Litecoin Erklärung 2018 » Wir erklären was LTC ist

Litecoin Erklärung – die wichtigsten Fakten zur Kryptowährung

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Der Litecoin wurde zwar bereits im Oktober 2011 erstmals veröffentlicht, doch hat er erst gegen Mitte 2017 an Bedeutung gewonnen, als er im Kurs stark angestiegen ist. Wer in den Litecoin investieren möchte, sollte sich zuerst mit der Litecoin Erklärung vertraut machen, um zu wissen, was er beim Erwerb dieser Kryptowährung beachten sollte. Der Litecoin ist nicht so bekannt wie der Bitcoin, doch ist die Litecoin Funktionsweise ähnlich wie die des Bitcoin. Der Litecoin verfolgt auch dasselbe Ziel wie der BItcoinn und spricht dieselbe Zielgruppe an. Privatpersonen, die nach einer Alternative zu einer sicheren Geldanlage mit einer sehr geringen Rendite suchen, werden vom Litecoin angesprochen. Der Litecoin ist, so wie andere Kryptowährungen, aufgrund der sehr hohen Volatilität nur für diejenigen geeignet, die bereit sind, ein hohes Risiko einzugehen, wenn dafür eine hohe Rendite möglich ist.

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Litecoin Erklärung – Was steckt hinter dem Litecoin?

Der Litecoin wurde am 07. Oktober 2011 erstmals von Charlie Lee, einem früheren Mitarbeiter von Google, veröffentlicht. Eine Kryptowährung, die besser als der Bitcoin ist, sollte erschaffen werden. Das Funktionsprinzip des Litecoin ist vergleichbar mit dem des Bitcoin. Bei der Erzeugung des Litecoin, dem sogenannten Mining, und bei Transaktionen mit dem Litecoin entsteht ein Block. Jeder Block wird in einem Journal, der sogenannten Blockchain, gespeichert. Die Blockchain ist die Aneinanderreihung von Blöcken und ist öffentlich einsehbar. Jede Transaktion kann anhand der Blockchain nachvollzogen werden, doch ist nicht nachvollziehbar, von wem die Transaktion ausgeführt wurde. Der Litecoin ist daher anonym, genau wie der Bitcoin.

Bei der Erläuterung der Litecoin Funktionsweise kommt es auch darauf an, die Technik, die dahinter steckt, nicht zu vernachlässigen. Die Veröffentlichung des Litecoin von Charlie Lee erfolgte durch einen Open-Source-Client auf dem Web-basierten Onlinedienst GitHub. Charlie Lee ließ sich dabei vom Bitcoin inspirieren. Litecoin und Bitcoin werden, so wie andere Kryptowährungen, dezentral erzeugt und verwaltet. Sie funktionieren nach dem Peer-to-Peer-System von Rechner zu Rechner. Litecoin wurde erstmals 2013 vom Fachmagazin The Economist als alternative Kryptowährung zum Bitcoin publiziert. Im November 2013 konnte der Litecoin seinen ersten bemerkenswerten Kursanstieg verzeichnen. Innerhalb von 24 Stunden kam es zu einem Kursanstieg von 100 Prozent. Damals machte die Marktkapitalisierung des Litecoin 1 Milliarde Dollar aus.

Die Weiterentwicklung des Litecoin

Die Kryptowährungen werden ständig weiterentwickelt. Dieser Trend geht auch am Litecoin nicht vorbei. Eine neue Variante des Litecoin wurde bereits im November 2013 herausgebracht. Es handelte sich dabei um die Version 0.8.5.1. Die Funktionsweise änderte sich nicht, doch wurde die Sicherheit der Netzwerke durch die neue Version erhöht. Eine weitere neue Version kam im Dezember 2013 mit 0.8.6.1 heraus. Mit der Weiterentwicklung reduzierten sich die Kosten für die Transaktionen um das 20-Fache. Die Sicherheit wurde weiterhin verbessert. Ein Update kam dann im April 2014 mit der Version 0.8.7.1 heraus. Die Sicherheit wurde weiterhin verbessert. In der Folgezeit wurden weitere neue Versionen herausgebracht. Im August 2017 kam der Litecoin bereits in der Version 0.8.14.2 heraus.

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Litecoin vs. Bitcoin – die Unterschiede zwischen beiden Kryptowährungen

Litecoin und Bitcoin weisen verschiedene Gemeinsamkeiten auf, doch sind auch Unterschiede zwischen beiden Kryptowährungen vorhanden. Die Unterschiede basieren in der Technik der beiden Kryptowährungen.

Ein wichtiger Unterschied besteht im Algorithmus, der für die Kryptowährungen verwendet wird. Der von Litecoin verwendete Algorithmus beinhaltet scrypt, bei Bitccoin ist es SHA256. Scrypt soll zur Verteilung des Minings beitragen und einer Zentralisierung, wie sie bei Bitcoin der Fall ist, vorbeugen. Für das Mining von Litecoin bedarf es größerer Grafikprozessoren als beim Mining des Bitcoin. Diese Grafikprozessoren können sehr kostspielig sein und das Mining daher uninteressant machen, da die Kosten für die Anschaffung und die Erträge nicht immer in einem vernünftigen Verhältnis zueinander stehen.

