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CopyFunds Alternativen: So können Trader ihr Kapital gewinnbringend investieren

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eToro hat ein neues Finanzinstrument entwickelt: die CopyFunds. Allerdings weist das Finanzprodukt durchaus hohe Risiken auf und ist nur für solche Anleger verfügbar, die mindestens 5.000 US-Dollar investieren möchten. Wem das zu viele Kapital ist, der kann auf einige CopyFunds Alternativen zurückgreifen. Zwar gibt es derzeit noch keine vergleichbaren Finanzinstrumente, dafür können Trader aber beispielsweise in herkömmliche Investmentfonds oder ETFs investieren. Wir zeigen jetzt die beste CopyFunds Alternative!

Jetzt direkt zum eToro CopyFunds Testbericht

Einzigartiges und neues Finanzinstrument

Schon seit über 10 Jahren am Markt gilt eToro als eine der größten Social Trading Plattformen überhaupt, auf der sich bereits mehr als 8 Millionen Nutzer registriert haben. Mit den CopyFunds hat das Unternehmen jetzt erstmals ein Finanzinstrument auf den Markt gebracht, das die Vorteile von klassischen Investmentfonds und dem Social Trading verbinden soll. Das Prinzip:

  1. Der Anleger wählt über sein eToro Konto einen CopyFunds aus, den er persönlich als besonders renditestark oder vorteilhaft ansieht.
  2. Anschließend fließen mindestens 5.000 US-Dollar in diesen Fonds.
  3. Im Fonds selbst werden laufend CFD-Positionen eröffnet, wobei auf eine starke Diversifikation des Portfolios geachtet wird.
  4. So sollen sich langfristig hohe Renditen im zweistelligen Bereich ergeben.

Zu beachten gilt es, dass die Fonds einem nicht unerheblichen Risiko ausgesetzt sind. Schließlich sind CFDs sogenannte Hebelprodukte, mit denen zwar hohe Renditen, gleichzeitig aber auch nicht unerhebliche Verluste erwirtschaftet werden können. Zudem zielt das Investment laut Angaben von eToro auf die mittlere bis lange Sicht ab, was kurzfristig orientierten Investoren nicht gefallen dürfte.

Darüber hinaus sind die CopyFunds noch zu jung, als dass schon eine Beurteilung der Ertragskraft erfolgen könnte. Damit tun sich vor allem konventionelle Anleger schwer, die bisher kaum auf Derivate oder Social Trading im Portfolio gebaut haben. Für all diese Eigenschaften sollten im Folgenden CopyFunds Alternativen aufgezeigt werden, die jedem Anleger zugänglich sind.

Fazit

CopyFunds sind innovative Finanzinstrumente, die allerdings ein recht hohes Risiko aufweisen und gleichzeitig auf eine mittlere bis lange Sicht hin abzielen. Sofern dies nicht den Präferenzen des Anlegers entspricht, kann er allerdings auf 5 gute CopyFunds Alternativen zurückgreifen, die im Folgenden vorgestellt werden sollen.

eToro CopyFunds
Zum Produkt-Portfolio von eToro gehört nun auch CopyFunds

CopyFunds Alternative 1: Selbst Social Trading betreiben

Insbesondere die sogenannten Top Trader Funds basieren auf dem Prinzip des Social Tradings. Der Ablauf:

  1. Anleger suchen über die Handelsplattform von eToro nach renommierten Signalgebern, deren Positionen sie später kopieren möchten. Dabei bietet der Broker zahlreiche Filter und Suchkriterien an, anhand derer die Trader sortiert werden können.
  2. Ist dann ein passender Trader gefunden, wird dessen Profil aufgerufen.
  3. Per einfachem Mausklick folgt der Anleger dem Top Trader, woraufhin das System alle neu eröffneten Positionen automatisch kopiert.

Insbesondere Einsteiger sollen so auch ohne großartige Vorkenntnisse vom Erfahrungsschatz vermeintlicher Top Trader profitieren können. Selbst fortgeschrittene Investoren nutzen diese Möglichkeit, um ein stark diversifiziertes Portfolio aufzubauen. Denn die einzelnen Top Trader eröffnen eine Vielzahl von Positionen, die dann allesamt ins eigene Portfolio übernommen werden.

