Crowdinvesting Steuern 2020: Einnahmen aus Crowdinvesting sind steuerpflichtig

Crowdinvesting Steuern: Wie Sie die Gewinne aus Crowdinvesting richtig versteuern 

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Mit Crowdinvesting beschaffen sich Gründer von Startups neben dem Bankkredit Kapital zur Finanzierung ihres Unternehmens. Das Crowdinvesting kommt auch immer häufiger bei großen Immobilien zum Einsatz. Große Immobiliengesellschaften schließen damit die Finanzierungslücke zwischen Bankdarlehen und Eigenkapital. Sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen können in Crowdfunding investieren und sich beteiligen oder ein Nachrangdarlehen gewähren. Sie erhalten dafür Zinsen oder andere Leistungen. Auf diese Einnahmen fallen Crowdinvesting Steuern an. Für private Anleger gelten bei den Crowdfunding Steuern andere Regelungen als für Unternehmen. Private Anleger müssen auf solche Einnahmen die Abgeltungssteuer von gegenwärtig 25 Prozent zahlen.

  • Unternehmen gewähren Anlegern, die sich am Crowdinvesting beteiligen, verschiedene Leistungen.
  • Einnahmen aus Crowdinvesting müssen versteuert werden.
  • Privatpersonen zahlen auf die Gewinne Abgeltungssteuer.
  • Unternehmen und Selbstständige müssen auf die Gewinne aus Crowdfunding andere Steuern zahlen.

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Crowdinvesting – was ist das?

Crowdinvesting oder Crowdfunding ist eine Form der Finanzierung, die von Startup-Gründern und Immobiliengesellschaften genutzt wird, um sich zusätzliches Kapital zu beschaffen. Viele Anleger tragen zur Finanzierung eines Projekts bei, indem sie Beträge in unterschiedlicher Höhe einzahlen. Sowohl Privatpersonen als auch Selbstständige und Unternehmen können sich am Crowdinvesting beteiligen.

Startup-Gründer können sich mit dem Crowdinvesting zusätzlich zu einem Bankkredit Kapital beschaffen, um ihr Unternehmen zu finanzieren. Zunehmend häufiger beschaffen sich Immobiliengesellschaften Kapital über das Crowdinvesting. Trotz der gegenwärtig niedrigen Zinsen für Baudarlehen gelten bei den Banken strenge Regulierungen. Mit einem Rating prüfen die Banken daher die Bonität der Darlehensnehmer. Sie sichern sich gegen einen Zahlungsausfall ab und verlangen hohe Eigenkapitalquoten von 10 bis 40 Prozent. Meist führen die Immobiliengesellschaften aber mehrere Projekte gleichzeitig durch, weshalb sie nur geringe Anteile Eigenkapital für die Finanzierung verwenden können. Ausreichend Eigenkapital muss zur Sicherheit und als Reserve für unvorhergesehene Ausgaben übrigbleiben. Die Finanzierungslücke zwischen dem Fremdkapital der Banken und dem Eigenkapital können die Immobiliengesellschaften mit einem Nachrangdarlehen aus Crowdfunding schließen. Sie verbessern damit ihre Eigenkapitalquote gegenüber der Bank, verschaffen sich einen größeren finanziellen Spielraum und können früher mit ihrem Projekt starten.

Investoren, die in Crowdfunding einzahlen, müssen Crowdfunding Steuern zahlen. Für die Steuern gelten unterschiedliche Regelungen, abhängig davon, ob es sich bei den Investoren um Privatpersonen, Selbstständige als natürliche Personen oder Unternehmen als juristische Personen handelt. Je nach Art des Crowdfundings können unterschiedliche Leistungen für die Investoren gewährt werden. Es hängt von den Leistungen ab, ob der Projektträger oder der Investor die Steuern abführt.

Exporo Webauftritt
Die Crowdfunding-Plattform Exporo

Möglichkeiten zur Beteiligung am Crowdfunding

Mit PayPal bezahlenDas Crowdfunding für Startups oder Immobilien wird auf verschiedenen Internetplattformen angeboten. Die Pattformen sind nicht am Crowdfunding beteiligt, sie dienen nur als Vermittler zwischen Kapitalsuchenden und Anlegern. Während auf einigen Internetplattformen das Crowdfunding ausschließlich für Startups angeboten wird, haben sich andere, darunter Exporo, auf das Immobilien-Crowdfunding spezialisiert. Beim Crowdfunding für Startups und beim Immobilien-Crowdfunding bestehen unterschiedliche Möglichkeiten zum Investieren:

  • Eigenkapital als stille Beteiligung
  • Nachrangiges Kapital als Venture Loan
  • Nachrangiges Kapital als partiarisches Darlehen.

