Rohstoffhandel: so investieren Sie in Rohstoffe 

Der Handel mit Grundstoffen gehört zu den beliebtesten Themen in den Nachrichtensendungen im Fernsehen, in denen über die Rohstoffe auf der Welt berichtet wird. Die Volatilität an den Rohstoffbörsen ist jedoch hoch. Denn die Preise für Öl, Gas, Gold, Silber oder Weizen sind starken Schwankungen unterworfen. Investoren versuchen, im weltweiten Handel mit Rohstoffen von den volatilen Bewegungen zu profitieren. Erfahren Sie, wie Sie als Händler mit Rohstoffen Gewinne erwirtschaften können und wie der Rohstoffhandel mit Fonds, Aktien, Zertifikaten oder CFDs funktioniert. 

  • Rohstoffbörsen unterliegen starken Schwankungen
  • Handel mit Rohstoffen wie Öl, Gas, Gold oder Silber beleibt
  • viele Händler profitieren von volatilen Bewegungen an der Börse
  • Rohstoffhandel mit Fonds, Aktien, CFDs und vielen weiteren Finanzinstrumenten

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Der weltweite Rohstoffhandel und Auswirkungen auf das Börsengeschehen

Der Handel mit Rohstoffen hat einen starken Einfluss auf die Weltwirtschaft sowie die Verbraucherpreise. Andererseits wirken sich politische sowie weltwirtschaftliche Geschehnisse auf den Börsenhandel aus. Vor allem bestimmen jedoch Angebot und Nachfrage den Markt. Investoren, die an den Rohstoffbörsen agieren, können sich die volatilen Kursbewegungen an der Börse zunutze machen und mit dem Rohstoffhandel gute Gewinne erzielen. Mittlerweile ist es möglich, dass Sie jede Art von Rohstoff in Ihrem Depot aussuchen sowie damit Handel betreiben können. Wichtig ist, dass Sie für sich darüber im Klaren sind, in welche Handelsgüter Sie Geld anlegen möchten. 

Hinweis: Viele Einsteiger fangen zunächst an, mit Gold oder Öl an den Rohstoffmärkten zu spekulieren und sich nach und nach an die übrigen Handelsprodukte heranzutasten.

So profitieren Sie von den starken Preisschwankungen der Rohstoffe auf der Welt

Die Nachrichten kommentieren jeden Tag das Geschehen auf dem Rohstoffmarkt. Oft ist zu hören, dass der Ölpreis gerade stark angestiegen oder wegen Spannungen im Iran gefallen ist, beziehungsweise der Kurs des Goldpreises gerade ansteigt. Verbraucher spüren den Kursanstieg beim Öl zumeist spätestens beim Tanken. Denn die Produktion von Diesel oder Benzin ist vom Öl abhängig. Außerdem wirken sich knappe Ölressourcen auf zahlreiche Industriezweige wie auch die Lebensmittelindustrie aus, da viele Güter lediglich mit diesem Rohstoff produziert werden können. Findige Händler, wissen, wie sie starke Preisschwankungen beim Öl, Gold oder Weizen für sich nutzen und dabei gute Renditen erwirtschaften können. 

Die wichtigsten Produkte an den Rohstoffbörsen: Gold und Silber oder Aluminium?

Anleger finden heute jede Menge Angebote vor, um Handel mit Rohstoffen zu betreiben. Jeder Broker stellt heutzutage eine breite Palette an Finanzprodukten zur Auswahl zur Verfügung. Dabei sollten sich Händler bereits vor der Wahl darüber erkundigen, wie es um die Güter, die in die nähere Auswahl kommen sollen, auf dem Weltmarkt bestellt ist. Denn nicht alle Rohstoffe auf der Welt können zu jeder Saison gleich gut getradet werden. Es ist immer besser in einen Handel einzusteigen, wenn die Preise gerade tief sind. Denn dann lohnt es sich, einen Kauf einzugehen. Bei fallenden Kursen ist von einem Kauf eher abzuraten. 

An den Rohstoffmärkten werden neben Gold, Silber sowie Öl vor allem die sogenannten Hard Commodities wie Industriemetalle gehandelt. Zunächst bieten sich jedoch Edelmetalle wie Gold sowie Silber vor allem in Finanzkrisen als Handelsprodukte an. Denn dann ist insbesondere die Wahrscheinlichkeit eines Kursanstieges recht hoch. Bei den Industriemetallen ist der Handel mit Aluminium beliebt. Dieser Grundstoff kommt häufig bei der Herstellung vieler Elektrogeräte zum Einsatz. Auch Kupfer, Nickel oder Zink werden gerne und oft getradet. Diese Stoffe kommen zumeist bei der Produktion von Akkus oder Batterien zum Einsatz. 

