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CopyFunds Erfahrungen: Für wen eignen sich die Finanzinstrumente?

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eToro hat ein neues Finanzinstrument entwickelt: CopyFunds. Wie schon der Name unschwer vermuten lässt, sind die CopyFunds herkömmlichen Investmentfonds nachempfunden, setzen dabei aber gleichzeitig auf das Copy Trading bzw. Social Trading. Auf Dauer möchte der Broker mit seinem Finanzinstrument Renditen im zweistelligen Bereich erwirtschaften. Ob dies gelingt, kann an dieser Stelle noch nicht beurteilt werden. Sehr wohl möglich ist es aber, auf Chancen und Risiken des Finanzinstruments hinzuweisen – und so den „idealtypischen CopyFunds Investor“ zu definieren.

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So funktionieren eToro CopyFunds

Bevor sich die Redaktion intensiver mit Rendite, Risiko und Liquidität der CopyFunds befasst, soll das Finanzinstrument an sich vorgestellt werden. Ein beispielhafter Ablauf einer Investition:

  1. Der Anleger wählt einen der zahlreichen CopyFunds für seine Investition aus und entscheidet sich für eine Investitionssumme ab 5.000 US-Dollar.
  2. Nachdem das Geld in den Fonds geflossen ist, verwaltet dieser das Kapital und eröffnet hiermit CFD-Positionen.
  3. Dabei wird auf ein hohes Maß an Diversifikation geachtet, so dass der Anleger mit einem einzigen Investment gleich zahlreiche Basiswerte ins Portfolio aufnimmt.
  4. Jederzeit kann der Trader Anteile an den Fonds verkaufen.

Prinzipiell funktionieren die CopyFunds also genauso wie herkömmliche Fonds auch. Zurzeit unterteilt eToro die Finanzinstrumente in zwei unterschiedliche Kategorien: Market Funds und Top Trader Funds. Die sogenannten Market Funds investieren das Kapital der Anleger immer auf Basis einer vorgefertigten Strategie, die meist auf bestimmte Marktsegmente hin abzielt. Dabei kann es sich etwa um Big Tech oder die Finanzbranche handeln, der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.

Alternativ dazu nehmen Anleger die Top Trader Funds in ihr Portfolio auf. Dabei investiert nicht eToro selbst, sondern ausgewählte Top Trader das Kapital der Anleger. Genau wie beim Social Trading auch, verlassen sich hier Follower auf das Fachwissen erfahrener Experten. Einziger Unterschied: Nicht der Follower selbst, sondern der Broker eToro stellt dieses Portfolio zusammen.

Fazit

eToro bietet gleich zwei verschiedene Varianten der CopyFunds an. Trader haben sowohl Zugriff auf sogenannte Market Funds als auch auf Top Trader Funds. Das Grundprinzip ist aber dasselbe: Mit einer einzigen Investition soll das Kapital der Anleger breit auf eine ganze Reihe von Basiswerten bzw. Positionseröffnungen gestreut werden.

eToro CopyFunds
CopyFunds – Das neue Finanzprodukt des Broker eToro

CopyFunds Erfahrungen: das magische Dreieck als Kriterium

Wer sein hart erarbeitetes oder gespartes Kapital an den Finanzmärkten anlegen möchte, sollte die Anlageentscheidung im Vorhinein gut abwägen. Als äußerst nützliches Hilfsmittel hat sich dabei das sogenannte magische Dreieck der Geldanlage erwiesen. Grundsätzlich besteht dieses aus Rendite, Risiko und Liquidität, wobei sich der Anleger immer für einen Mix aus diesen drei Seiten entscheiden muss. Es ist nicht möglich, hohe Renditen ohne Risiko bei gleichzeitig optimaler Liquidität zu erreichen.

  • Rendite: An den Märkten gilt der Grundsatz: „Keine Rendite ohne ein gewisses Risiko.“ Wer sein Kapital beispielsweise in sicheres Festgeld investiert, verzichtet hierfür auf hohe Renditechancen.
  • Risiko: Gleichzeitig kann das Risiko vor allem dadurch minimiert werden, dass Anleger ihr Kapital nicht komplett auf eine Karte setzen. Zudem ist es möglich, kurzfristige Wertschwankungen durch einen Verzicht auf Liquidität auszugleichen.
  • Liquidität: Mit Liquidität ist hier nicht nur die bloße Möglichkeit zum Eintausch eines Vermögenswerts gegen Bargeld bzw. Sichtguthaben auf Girokonten gemeint. Vielmehr gilt es auch zu beurteilen, ab welchem Zeitpunkt ein Verkauf Sinn ergibt. So kann beispielsweise ein ETF jederzeit verkauft werden, das Investment zielt aber auf eine lange Zeitspanne ab. Vorzeitige Verkäufe können damit zu Kapitalverlust führen.

