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Investment-Alternativen für Bitcoin: Erfahrungen mit Futures, ETN & ETFs

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In den letzten Jahren ist der Hype rund um die Kryptowährungen immer größer geworden.
Vor allem der Bitcoin hat als erste Kryptowährung die Massen für sich begeistert. Auch wenn er zwischenzeitlich starke Einbrüche verzeichnen musste, investieren immer noch zahlreiche Trader in den Bitcoin. Für eine Investition in den Bitcoin sind vor allem die großen Krypto-Börsen wie Bitcoin.de, Bittrex, Kraken, Coinbase, Poloniex und viele mehr bekannt. Mittlerweile lassen sich bei vielen Krypto-Börsen auch nicht mehr nur Bitcoins, sondern zahlreiche weitere, mehr oder weniger, bekannte digitale Währungen handeln. Da sich die digitalen Währungen jedoch stetig weiterentwickeln, wollen Anleger auch ihre
Investitionsmöglichkeiten erweitern.

Immer mehr Anleger schauen sich nach Alternativen für ihre Bitcoin Investments um. Dabei kommen die Bitcoin ETFs ins Spiel, die schon bald von der amerikanischen Börsenaufsicht zugelassen werden sollen. Bisher gestaltet sich das jedoch noch als recht schwer, da es vonseiten der Behörden noch Bedenken wegen der Liquidität gibt. Bis es soweit ist mit der Zulassung gibt es jedoch noch andere Alternativen: Den ETN-Handel und Futures. Sie bieten die Möglichkeit von der weiteren Entwicklung des Bitcoin zu profitieren. Das aber ohne direkt Bitcoins erwerben zu müssen. Wir zeigen, was den Unterschied zwischen diesen
Alternativen ausmacht und für wen sich diese Art der Investition besonders eignet.

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Bitcoin ETFs – Exchange Traded Funds oder börsengehandelte Indexfonds

ETF bedeutet “Exchange Traded Funds”, was wiederum soviel heißt wie börsengehandelte Indexfonds. Dieser zielt darauf ab, die Weiterentwicklung eines Index nachzubilden und die gleiche Rendite wie dieser zu erzielen. ETFs werden bereits seit Jahren von staatlichen Einrichtungen und Privatbanken genutzt und auch Privatanleger können durch diese Anlagemöglichkeit profitieren. Die ETF Erfahrungen zeigen, dass ETFs wie klassische Fonds den Zugang zu einem Angebot aus Aktien, Anleihen sowie anderen Anlageklassen bieten. Dazu können auch Rohstoffe oder Immobilien gehören. Da ETFs schnell und einfach wie Aktien an der Börse gehandelt werden können, vereinen sie eine breite Risikostreuung eines Investmentfonds mit der leichten Handelbarkeit einer Aktie. Bei ETFs wird ein Wertpapier zu attraktiven Konditionen so breit wie möglich im Markt investiert. Diese Vielfältigkeit macht sie bei privaten Anlegern besonders beliebt. Die
Vorteile von ETFs liegen darin, dass sie kostengünstig, transparent, bereits diversifiziert und flexibel sind.

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eToro bietet auch den Handel mit Kryptowährungen wie Bitcoins an

Bisher sind Bitcoin ETFs aber noch nicht verfügbar. In den USA warten einige ETFs für Bitcoin immer noch auf grünes Licht. Es laufen diesbezüglich noch Zulassungsverfahren. Viele Anbieter haben bereits Bitcoin ETFs aufgelegt, die den Markt zukünftig beleben sollen.
Die amerikanische Börsenaufsicht tut sich mit den Genehmigungen jedoch noch schwer. Das Finanzprodukt steht auch nicht ganz zu Unrecht in der Kritik. Gründe dafür sind die nicht vorhandene Streuung und das Potenzial zur Blasenbildung.