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Bei XTB können Edelmetalle wie Gold und Silber gehandelt werden

Der Handel mit Agrargütern: Zucker, Kaffee, Tee oder Pflanzenöl?

Spekulanten, die sich gut auf dem Markt auskennen, können auch in die sogenannten Soft Commodities investieren. Damit werden alle durch die Agrarproduktion betroffenen Güter bezeichnet. Interessant ist im Besonderen die Investition in Weizen, Kakao, Kaffee oder Zucker. Kaffee gehört neben Öl zu einem der am meisten gehandelten Rohstoffe weltweit. Das ist auch kein Wunder, denn der beliebte Muntermacher wird nicht nur in Deutschland gerne getrunken, sondern kommt weltweit in allen Ländern jeden Tag auf den Tisch. Daneben gibt es viele Händler, die in Mais ihr Geld anlegen, da hieraus weitere Produkte wie Tierfutter oder Maisstärke hergestellt werden. Einige Anleger spekulieren gerne auf nachwachsende Rohstoffe wie Holz oder Pflanzenöl. Insbesondere Rapsöl hat sich als ein lukratives Anlageprodukt entwickelt, da es als ein nachhaltiges Produkt gehandelt wird. Neben den angebauten Agrarrohstoffen gehören auch Tierprodukte zu der Gruppe der Soft Commodities. Wer hier investieren möchte, sollte sich ein wenig mit der Produktion von Rindern und Schweinen sowie mit Saisonalitäten auskennen, um die richtigen Ein- sowie Ausstiegspunkte beim Handeln zu finden. 

An der Börse werden hauptsächlich folgende Bereiche unterschieden:

  • Agrargüter: Weizen, Mais, Zucker, Kaffe, Kakao oder Soja
  • Industriemetalle: wie Aluminium, Nickel, Kupfer, Zink
  • Energierohstoffe: Öl oder Gas
  • Tiere: Schweine oder Rinder (Bestandteil von Agrargütern)
  • Edelmetalle: Gold, Silber, Platin oder Palladium (Untergruppe der Industriemetalle)

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Warum unterliegen die Preise an den Rohstoffbörsen starken Schwankungen?

BonusAls einer der wichtigsten Faktoren für Schwankungen bei den Rohstoffpreisen gilt das globale Wirtschaftswachstum. Politische sowie wirtschaftliche Entwicklungen in China oder in den USA haben starke Auswirkungen auf die Preisbildung bei den Rohstoffen. Dabei ist es gleichgültig, ob die Ereignisse nun positiver oder negativer Art sind. Veränderungen zeigen sich insbesondere bei den Industriemetallen. Ebenso das Angebot sowie die Nachfrage beeinflussen den Rohstoffpreis bestimmter Produkte. Bei einer stark ansteigenden Nachfrage nach bestimmten Energieträgern wie Öl oder Gas steigen auch die Preise an der Börse stark an. Bei einer vermehrten Nachfrage nach industriell benötigten Rohstoffen wie bestimmte Industriemetalle, zum Beispiel Kupfer, Nickel oder Zink steigen ebenfals deren Kurspreise an. Bei den Agrarprodukten sind zusätzlich zu den politischen und wirtschaftlichen Geschehnissen auch noch die Wetterphänomene zu beachten. Eine Missernte oder eine länger bestehende Dürreperiode kann zu merkbaren Veränderungen führen, was starke Kursänderungen für die Rohstoffe auf der Welt bedeuten könnte.

Welche Faktoren sind noch für die Preisbildung der Rohstoffe verantwortlich?

Angebot und Nachfrage werden nicht als alleinige Hauptursachen für die Preisbildung an der Rohstoffbörse betrachtet. In der Praxis können die Produzenten der Rohstoffe lediglich verzögert auf eine Änderung bei der Nachfrage reagieren. Deswegen spielen bei der Preisbildung insbesondere die Kapazitäten eine große Rolle. Sind diese erschöpft und muss der Rohstoff erst wieder produziert oder erschlossen werden, hat das einen erheblichen Einfluss auf den Preis. Denn bei steigender Nachfrage von beispielsweise Aluminium wird der Preis erst dann steigen, wenn keine Vorräte an diesem Stoff vorhanden sind. Da dieser Rohstoff nicht unbedingt lediglich durch Erschließung in einer Mine, sondern vor allem beim Recycling gewonnen wird, müssen diese Faktoren bei einem Anstieg der Nachfrage berücksichtigt werden. Denn das Preisniveau wird sich bei einem gleichbleibenden oder steigenden Angebot bei den alten Werten einpendeln. Ein anderes Phänomen ist bei den Agrargütern zu beobachten. Nach einer Missernte kann der Preis für Güter wie Weizen stark ansteigen, es sei denn, dass die Lager noch vom Vorjahr stark gefüllt sind.  

