch noch in einem annehmbaren Bereich befinden. Die anfallenden ETX Capital Kosten sollten den erfolgreichen Trader demnach nicht arm machen.

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Über den Autor: Christian Habeck

Christian Habeck handelt seit mehreren Jahren aktiv an der Börse. Hierbei bevorzugt er die technische Analyse. Darüber hinaus ist er Technik- und Sportbegeistert und betätigt sich leidenschaftlich gern als Autor.

Autor: Christian Habeck

Christian Habeck ist leiden- schaftlicher Autor & seit Jahren an der Börse aktiv, sein besonderes Interesse gilt der technische Analyse.

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