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Unterschiede zwischen Litecoin und Bitcoin – nicht nur in der Technik

Zwischen Litecoin und Bitcoin bestehen noch weitere Unterschiede:

  • schnellere Blockzeit des Litecoin
  • höheres Gesamtvolumen des Litecoin
  • geringere Kosten für Transaktionen beim Litecoin

Alle diese Unterschiede können den Litecoin gegenüber dem Bitcoin attraktiver machen. Der Litecoin wird als eine Alternative zum Bitcoin angesehen und daher auch als Altcoin bezeichnet.
Während die Erzeugung eines Blocks beim Bitcoin ungefähr zehn Minuten dauert und sich in Einzelfällen über Stunden erstrecken kann, beträgt die Blockzeit des Litecoin mit 2,5 Minuten nur ein Viertel davon.

Diese kürzere Blockzeit resultiert im höheren Gesamtvolumen des Litecoin. Für das Gesamtvolumen wurde zum Schutz vor Inflation eine Höchstgrenze festgelegt. Diese Höchstgrenze beträgt beim Bitcoin 21 Millionen Einheiten. Beim Litecoin macht die Höchstgrenze das Vierfache aus und liegt bei 84 Millionen Coins. Ist diese Höchstgrenze erreicht, kann kein Mining mehr erfolgen. Das Mining von Bitcoin und Litecoin wird also irgendwann uninteressant, da es dann nicht mehr möglich ist.

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Die Kursentwicklung des Litecoin

Der Kurs des Litecoin wird, so wie bei allen Kryptowährungen, von Angebot und Nachfrage bestimmt. Der Kurs des Litecoin stieg gegen Mitte 2017 stark an. Eine wahre Kursrallye hat der Litecoin gegen Ende 2017 hingelegt, als er seinen bisherigen Höchststand erreichte. So wie bei anderen Kryptowährungen ist der Kursverlauf ähnlich wie der Kursverlauf des Bitcoin. Genau wie der Bitcoin erlebte auch der Litecoin zu Beginn 2018 einen Kursverfall. Für diejenigen, die mit Litecoin handeln wollen, ist es wichtig, den Kursverlauf zu beobachten, um zur richtigen Zeit einzusteigen.

Die Volatilität und das Risiko des Litecoin

Der Litecoin ist sehr volatil, so wie es bei den meisten Kryptowährungen der Fall ist. Betrachtet man den bisherigen Kursverlauf des Litecoin, so sind starke Kursschwankungen festzustellen. Der Litecoin kann innerhalb kurzer Zeit sehr stark im Kurs ansteigen, was ihn für Investoren interessant machen könnte. Bereits mit einem geringen Kapitaleinsatz kann innerhalb eines sehr kurzen Zeitraums eine sehr hohe Rendite erzielt werden – eine Rendite, wie sie mit Aktien und Fonds nicht möglich ist. Anleger sollten jedoch nicht vergessen, dass innerhalb sehr kurzer Zeit auch sehr hohe Verluste möglich sind und dass das Risiko eines Totalverlustes nicht auszuschließen ist. Innerhalb eines einzigen Tages sind starke Anstiege, aber auch starke Kursverfälle möglich.
Wer den Litecoin erwerben möchte, sollte den Kurs langfristig beobachten und dann, wenn der Kurs weniger schwankend ist und über einen vergleichsweise längeren Zeitraum niedrig ist, einsteigen. Zu empfehlen ist ein Einstieg, wenn über mehrere Tage ein Kursverfall zu beobachten ist oder wenn sich nach einem längeren Zeitraum, wenn der Kurs gerade niedrig ist, ein Kursanstieg abzeichnet. Der Litecoin sollte als langfristige Geldanlage betrachtet werden, ähnlich wie eine Aktie. Ist der Kurs gerade hoch, dann lohnt sich ein Verkauf des Litecoin.

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Litecoin Erklärung – wie der Litecoin gehandelt werden kann

Anleger, die an die Investition in Litecoin denken, haben, wenn sie die Litecoin Funktionsweise erkannt haben, mehrere Möglichkeiten:

  • direkter Erwerb des Litecoin auf einer Handelsplattform
  • Investition in Kryptofonds
  • CFD-Trading mit Litecoin bei einem CFD-Broker.

Der direkte Erwerb des Litecoin ist auf verschiedenen Handelsplattformen möglich. Er ist besonders risikoreich. Der Anleger erwirbt den Litecoin gegen Geld.
Kryptofonds bestehen aus mehreren Kryptowährungen. Das Prinzip ist die Diversifikation, so wie bei Aktienfonds und bei gemischten Fonds. Das Risiko soll mit der Diversifikation gestreut werden. Da sich die Kryptowährungen in ihren Kursen jedoch zumeist parallel entwickeln, kann von einer Risikostreuung kaum die Rede sein. Fällt der Kurs einer Kryptowährung, kann dieser Kursverfall von den anderen im Fonds enthaltenen Kryptowährungen nicht aufgefangen werden.

