Forex Tipps – unsere goldenen FX Regeln für eine bessere Trading Performance

Forex Tipps – unsere goldenen FX Regeln für eine bessere Trading Performance

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Häufig erhalten wir Anfragen zum Thema „Forex Trading Tipps“. Daher haben wir uns entschlossen, in diesem Artikel Hinweise darauf zu geben, auf welche Aspete man beim Trading besonders achten sollte. So sollte man zum Beispiel realistische Erwartungen hinsichtlich der möglichen Rendite beim Forex Trading haben. So ist es zwar richtig, dass man mit dem Währungshandel viel Geld verdienen kann, jedoch ist dazu neben viel Fachwissen auch einiges an Erfahrung nötig. Insgesamt sollte man bei seinen Trades stets Stopp Kurse verwenden, um sein Risiko möglichst gering zu halten. Im Folgenden werden wir unter anderem auf die folgenden goldenen FX Regeln eingehen:

  • Man sollte die Börsenweisheit „Der Trend ist Dein Freund“ beachten
  • Man sollte nicht gegen den Markt kämpfen und auf Revanche Trades verzichten
  • Man sollte bei seinen Trades Stopp Kurse verwenden
  • Man sollte realistische Erwartungen im Hinblick auf die Forex Rendite haben

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Kurzer Überblick über wichtige Begriffe beim Forex Handel

Da wir bei unseren Forex Tipps auf einige Grundlagen des Forex Tradings zurückgreifen werden, werden wir im Folgenden die wichtigsten Fachbegriffe des Devisenhandels erklären. So sollte man zum Beispiel wissen, dass Währungen an der Forex nicht einzeln, sondern stets in sogenannten Währungspaaren gehandelt werden. Zu den am meisten gehandelten Währungspaaren zählen der Euro/US-Dollar (EUR/USD), das Britische Pfund/US-Dollar (GBP/USD) und der US-Dollar/Japanische Yen (USD/JPY). Um den Kurs der Währungspaare anzugeben, verwendet man keine „Punkte“ oder „Ticks“, sondern „Pips“. Insgesamt besteht die Besonderheit des Forex Handels darin, dass man dort unter der Woche von montags bis freitags ohne Pause handeln kann. Anders ist dies zum Beispiel beim DAX: Dieser wird lediglich zu den Börsenöffnungszeiten gehandelt. Daher kann man zum Beispiel als nebenberuflicher Trader den DAX nur schwer handeln, da man in der Regel tagsüber einem anderen Beruf nachgehen muss. Es ist aus diesem Grund nicht erstaunlich, dass sich der Handel mit Währungen an der Forex einer immer größeren Beliebtheit erfreut. Dazu trägt bestimmt auch bei, dass man bei vielen Brokern bereits mit wenigen Hundert Euro ein Konto für den Forex Handel eröffnen kann. Welche Faktoren man beim Trading mit Währungen beachten sollte, werden wir im Rahmen unserer folgenden Forex Tipps besprechen.

Forex Trading Tipps: Der Trend ist dein Freund

Der erste wichtige Forex Tipp lautet, am besten nicht gegen den Trend zu traden. Denn Trends haben die Tendenz, sich in eine bestimmte Richtung fortzusetzen. Viele profitable Forex Strategien nutzen daher dieses Phänomen gezielt aus. Ein Trend besteht immer aus zwei sich abwechselnden Bestandteilen, nämlich der Bewegung sowie der Korrektur. Eine mögliche Strategie für den Währungshandel besteht zum Beispiel darin, die Korrekturphase abzuwarten, um einen guten Preis für den Einstieg in den Trade zu erhalten. Sodann wartet man, bis die Bewegung einsetzt und der Trend sich damit in Trendrichtung fortsetzt. Neben Aufwärtstrends gibt es auch noch Abwärts- und Seitwärtstrends. Als Trader sollte man sich unseren Erfahrungen nach aber auf die Aufwärts- und Abwärtstrends konzentrieren und die Seitwärtstrends am besten links liegen lassen.