Im Vergleich zu den CopyFunds bietet das „manuelle“ Social Trading definitiv mehr Kontrolle über die einzelnen Top Trader, denen gefolgt wird. Allerdings gibt es in Bezug auf die Kosten keinerlei Vorteile. Sowohl der Top Trader als auch der Follower und der Fonds zahlen exakt denselben Spread bei der Positionseröffnung. Zudem hat eToro alle CopyFunds auf Basis eines hochkomplexen Algorithmus erstellt, der deutlich zuverlässiger und genauer sein soll als menschliche Einschätzungen anderer Investoren.

Ob mit dem Social Trading also höhere Renditen als durch Investitionen in CopyFunds erzielt werden können, ist fraglich. Fakt ist nur, dass Trader schon mit einem Budget von nur 200 US-Dollar selbst anderen Anlegern folgen können – bei den Fonds ist die Schwelle mit 5.000 US-Dollar deutlich höher angesetzt.

Fazit

Wer selbst Social Trading betreibt, hat bei eToro die volle Kontrolle über das eigene Portfolio. Es werden nur solche Signalgeber aufgenommen, die den eigenen Ansprüchen an Rendite und Risiko zu 100 Prozent entsprechen. Allerdings ergeben sich hierdurch explizit keine Kostenvorteile, lediglich der minimale Investitionsbetrag ist deutlich geringer als bei den CopyFunds.

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CopyFunds Alternative 2: Klassische Investmentfonds

Schon eingangs wurde erwähnt, dass CopyFunds auf der Idee klassischer Investmentfonds basieren. Allerdings sind die Fonds in der Regel deutlich konservativer ausgerichtet, denn sie investieren das Kapital der Anleger nicht in CFDs, sondern in Aktien oder Anleihen. Somit zielen die Fonds insbesondere darauf ab, auf eine sehr lange Sicht für hohe Renditen zu sorgen.

Zudem erfolgt eine aktive, menschliche Verwaltung der Fonds. Die Idee: Durch fundierte Analysen soll es der Fondsmanager schaffen, immer genau die Wertpapiere ins Portfolio aufzunehmen, die in der kommenden Zeit die höchsten Renditen aufweisen. Doch schon seit geraumer Zeit ist klar, dass kein Marktteilnehmer den Markt an sich auf Dauer schlagen kann – auch kein Fondsmanager. Dennoch verlangen die Gesellschaften meist recht hohe Gebühren für den Kauf der Papiere:

  • Abschlussprovision: Zwischen 1 und 5 Prozent beträgt die Provision, die rein für den Kauf der Fondsanteile fällig wird. Wer also beispielsweise 10.000 Euro in den Fonds investiert, zahlt im schlimmsten Fall ganze 500 Euro an die Fondsgesellschaft.
  • Laufende Gebühr: Auch die laufende Gebühr kann noch bis zu 3 Prozent pro Jahr betragen – ein stolzer Wert.

Hinzu kommen Provisionen für den jeweiligen Broker, über den der Ankauf der Fondsanteile überhaupt erst abgewickelt wird. Es kann somit einige Monate oder gar Jahre dauern, bis der Fonds die anfängliche Investition wieder vereinnahmt hat.

Punkten können die Fonds wiederum mit einer enorm großen Auswahl. Weil das Finanzprodukt schon seit Jahrzehnten an den Märkten genutzt wird, gibt es zehntausende Investmentfonds mit unterschiedlichsten Strategien. So investieren einige das Kapital der Anleger bewusst in risikoreiche Aktien oder Anleihen, um maximale Renditechancen zu bieten. Andere Fondsmanager setzen hingegen auf Dividendenaktien, damit ein langfristiger Vermögensaufbau erfolgen kann. Und wieder andere Fonds fokussieren sich auf „exotischere“ Finanzprodukte wie Rohstoffe oder Immobilien.

Letztlich dürfte so jeder Anleger einen Investmentfonds finden, der zum eigenen Portfolio passt. Das ist bei CopyFunds (noch) nicht der Fall, die Auswahl ist zwar durchaus schon vergleichsweise groß, gegenüber Fonds sind die neuen Instrumente aber im Nachteil.

