Handel beim Futures Broker 2019 » Kaufen und Verkaufen von Optionen

Handel beim Futures Broker / Handel beim CFD Broker

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In Deutschland spielt der Handel mit Optionsscheinen seit Jahren eine weitaus größere Rolle als der Optionshandel. Das Angebot an Optionen Brokern mit deutschen Websites fällt daher überschaubar aus. Nur wenige der Broker und Banken sind in Deutschland ansässig. Wer Optionen handeln möchte, braucht einen Broker, der dieses Produkt in seinem Portfolio hat und günstige Kontraktgebühren verlangt. Anleger haben Möglichkeiten zum Handel beim Futures Broker und Handel beim CFD Broker mit Optionen. Für Einsteiger eignet sich ein Anbieter, bei dem europäische Aktien handelbar sind. Zum professionellen Optionen handeln wird ein Broker benötigt, der den Optionshandel auf den amerikanischen Markt ermöglicht.

  • Optionshandel für Einsteiger an der Terminbörse EUREX
  • Professioneller Handel unter Einbeziehung auf amerikanischen Markt
  • Optionen direkt beim Futures Broker handeln
  • Privatanleger kann Optionen verkaufen

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Was vor dem eigentlichen Handel beim Futures Broker mit Optionen wichtig ist

Vor dem eigentlichen Handelsstart noch vor der Anmeldung beim Broker ist es notwendig, sich mit der Theorie vertraut zu machen. Für viele Anleger besteht der Optionshandel im Wesentlichen aus Aktienoptionen und sogenannten Stillhaltergeschäften.

Was sind die Vorteile vom Optionshandel?

  • Überdurchschnittliche Rendite (15 % + p.a. möglich)
  • Kontrollierbares Risiko unabhängig von der Marktentwicklung
  • Hoher Bargeldbestand, Optionshandel sehr liquide
  • Schwankungen im Depot fallen relativ gering aus
  • Zeitaufwand ist überschaubar

Warum Aktienoptionen?

Optionen werden an der Börse auf unterschiedliche Basiswerte gehandelt. Zu diesen Basiswerten zählen u.a. Aktien, Währungen, Anleihen, Rohstoffe, Indizes und Futures. Es gibt noch einige mehr. Für viele Händler sind Aktienoptionen interessant, die sich über Dividenden ein passives Einkommen schaffen möchten.

Das Wichtigste für diesen Anleger ist seine Aktie, auf die er die Option schreibt! Solange er sich eine Aktie ausgesucht hat, von der er echt überzeugt ist und die sich für den Preis in seinem Depot gut machen würde, kann nichts passieren. Läuft die Kursentwicklung nicht wie prognostiziert, wird die Option zum Tag ihres Verfalls einfach ausgeübt und die Aktie ins entsprechende Depot gebucht.

Ab diesem Zeitpunkt wird Dividende kassiert. Zur weiteren Gewinnerzielung lassen sich alternativ Covered Calls darauf schreiben.

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Der CFD Broker Plus500 bietet den Handel mit klassischen Optionen an

Was sind Stillhaltergeschäfte?

Beim Handel mit Optionen bestehen mit dem Verkäufer der Option und dem Optionskäufer zwei Seiten. Der Verkäufer wird auch als Stillhalter bezeichnet, weil er bis zum Verfallstag der Option in der Regel nicht agiert. Er wartet ab (hält still), was passiert: Er ist ein Stillhalter. Für einen profitablen Optionshandel ist es mehr als sinnvoll, auf der Seite des Verkäufers zu stehen. Der Grund ist, dass sich dieser gegenüber dem Käufer im Vorteil befindet.

Beim Verkaufen einer Option sind drei mögliche Szenarien für den Ausgang wahrscheinlich. Der Kurs des zugrunde liegenden Basiswertes (Aktie oder Währungen) steigt, fällt oder verläuft seitwärts.

Wurde eine Kaufoption/Call Option verkauft und der Kurs steht am Verfallstag nicht über dem Basispreis, kommt es in der Regel nicht zur Ausübung der Option. Der Grund ist einfach der, dass sich der Optionskäufer den jeweiligen Basiswert am Markt günstiger besorgen könnte. Das wird er bei einer Entwicklung des Kurses über den Basispreis tun. Der Stillhalter gewinnt in zwei von drei möglichen Szenarien.