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Der Broker XTB erklärt alles wichtige rund um das Thema Rohstoffe in seiner Trading Academy

Rohstoffpreise und wichtige Rohstoffindizes

Wie sich die einzelnen Rohstoffe entwickeln wird täglich auf zahlreichen Internetseiten veröffentlicht. Doch bevor Investoren in einzelne Grundstoffe ihr Geld anlegen, ist es besser, in ganze Rohstoffindizes zu investieren. Denn diese bilden die Entwicklung vieler Rohstoffe ab. Das Spekulationskapital wird somit gestreut angelegt. Falls einer der Indizes stark im Kurs abfällt, kann er von den anderen aufgefangen werden. 

Ein verbreiteter Index ist der S&P Goldmann Sachs Commoditiy Index (GSCI). Er bildet 24 unterschiedliche Rohstoffe aus fünf Sektoren ab. Dieser Index ist jedoch stark auf Energierohstoffe ausgerichtet. Dem Umstand, dass Öl eines der bedeutendsten Rohstoffe ist, wird bei diesem Index hoch bewertet. Über 70 Prozent der abgebildeten Wertpapiere haben das Thema Öl zum Inhalt. Wer vermehrt in Industriemetalle anlegen möchte, sollte besser einen anderen Index auswählen wie den Rogers International Commodity Index (RICI), welcher in über 36 verschiedene Rohstoff Futures investiert ist. 

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Rohstoffe handeln – diese Möglichkeiten gibt es für Investoren

Rohstoffhandel mit Aktien

Anleger, die nicht direkt mit den Rohstoffen traden möchten, können auch in Aktien von Firmen spekulieren. Die Rohstoffaktien dieser Unternehmen könnten deswegen interessante Handelsobjekte sein, weil die Betriebe mittelfristig oder unmittelbar mit der Herstellung von Gütern aus Rohstoffen oder dem Handel mit den Produkten zu tun haben. Auch Aktien von Konzernen, die an der Förderung von Rohstoffen beteiligt sind, könnten interessante Spekulationsobjekte sein wie Anglo American mit der WKN: A0MUKL. Das Unternehmen Anglo American ist einer der weltweit größten Minenbetreiber. Der Konzern fördert Eisenerz, Mangan, Nickel, Kupfer sowie Kohle. Außerdem ist er an der Förderung von Diamanten beteiligt. Des Weiteren gilt diese Aktiengesellschaft als einer der größten Platinförderer weltweit. Nebenher betreibt der Konzern Studien zur Entwicklung neuer Technologien.

Trader, die lieber in die Forst- und Papierwirtschaft investieren möchten, sollten sich die Aktie der Mondi Plc mit der WKN: A1JBPG ansehen. Das Londoner Unternehmen deckt mit seinen über 25.000 Beschäftigten viele Sparten der Branche ab, das geht von der Abholzung bis zur Papierproduktion.  

Dagegen können Spekulanten mit Aktien der Rio Tinto Plc mit der WKN: 852147 sowohl in den Bergbau als auch ins Aluminiumbusiness einsteigen. Denn die Aktiengesellschaft ist eine der größten Bergbaugesellschaften weltweit sowie einer der führenden Aluminiumproduzenten.  

Tipp: Der Handel mit Rohstoffaktien wird am besten von einem Wertpapierdepot aus durchgeführt. 

Rohstoffhandel über Zertifikate

Private Investoren können gut über Zertifikate in Gold, Silber, Kaffee und Kakao sowie in fast jeden weiteren Grundstoff investieren. Denn Zertifikate werden genauso wie Aktien über beinahe jedes Depot getradet. Die Emittenten der Zertifikate wie die Banken veröffentlichen die Handelskurse permanent. Spekulanten nehmen somit zu den herkömmlichen Handelszeiten zwischen 8:00 Uhr und 22:00 Uhr am Marktgeschehen teil. Ein weiterer Vorteil schaltet das Währungsrisiko, das bei Rohstoffen immer besteht aus. Durch Quanto-Zertifikate brauchen Marktteilnehmer nicht auch noch die Kurse des Währungspaares EURO/US-Dollar beachten. Denn Rohstoffe werden zumeist in US-Dollar angeboten. Quanto-Produkte schalten das Währungsrisiko aus, dafür werden hierfür höhere Gebühren gefordert. Bei den Zertifikaten handelt es sich jedoch um Schuldverschreibungen. Bei einer Insolvenz der emittierenden Bank können diese ihren Wert verlieren. Dennoch gehören die Zertifikate zu den häufig getradeten Finanzprodukten. Denn sie haben einige Vorzüge: Marktteilnehmer spekulieren mittels Hebel oder Discount neben steigenden Kursen auch auf fallende Kurse.  