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Viele sehen die Bitcoin-Futures als nächsten Schritt zu den Bitcoin-ETFs

ETFs sind eigentlich dafür konzipiert das Vermögen breit zu streuen, um möglichst umfangreich aufgestellt vom Aufschwung am Markt zu profitieren. Wird nun ein Bitcoin ETF betrachtet, kann festgestellt werden, dass dieser der eigentlichen Grundidee des ETFs also genau entgegenwirken würde. Der Fokus liegt hier nur auf der digitalen Währung. Der Kurs des Bitcoins hat zudem zwischenzeitlich bereits massive Schwankungen erlebt und teilweise sogar enorme Kurseinbrüche verzeichnet. Eine fehlende Regulierung des Bitcoins bereitet den US-Behörden noch Kopfschmerzen. Wer konservativ investieren will, für den eignen sich Bitcoin ETFs nicht besonders. Sie sollten den Fokus eher auf die ETFs legen, die auf wirklich existierende Unternehmen bauen.

Viele sehen jedoch die Etablierung eines an der Börse gehandelten Bitcoins-Fonds als
nächsten Schritt nach dem Start der sogenannten Bitcoin Futures. Diese gingen im Dezember 2017 an den Start. Innerhalb der Branche gingen die meisten davon aus, dass die Futures nun auch schnell die Tür für die Bitcoin ETFs öffnen würden. Die Hoffnung dafür resultierte vor allem auch aus der Kursexplosion, die der Bitcoin vor Weihnachten im Jahr 2017 verzeichnen konnte. Zu dieser Zeit war der Bitcoin bis zu 20.000 USD wert. Im Moment scheint der Bitcoin-ETF allerdings noch in weite Ferne gerückt zu sein, denn bisher konnte keiner der Anträge für Bitcoin-ETFs überzeugen.

In der Zusammenfassung stellen wir daher fest, dass ETFs eigentlich dazu dienen sollen, Vermögen zu streuen und so von der Entwicklung des gesamten Marktes zu profitieren. Ein Bitcoin ETF passt dazu noch nicht.

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Entwicklung der Bitcoin ETFs – immer wieder Rückschläge bei Anträgen zu verzeichnen

Denn die SEC – Securities and Exchange Commission – bezeichnete die Kryptowährung
weiterhin als zu gefährlich für mögliche Investoren. Das Unternehmen hatte sogar generell vor den digitalen Währungen gewarnt, da sich viele
Marktteilnehmer im Bereich der Kryptowährungen nicht entsprechend der vorhandenen Gesetze bewegen würden. Zahlreiche Unternehmen wollten aber bereits die Bitcoin ETFs anbieten. Die US-Börsenaufsicht konnte jedoch noch nicht überzeugt werden, auch nicht vom weltweit größten ETF-Anbieter Vanguard. Dieser stellte Anträge, um die Bitcoin ETFs endlich anbieten zu können. Da die SEC in Amerika jedoch erweiterte Auflagen verlangte, zog Vanguard seine Anträge wieder zurück. Bereits im Frühjahr 2017 wollten die Winklevoss-Zwillinge ebenfalls eine ETF-Zulassung für Bitcoin bekommen und scheiterten daran.

Der Grund für die Ablehnungen seitens der US-Behörden seien vor allem die fehlende
Liquidität und der unregulierte Markt des Bitcoins. Das amerikanische Unternehmen Direxion Asset Management beantragte ebenfalls eine Zulassung für Bitcoin ETFs. Anfang 2018 stellte es den Antrag für fünf neue Fonds bei der SEC. Die Behörde gab an, dass die Untersuchungen bis zu 9 Monaten dauern könnten. Dabei sollen die Fonds nicht an dem Bitcoin-Preis, wie sonst gedacht, sondern an die Future-Preise gebunden sein. Ob die SEC die Zulassung wirklich genehmigt, bleibt fraglich. Das Unternehmen Direxion Asset Management glaubt selbst nicht an einen positiven Bescheid. Bitcoin-Befürworter würden sich über eine positive Entscheidung aber definitiv freuen.

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Bitcoin Futures – Investition durch Wetten auf Kursverläufe

Ende 2017 gingen die Bitcoin-Futures an der Chicagoer Optionsbörse CBOE und kurz darauf auch an der CME in den Handel. Dabei werden nur die Futures gehandelt, welche
den Preis einer Aktie bestimmen, die erst zu einem späteren Zeitpunkt ausgehändigt und bezahlt wird. Es handelt sich um eine auf den Kursverlauf abgeschlossene Wette. Bei den Bitcoin-Futures wird zu einem festgelegten Zeitraum die Wertdifferenz ausgeglichen. In einem praktischen Fall würde das bedeuten, dass es davon abhängt, ob der Bitcoin Index am Ende höher oder niedriger ausfällt als zu Anfang spekuliert. Liegt der Bitcoin-Future
beispielsweise bei 10.000 USD und der Index steigt auf 20.000 USD an, beträgt der Gewinn also 10.000 USD. Fällt der Kurs hingegen beispielsweise auf 9.000 USD ab, muss der Anleger die Differenz von 1.000 USD zahlen. Dabei wird immer an jedem Handelstag abgerechnet und nicht erst am letzten Tag, sodass das Guthaben täglich angepasst wird.