Genau diese drei Kriterien sollen im Folgenden als Analysemuster für die CopyFunds dienen. So können auch Laien und Kleinanleger schnell entscheiden, ob sich ein Investment in CopyFunds für sie persönlich lohnt.

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Rendite: Zweistellige Gewinne erwartet

Zunächst sie die Rendite betrachtet, die für viele Anleger die wichtigste Kennzahl bei der Beurteilung von Anlageentscheidungen ist. Grundsätzlich geht eToro davon aus, auf mittlere bis lange Sicht Renditen im zweistelligen Bereich zu erwirtschaften – ein hoher Ertrag. An dieser Stelle lässt sich allerdings noch nicht beurteilen, ob eToro den eigenen Anforderungen wirklich gerecht werden kann. Es deuten aber durchaus einige Punkte daraufhin, dass die Ziele zumindest nicht unrealistisch sind:

  • Algorithmus: Nicht ein Fondsmanager, sondern ein komplexer und von eToro entwickelter Algorithmus stellt die Fonds zusammen. So sollen menschliche Fehleinschätzungen bereits im Ansatz vermieden werden.
  • Allokation: Zudem überprüft der Algorithmus auch, wie sich die Fonds bzw. die Top Trader im Zeitablauf entwickeln. Sollte es zu Schwächephasen oder starken Einbrüchen kommen, würde das Portfolio reoptimiert.
  • Diversifikation: eToro setzt bei seinen Fonds nicht auf einzelne Basiswerte, sondern eine möglichst breite Streuung des Kapitals. Dadurch sollen Verluste in einzelnen Branchen bzw. bei einzelnen Tradern durch die Gesamtheit der Positionen wieder ausgeglichen werden. Längst hat sich dieses Handelsprinzip vor allem bei großen Investoren wie beispielsweise Warren Buffet durchgesetzt.
  • Vergleichswerte: Mit Blick auf DAX, Dow Jones und Co. wird deutlich, dass sich große Indizes ebenfalls so entwickeln, wie sich die CopyFunds entwickeln sollen. Im Schnitt kommt der DAX durchaus auf Wertsteigerungen um die 10 Prozent, auch wenn es immer wieder stärkere und schwächere Phasen gibt.
Zwischenfazit

Mit seinen CopyFunds richtet sich eToro bewusst an Anleger, die renditeorientiert sind. Schließlich sollen pro Jahr Wertsteigerungen von rund 10 Prozent erzielt werden, was auch mit guten Aktienportfolios vergleichsweise schwierig zu erreichen ist.

Risiko: Erhöhtes Risiko für erfahrene Anleger

Bereits zu Beginn wurde erwähnt, dass eine hohe Rendite auch immer mit einem nicht zu vernachlässigenden Risiko einhergeht. In der Tat weist eToro selbst daraufhin, dass es durchaus zu einem Totalverlust des Investments kommen kann, auch wenn dieser Fall vergleichsweise unwahrscheinlich ist. Vor allem aufgrund der Diversifikation, auf die der Broker viel wert legt, scheint es fast ausgeschlossen, dass dieses Szenario tatsächlich eintritt.

Deutlich wahrscheinlicher sind hingegen Wertschwankungen, die auch bei DAX, Dow Jones und Co. zu beobachten sind. Innerhalb einer Woche kann sich der Wert schnell um einige Prozentpunkte verändern – im Guten wie im Schlechten. Somit richten sich die Fonds an Anleger, die ein solches Risiko sowohl finanziell als auch mental aushalten können.