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Rolloptimierte RICI-Indizes: die wichtigsten Fakten

Investments in Rohstoffe basieren dem Grund nach auf Futures-Kontrakten, die eine vorher vereinbarte Laufzeit haben. Dabei müssen auslaufende Kontrakte stets durch neue Verträge ersetzt werden. Doch bei einer Verteuerung kann es zu Verlusten auf der Investorenseite kommen. Diese werden auch als Rollverluste bezeichnet.Um Rollverluste zu begrenzen, wurden die Rogers International Commodity Indizes (RICI-Indizes) entwickelt. Diese wurden durch den Börsianer Jim Rogers erfunden, woher sich auch der Name ableiten lässt. Bei diesen Indizes legen Händler nicht nur in Verträge ihr Geld an, die ein Fälligkeitsdatum in der Zukunft haben, sondern hierbei wird auf die am meisten erwartete Rollrendite spekuliert. Bei einem Rückblick auf die vergangene Performance lässt sich ein deutlicher Erfolg gegen die Preisentwicklung direkter investierender Finanzprodukte feststellen. 

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Rohstofffonds, ETFs und ETCs handeln

Fonds sind eine beliebte Variante beim Handel mit Rohstoffen. Denn durch die Investition in Rohstofffonds legen Spekulanten ihr Geld sofort in mehrere Papiere an, wodurch das Kapital bereits gestreut wird sowie Risiken minimiert werden. Daneben stehen auch noch Rohstoff-ETFs oder ETCs zur Verfügung. ETFs, Exchange Tradet Funds bieten die Möglichkeit, in bestimmte Rohstoff Indizes zu investieren. Die Funds bilden die Indizes bestimmter Unternehmen oder bestimmter Branchen ab. ETCs sind Exchange Traded Commodities, diese stellen eine Sonderform der Zertifikate dar. Das sind unbefristete Schuldverschreibungen. Anleger können hierdurch komfortabel sowie günstig am Markt partizipieren. 

  • Mit ETCs an Industriemetallen sowie am Ölpreis mitverdienen

Investoren, die preisgünstig am steigenden Brent Crude Oil Preis partizipieren möchten, können beispielsweise mit dem EUR Hedged RICI Enhanced Brent Crude Oil Index ETC handeln. Dieses hat die ISIN DE000PB6REB0 sowie die WKN PB6REB. Diese Variation bietet eine währungssichere Handelsmöglichkeit. 

Hinweis: Der BNP-ETC ist in RICI-Indizes von Jim Rogers investiert. Daher sind diese Indizes rolloptimiert. Der ETC wird aus den aus der Anlage gewonnenen Zinserträgen reinvestiert.

  • Mit ETFs an den Rohstoffbörsen handeln 

Neben ETCs können Spekulanten beim Handel mit Rohstoffen ebenso auf ETFs zurückgreifen. ETFs bieten eine gute Möglichkeit, zu geringen Kosten mit verschiedenen Rohstoff-Indizes zu traden. Die Exchange Traded Funds im Vergleich zu den Fonds nicht von einem Manager betreut. Diese folgen stets den Indizes Index, die sie abbilden. 

Rohstoffe per CFD handeln

Spekulanten, die gerne an der Wertentwicklung eines Grundstoffs teilhaben möchten, können über die sogenannten CFDs Handel betreiben. Die an der Börse getradeten Contract for Differences (CFDs) erlauben es Anlegern an der Entwicklung des Rohstoffpreises zu partizipieren, ohne das Gut tatsächlich zu besitzen. Diese Produkte eignen sich hervorragend als Hebelprodukte. Doch sollten Investoren nie die Gefahren außer Acht lassen, die bei der Hebelwirkung entstehen können. Viele Spekulanten reizt es dennoch bei einem Hebel von 100 gut 100 Prozent Gewinn zu erzielen. Bei diesem Hebel muss der Goldpreis lediglich um einen Punkt ansteigen, um Profit zu erwirtschaften. Selbstverständlich ist ebenso ein Handel von 1:1 möglich, der wesentlich weniger Risiken in sich birgt. Aus einem 100-prozentigen Gewinn auf der einen Seite kann schließlich ebenso ein immens hoher Verlust entstehen, falls der Kurspreis nicht in die vorhergesagte Richtung verläuft. Beinahe jeder Anbieter hat CFDs im Angebot mit denen Rohstoffe einfach getradet werden können. Bei stark volatilen Märkten sollten Händler Vorsicht walten lassen und insbesondere an unübersichtlichen Kurstagen eher mit einem niedrigen Hebel handeln. 