Fazit

Klassische Investmentfonds bieten eine nahezu unbegrenzte Auswahl bezüglich der verfügbaren Fonds. Anleger können sowohl äußerst riskante als auch vergleichsweise sichere Strategien mit den Fonds durchführen. Zu beachten gilt es dabei, dass die Fonds relativ teuer sind. So zahlen Anleger zwischen 1 und 5 Prozent an Abschlussprovision sowie nochmal eine laufende Gebühr von bis zu 3 Prozent.

eToro CopyFunds Investition
In nur wenigen Schritten bei eToro CopyFunds investieren

CopyFunds Alternative 3: ETFs als kostengünstiges Investmentobjekt

Spätestens seit der Finanzkrise 2008 erfreuen sich ETFs auch bei Kleinanlegern hoher Beliebtheit. Der Grund: Die Indexfonds sind deutlich günstiger als Investmentfonds, ohne dabei jedoch weniger attraktive Renditechancen zu bieten. Denn bei ETFs handelt es sich um sogenannte passiv gemanagte Fonds, die lediglich zum Ziel haben, die Entwicklung eines Indizes möglichst genau abzubilden. Ein Beispiel:

  • Eine Fondsgesellschaft emittiert einen DAX-ETF.
  • Dabei kauft der Fonds die Aktien aller 30 DAX-Unternehmen und gewichtet sie so, wie sie auch im DAX vorkommen.
  • Kommt es zu Veränderungen bei der Zusammensetzung des Index, so wird auch der ETF verändert.

Pro Jahr sind so durchaus Renditen im zweistelligen Bereich möglich, wobei auch bei ETFs gilt, dass die Auswahl an Finanzinstrumenten groß ist. Viele der Fonds bilden klassische Aktienindizes wie den angesprochenen DAX oder den Dow Jones ab. Aber auch freie Zusammenstellungen sind möglich, so dass es beispielsweise Anleihe-ETFs gibt, die für mehr Sicherheit im Portfolio sorgen sollen.

Beliebt sind die Indexfonds auch deshalb, weil sie sich an Sparpläne koppeln lassen. Dann zahlt der Anleger jeden Monat kontinuierlich einen Betrag auf sein Depot ein, der dann vom Broker direkt in den Fonds investiert wird. Bei vielen Anbietern ist dieser Service sogar vollkommen kostenfrei nutzbar.

Im Vergleich zu den CopyFunds zielen die ETFs allerdings auf einen langfristigen Zeithorizont hin ab. Meistens werden die Wertpapiere mindestens 10, eher 15 bis 20 Jahre lang gehalten, um wirklich nachhaltige Vermögen aufzubauen. Insbesondere kurz- bis mittelfristig orientierten Anlegern dürfte diese Zeitspanne deutlich zu lang sein.

Fazit

ETFs wissen insbesondere aus Kostensicht zu überzeugen. Vor allem im Vergleich zu herkömmlichen Investmentfonds lassen sich hunderte Euro sparen, ohne dabei jedoch auf Rendite verzichten zu müssen. Allerdings zielen die Indexfonds auf eine äußerst langfristige Zeitspanne ab, sie werden meist 10 bis 15 Jahre oder gar noch länger gehalten.

CopyFunds Alternative 4: CFD-Positionen bei eToro eröffnen

Wer kurzfristig orientiert ist und über ein gewisses Maß an Erfahrung im Umgang mit den Märkten verfügt, der kann auch selbst CFD-Positionen eröffnen. Schließlich führen die CopyFunds derlei Orders ebenfalls durch, wobei sie sich meist an spezifische Strategien halten, die wiederum von eToro vorgegeben sind. Wer mehr Kontrolle über sein Kapital erlangen möchte, sollte folglich eigenständig beim Broker traden.

Aber: Der Handel mit CFDs ist spekulativ und birgt gewisse Risiken, die vor allem im Zusammenhang mit dem Hebelfaktor auftreten. Ein Beispiel:

  • Der Anleger eröffnet eine Call-Position auf den DAX.
  • Eingesetzt werden insgesamt 100 Euro, der Hebel für die Position betrag 1:20. Somit bewegt der Trader effektiv 2.000 Euro an den Märkten.
  • Angenommen, der DAX steigt um 5 Prozent und der Anleger schließt seine Position daraufhin. Dann würde er einen Gewinn von 2.000 Euro * 0,05 = 100 Euro erzielen. Bezogen auf den ursprünglichen Kapitaleinsatz von nur 100 Euro ergibt sich somit eine Rendite von 100 Prozent.
  • Allerdings gilt dies auch im umgekehrten Fall. Würde der DAX um 5 Prozent an Wert verlieren und der Trader die Position in dem Moment schließen, entstünde ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals.