Zu beachten gilt es zudem, dass der Fonds das Kapital nicht etwa in Anleihen oder Aktien, sondern in CFDs investiert. Diese Hebelprodukte weisen generell ein hohes Verlustrisiko auf, können aber auch zu ebenso großen Gewinnen führen. Noch wichtiger ist jedoch, dass Investoren die Eigenschaften der CFDs kennen. Denn noch immer gilt an der Börse der Grundsatz: „Kaufe nur das, was du auch verstehst!“ Einige Eckpunkte zu den Derivaten:

  • CFDs besitzen keinen direkten eigenen Wert, sondern bilden die Wertentwicklung eines Basiswerts nach.
  • Dabei handelt es sich immer um ein anderes Finanzprodukt wie beispielweise Aktien, ETFs, Indizes oder Rohstoffe.
  • Durch einen Hebel lassen sich dabei sowohl Gewinne als auch Verluste überproportional auf das Handelskonto übertragen.

Hilfreich ist es, wenn Anleger bereits selbst mit CFDs getradet haben. Dann lassen sich die Mechanismen der Hebelprodukte deutlich eher nachvollziehen, so dass der Trader letztlich genau weiß, wie der CopyFunds selbst überhaupt funktioniert.

Zwischenfazit

Nicht nur die Rendite, auch das Risiko bei den CopyFunds ist als überdurchschnittlich hoch zu bezeichnen. Schließlich investieren die Fonds das Kapital in CFDs, bei denen es sich um Finanzderivate mit Hebelfaktor handelt. Wer sich für ein Investment in CopyFunds interessiert, sollte dieses Finanzprodukt folglich zu 100 Prozent verstehen – andernfalls führt die Investition zu unerwünschten Effekten.

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eToro ist FCA und CySEC-reguliert

Liquidität: Mittlere bis lange Sicht

Bleibt abschließend die Beurteilung der Liquidität der Finanzinstrumente. Grundsätzlich gilt hier, dass Anteile an den Fonds jeden Tag verkauft oder gekauft werden können. Allerdings liegt hier die Betonung ganz klar auf dem Begriff „können“. Denn eToro selbst gibt an, dass sich die Rendite vor allem auf mittlere bis lange Sicht einstellen soll. Wer das Kapital schon nächstes Jahr benötigt, um etwa ein neues Auto zu finanzieren, sollte sich nach anderen Investmentobjekten umsehen.

Konkret meint die mittlere bis lange Sicht im Finanzjargon, das von rund 5 bis 10 Jahren auszugehen ist – nach oben sind jedoch keine direkten Grenzen gesetzt. Insofern sollte der Trader durchaus einige Jahre auf sein Kapital verzichten können. Wie bereits im vorherigen Abschnitt angeklungen ist, sollte im Notfall auch mit einem Totalverlust umgegangen werden können.

Zwischenfazit

Theoretisch lassen sich die Anteile an den CopyFunds jeden Tag verkaufen oder kaufen, auch wenn das kaum Sinn ergibt. Denn die CopyFunds zielen laut eToro auf eine mittlere bis lange Sicht ab. Mindestens 5 bis 10 Jahre sollte der Anleger folglich gut auf sein Kapital verzichten können, andernfalls lohnen sich andere Investments deutlich eher.

Mindestinvestment von 5.000 US-Dollar und eToro Konto vorausgesetzt

Nur kurz angeklungen ist, wie das Investment an sich überhaupt funktioniert. Die Grundvoraussetzung ist, dass der Trader über ein Konto bei eToro verfügt. Wer über die Plattform des Brokers bereits Social Trading betreibt oder eigene Positionen eröffnet, der muss nichts weiter beachten. Denn eToro unterscheidet nicht zwischen diesem Depot und dem CopyFunds Konto, alle Finanzinstrumente werden zentral über eine Plattform erworben.

Sofern der Anleger noch kein Kunde beim renommierten Broker ist, kann das Konto innerhalb von 5 Minuten eröffnet werden. Dazu ist die Website von eToro aufzurufen, wo sich ein Registrierungsformular befindet. Hierin geben Trader einige Informationen wie etwa ihren Namen, die Anschrift oder eine E-Mail-Adresse preis. Anschließend wird die Mail bestätigt, Geld auf das Konto einbezahlt und das Kapital anschließend in die CopyFunds investiert.

Hinweis: Für die Kontoeröffnung bei eToro fallen keinerlei Kosten an. Grundsätzlich verlangt der Broker lediglich, dass mindestens 200 Euro auf das Depot einbezahlt werden. Im Falle von CopyFunds ist es jedoch erforderlich, 5.000 US-Dollar oder mehr in die Fonds zu investieren. Andernfalls könnte es zu Engpässen bei der für die CFD-Positionen erforderlichen Sicherheitsleistung kommen, weshalb eToro hierauf verzichtet.