Bei der CBOE hinterlegt der Investor zudem ein Bitcoin-Pfand von 30%, welches angepasst
wird, wenn es zu größeren Schwankungen kommt. Dazu kommen auch noch weitere Gebühren, die durch die Börse erhoben werden. Bei den Börsen CBOE und CME haben
die Terminkontrakte, die Futures, eine Laufzeit von mindestens einem Monat.

Die ersten Futures konnten bereits für Gewinne sorgen. Im Januar 2018 liefen die ersten Bitcoin-Future-Verträge bei CBOE und CME aus. Der Bitcoin-Kurs verlor in dieser Zeit an rund 4.000 USD. Wer als Anleger im Dezember also auf einen Wertverlust spekuliert hatte, konnte sich über Gewinne freuen.

Futures – Allgemeines zu den Terminkontrakten

Bei den Futures handelt es sich um sogenannte Terminkontrakte, mit denen Gewinne in der
Zukunft erzielt werden sollen. Dabei können Anleger Futures auf steigende oder abfallende Kurse abschließen. Setzt ein Anleger auf einen abfallenden Kurs, verkauft er den Future. Setzt der Anleger auf einen steigenden Kurs, kauft er ihn. Während der Laufzeit kommt es dann auf die Kursveränderungen an. Diese bringen dem Anleger entweder Gewinne oder sorgen für Verluste. Die Abrechnung erfolgt dabei täglich über ein Marginkonto. Anhand der Relation zum Bitcoin-Stand beim Future-Kauf wird der Anfangsbestand des Kontos bemessen. Diese tägliche Ausgleichsbuchung findet über die gesamte Laufzeit statt. Der
Verkäufer des Futures trägt ein sehr hohes Risiko, da Verluste theoretisch gar keine Grenzen haben.

Es handelt sich also um Geschäfte, deren Erfüllung erst in der Zukunft liegen. Dabei können sowohl Waren als auch Wertpapiere – auch fiktive – gehandelt werden. Es handelt sich um ein unbedingtes Termingeschäft, was bedeutet, dass es kein Optionsrecht gibt. Der Kauf oder Verkauf findet auf jeden Fall statt. Verkäufer und Käufer verpflichten sich, den Basiswert zum festgelegten Preis am Ende der Laufzeit zu kaufen oder eben zu verkaufen. Schon mit kleinen Einsätzen können mit Futures große Mengen an Kapital bewegt werden. Daher sind auch die Gewinn- und Verlustchancen bei Futures sehr groß. Ein Beispiel kann dies verdeutlichen, doch dazu ein wenig weiter unten.

Insgesamt lässt sich also festhalten, dass Futures hochspekulativ sind. Es können daher hohe Gewinne erwirtschaftet aber auch extreme Verluste erlitten werden.

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Bitcoin-Future Erfahrungen – Ein fiktives Beispiel

Gehen wir von einem Bitcoin-Future aus, bei dem ein Indexwert 25 Euro kostet. Dann werden für den Investor beispielsweise 5% des Kontraktwertes fällig, welcher er als
Margin hinterlegt. Die Margin ist eine Anzahlung, die der Sicherheit dienen soll, wenn es zu Verlusten kommt. Hat der Bitcoin nun beispielsweise einen Stand von 10.000 Punkten, hat ein Bitcoin-Future einen Wert von 250.000 Euro (10.000 x 25 Euro). Es müssen also 12.500 Euro als Margin hinterlegt werden (250.000 x 0,05). Steigt der Future nun auf 12.000 Punkte an, hat der Anleger einen Gewinn von 50.000 Euro (2.000 Punkte x 25 Euro), bei einem Einsatz von lediglich 12.500 Euro. Wenn er zuvor auf den Anstieg des Kurses spekuliert
hatte. In der anderen Richtung funktioniert der Hebel ähnlich. Fällt der Preis des Futures, es wurde aber auf einen Kursanstieg gewettet, wird dem Investor die Höhe des Verlustes berechnet. Hierbei sind die Verluste jedoch nicht auf die anfangs hinterlegte Margin beschränkt. Wird der Betrag unterschritten, muss Kapital nachgeschossen werden.