Nachfolgend werden wir das Gesagte anhand eines kurzen Beispiels veranschaulichen: Angenommen, der Kurs des Währungspaares EUR/USD befindet sich aktuell auf einem Niveau von 1,1500 Pips. Wir beobachten, wie der Kurs schnell um 20 Pips auf 1,1520 Pips ansteigt und identifizieren dies als die Bewegungsphase. Sodann geht der EUR/USD in die Korrektur über und die Kurse beginnen langsam zu fallen. Jedoch beginnt sich das Währungspaar im Bereich von 1,1510 Pips zu stabilisieren. In diesem Bereich könnte man sich daher überlegen, einen Trade in Trendrichtung zu eröffnen. Man geht davon aus, dass der Kurs in der nächsten Bewegungsphase wieder schnell ansteigen wird. Würde der EUR/USD zum Beispiel wiederum um 20 Pips steigen, könnte man beim Handel mit 1 Lot (dies ist der Standard beim Forex Handel) 200 US-Dollar verdienen.

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Forex Tipps: Nicht gegen den Markt kämpfen und auf Revanche Trades verzichten

Die nächsten Forex Regeln stehen mit dem soeben dargestellten Forex Tipp in enger Verbindung. Denn man sollte es unter allen Umständen vermeiden, gegen den Markt zu kämpfen, da dieser leider in aller Regel stärker ist. Dazu gehört es auch, auf sogenannte Revanche Trades zu verzichten. Als solche Trades bezeichnen wir Trades, die man aufgrund von Emotionen und nicht aufgrund der eigenen Forex Strategie ausführt. Auch Trader, die bereits über mehr Erfahrung verfügen, sind leider nicht vor dieser unvernünftigen Art des Tradings gefeit. Denn nachdem man einen Verlust erlitten hat, fühlt man sich häufig als Verlierer. Man möchte sich in diesem Fall das verlorene Geld am liebsten sofort wieder zurückholen. Leider führen solche Trades aber unserer Erfahrung nach nur dazu, dass sich die erlittenen Verluste noch vergrößern. Denn häufig kommt man bei diesen Revanche Trades auf noch „bessere“ Ideen: Man erhöht beispielsweise seinen Kapitaleinsatz und damit gleichzeitig auch das Risiko. Auf diese Weise will man sich nicht nur das verlorene Geld zurückholen, sondern zugleich noch einen höheren Gewinn erzielen. Sobald man ein solches Verhalten bei sich feststeht, sollte man sofort mit dem Trading für diesen Tag aufhören. Erst wenn man sich wieder besser fühlt und sich wieder unter Kontrolle hat, sollte man sich erneut an die Finanzmärkte wagen.

Forex Tipps: Man sollte bei seinen Trades Stopp Kurse verwenden

Unseren Erfahrungen nach befassen sich gerade Einsteiger eher ungern mit dem Thema „Stopp Kurse“. Denn lieber begibt man sich auf die Suche nach der „ultimativen“ Forex Strategie, mit der man möglichst schnell reich wird. Wer allerdings schon länger als Trader aktiv ist, weiß, dass es beim Trading vor allem darauf ankommt, sein Kapital zu erhalten. Dies bedeutet, dass man bei einem einzelnen Trade nie ein zu großes Risiko eingehen sollte. Um dieses Ziel zu erreichen, ist es sehr hilfreich, bereits beim Eröffnen eines neuen Trades einen Stopp Kurs zu setzen. Sobald der Kurs den Stopp Level erreicht, wird der Trade automatisch geschlossen. Dabei empfehlen wir, „normale“ Stopp Loss Orders und keine sogenannten Limit Orders zu verwenden.