Traden Anfänger gleich zu Beginn mit vergleichsweise hohen Beträgen, so ist das Verlustrisiko enorm. Sinnvoller ist es, zunächst ein Demokonto zu eröffnen – was bei eToro möglich ist. Hier steht Tradern virtuelles Startkapital in Höhe von 10.000 Euro zur Verfügung. Geht dieses verloren, so hat das keine Auswirkungen auf das reale Vermögen des Anlegers. Erwirtschaftet der Anleger dann nach einiger Zeit konstante Erträge, kann vom Demo- auf das Livekonto umgestiegen werden.

Zu beachten gilt es, dass auch dann noch ein recht hohes Risiko bei Investments besteht. Zur langfristigen Geldanlage eignen sich CFDs damit nicht, es sollte nur solches Geld investiert werden, auf das der Trader notfalls verzichten kann.

Fazit

Bei eToro können Trader selbst mit CFDs traden, wobei sie die Risiken des Hebelprodukts beachten müssen. Gerade Anfänger, die sich noch nicht gut mit den Märkten auskennen, sollten zu Beginn nach Möglichkeit nur im Demokonto traden. Ist dann erstes Fachwissen aufgebaut, kann vorsichtig und mit kleinen Beträgen mit dem realen Trading begonnen werden.

eToro mobile App
eToro verfügt über eine mobile App für iOS und Android

CopyFunds Alternative 5: Eigenes Aktienportfolio aufbauen

Die letzte Alternative richtet sich vor allem an wohlhabende Anleger, die mehrere zehntausend Euro für Investments nutzen können. Ein eigenes Aktienportfolio bietet den Vorteil, dass der Investor genau entscheiden kann, welche Wertpapiere erworben werden sollen. Auf Basis eigener Recherchen und Präferenzen nimmt er dann Aktien aus verschiedensten Märkten ins Portfolio auf.

Allerdings gilt auch hierbei, dass Diversifikation ein wichtiges Stichwort ist. Nur wenn der Trader sein Kapital breit auf eine ganze Reihe von Aktien streut, ist er vor starken Kursverlusten einzelner Wertpapiere sicher. Genau das ist aber nur dann möglich, wenn das eigene Vermögen vergleichsweise groß ist. Ansonsten sorgen die pauschalen bzw. minimalen Orderentgelte beim eigenen Broker dafür, dass ein Großteil der Rendite schon von den Kosten aufgefressen wird.

Darüber hinaus bedarf auch der Aktienhandel eines gewissen Maßes an Fachwissen. Es gilt, die Jahresabschlüsse und Bilanzen der Unternehmen genau zu studieren, um die fundamentalen Kennzahlen auswerten zu können. Auch die wirtschaftliche Perspektive, die teilweise höchst subjektiv ist, muss evaluiert werden. Zudem sollte das Portfolio laufend überwacht und bei substanziellen Schwächen angepasst werden.

Fazit

Vor allem wohlhabende Anleger können ein eigenes Aktienportfolio aufbauen, müssen dabei aber darauf achten, das Kapital zu diversifizieren. Finden sich zu wenigen Wertpapiere im Portfolio wieder, ist dieses anfällig für Branchen- oder Unternehmenskrisen.

Fazit: Einige CopyFunds Alternativen verfügbar

Bislang ist eToro der einzige Broker, der CopyFunds oder ein vergleichbares Finanzinstrument anbietet. Dennoch können Trader auf Basis ihrer individuellen Präferenzen durchaus auf andere Finanzprodukte ausweichen. Wer beispielsweise langfristig Vermögen aufbauen möchte, setzt am besten auf passiv gemanagte Indexfonds. Sie sind kostengünstig, einfach zu verstehen und gleichzeitig renditestark. Für mehr Risiko im Portfolio kann hingegen das CFD-Trading sorgen, das allerdings nur von erfahrenen Tradern durchgeführt werden sollte. Schließlich weisen die Finanzderivate aufgrund des Hebels ein nicht unerhebliches Risiko auf.

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Über den Autor: Christian Habeck

Christian Habeck handelt seit mehreren Jahren aktiv an der Börse. Hierbei bevorzugt er die technische Analyse. Darüber hinaus ist er Technik- und Sportbegeistert und betätigt sich leidenschaftlich gern als Autor.

Autor: Christian Habeck

Christian Habeck ist leiden- schaftlicher Autor & seit Jahren an der Börse aktiv, sein besonderes Interesse gilt der technische Analyse.

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