Das Verlustrisiko kann bei einem solchen Investment also sehr hoch und sogar größer als das angelegte Kapital sein. Bei zu großen Verlusten reicht die Margin also möglicherweise gar nicht aus. Diesem Risiko muss sich jeder, der in Bitcoin-Futures investiert, bewusst sein.

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Weitere Alternative für Investitionen in Bitcoin: ETN Erfahrungen

Neben den Futures können Anleger auch über den ETN-Handel in Bitcoin investieren. Unter
ETN – Exchange Traded Notes – werden börsengehandelte Inhaber-Schuldverschreibungen verstanden, die die Weiterentwicklung des Bitcoins abbilden. So können auch Privatanlegern in den Bitcoin investieren. An der Stockholmer Börse wird der ETN-Handel auf Bitcoin bereits seit 2015 betrieben. Seit Anfang 2017 stieg infolge des Bitcoin-Booms das darin investierte Fondsvolumen enorm an. Mittlerweile ist auch an der Börse Stuttgart der Handel der Bitcoin-ETN möglich. Zuvor konnten die beiden ETNs bereits an der Börse München und bei tradegate erworben werden. Im Jahre 2017 hat sich die Nachfrage nach professionellen Investmentmöglichkeiten für Kryptowährungen noch um ein Vielfaches erhöht. Wenn ein Anleger in den ETN-Handel einsteigt und ETNs kauft, erwirbt er Bitcoin in gleicher Menge am Markt. Doch müssen sich Anleger des Risikos bewusst sein, denn sie tragen das alleinige Totalausfall-Risiko. Wenn der ETN fällt, fällt auch der Bitcoin-Kurs. Allerdings gibt der XBT Provider an, dass der ETN zu 100% durch den Kauf von Bitcoins abgesichert sei, da die Anzahl an digitalen Währungen hinterlegt ist. Durch die hohen Kursschwankungen beim Bitcoin tragen die Investoren aber eben ein erhöhtes Risiko.

Ein Emittent bei der Bitcoin ETN ist schon seit 2015 der schwedische XBT Provider. Bitcoin-Befürworter bekamen dadurch einen alternativen Handelsweg geboten, sich an der
Weiterentwicklung des Bitcoins zu beteiligen. Dies aber ohne die digitale Währung zu kaufen und zu halten.

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ETN – Allgemeines zum ETN-Handel

Im Prinzip sind ETNs börsengehandelte Wertpapiere in Form einer Schuldverschreibung einer Bank. Diese werden an der Börse gehandelt. Dabei werden keine forderungsbesicherten Wertpapiere genutzt. Die Bank versichert zuvor, bei Fälligkeit den Ertrag des Index zu bezahlen. Fällige Gebühren werden dabei abgezogen. Wenn Investoren den Handel mit ETN eingehen, geht damit also ein Kreditrisiko bei der Bank einher.

Allgemein können ETNs aber in zwei verschiedene Modelle unterteilt werden. In die besicherten und in die unbesicherten ETNs. Bei den besicherten ETNs handelt es sich um solche, die gegen das Kontrahentenrisiko teilweise oder vollständig abgesichert sind. Die unbesicherten ETNs hingegen sind diesem vollständig ausgesetzt. Und Exchange Traded Notes sind in den meisten Fällen eben unbesichert. Wer mit ETNs als Anleger agieren will, sollte vor einer Investition das gesamte Risikospektrum genauestens kennen.

Auch wenn sich ETN und ETF ähnlich anhören, gibt es einen deutlichen Unterschied. Bei einer Exchange Traded Note handelt es sich wie bereits erwähnt, um eine Schuldverschreibung. Das darüber eingesammelte Kapital stellt im Gegensatz zu den Exchange Traded Funds kein Sondervermögen dar. Der XBT Provider verspricht zwar, dass immer genügend Bitcoins im Gegenwert zu den ausgegebenen ETNs gehalten werden. Aber dennoch haben die Anleger bei der XBT-ENT ein Emittentenrisiko.