Bei Limit Orders wird die Position nämlich nur geschlossen, wenn man dafür auch einen vorher festgelegten Preis erhält. Dazu ein kurzes Beispiel zur Veranschaulichung: Angenommen, man handelt das Währungspaar EUR/USD und geht bei einem Kurs von 1,1950 Pips „long“, da man auf steigende Kurse spekuliert. Um sich abzusichern, setzt man einen Stopp Kurs bei 1,1940 Pips. Allerdings möchte man verhindern, dass man einen schlechteren Preis als 1,1940 Pips erhält. Daher gibt man in der Ordermaske der Trading Software an, dass die Position zum Beispiel nur zu Preisen zwischen 1,1938 und 1,1940 Pips geschlossen werden soll. Der Vorteil dieser Methode besteht darin, dass man auf keinen Fall einen schlechteren Preis erhält. Allerdings besteht die Gefahr, dass die Position überhaupt nicht geschlossen wird. Wenn die Kurse nämlich stark fallen, kann es durchaus vorkommen, dass der Bereich von 1,1938 bis 1,1940 Pips einfach „übersprungen“ wird. Wir raten daher ausdrücklich davon ab, solche Limit Orders zu verwenden.

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Einige Broker, wie bspw. XTB, bieten ein breites Schulungsangebot in dem die wichtigsten Begriffe erklärt werden

Forex Trading Tipps: Man sollte realistische Erwartungen im Hinblick auf die Forex Rendite haben

Mit PayPal bezahlenEin häufiger Fehler besteht beim Trading auch darin, dass man sich zu hohe Ziele setzt. Wer zum Beispiel vorhat, mit einem Handelskapital von 2.000 Euro auch 2.000 Euro pro Monat zu erzielen, wird schnell merken, dass er dieses Ziel nicht erreichen kann. Denn dazu müsste es einem gelingen, eine monatliche (!) Rendite von 100 % zu erzielen. Eine solche Rendite können aber selbst sehr erfolgreiche Trader, wenn überhaupt, nur innerhalb eins Jahres erreichen. Jedoch ist dazu zum einen ein großes Maß an Fachwissen erforderlich. Zum anderen wird man eine so hohe Rendite erst mit sehr viel Erfahrung an den Finanzmärkten erzielen können. Als Einsteiger sollte man sich daher zunächst darauf fokussieren, das Trading zu erlernen. Dazu hat man verschiedene Möglichkeiten: So sollte man neben der zahlreich vorhandenen Trading Literatur vor allem auch Videos und Webinare anschauen. Denn auf diese Weise kann man erfahrene Trader dabei beobachten, wie diese mit dem Handel von Währungen Geld verdienen. Es spricht dabei auch nichts dagegen, deren Strategien zu „kopieren“. Mit der Zeit wird man in der Regel aber auch seine eigene Strategie entwickeln, welche gut zu einem selbst und seinen Zielen passt.

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Forex Tipps: Man sollte einen Forex Broker mit niedrigen Spreads auswählen

Neben einer guten Strategie ist es ebenso wichtig, bei einem Broker zu traden, der möglichst günstig ist. Denn jeden Euro, den man für Gebühren aufwenden muss, fehlt einem im Endeffekt für den Forex Handel. Die möglichen Kosten, welche beim Trading entstehen können, kann man grob einer der drei folgenden Gruppen zuordnen:

  • Kosten durch den Spread, welche man bei jedem Trade bezahlt
  • Gebühren für Einzahlungen und Auszahlungen
  • Sonstige Kosten, zum Beispiel für die Nutzung der Trading Plattform

Beim Trading summieren sich vor allem die Kosten, die durch den Spread entstehen. Beim Spread handelt es sich um die Differenz zwischen dem Kauf- und dem Verkaufspreis. Je größer dieser Unterschied ist, desto mehr Geld verdient der Broker an den Trades seiner Kunden. Wer eine Strategie verfolgt, bei der er sehr viele Trades eröffnen und schließen muss, sollte sich daher einen Broker suchen, der einen möglichst geringen Spread anbietet.

Beim Thema Spread sollte man allerdings auch darüber Bescheid wissen, dass verschiedene Arten von Spreads bestehen. So hat man bei vielen Brokern die Auswahl zwischen festen und variablen Spreads. Ein fester Spread ist unveränderlich und hat auch dann noch die gleiche Höhe, wenn der Markt sehr unruhig ist. Hingegen sind variable Spreads in der Regel niedriger als feste Spreads, jedoch können sie sich nach oben ausweiten. Unseren Erfahrungen nach sind daher feste Spreads für Anfänger oftmals besser geeignet. Allgemein ist es empfehlenswert, sich einen Broker zu suchen, der beide Arten von Spreads anbietet. Auf diese Weise kann man bei Bedarf den Spread einfach wechseln.