Fazit

Investition in die eToro CopyFunds sind erst ab einer Summe von 5.000 US-Dollar möglich, damit es nicht zu Problemen bei der Margin kommt. Insofern richtet sich das Anlageprodukt nur an Anleger, die diese Anforderungen auch tatsächlich erfüllen können.

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Die Investition in die eToro CopyFunds ist unkompliziert

CopyFunds kaufen: ein typischer Anleger im Beispiel

Vorab: Hier soll ein typischer Investor dargestellt werden, wobei es sich explizit nicht um Ausschlusskriterien handelt. Letztlich muss jeder Anleger selbst entscheiden, ob die Kombination aus Rendite, Risiko und Liquidität für ihn persönlich tragbar bzw. vorteilhaft ist. Anhand des „Musterinvestors“ kann jedoch abgeschätzt werden, inwiefern dies der Fall ist.

  • Alter: Weil CopyFunds zumindest auf mittlere bis lange Sicht abzielen, sollte der Investor noch nicht im Rentenalter sein.
  • Finanzielle Situation: Das Einkommen ist zumindest durchschnittlich. Zudem wurde bereits erstes Vermögen aufgebaut, so dass dem eigenen Portfolio durchaus ein risikoreiches Finanzinstrument beigemischt werden kann.
  • Kapitalbedarf: Auf das Geld kann 5 bis 10 Jahre verzichtet werden, es wird weder zur Bestreitung des alltäglichen Lebens noch für fest geplante Investitionen benötigt.
  • Erfahrung: Der Trader sollte wissen, wie CFDs und herkömmliche Finanzinstrumente funktionieren. Optimal ist es, wenn bereits eigene Erfahrungen im Umgang mit Finanzderivaten gemacht worden sind.
  • Risiko: Kommt es zu Wertschwankungen, so macht den Anleger dies nicht nervös. Er führt keine Panikverkäufe durch und weiß, dass Volatilität an den Märkten absolut normal ist.

Besonders wichtig sind vor allem die Kriterien Risiko und finanzielle Situation. Notfalls muss der Trader komplett auf das investierte Kapital verzichten können – auch wenn das natürlich kein Investor wirklich gerne tun würde. Optimal können die CopyFunds eingesetzt werden, um für mehr Risiko in einem sonst langfristig und vergleichsweise sicherheitsorientierten Portfolio zu sorgen.

Fazit

Der idealtypische CopyFunds Investor verfügt bereits über Erfahrung im Umgang mit den Märkten und hat schon selbst CFD-Positionen eröffnet. Zudem ist er sich über das Risiko eines Investments im Klaren und könnte notfalls auch auf das investierte Kapital verzichten.

Fazit: Risikobewusster, liquider Anleger

CopyFunds sind neuartige Finanzinstrumente, die Investmentfonds mit dem Social Trading kombinieren. Dabei weisen die Produkte durchaus interessante Renditechancen auf, gibt eToro doch an, auf Dauer Renditen im zweistelligen Bereich erwirtschaften zu wollen. Dabei sollten Trader jedoch nicht außer Acht lassen, dass ein gewisses Verlustrisiko besteht. Dieses versucht eToro zwar zu umgehen, es ist jedoch nicht von der Hand zu weisen. Zudem sollte das Kapital mindestens 5 bis 10 Jahre lang nicht benötigt werden, auch wenn Verkäufe in der Theorie jederzeit möglich sind.

Mit den CopyFunds richtet sich eToro an erfahrene Anleger, die das Risiko nicht scheuen und über mindestens 5.000 US-Dollar an freiem Kapital verfügen.

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Über den Autor: Christian Habeck

Christian Habeck handelt seit mehreren Jahren aktiv an der Börse. Hierbei bevorzugt er die technische Analyse. Darüber hinaus ist er Technik- und Sportbegeistert und betätigt sich leidenschaftlich gern als Autor.

Autor: Christian Habeck

Christian Habeck ist leiden- schaftlicher Autor & seit Jahren an der Börse aktiv, sein besonderes Interesse gilt der technische Analyse.

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