Wurde eine Verkaufsoption/Put Option verkauft, kommt es nicht zur Optionsausübung, wenn der Kurs am Verfallstag über oder am Basispreis (Strike) liegt. In diesem Fall bietet sich dem Optionskäufer am Markt die Gelegenheit, seine Aktien für mehr Geld zu verkaufen, als es beim Ausüben der Option der Fall wäre. Auch hier gewinnt der Verkäufer wieder in zwei von drei Szenarien.

Hinweis: So einfach ist es in der Praxis nicht, auch wenn es im Prinzip so abläuft. Zu beachten ist eine ganze Reihe von Faktoren wie Basiswert, Basispreis und so weiter. Werden die falschen Annahmen getroffen, ist ein Trade von vornherein zum Scheitern verurteilt.

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Warum werden Optionen dennoch gekauft?

Leute kaufen Optionen, obwohl ihnen gesagt wird, dass sie öfters verlieren als gewinnen werden. Das hängt zusammen mit Sicherheitsdenken und Spekulation. Bei Optionen handelt es sich im Prinzip um Versicherungen. Wer eine Option verkauft, gewährt dem Käufer das Recht zum Ausüben der Option, falls er das wünscht.

Bei einer Call Option macht der Käufer Gewinn, wenn er vom Optionsverkäufer die Aktien zum Zeitpunkt der Ausübung zu einem besseren Preis als am Markt bekommt. Die Spekulation auf den Anstieg geht auf, ohne dass er eine Aktie direkt gekauft hat.

Die Option kaufte er für den Bruchteil des Geldes, weil er sich für den Fall des Eintretens seiner Annahme absichern möchte. Diese Absicherung kostet.

Bei der Put Option sind der Verkäufer und Stillhalter die Versicherung für den Käufer. Und Versicherungen haben ihren Preis. Put Optionen kosten häufig mehr als Call Optionen, weil die Nachfrage nach einer Absicherung entsprechend höher ist. Der Verkäufer trägt zwar das Risiko, bekommt dafür eine Prämie. Natürlich muss er einschätzen, ob und wann die Option verkauft werden soll oder nicht. Deshalb ist es wichtig, dass der der Verkaufsoption zugrunde liegende Basiswert gut bekannt ist. Klar sein müssen insbesondere Basispreis (Strike) sowie der Preis der Absicherung (Prämie).

Was wenn Erfahrung mit Optionsscheinen vorhanden ist

Es ist wichtig, von Anfang zwischen Optionen und Optionsscheine zu trennen, denn das sind zwei unterschiedliche Dinge. Für erfahrene Händler sind Optionen die Wahl, Optionsscheine sind nicht gefragt. Optionen werden frei an der Börse gehandelt. Optionen kaufen und verkaufen kann jeder. Weder eine Bank noch eine regulierend eingreifende Instanz ist notwendig. Die Gestaltung der Preise unterliegt den Realitäten des Marktes. So ist es bei Aktien und bei Optionen.

Die Herausgabe von Optionsscheinen übernehmen Emittenten (in der Regel eine Bank). Der Handel verbriefter Derivate wird ebenso an der Börse vollzogen. Der Nachteil ist, dass die Preisgestaltung einzig der Bank obliegt. Die Bank kann ihre Rendite beeinflussen.

Optionsscheine lassen sich wie Optionen nicht verkaufen. Der jeweilige Emittent allein verkauft Optionsscheine. Der private Anleger wird nur Käufer des Optionsscheines, aber nicht Verkäufer sein.

Hinweis: Ein Vorteil der Optionsscheine ist, dass sie in kleinen Stückelungen zu kaufen sind. Die Positionsgrößen von Optionen sind standardisiert. Für Optionen gilt ein 100er-Paket, was abhängig vom Basiswert ins Geld gehen kann. Optionsscheine lassen sich mit kleinerem Kapitaleinsatz handeln. Ein Vorteil der Optionen sind die Preise, die durch Angebot und Nachfrage bestimmt werden und daher äußerst fair sind.

Broker mit Angeboten zum Handel von Optionen gibt es einige wenige in Deutschland und eine größere Anzahl im Ausland. Der Händler sollte bei seiner Brokerwahl ein Augenmerk auf monatliche Gebühren, aber auch auf steuerliche Fragen legen.