Eigenkapital als stille Beteiligung wird vor allem beim Crowdfunding von Startups gewährt. Die stillen Beteiligten werden am Gewinn und am Verlust des Unternehmens beteiligt, ohne Einfluss auf den Erfolg des Unternehmens zu haben.

Beim Venture Loan handelt es sich um ein endfälliges Darlehen. Am Ende der Laufzeit wird das eingezahlte Kapital zusammen mit den Zinsen an den Anleger ausgezahlt. Diese Form des Crowdfundings wird bei Exporo angeboten.

Nachrangiges Kapital kann ebenso als partiarisches Darlehen gewährt werden. Auch diese Form des Crowdinvesting wird häufig von Immobiliengesellschaften angewendet. Die am Crowdfunding Beteiligten erhalten für das Darlehen Zinsen, doch können auch Beteiligungen an Mieteinnahmen oder Verkaufserlösen gewährt werden.

Beim Venture Loan und beim partiarischen Darlehen haben die Beteiligten am Crowdinvesting keinen Einfluss auf den Erfolg eines Projekts. Sie haben kein Anfechtungs-, Mitsprache- und Rederecht in der Gesellschafterversammlung, allerdings können sie am Verlust eines Projekts beteiligt werden. Bei Exporo können die Anleger Verluste erleiden, aber es besteht keine Nachschusspflicht.

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Wer ist für die Abführung der Crowdfunding Steuern zuständig?

Auf die Gewinne aus dem Crowdfunding müssen Steuern gezahlt werden. Ob Sie die Gewinne in Ihrer Steuererklärung geltend machen müssen und wer für die Abführung der Steuern zuständig ist, hängt von der Art des Crowdfundings ab.

Bei stillen Beteiligungen werden die Gewinne meist direkt von den Startups versteuert; sie führen die Steuern an das Finanzamt ab. Wenn Sie als Privatperson in das Crowdfunding investiert haben, müssen Sie in diesem Fall direkt an das Startup einen Freistellungsauftrag erteilen. Achten Sie darauf, ob Sie bereits an eines oder mehrere Finanzinstitute einen Freistellungsauftrag erteilt haben. Sie müssen dann die Höhe entsprechend anpassen.

Bei einem Nachrangdarlehen als Venture Loan oder partiarisches Darlehen sind Sie selbst für die Abführung der Steuer zuständig. Einen Freistellungsauftrag an den Projektträger müssen Sie nicht erteilen. Die Plattform für das Crowdfunding gilt nur als Vermittler und führt keine Steuer ab.

Die Gewinne aus Crowdfunding können auch von den Banken versteuert werden, sodass Ihre Bank die Steuern bereits von Ihren Gewinnen abzieht und an das Finanzamt abführt. Einen Freistellungsauftrag müssen Sie dann an Ihre Bank stellen, wenn dort noch keiner vorliegt. Werden die Gewinne von der Bank versteuert, müssen Sie keine Angaben in der Steuererklärung machen. In einigen Fällen kann es jedoch sinnvoll sein, die Gewinne aus dem Crowdfunding in der Steuererklärung anzugeben. 

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Wann Sie Gewinne aus Crowdinvesting in der Steuererklärung angeben sollten

Haben Sie sich am Crowdinvesting beteiligt und werden die Steuern nicht von der Bank abgeführt, müssen Sie die Gewinne in Ihrer Steuererklärung (Anlage KAP) angeben. Die Angabe der Gewinne aus Crowdinvesting in der Steuererklärung ist zudem sinnvoll, wenn

  • auf Ihre Kapitalerträge kein Steuerabzug vorgenommen wird,
  • Sie kirchensteuerpflichtig sind,
  • Sie einen Antrag auf Günstigerstellung gestellt haben,
  • Sie eine Prüfung des Steuereinbehalts wünschen,
  • Sie eine Anrechnung der einbehaltenen Kapitalertrag- und Nebensteuern im Zusammenhang mit anderen Einkommensarten wünschen,
  • Ausnahmeregelungen vorliegen, sodass eine Abgeltungswirkung nicht in Betracht kommt.

Als Privatperson müssen Sie die Gewinne aus Crowdinvesting in der Anlage KAP in Ihrer Steuererklärung geltend machen. Sie gelten als Einnahmen aus Kapitalvermögen und unterliegen der Abgeltungssteuer, die auch als Kapitalertragssteuer bezeichnet wird.

