Rohstoffe CFD: die Vorteile beim Handel mit Rohstoff CFDs an den Börsen

Rohstoffe CFD: die Vorteile beim Handel mit Rohstoff CFDs an den Börsen

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Der Rohstoffmarkt existiert bereits so lange, wie auf der Welt Handel betrieben wird. Schon immer wurden auf diesem Markt Rohmaterialien wie Gold, Silber, Weizen oder Zucker feilgeboten. Mit der Zeit kamen moderne Stoffe wie Kohle, Erdgas, Öl und Soja dazu. Immer mehr Menschen, die an der Börse handeln, entscheiden sich für das Finanzinstrument CFDs. Rohstoffe CFD ist eine Abkürzung und steht für Contract for Difference. Diese Anlageklasse steht Investoren seit 2005 zur Verfügung. Dadurch können Händler nachvollziehbar und transparent an vielen Märkten sowie am Grundstoffmarkt auf steigende oder fallende Kurse spekulieren. Aktuell entscheiden sich immer mehr Anleger dafür, lebenswichtige Materialien in Form von Rohstoff CFDs zu handeln. Diese Art des Handelns hat einige Vorteile, obwohl sie auch Risiken birgt. 

  • Investoren haben mit CFDs die Möglichkeit, auf steigende und fallende Kurse von Grundstoffen an der Börse zu spekulieren.
  • Der Handel mit Rohstoff CFDs wird immer beliebter.
  • Das Finanzinstrument ist im Portfolio vieler Anbieter enthalten.
  • Der Handel mit CFDs hat einige Vorteile, er birgt jedoch auch viele Risiken.

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Handel mit Rohstoff CFDs

Vor noch gar nicht so langer Zeit mussten Investoren, die Gold oder Silber kaufen wollten, ihre Barren bei einer Bank im Schließfach deponieren. Damit konnten sie sich für Krisenzeiten versichern. Falls diese auftraten, verkauften sie ihr Gold meistbietend, indem sie die Barren zum Ort des Käufers transportierten. Solche Szenarien gehören in Zeiten der Digitalisierung der Vergangenheit an. Denn Anleger brauchen ihre Rohstoffe nicht mehr in entsprechenden Lagerstätten zu deponieren. Es reicht aus, dass sie sie online über eine Plattform bei einem CFD Broker für Rohstoffe handeln. 

Der CFD Handel über Rohstoffe hat einige Besonderheiten. Diese liegen insbesondere darin, dass Privatanleger einen Zugriff auf Märkte haben, die im Normalfall für sie nicht so leicht zugänglich sind. Hinzu kommt der Vorteil, dass Rohstoff CFDs schon in kleinen Größen zum Handeln zur Verfügung stehen. Daher können Sie ihr Portfolio gut gegen Verlust absichern, indem Sie die Produkte vielfältig einsetzen und somit eine Streuung erreichen. Dieses eigentlich noch junge Finanzinstrument gewinnt aus diesen und einigen weiteren Gründen derzeit an Popularität für den privaten Anlagebereich. Daher gibt es viele CFD Broker für Rohstoffe, die dieses Handelsinstrument zur Verfügung stellen. Somit können Investoren dort mit verschiedenen CFDs handeln. Zu den beliebtesten Handelsprodukten gehören Edelmetalle wie Gold oder Silber, Rohstoffe zur Energieerzeugung wie ÖL oder Erdgas und landwirtschaftliche Grundstoffe wie Weizen, Mais oder Kaffee. Aber auch exotische Produkte aus den unterschiedlichen Kategorien stehen Privatanlegern über das Handelsinstrument zur Verfügung. Mit diesem Finanzprodukt lässt sich ebenfalls ein buntes Portfolio aus den unterschiedlichen Rohstoff CFDs zusammenstellen. 

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Rohstoffe CFD: gute Möglichkeiten für den Handel mit Grundstoffen

CFDs werden häufig auch als synthetisches Finanzinstrument beschrieben. Dieses kann die Kursentwicklung des ihm zugrunde liegenden Basiswertes beinahe komplett nachvollziehen. In der Praxis bedeutet das, dass der Basiswert und der entsprechende CFD zeitgleich beinahe den gleichen Kurs haben. Als Inhaber dieses Handelsprodukts haben Sie jedoch keine physischen Rechte an der Sache. Sie erwerben das Recht, die Differenz aus dem Eröffnungskurs und Schlusskurs zu erlangen. Der Zahlungsausgleich findet nach Abzug aller Kosten durch Verrechnung auf dem Handelskonto statt. 