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Handel beim Futures Broker und Handel beim CFD Broker – worauf es ankommt

Der Start mit dem Wertpapierhandel hängt mit der immer gleichen Frage zusammen: „Wie gelange ich an den günstigen, zuverlässigen und passenden Broker oder Depotbank?“ Eine pauschale Antwort gibt es nicht, eher ist die Gegenfrage zu stellen: „Was und wie oft soll der Handel stattfinden?“
Ein Aktienhändler wird andere Ansprüche an seinen Broker stellen als ein Optionshändler oder Daytrader und das bei der Auswahl entsprechend berücksichtigen.

  • Bei der Brokerentscheidung ist eine Auseinandersetzung mit den Gebühren der Broker notwendig. Gebühren entscheiden wesentlich über den Erfolg eines Handels.
  • Augenmerk ist auf die Handelsplätze sowie die für den Handel vorgesehenen Produkte zu legen. Produkte können u.a. Aktien, CFDs, Futures, Zertifikate oder Optionen sein.
  • Nicht bei jedem Broker sind alle Produkte anzutreffen. Viele Broker bieten den Handel mit Optionen nicht an.
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Plus500 bietet eine große Auswahl an handelbaren Optionen an

Für den Handel mit Optionen bestehen zwei grundsätzliche Wege:

Der Handel beim Futures Broker mit Optionen

Ein Futures Broker ist der Partner für den Optionen Handel direkt an der Terminbörse. Deutsche und europäische Optionen werden an der Terminbörse EUREX gehandelt. Für den Handel weiterer internationaler Produkte sind Terminbörsen in den USA maßgeblich. Optionen über einen Futures Broker zu kaufen oder zu verkaufen, bedeutet, direkt die Optionen zu handeln. Der Anleger erhält einen direkten Zugriff auf die angebotenen Optionen. Er entscheidet, welche Optionen für ihn infrage kommen. Der eigentliche Handelsplatz wird von einer registrierten Terminbörse gebildet. Der Futures Broker stellt die technischen und organisatorischen Grundlagen bereit. Er stellt die Verbindung zur Börse her und ermöglicht über seine Plattform den Kauf und Verkauf von Optionen. Der direkte Handel von Optionen wird von Händlern häufig als der vorrangige Weg gewählt.

Nicht zuletzt bildet dieser Weg eine sichere Variante für den Optionshandel. Der Futures Broker stellt seinen Kunden Optionspreise bereit, die transparent und fair sind, da sie über die Terminbörse ermittelt werden. Die Preise lassen sich jederzeit einfach prüfen.

Der Handel mit Optionen über CFDs

Alternativ zum direkten Optionenhandel beim Futures Broker lassen sich Optionen indirekt über CFD-Kontrakte handeln. Bei jedem Futures Broker können neben Futures auch Optionen gehandelt werden. Nicht bei jedem CFD-Broker gehören Optionen zum Handelsangebot. Die Optionen über CFDs stellen hier lediglich den Basiswert dar und mit dem Broker wird der eigentliche Handel durchgeführt. Die Kursbildung bei CFDs erfolgt in Anlehnung an den Markt.

Zum Handeln von Optionen über CFDs ist eine Anmeldung bei einem CFD-Broker erforderlich. Das Produktportfolio umfasst neben CFDs auf Optionen ebenso CFDs auf Aktien, Währungen und Indizes. Damit ein Hin- und Herwechseln zwischen den Brokern nicht notwendig wird, ist eine Beschäftigung mit beiden Varianten sinnvoll. Jeder Händler sollte prüfen, welche Handelsmöglichkeiten ihm bei der eigenen Strategie die meisten Vorteile verspricht.

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Worauf beim Start mit dem Handel mit Optionen zu achten?

Optionenhandel beim Futures Broker findet an den Terminbörsen statt. Es handelt sich um Termingeschäfte, deren Ausführung in der Zukunft liegt. Im Gegensatz dazu stehen Kassageschäfte, zum Beispiel der Handel von Aktien, wo das Geschäft unmittelbar stattfindet.

Bei der Brokerauswahl ist vom Händler darauf zu achten, ob das Handelssortiment des Brokers die Produktvarianten europäische und amerikanische Optionen umfasst. Unter Umständen muss für amerikanische Optionen ein zusätzliches Konto eröffnet werden.