In der Zusammenfassung stellen wir fest, dass beträchtliche Unterschiede zwischen einem ETN und einem ETF bestehen. Ein ETN ist eine börsengehandelte Schuldverschreibung, während es sich bei einem ETF um Sondervermögen handelt.

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Eine Zusammenfassung der Erfahrungen mit ETFs, ETN & Bitcoin-Futures

Für diejenigen, die nicht nur in die digitale Währung investieren und einzelne Coins kaufen wollen, gibt es auch noch weitere Alternativen. Auch wenn der CFD-Handel bei vielen noch die bevorzugte Variante ist, werden die anderen Möglichkeiten immer beliebter. Die Weiterentwicklung der alternativen Investitionsmöglichkeiten ist aktueller denn je. Futures, ETN und ETFs gehören hierbei zu interessanten Anlagemöglichkeiten, um von der Weiterentwicklung des Bitcoins zu profitieren, ohne direkt Bitcoins zu erwerben. Wobei sich die amerikanischen Behörden bisweilen noch zögerlich zeigen, was die Zulassung für beantragte ETFs betrifft.

Bisher konnten sich daher besonders die Bitcoin Futures etablieren. Und auch der ETN-Handel ist in Deutschland bereits an der Stuttgarter Börse möglich. Zahlreiche Anträge für ETFs für Bitcoin wurden schon von der SEC angelehnt. Als Begründung gab die Behörde vor allem eine fehlende Liquidität an. ETFs kombinieren die Vorteile von gleich drei Anlageklassen. Und zwar von Aktien, Zertifikaten und Fonds. ETFs können wie Aktien zu jeder Zeit zum aktuellen Börsenwert gehandelt werden und sind deshalb ein flexibles
Anlageinstrument. Außerdem sind sie ähnlich wie Zertifikate günstig zu erwerben und deshalb auch für Privatanleger als Investment interessant. Zu guter Letzt garantieren sie eine breite Risikostreuung, die für Fonds üblich ist. Experten sind sich sicher, dass zukünftig auch Bitcoin-ETFs zu haben sein werden, auch wenn es mit der Zulassung zurzeit noch hapert.

Fazit – Investitionsalternativen für Investoren mit Risikobereitschaft

Die Nachfrage nach Bitcoin-ETFs durch die Kunden ist nach wie vor vorhanden. So lange können sich Investoren mit dem ETN und den Futures beschäftigen. Der Handel mit Futures bietet Investoren die Chance viel Geld zu verdienen, aber auch die Möglichkeit hoher Verluste, falls Nachzahlungen durch zu hohe Verluste fällig werden. Es sollte nur Geld investiert werden, auf welches der Anleger im Verlustfall verzichten kann. Es ist zudem wichtig, dass Investoren die unterschiedlichen Strukturen der ETPs wie ETNs und Bitcoin-Futures verstehen. Beziehungsweise müssen sie bestens über die Risiken der Produkte Bescheid wissen. Es ist sinnvoll zunächst die Anlageklasse zu wählen und erst dann zu gucken, welches Produkt am besten zu der individuellen Zielsetzung passt. Es kommt aber natürlich auch darauf an, welches Risiko der Investor eingehen will. Die extremen Schwankungen des Bitcoins kann sich ein erfahrener Investor durch die Investitionsmöglichkeiten auf jeden Fall zunutze machen. Für Interessierte lohnt es sich, einen genaueren Blick in die Materie der Bitcoin-Investments zu werfen und dann möglicherweise ETN und Bitcoin-Future Erfahrungen zu sammeln. Grundsätzlich stellen Futures, ETNs und ETFs also eine interessante Alternative zum direkten Handel der digitalen Währungen dar.

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Über den Autor: Christian Habeck

Christian Habeck handelt seit mehreren Jahren aktiv an der Börse. Hierbei bevorzugt er die technische Analyse. Darüber hinaus ist er Technik- und Sportbegeistert und betätigt sich leidenschaftlich gern als Autor.

Autor: Christian Habeck

Christian Habeck ist leiden- schaftlicher Autor & seit Jahren an der Börse aktiv, sein besonderes Interesse gilt der technische Analyse.

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