Wenn Sie die Gewinne aus Crowdfunding in der Steuererklärung angeben, um die Crowdinvesting Steuern zu zahlen, vergessen Sie bitte nicht, den Sparerpauschbetrag mitzuteilen. Nur der Teil Ihres Gewinns, der den Sparerpauschbetrag überschreitet, muss versteuert werden. Der Sparerpauschbetrag liegt bei alleiniger Veranlagung bei 801 Euro, ei der gemeinsamen Veranlagung von Ehepaaren bei 1.602 Euro. Er setzt sich aus einem Freibetrag und einer Werbekostenpauschale zusammen. Der Freibetrag liegt bei alleiniger Veranlagung bei 750 Euro , bei Ehepaaren mit gemeinsamer Veranlagung bei 1.500 Euro. Die Werbekostenpauschale beträgt bei alleiniger Veranlagung 51 Euro, bei gemeinsamer Veranlagung 102 Euro.

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Welche Steuern fallen für private Anleger auf die Gewinne aus Crowdinvesting an?

Haben Sie in Crowdinvesting eingezahlt, müssen Sie die Gewinne versteuern, unabhängig davon, ob es sich um Zinsen oder Beteiligungen handelt. Auf die Gewinne aus Crowdinvesting ist die Abgeltungssteuer zu entrichten, die gegenwärtig bei 25 Prozent liegt. Auf diese Abgeltungssteuer fällt der Solidaritätszuschlag von 5,5 Prozent an. Sie müssen also auf den Gewinn aus Crowdinvesting insgesamt eine Steuer von 26,375 Prozent bezahlen. Haben Sie bereits für Gewinne aus anderen Geldanlagen einen Freistellungsauftrag erteilt, dann können Sie von den Gewinnen aus Crowdinvesting keinen Sparerpauschbetrag mehr abziehen. Sie müssen den vollen Gewinn versteuern und mehr als ein Viertel davon als Steuern zahlen. Weitere Beträge fallen an, wenn Sie der Kirche angehören. Zur Abgeltungssteuer samt Solidaritätszuschlag kommt dann noch die Kirchensteuer hinzu, die je nach Bundesland bei 8 oder 9 Prozent liegt. Bei 9 Prozent läge Ihre steuerliche Belastung für die Gewinne aus Crowdfunding bei 27,9951 Prozent.

Bei einem Gewinn aus Crowdfunding von 1.000 Euro müssten Sie, wenn Sie nicht der Kirche angehören, Steuern von 263,75 Euro zahlen. Gehören Sie der Kirche an, zahlen Sie bei 9 Prozent Kirchensteuer 279,95 Euro.

Andere Regeln gelten für die Steuern, wenn sich Selbstständige oder Unternehmen am Crowdfunding beteiligen.

Exporo Transparenz
Exporo bietet Transparenz bei Immobilien-Investments

Regelungen für Selbstständige und Unternehmen für die Crowdinvesting Steuern

Während Privatpersonen, die in Crowdinvesting einzahlen, Abgeltungssteuer auf die Gewinne zahlen, gelten für Selbstständige und Unternehmen andere Steuern. Selbstständige gelten als natürliche Personen. Zahlen Selbstständige Betriebsvermögen in das Crowdfunding ein, ist das eine betriebliche Ausgabe. Der damit erzielte Gewinn unterliegt der Einkommenssteuer. Die Gewinne müssen mit dem persönlichen Einkommenssteuersatz des Anlegers versteuert werden. Auch auf diese Einkommenssteuer fällt wieder der Solidaritätszuschlag von 5,5 Prozent an.

Unternehmen können sich mit ihrem Betriebsvermögen am Crowdinvesting beteiligen und müssen dann eine Steuer auf die Gewinne zahlen. Bei Unternehmen, die als juristische Personen gelten, fällt für Gewinne aus Crowdinvesting Körperschaftssteuer an. Auch hier gelten unterschiedliche Steuersätze. Der Steuerberater oder das zuständige Finanzamt können Auskünfte über die steuerliche Behandlung der Gewinne aus Crowdinvesting geben. Für Selbstständige und Unternehmen können individuelle Sonderregelungen für die Versteuerung der Gewinne aus Crowdinvesting gelten.

Beim Crowdinvesting sind Verluste nicht auszuschließen. In diesem Fall sind keine Steuern zu entrichten. Fallen die Gewinne aus Crowdinvesting geringer aus als erwartet – etwa, weil sich der Projektträger in Zahlungsschwierigkeiten befindet – müssen Sie Steuern zahlen, allerdings nur auf den tatsächlich erzielten Gewinn.