Essenziell in diesem Zusammenhang ist eine Betrachtung der Gebühren, da es je nach Broker und Produkt erhebliche Unterschiede gibt. Eine Rolle für die anfallenden Gebühren spielt, wie viel gehandelt werden soll. In einem Futures Broker Vergleich werden genauere Informationen zu Handelsmöglichkeiten, Portfolio und den Kosten bei ausgewählten Brokern aufgeführt.

Wichtig: Ist der Broker ausgewählt, muss bei diesem die Termingeschäftsfähigkeit für die eigene Person beantragt werden. Diese Formalität ist ein standardisierter Vorgang, der nach einigen Tage abgeschlossen ist. Wird die Termingeschäftsfähigkeit anerkannt, verfügt der Händler über die Berechtigung zum Handel mit Optionen.

Handeln von Optionen und Futures nur mit gutem Broker

Um ohne Schwierigkeiten an der Börse handeln zu können, braucht es einen vernünftigen Broker. Werden die folgenden Kriterien beachtet, sind die Grundvoraussetzungen für einen erfolgreichen Handel gegeben. Diese sind im Einzelnen:

Gebührenstruktur: Hierbei gilt es, die Gebühren für einen Kontrakt an der EURES-Terminbörse und für einen Kontrakt für US-Optionen zu betrachten.

Handelspalette: Der Broker sollte als Handelspalette EUREX und die US-Futures/Optionsbörsen beinhalten.

Plattform: Der Handelserfolg hängt stark von einer schnellen elektronischen Plattform ab.

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Um den Optionshandel im Vorfeld zu testen bietet sich das kostenlose Demokonto von Plus500 an

Deutschsprachig: Ein deutscher Support erleichtert die Kommunikation. Das ist sicherlich ein Pluspunkt, aber nicht unbedingt erforderlich.

Telefonische Auftragsannahme: Händler sollten auf die Erreichbarkeit und die Kompetenz des Brokersupports achten. Es existieren zahlreiche Broker, bei denen es nicht möglich ist, telefonisch zu handeln.

Da nur wenige Broker in Deutschland den Handel mit Optionen anbieten, muss auf einen internationalen Anbieter zurückgegriffen werden. Das gilt vor allem dann, wenn auf dem amerikanischen Markt gekauft und verkauft werden soll. Die Kontoeröffnung verläuft leichter, wenn die Broker in Deutschland über Handels- oder Supportniederlassungen verfügen.

Fazit: Günstige Gebühren für amerikanische Optionen beim Handel beim Futures Broker

Der Optionshandel ist in Deutschland weniger bekannt. Händler beschäftigen sich eher mit dem Handel von Optionsscheinen oder binären Optionen. Beide Produkte haben mit dem Optionshandel nichts gemein. In Deutschland ist die Anzahl der Broker für Optionshandel gering. Als Alternativen bestehen Anbieter im Ausland, wobei es insgesamt ein überschaubares Brokerangebot gibt. Das muss kein Fehler bzw. Nachteil sein.

Die vorhandenen Futures Broker gelten als professionell und händlerfreundlich. Die beim Optionenhandel zum Einsatz kommende TraderWorkstation ist für manchen Neuling etwas gewöhnungsbedürftig. Grundsätzlich muss jede neue Software getestet werden. Ein Demokonto bietet dazu die Gelegenheit. Der infrage kommende Broker sollte unbedingt eine derartige Übungsmöglichkeit kostenlos anbieten.

Entscheidend für den passenden Broker wird die perfekte Kombination von Service und Gebühren sein. Der richtige Partner für Börsengeschäfte werden unter Umständen zwei verschiedene Anbieter sein. Das hängt ab, wie aktiv der Händler ist und wo er handeln möchte. Der persönlich richtige Anbieter kann eine Bank oder Broker für den Handel in Deutschland sein. Ein anderer Broker wird für den Handel in den USA gewählt. Bei Brokern ohne ESMA sind teilweise attraktive Boni erhältlich, wobei sich vor der Bonusannahme eine Beschäftigung mit den Konditionen als nützlich erweist. Niemand hat etwas zu verschenken.

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Über den Autor: Christian Habeck

Christian Habeck handelt seit mehreren Jahren aktiv an der Börse. Hierbei bevorzugt er die technische Analyse. Darüber hinaus ist er Technik- und Sportbegeistert und betätigt sich leidenschaftlich gern als Autor.

Autor: Christian Habeck

Christian Habeck ist leiden- schaftlicher Autor & seit Jahren an der Börse aktiv, sein besonderes Interesse gilt der technische Analyse.

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