Banx

BANX: Der Hintergrund des deutschen Unternehmens im Fokus

Handelskonditionen, Service und die Handelsplattform eines Brokers müssen nicht ausschlaggebend über dessen Qualität sein – erst ein Blick hinter die Kulissen verrät häufig, ob man als Trader einen kompetenten Partner vor sich hat. Da BANX erst seit August 2014 am Markt vertreten ist, existieren bislang nur wenige Hintergrundinfos zum deutschen Unternehmen – doch trotzdem ist es für uns keine Hürde, die Sicherheit, Abgeltungssteuer und die Depottypen von BANX unter die Lupe zu nehmen und sie auf ihre Schwachstellen zu untersuchen.

Sicherheit bei BANX: Ist mein Geld hier gut aufgehoben?

BANX wirbt damit, ausschließlich mit starken und finanziell gut aufgestellten Partnern wie NFS (Netfonds Financial Service) aus Deutschland zusammenzuarbeiten. Dieses Unternehmen wurde bereits im Jahre 2004 gegründet und wird durch die deutsche Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) reguliert – da Unternehmen wie NFS allerdings im Gegensatz zu Brokern und Onlinebrokerage-Anbietern wie BANX eher im Hintergrund tätig sind, ist nach wie vor nicht allzu viel über das junge Unternehmen bekannt. Auch zum tatsächlichen Regulierungsumfeld von BANX werden keine klaren Angaben gemacht – bekannt ist lediglich, dass die Kundendepots bei Interactive Brokers UK unterhalten werden. Interactive Brokers UK ist das Tochterunternehmen der US-amerikanischen Interactive Brokers Group, die bereits seit knapp 40 Jahren existiert und ein Eigenkapital von 5 Milliarden USD vorweisen kann. Aufgrund der Verwaltung von Kundendepots bei Interactive Brokers UK sind die Einlagen der Kunden bei BANX allerdings bis zu einer Höhe von 30 Millionen USD vor unverschuldeten Verlusten geschützt.

Die Abgeltungssteuer: Besonders bei BANX

Obwohl BANX vom deutschen Düsseldorf aus operiert, behält das Unternehmen die Abgeltungssteuer seiner Kunden nicht pro Trade ein, um sie an das zuständige Finanzamt weiterzuleiten. Dieser Prozess ist bei deutschen Brokern ansonsten gängig und stößt häufig auf Proteste von Tradern, die über eine niedrige Liquidität klagen – bei BANX verbleibt die Abgeltungssteuer hingegen auf dem Handelskonto des Kunden, der sie am Ende des Jahres mit seiner Steuererklärung an den Staat abführt.

Welche Depottypen stehen zur Verfügung?

Bei BANX erwarten den Trader zwei verschiedene Depottypen:

Das Cash-Depot kommt komplett ohne Margin aus – das bedeutet, der Trader handelt ausschließlich mit dem Kapital, das er auf seinem Depot hinterlegt. Dieses Kapital muss sich mindestens auf 3.000 USD belaufen, weshalb Einsteiger im Wertpapierhandel mit kleinem Geldbeutel bei BANX eher selten anzutreffen sind. Das Mindestalter, ab dem ein Cash-Depot eröffnet werden kann, beträgt 18 Jahre – allerdings stehen dem Trader mit dem Cash-Depot seine Gewinne erst 3 Tage nach Abschluss der Transaktionen zum Handel zur Verfügung.

Das Margin-Depot erlaubt indes den Handel auf Marginbasis ab einem Alter von 21 Jahren. Auch hierbei muss der Trader eine Mindesteinzahlung von 3.000 USD leisten – profitiert dafür jedoch von einer höheren Liquidität, die auch nach dem Abschluss einer Position genutzt werden kann. Darüber hinaus sind hierbei auch Leerverkäufe möglich, die das Cash-Depot nicht erlaubt.

Jeder Trader muss individuell entscheiden, ob er das Cash- oder das Margin-Depot vorzieht. BANX sollte sich als einer der wenigen deutschen Onlinebrokerage-Anbieter jedoch einer steigenden Beliebtheit erfreuen – sofern das junge Unternehmen sein Bildungsangebot ausbaut und klarere Angaben zum Regulierungsumfeld macht. 

[importanthint title="Gut zu wissen"]
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