Schließlich ist noch die Investition in Litecoin mit dem CFD-Trading möglich. Der Trader erwirbt dabei den Litecoin nicht direkt, sondern er profitiert von der Kursentwicklung und erzielt aufgrund einer Hebelwirkung eine Rendite. Der Trader muss ein Handelskonto bei einem CFD-Broker anlegen, Geld darauf einzahlen und dann einen Betrag festlegen, den er für das CFD-Trading einsetzt. Er legt einen Hebel fest und tätigt eine Call-Option, wenn er auf einen steigenden Kurs setzt, oder eine Put-Option, wenn er auf einen fallenden Kurs setzt. Tritt die vorhergesagte Kursentwicklung ein, erhält der Trader eine Rendite.

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Die Wallet als Voraussetzung für den direkten Erwerb von Litecoin

Zur Litecoin Erklärung gehört es, auf die Wallet hinzuweisen, die beim direkten Erwerb von Litecoin Voraussetzung ist. Es handelt sich dabei um eine elektronische Brieftasche, in der die Litecoins hinterlegt werden. Einige Wallets sind nur auf eine einzige Kryptowährung ausgelegt. Andere Wallets besitzen Fächer für mehrere Kryptowährungen. Bei den Wallets werden Software- und Hardware-Wallets unterschieden. Software-Wallets können am PC und auf mobilen Geräten genutzt werden. Bei diesen Software-Wallets besteht das Risiko von Hackerangriffen, bei denen die Litecoins gestohlen werden können. Dieses Risiko besteht bei den Hardware-Wallets nicht oder ist zumindest geringer, da die Hardware-Wallet nicht mit dem Internet verbunden ist.

Eine Wallet wird beim indirekten Handel mit Litecoins bei einem CFD-Broker nicht benötigt.

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Litecoin Funktionsweise – wie wird der Litecoin bezahlt?

Im Gegensatz zu vielen anderen Kryptowährungen hat der Litecoin den Vorteil, dass er nicht nur gegen Bitcoin oder gegen US-Dollar erworben werden kann, sondern auch gegen Euro. Die Bezahlung des Litecoin kann je nach Handelsplattform oder CFD-Broker mit

Die Banküberweisung und die Kreditkarte sind klassische Zahlungsmethoden, doch besteht der Nachteil darin, dass es ein paar Tage dauern kann, bis das Geld bei der Handelsplattform oder auf dem Handelskonto beim CFD-Broker eingeht. Bei den anderen Zahlungsmethoden ist ein sehr schneller Geldeingang zu verzeichnen. Die Sofortüberweisung ist mit der Banküberweisung vergleichbar, nur ist sie deutlich schneller. Die Paysafecard ist eine Guthabenkarte, die mit verschiedenen Beträgen angeboten wird und online sowie in verschiedenen Verkaufsstellen erhältlich ist. Sie wird nur mit Beträgen bis zu 100 Euro angeboten, doch können mehrere Karten zur Zahlung verwendet werden. Neteller und Skrill sind elektronische Geldbörsen, bei denen ein Konto eröffnet werden muss, auf das Geld eingezahlt wird, bevor die Zahlung mit diesen Zahlungsarten erfolgen kann. Auch bei PayPal muss ein Konto eröffnet werden, doch ist darauf keine Einzahlung erforderlich, da bei der Kontoeröffnung ein Korrespondenzkonto oder die Kreditkartendaten angegeben werden. PayPal greift bei den Zahlungen auf das Korrespondenzkonto oder die Kreditkarte zu.

Was Anleger beachten sollten

SicherheitAnleger sollten aufgrund der sehr hohen Volatilität und des Risikos eines Totalverlustes nur so viel Geld in Litecoin investieren, wie sie bei einem Verlust verschmerzen können. Beim direkten Erwerb von Litecoin, aber auch beim CFD-Trading ist es wichtig, den Kurs langfristig zu beobachten. Einige CFD-Broker bieten ein kostenloses Demokonto an, mit dem Trader das CFD-Trading üben können, ohne echtes Geld zu verwenden.

Fazit

Der Litecoin wurde 2011 erstmals veröffentlicht und nach seiner Veröffentlichung häufig weiterentwickelt. Bei der Weiterentwicklung wurden Sicherheitslücken geschlossen, Der Litecoin wird dezentral erzeugt und verwaltet. Er kann auf verschiedenen Handelsplattformen direkt erworben werden, doch ist auch das CFD-Trading möglich. Der Litecoin ist sehr volatil. Kurssteigerungen, aber auch Kursverluste können innerhalb sehr kurzer Zeit auftreten. Es ist daher wichtig, den Kurs genau zu beobachten.

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Über den Autor: Christian Habeck

Christian Habeck handelt seit mehreren Jahren aktiv an der Börse. Hierbei bevorzugt er die technische Analyse. Darüber hinaus ist er Technik- und Sportbegeistert und betätigt sich leidenschaftlich gern als Autor.

Autor: Christian Habeck

Christian Habeck ist leiden- schaftlicher Autor & seit Jahren an der Börse aktiv, sein besonderes Interesse gilt der technische Analyse.

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