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E-Wallets: Rechnen sich Einzahlungen mit Skrill oder Neteller?

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Sportwetten haben in den vergangenen Jahren einen erheblichen Schub hinsichtlich des Interesses von Sportfans erfahren. Ein Grund ist die Entstehung erster Online Buchmacher. Anders als Wettbüro, dem immer noch ein gewisses Schmuddelimage anhaftet, bieten die Buchmacher im Netz einige Vorteile. So sind diese nicht an Öffnungszeiten gebunden. Bequem nach Feierabend noch einen Tippschein einreichen – warum nicht? Und die Konditionen der „Bookies“ sind im Netz wesentlich schneller vergleichbar als offline. Um wetten zu können, braucht es zwei Dinge: Das eigene Wettkonto und natürlich ein gewisses Startguthaben. Bareinzahlungen – selbst die klassische Banküberweisung – sind alles andere als praktikabel.

Elektronische Geldbörsen: Einfach und 24/7

Zahlungsdienstleister, die ausschließlich online ihren Service anbieten, haben in den letzten Jahren erheblich an Bedeutung gewonnen. Durchgesetzt hat sich hier der Begriff E-Wallet oder elektronische Geldbörse. Angefangen hat die Entwicklung der E-Wallets mit reinen Transaktionsdienstleistungen. Schritt für Schritt haben Anbieter ihr Leistungsportfolio ausgebaut – etwa um die Möglichkeit, das Nutzerkonto direkt mit dem Bankkonto zu verbinden.

Was macht elektronische Geldbörsen – zu denen unter anderem:

gehören – so besonders? Es ist die auf der einen Seite sehr einfache Nutzbarkeit, welche zum Siegeszug der E-Wallets beigetragen hat. Auch die Tatsache, dass sich elektronische Geldbörsen ganz unabhängig von den Öffnungszeiten am Bankschalter nutzen lassen, trägt zu deren Bedeutung bei.

Der wahrscheinlich wichtigste Vorteil ist die Schnelligkeit. Während eine Banküberweisung zum Buchmacher im Regelfall mehrere Tage in Anspruch nimmt, kann der Transfer über die elektronische Geldbörse in Echtzeit verbucht werden. Heißt: Guthaben stehen Sportwettenfans direkt zur Verfügung.

Zahlungen im Internet

 

E-Wallet Skrill im Überblick

Der britische Bezahldienst Skrill entstand 2001 und war ursprünglich als Moneybookers bekannt. Seit 2003 verfügt das Unternehmen über eine offizielle Lizenz als E-Geld-Institut. Anfangs basierten die Serviceleistungen von Skrill auf dem sogenannten Prepaid Prinzip. Kunden mussten – um nach der Registrierung Skrill nutzen zu können – zuerst Guthaben einzahlen. Letzteres ließ sich anschließend transferieren. Mittlerweile ist dieser Zwischenschritt nicht mehr nötig, Zahlungen können direkt (also auch ohne Guthaben) überwiesen werden.

Vor- und Nachteile von Skrill im Überblick:

  • einfache Anmeldung
  • Geld an E-Mail-Adressen senden
  • Transaktionen in knapp 200 Länder
  • bei Sportwettenanbietern verbreitet
  • Gebühren für Auszahlung
  • Kosten bei Inaktivität

E-Wallet Neteller im Überblick

Neteller sammelt bereits seit 1999 Erfahrungen im Umgang mit Zahlungsdienstleistungen. Gegründet in Kanada, zog das Unternehmen fünf Jahre nach seiner Entstehung nach UK um. Eigentümer von Neteller ist die Paysafe-Gruppe. Letztere übernahm 2015 den Konkurrenten Skrill und ließ damit einen der weltgrößten ePayment-Dienstleister entstehen. Bereits sehr früh fokussierte sich das Unternehmen auf die Abwicklung von Transaktionen im iGaming-Segment. Aufgrund dieser Entwicklung gehört Neteller heute – neben Skrill – zu den von Buchmachern häufig unterstützen E-Wallets.

Vor- und Nachteile von Neteller im Überblick:                                                                                                              

  • Anmeldung innerhalb weniger Minuten
  • Geldtransfer quasi in Echtzeit
  • eigene Neteller Prepaid Mastercard
  • Auszahlung an Geldautomaten möglich
  • früh im iGaming-Segment etabliert
  • Gebühren für Wechsel zwischen Währungen
  • Einzahlungsgebühren

Was ist bei E-Wallets zu beachten?

Elektronische Geldbörsen machen Einzahlungen auf das Konto bei Buchmachern einfach. Wer sich als Sportwettenfan für diese Art der Aufladung entscheidet, muss die eine oder andere Besonderheit im Auge behalten. Schnell übersehen werden kann, dass einige Anbieter von Wetten die Zahlungsarten Neteller und Skrill von ihren Bonusangeboten ausschließen. Andere E-Wallets – wie zum Beispiel PayPal – sind von dieser Tatsache nicht betroffen. Nähere Infos zur Frage, wer akzeptiert PayPal bei Sportwetten, gibt’s auf verschiedenen Ratgeber-Seiten im Internet.

Wichtig sollte der Blick auf die allgemeinen Zahlungsbedingungen sein. Hintergrund: Seitens der Buchmacher werden hier die Ein- und Auszahlungen miteinander verknüpft. Soll heißen, dass Kunden Guthaben nur über jene Zahlungsarten auszahlen können, welche von ihnen auch für Einzahlungen benutzt werden. Wo weder Skrill noch Neteller oder PayPal bisher im Einsatz waren, sind die E-Wallets für eine Auszahlungsanforderung im Regelfall gesperrt.

Wichtig: In der Praxis kann es durchaus passieren, dass der für die elektronischen Geldbörsen zugelassene Auszahlungsbetrag exakt jener Summe entspricht, welche damit eingezahlt wurde. Höhere Auszahlungsbeträge werden im Regelfall aufgeteilt – zwischen den E-Wallets und anderen Zahlungsmethoden (zum Beispiel der Banküberweisung).

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