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Handel mit Rohstoffen an der Warenterminbörse

Warenterminbörse bieten Güter an, die zu bestimmten Terminen in der Zukunft gehandelt werden können. Eine der bekanntesten sowie ältesten Warenterminbörsen ist die Chicago Mercantile Exchange (CME). Dort werden vor allem Agrarrohstoffe sowie landwirtschaftliche Erzeugnisse angeboten. An dieser Börse sind beispielsweise auch Nutztiere handelbar. Spekulanten können Kontrakte auf Schweine, Hühner oder lebende Rinder abschließen. Diese Kontrakte unterliegen in Bezug auf Menge, Qualität sowie Termin bestimmten Standards. Der Handel von Kontrakten an den Warenterminbörsen am internationalen Markt ist am ehesten für Geschäftsleute geeignet, die im Geschäftsleben tatsächlich mit diesen Waren zu tun haben. Eine Ausnahme bildet der Handel mit Futures, bei dem auch Privatanleger die Möglichkeit haben, bei einem entsprechneden Broker an Warentermingeschäften zu partizipieren. Hierbei können selbstverständlich neben Schweinebäuchen oder Rinderhälften auch Gold, Silber, Öl oder Gas über Futures gehandelt werden.

Investmentfonds an den Rohstoffbörsen handeln

Die Auswahl bei den Rohstoff-Investmentfonds ist groß. Anleger, die auf einen Top-Performer setzen möchten, ist der Optinova Metals and Materials, mit der WKN: A1J3K9. Dieser Fonds investiert vor allem indirekt durch ETCs auf Metalle und Agrargrundstoffe sowie weitere Rohstoffaktien.

Des Weiteren handelt es sich bei dem RobecoSAM Smart Materials EUR mit der WKN: A0BL6T um eine interessante Anlagemöglichkeit. Über diesen Fonds können Investoren weltweit in Unternehmen investieren, die neueste technologische Errungenschaften nutzen. Außerdem ist dieses Wertpapier interessant für Händler, welche die Nutzung alternativer Materialien sowie die Rückführung verbrauchter Ressourcen in den Kreislauf der Verbraucher unterstützen. Firmen, die diese Methoden fördern, werden ebenso in diesem Fonds geführt. 

Hinweis: Investmentfonds eignen sich vor allem als Langzeitinvestment. Denn beim Kauf des Fonds können hohe Ausgabeaufschläge von bis zu fünf Prozent der Anlagesumme fällig werden. Doch viele Anbieter führen auch noch günstigere Angebote in ihrem Portfolio. Denn das Angebot ist derzeit groß. 

Tipp: Investieren Sie über einen Sparplan in Rohstofffonds. Sie haben dadurch viele Vorteile, wie kleine Sparraten und langfristig einen erträglichen Vermögensaufbau. 

Fazit: wichtige Aspekte beim Rohstoffhandel berücksichtigen

Beim Handel mit Rohstoffen sind einige wichtige Aspekte zu berücksichtigen. Denn der Markt kann zu bestimmten Zeiten stark volatil sein. Doch wer sich auskennt, investiert in Zeiten, in denen die Preise niedrig sind. Dadurch verschaffen sich Anleger einige Vorteile für einen Vermögensaufbau. Investoren, die am Rohstoffmarkt agieren möchten, benötigen vor allem ein Wertpapierdepot bei einem Broker, einer Direktbank oder einer Filialbank. Rohstoffe können auf unterschiedliche Art und Weise getradet werden. Für die langfristige Spekulation auf steigende Preise eignen sich insbesondere Rohstofffonds, ETFs oder ETCs gut. Für den Handel mit Gold, Öl oder Mais eignen sich am besten CFDs. Dabei sollten Spekulanten das Risiko von gehebelten Produkten nicht außer Acht lassen. Bei Zertifikaten handelt es sich um Finanzinstrumente, mit denen sich einfach über das Wertpapierdepot an der Börse traden lässt. Daneben gibt es noch eine Vielzahl weiterer Möglichkeiten, in Rohstoffe zu investieren wie über Futures. 

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