Mit CFDs haben Investoren die Möglichkeit, nicht nur an steigenden Kursen (auch als Long-Positionen bezeichnet), sondern auch an fallenden Kursen, den sogenannten Short-Positionen, Geld zu verdienen. Dabei können die Basiswerte unterschiedlicher Natur sein. In Betracht kommen neben Aktien, Indizes, Devisen oder Anleihen auch viele Arten von Rohstoffen. Die Laufzeiten bei diesen Finanzprodukten sind keiner Begrenzung unterworfen. Die eingegangenen Positionen können jedoch jederzeit innerhalb der üblichen Handelszeiten vom Investor geschlossen werden. 

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Rohstoff CFDs mit Hebel handeln

Mit einem Rohstoffe CFD haben Investoren einige gute Möglichkeiten, vom Handel zu profitieren, selbst wenn nicht genügend eigenes Kapital zur Verfügung steht. Sie müssen also nicht den gesamten Preis für ihr Handelsgut aufbringen, um von steigenden und fallenden Kursen der Basiswerte zu profitieren. Denn durch den Handel mit CFDs können Rohstoffhändler den Vorteil für sich nutzen, mit Fremdkapital am Markt zu agieren. Sie müssen bei Ihrem CFD Broker auf Rohstoffe lediglich einen bestimmten Prozentsatz des am Markt gehandelten Volumens hinterlegen. Die hinterlegte Geldsumme wird auch als Margin bezeichnet. Diese muss vorher als Einlage beim Broker oder bei der Bank auf das Konto oder das Depot eingezahlt worden sein. Die Margin ist eine Versicherung für den CFD Broker auf Rohstoffe, dass der Marktteilnehmer während des Haltens einer offenen Position in der Lage ist, seinen rechtsgeschäftlichen Verpflichtungen nachzukommen. Die Höhe des notwendigen Eigenkapitals wird bei dem Eröffnen einer Position ermittelt und sogleich hinterlegt. In der Regel handelt es sich dabei um einen bestimmten Prozentsatz des Wertes der Position.

Während der Hinterlegung kann der Investor nicht über die Margin verfügen. Durch die geringe Höhe des Kapitaleinsatzes im Vergleich zum Handelsvolumen ergeben sich einige gute Gewinnchancen, die jedoch gleichsam mit einem hohen Verlustrisiko behaftet sind. Dieses Konstrukt wird als Hebelwirkung bezeichnet.  

Rohstoffe CFD – so wird der Hebel bei berechnet: 

  • Falls die Margin 1 Prozent beträgt, ergibt das einen Hebel von 100 (100 geteilt durch 1).
  • Bei einem Abfall oder Anstieg des Basiswertes um 1 Prozent fällt oder steigt der Wert um 100 Prozent.
  • Der Hebel wirkt in beide Richtungen.
  • Bei einer Long-Position und einem abfallenden Kursverlauf kann ein hoher Kapitalverlust eintreten.
Hinweis

Bereits mit einer geringen Geldanlage von 700 Euro können Sie bei einem Hebel von 10:1 Transaktionen eröffnen, die einen Wert von bis zu 7.000 Euro haben. Sie können durch ein gehebeltes Produkt also bereits groß in ein Geschäft einsteigen, obwohl Ihre Investition gering ist. Dabei dürfen Sie allerdings nicht vergessen, dass der Handel mit diesen Finanzprodukten mit einem hohen Risiko behaftet ist. Einige CFD Broker bieten daher Demokonten an, damit Trader zunächst einige Erfahrungen sammeln können, bevor sie ihr Kapital anlegen.