Forex Trading Tipps: Man sollte das Forex Trading zunächst im Rahmen eines kostenlosen Demokontos testen

Mit welcher Art von Spread – fest oder variabel – man am besten zurechtkommt, kann man auch sehr gut im Rahmen eines Demokontos ausprobieren. Praktischerweise bieten mittlerweile fast alle Broker ein solches Konto kostenlos an, mit welchem man die Möglichkeit hat, den Anbieter über mehrere Wochen hinweg ausgiebig zu testen. Als Anfänger profitiert man vor allem auch von solchen Brokern, die ihren Kunden ein umfangreiches Schulungsangebot zur Verfügung stellen. So ist es zum Beispiel unserer Erfahrung nach sehr effektiv, das Trading durch Videos und Webinare zu erlernen. Denn auf diese Weise kann man live verfolgen, wie ein erfahrener Händler den Chart analysiert. Überhaupt wird man meistens eine gewisse Zeit benötigen, um sich mit der Chartanalyse „anzufreunden“. Man sollte sich aber nicht entmutigen lassen, wenn es einem zum Beispiel am Anfang zunächst schwerfällt, Trends etc. zu erkennen. Denn jeder Trader hat einmal „klein“ angefangen. Mit der Zeit wird man in der Regel automatisch besser werden und auch seine Performance beim Trading erhöhen können. Unser Tipp lautet, niemals zu große Risiken einzugehen, sondern jeden Tag konstant eine profitable Strategie zu handeln.

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Viele Broker bieten mittlerweile ein kostenfreies Demokonto zur Verfügung – so auch XTB

Fazit: Forex Tipps und Tricks berücksichtigen, um damit den Erfolg beim Forex Trading zu steigern

In unserem Artikel haben wir einige Tipps gegeben, wie man seine Performance beim Trading verbessern kann. Besonders wichtig ist es, dass man sich nicht von seinen Emotionen leiten lässt. Vielmehr sollte man den Chart analysieren und nach Trends Ausschau halten. Dabei ist es empfehlenswert, aus der Korrektur heraus zu handeln und immer auch einen Stopp Kurs zu verwenden. Auf diese Weise kann man sein Risiko kontrollieren und läuft nicht Gefahr, in eine Situation zu geraten, in der man gegen den Markt kämpfen möchte. Wie gezeigt, sollte man allerdings darauf achten, normale Stopp Loss Orders zu verwenden und keine Limit Orders. Denn bei diesen herrscht die Gefahr, dass die Position nicht geschlossen wird und dann immer weiter ins Minus läuft. Bei der Auswahl eines Brokers sollte man unseren Erfahrungen nach darauf achten, dass dieser möglichst niedrige Spreads anbietet. Denn dadurch hat man im Endeffekt mehr Geld für das eigentliche Trading zur Verfügung. Auch ist es gut, wenn der Broker gute Schulungsmaterialien anbietet. Besonders hilfreich sind Trading Videos und Webinare. Denn auf diese Weise kann man erfahrene Trader dabei beobachten, wie diese den Chart analysieren sowie eine profitable Strategie handeln. Wer den Handel an der Forex einmal selbst ausprobieren möchte, kann dies im Rahmen eines kostenlosen Demokontos tun. Dort besteht dann auch die Gelegenheit, verschiedene Forex Strategien auszuprobieren.

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Über den Autor: Christian Habeck

Christian Habeck handelt seit mehreren Jahren aktiv an der Börse. Hierbei bevorzugt er die technische Analyse. Darüber hinaus ist er Technik- und Sportbegeistert und betätigt sich leidenschaftlich gern als Autor.

Autor: Christian Habeck

Christian Habeck ist leiden- schaftlicher Autor & seit Jahren an der Börse aktiv, sein besonderes Interesse gilt der technische Analyse.

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