Die Einkommenssteuer für Selbstständige und die Körperschaftssteuer für Unternehmen als juristische Personen gelten unabhängig davon, um welche Art der Gewinne es sich handelt, zum Beispiel Zinsen oder Beteiligungen. Auch Selbstständige und Unternehmen müssen darauf achten, ob die Steuern bereits vom Projektträger abgeführt werden. Ansonsten müssen diese Crowdfunding Steuern in der Steuererklärung entsprechend deklariert werden.

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Zinsen bei Exporo und die Steuern

Exporo ist eine Plattform für das Crowdinvesting in Immobilien. Private Anleger sowie Selbstständige und Unternehmen können in Immobilien investieren und über das Crowdfunding ein Nachrangdarlehen gewähren. Dieses Nachrangdarlehen steht im Rang hinter dem Darlehen der finanzierenden Bank. Kommt es zu einer Insolvenz des Projektträgers, muss zuerst das Fremdkapital der Bank zurückgezahlt werden, bevor eine Rückzahlung des Kapitals der Anleger erfolgt. Die Anleger, die in Crowdfunding investieren, sind in Sachen Sicherheit schlechter gestellt als die finanzierende Bank. Im Insolvenzfall können sie leer ausgehen, wenn nicht genügend Geld für die Rückzahlung vorhanden ist. Dieses geringere Maß an Sicherheit belohnen die Projektträger mit höheren Zinsen. Die Zinsen sind abhängig vom jeweiligen Projekt und liegen zwischen 5 und 6 Prozent. Der Projektträger legt die Zinsen fest und orientiert sich dabei an der marktüblichen Zinssituation. Ein weiterer Aspekt für die Zinszahlung ist die Kapitalstruktur. In der Regel fallen die Zinsen höher aus, wenn eine hohe Fremdkapitalquote vorliegt. Die Zinsen sind für die einzelnen Projekte von Exporo festgelegt. Sie ändern sich während der gesamten Laufzeit eines Projekts nicht.

Wie die Zinsen gezahlt werden, hängt vom Projekt ab. Bei Neubauprojekten werden die Zinsen oft endfällig gezahlt, also bei der Rückzahlung des eingezahlten Kapitals. In diesem Fall müssen die Zinsen dann in der Steuererklärung angegeben werden, wenn sie gezahlt werden. Die gesamten Zinsen werden dann versteuert. Bei Bestandsimmobilien können die Zinsen auch quartalsweise oder jährlich gezahlt werden. Sie müssen dann jährlich in der Steuererklärung angegeben werden.

So erfolgt das Crowdinvesting bei Exporo

Exporo bietet das Crowdfunding für Immobilien mit einem großen Finanzierungsvolumen an und macht damit privaten Anlegern Immobilienprojekte zugänglich, die sonst nur zahlungskräftigen Großinvestoren vorbehalten sind. Anleger können in Neubauten und in Bestandsimmobilien investieren. Bei den Immobilien handelt es sich um Wohnhäuser mit Eigentums- oder Mietwohnungen, Kindertagesstätten, Senioreneinrichtungen oder Gewerbeimmobilien innerhalb Deutschlands. Auf der Plattform von Exporo werden immer mehrere Projekte mit folgenden Daten vorgestellt:

  • Finanzierungsziel
  • Bereits gesammeltes Kapital durch Crowdfunding
  • Laufzeit
  • Jährliche Zinsen

Die Investition ist bereits mit Beträgen ab 500 Euro möglich. Die Laufzeiten für die Projekte liegen bei 12 bis 36 Monaten. Um zu investieren, müssen Sie ein Projekt auswählen und sich registrieren. Sie geben dazu Ihre E-Mail-Adresse an; kurze Zeit später erhalten Sie eine Mail mit einem Link, über den Sie zum Anmeldeformular gelangen. Füllen Sie dieses Formular mit Name, Telefonnummer und einem Passwort aus. Dann können Sie die Investition tätigen. Bei Exporo erfolgen alle Investitionen auf elektronischem Weg. Die Zahlung wird per Überweisung oder Lastschriftverfahren durchgeführt und zur Sicherheit von einem Treuhänder überwacht. Nachdem die Investition erfolgt ist, bekommen Sie per E-Mail einen Vertrag mit dem Projektträger, in dem die Höhe der Zinsen, das Datum für die Rückzahlung des Kapitals und die Zahlung der Zinsen festgelegt sind. Der Projektträger ist dazu verpflichtet, Ihnen das eingezahlte Kapital und die Zinsen zum Ende der Laufzeit auszuzahlen. Er verpflichtet sich zudem, die privaten Anleger quartalsweise per E-Mail über den Fortschritt des Projekts zu informieren. 