CFD Handel Rohstoffe: Short-Transaktionen gegenüber Long-Transaktionen

Falls Sie davon ausgehen, dass sich der Preis eines Rohstoffes beispielsweise nach unten bewegt, möchten Sie sicher eher auf einen fallenden als auf einen steigenden Kurs spekulieren. Doch nicht alle Finanzinstrumente lassen eine Spekulation auf fallende Kurse zu. Daher nutzen Sie in einem solchen Fall am besten CFDs. Mit dem CFD Handel für Rohstoffe können Sie rasch auf Preisänderungen reagieren. Dabei ist es gleichgültig, ob es sich um steigende oder fallende Kurse handelt. Sie können auf der Plattform bei Ihrem CFD Broker auf Rohstoffe zwischen „Kauf“ (Long-Position) oder „Verkauf“ (Short-Position)wählen und so die Richtung, in die Sie traden möchten, selber bestimmen. Machen Sie Ihre Entscheidung einfach davon abhängig, ob Sie davon ausgehen, dass ein von Ihnen favorisierter Rohstoff teurer oder preiswerter wird.

Beim Broker Captrader für CFD Rohstoffe wählen Sie aus einer großen Angebotsvielfalt die Rohstoff CFD Positionen aus, die Sie wünschen. Sie haben bei Captrader im Bereich CFD Rohstoffe den Vorteil, dass Ihnen eine moderne Handelsplattform zur Verfügung steht, zudem eine mobile App. Sie können damit auf jedem Computer, Smarthpohne oder Tablet so handeln, wie Sie es sich wünschen. Falls Sie eine Transaktion beim Broker Captrader für CFD Rohstoffe eröffnen möchten, brauchen Sie sich lediglich registrieren und können sofort mit dem Handeln loslegen: 

  • Wählen Sie die gewünschten Rohstoff CFDs aus.
  • Setzen Sie die angestrebte Geschäftsgröße.
  • Wählen Sie die Richtung aus: entweder Kauf (Long) oder Verkauf (Short).
  • Eröffnen Sie Ihre Transaktion.
Tipp

Nach der Entscheidung für eine gewünschten Position können Sie Limit-Aufträge wie Take Profit und Stop Loss setzen. Das ist auch nach dem Eröffnen der Transaktion möglich.

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Die Rohstoffpreise sind von bestimmten Faktoren abhängig

Mit PayPal bezahlenBevor Sie mit dem CFD Handel auf Rohstoffe beginnen, sollten Sie ein paar wichtige Details kennen, die einen Einfluss auf den Rohstoffhandel haben könnten. Der Handel mit Grundgütern ist stark abhängig von äußeren Faktoren wie dem Wetter oder geopolitischen Ereignissen. Auch die weltpolitischen Geschehnisse wirken sich auf die Kurspreise aus. Daneben werden die Preise stark durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Beispielsweise wird es nach einer misslungenen Erntezeit bei landwirtschaftlichen Erzeugnissen wie Getreide, Gemüse oder Obst Verteuerungen geben, falls diese Güter im Freien angebaut wurden. Das wirkt sich natürlich auf die Kurse aus. 

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Finanzierungskosten beim CFD Handel auf Rohstoffe

BonusBeim CFD Handel auf Rohstoffe ist es lediglich erforderlich, einen Bruchteil des Positionsvolumens zur Sicherheit zu hinterlegen. Doch viele Anleger möchten ihre eingegangenen Positionen über einen längeren Zeitraum halten und fragen sich, wie hoch die Kosten hierfür sind. Gerade bei einer Übernachtposition oder falls die Kapitalanlage an den Wochenenden weitergeführt werden soll, ist die Frage, wie hoch die Finanzierungskosten sind.

Einige Anbieter von CFDs lassen sich den Fremdkapitalanteil bei Hebelprodukten bei einer Long-Position verzinsen. Inhaber von Short-Positionen bekommen dagegen in analoger Anwendung Zinsen auf dem Konto gutgeschrieben. Dabei werden die Zinsen lediglich auf den Anteil des Fremdkapitals erhoben. Die Zinsen werden üblicherweise jeden Tag neu berechnet. Hierfür wird der übliche Referenzzinssatz, das ist in der Regel der EURIBOR oder LIBOR, der Zinsberechnung zugrunde gelegt. Dazu kann noch ein fixer Aufschlag in Höhe von 3 Prozent kommen, der bei einem Kaufgeschäft abgezogen wird.

Diese Praxis wird jedenfalls bei CFDs auf Aktien, Indizes und Währungen vollzogen. Bei CFDs für Terminwarengeschäfte gilt etwas anderes: Investoren, die Rohstoffe kaufen oder verkaufen, müssen nicht damit rechnen, dass diese Finanzierungskosten berechnet werden. Denn bei Rohstoffen fallen keine Zinsen an. Diese sind bereits im Terminpreis enthalten. Daher genießen Sie einen Vorteil gegenüber den anderen Anlegern, wenn Sie mit Rohstoffe CFD handeln. 

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Transaktionskosten beim CFD Handel auf Rohstoffe

Außer den Finanzierungskosten fallen beim CFD Handel in den meisten Fällen Kommissionskosten an. Diese werden jedoch vornehmlich bei CFDs erhoben, die Einzelaktien zum Inhalt haben. Jedoch müssen Anleger bei Indizes, Währungen und Rohstoffen nicht mit Kommissionskosten rechnen. Dagegen wird eine eher dynamische Kostenkomponente bei nahezu allen Anlageprodukten, wie auch den Rohstoffen, in Rechnung stellt. Das ist der sogenannte Spread. Dabei handelt es sich um die Differenz aus dem Geld- und Briefkurs. Die Kosten richten sich vornehmlich nach der Liquidität des zugrunde liegenden Basiswertes. Die Anbieter legen die Preise für den Spread individuell selber fest. Daher kaufen Anleger eine Long-Position stets zum höheren Briefkurs. Beim Verkauf wird der niedrigere Geldkurs berechnet. Dadurch entsteht der Verlust in Höhe des Spreads, falls sich der Kurs ändert. Bei der Short-Position läuft die Berechnung genau anders herum. Der Short-Kurs wird zum Geldkurs erworben. Als Schlusskurs wird der Briefkurs zugrunde gelegt. 

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Fazit: Händler haben viele Vorteile beim CFD Trading

Sie genießen beim CFD Trading auf Rohstoffe Vorteile wie den Wegfall einiger Gebühren. Sie besitzen schließlich den Basiswert des CFDs selbst nicht. Daher obliegen Ihnen auch nicht die damit verbundenen Pflichten und Rechte. Daneben haben Sie den Vorzug, dass Sie dank der Hebelwirkung einen geringeren Kapitalbetrag einsetzen müssen, als wenn Sie das Underlying zum vollen Preis handeln würden. Dabei muss allerdings stets das hohe Verlustrisiko beachtet werden. Jedoch haben Sie die Möglichkeit, bei Ihrem CFD Broker auf Rohstoffe Risiken zu streuen, indem Sie unterschiedliche Produkte kaufen oder verkaufen. Je nach Marktbedingung handeln Sie steigende oder fallende Märkte und eröffnen Long- oder Short-Positionen. Profitieren Sie davon, dass Ihre CFDs kein Verfalldatum besitzen, und halten Sie Ihre Positionen bei Bedarf auch am Wochenende oder über Nacht ohne zusätzliche Gebühren.

CFDs an den Rohstoffbörse eignen sich im Übrigen auch gut für das Hedging. Falls Sie Aktien oder andere Instrumente handeln, haben Sie die Möglichkeit, Ihre Positionen durch CFDs abzusichern. Beginnen Sie hierzu einfach eine Transaktion in die Gegenrichtung. Erzielen Sie Profite mit niedrigen Spreads, indem Sie auf Güter mit einer hohen Liquidität setzen. Diese sind in den meisten Fällen zu guten Konditionen handelbar. Schätzen Sie bei Rohstoffmärkten die Volatilität Ihres Finanzgutes gut ab. Denn gerade bei diesen Märkten kann es zu großen Schwankungen kommen. 

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Über den Autor: Christian Habeck

Christian Habeck handelt seit mehreren Jahren aktiv an der Börse. Hierbei bevorzugt er die technische Analyse. Darüber hinaus ist er Technik- und Sportbegeistert und betätigt sich leidenschaftlich gern als Autor.

Autor: Christian Habeck

Christian Habeck ist leiden- schaftlicher Autor & seit Jahren an der Börse aktiv, sein besonderes Interesse gilt der technische Analyse.

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