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Zahlung der Crowdfunding Steuern bei Exporo

Die Crowdinvesting Steuern muss der Anleger abführen. Der Projektträger und Exporo führen keine Steuern ab. Folglich müssen Sie keinen Freistellungsauftrag an den Projektträger oder Exporo stellen. Die Gewinne aus dem Crowdfunding bei Exporo müssen Sie in der Steuererklärung angeben. Private Anleger zahlen auf die Gewinne Abgeltungssteuer, Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer. Selbstständige müssen Einkommenssteuer zahlen, Unternehmen Körperschaftssteuer.

Beim Crowdfunding können verschiedene Szenarien eintreten: Wird nicht genügend Kapital gesammelt, kann der Zeitraum für die Einzahlung verlängert werden. Der Projektträger kann auch weniger Kapital durch Crowdfunding in Anspruch nehmen und nach einer alternativen Finanzierungsquelle suchen. Die Finanzierungslücke kann zudem durch einen Großinvestor aus dem Exporo-Netzwerk geschlossen werden.

Verzögert sich die Fertigstellung eines Projekts, hat das auf die Rückzahlung und auf die Crowdfunding Steuern keinen Einfluss. Der Projektträger muss das eingezahlte Geld und die Zinsen zum vereinbarten Zeitpunkt zurückzahlen.

Der Projektträger ist berechtigt, das eingezahlte Kapital schon vor dem Ende der Laufzeit zurückzuzahlen. Er muss dann auch alle Zinsen vorzeitig zurückzahlen. Das kann dazu führen, dass die Steuern schon zeitiger anfallen. Die Kapitalrendite verbessert sich bei einer vorzeitigen Auszahlung gegenüber den zugesagten festen Zinsen. 

Exporo weist auf der Plattform auf mögliche Verluste bis zum Totalverlust hin. Totalverluste können bei einer Insolvenz des Projektträgers eintreten.

Exporo Plattform TÜV
Die Plattform von Exporo ist TÜV-geprüft

Fazit: Crowdinvesting Steuern sind auf Gewinne zu zahlen

Crowdinvesting wird immer häufiger genutzt, um eine Finanzierungslücke zwischen Bankdarlehen und Eigenkapital zu schließen. Startups finanzieren mit Crowdfunding die Gründung ihres Unternehmens, während Immobiliengesellschaften die Eigenkapitalquote bei der Bank erhöhen und sich mehr finanziellen Spielraum zur Durchführung ihres Projekts verschaffen. Beim Crowdfunding gibt es verschiedene Arten der Beteiligung. Crowdinvesting in Immobilien erfolgt mit Nachrangdarlehen als Venture Loan oder partiarisches Darlehen. Auf die Gewinne fallen Crowdinvesting Steuern an. Private Anleger müssen andere Crowdfunding Steuern zahlen als Selbstständige und Unternehmen. Private Anleger zahlen die Abgeltungssteuer von 25 Prozent sowie den darauf entfallenden Solidaritätszuschlag von derzeit 5,5 Prozent. Anleger, die der Kirche angehören, müssen zusätzlich die Kirchensteuer von 8 oder 9 Prozent auf die Abgeltungssteuer entrichten. Die Gewinne aus Crowdfunding müssen in der Steuererklärung angegeben werden. Vergessen Sie aber nicht den Sparerpauschbetrag, da Sie nur den Teil des Gewinns versteuern müssen, der den Sparerpauschbetrag übersteigt. Selbstständige, die Betriebsvermögen in das Crowdfunding investieren, zahlen Einkommenssteuer. Unternehmen als juristische Personen müssen auf die Gewinne, die sie mit ihrem Betriebsvermögen beim Crowdfunding erzielen, Körperschaftssteuer zahlen.

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Über den Autor: Christian Habeck

Christian Habeck handelt seit mehreren Jahren aktiv an der Börse. Hierbei bevorzugt er die technische Analyse. Darüber hinaus ist er Technik- und Sportbegeistert und betätigt sich leidenschaftlich gern als Autor.

Autor: Christian Habeck

Christian Habeck ist leiden- schaftlicher Autor & seit Jahren an der Börse aktiv, sein besonderes Interesse gilt der technische Analyse.

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