Ge-Be-In

Bereits im Jahr 1923 wurde die Versicherungsgesellschaft Ge-Be-In in Bremen gegründet. Seitdem spezialisiert sich das Unternehmen ausschließlich auf Sterbegeld, das im Falle eines Todes für die Bestattungskosten des Versicherungsnehmers verwendet wird. Noch heute setzt die Versicherung dabei auf den Grundgedanken der Gründungsväter: Jeder kann Mitglied werden, um die Familie vor den unvermeidlichen Kosten einer Bestattung zu schützen. Weil die Ge-Be-In rein rechtlich als sogenannter Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit firmiert, darf keinerlei Gewinnabsicht verfolgt werden. Alle erzielten Überschüsse müssen laut Satzung wieder zurück an die Mitglieder fließen

Wichtige Informationen zu Ge-Be-In im Überblick

  • Vollständiger Unternehmensname: GE·BE·IN Versicherungen VVaG
  • Gründungsjahr: 1923
  • Sitz des Unternehmens: Bremen
  • Versicherte Mitglieder: Keine Angabe
  • Angebotene Leistungen: Sterbegeldversicherungen und Bestattungsservice
  • Kontaktmöglichkeiten: Nordstraße 5 - 11 in 28217 Bremen; Telefon: 0421 38 77 666;E-Mail: [email protected]

Unternehmensphilosophie und Tätigkeitsbereich 

Auch über 90 Jahre nach ihrer Gründung setzt die Ge-Be-In noch auf persönlichen Kontakt mit ihren Mitgliedern und einen diskreten Umgang mit dem Thema Sterben. Dabei berät das Unternehmen seine Kunden unter anderem bezüglich der richtigen Höhe der Versicherungssumme. Ziel ist es dabei nicht, möglichst hohe Beiträge von den Mitgliedern einstreichen zu können. Weil Ge-Be-In keine Gewinnabsicht verfolgt, geht es einzig und allein um den Mehrwert für Versicherungsnehmer.

Die juristische Organisationsform der Versicherung ist es auch, die ein Mitbestimmungsrecht aller Mitglieder über die von ihr gewählten Organe zulässt. Daher können die Mitglieder selbst bestimmen, was mit Unternehmensgewinnen geschieht.

Unternehmensgeschichte von 1923 bis heute 

Gegründet wurde Ge-Be-In durch den Ortsausschuss des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes (ADGB). Ziel war es damals, auf die sozialen Missstände in der Gesellschaft zu reagieren. Denn viele Arbeitnehmer konnten sich – insbesondere bei einem frühen Tod – keine angemessene Beerdigung leisten.

30. März 1923

Offiziell gegründet wurde die heutige Gesellschaft als „Gemeinnütziges Bestattungsinstitut Bremen und Umgebung“.

Nach dem zweiten Weltkrieg 

Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde die gemeinnützige Versicherung verfolgt und beinahe zerschlagen. Erst nach dem zweiten Weltkrieg konnte die Gesellschaft wieder neu aufgebaut werden.

1950er Jahre 

Zu wachsen begann die Versicherung vor allem mit Beginn des Wirtschaftswunders. Es gab wieder Arbeit und die Möglichkeit, seine Hinterbliebenen durch regelmäßige Beitragszahlungen vor den finanziellen Belastungen der eigenen Bestattungskosten abzusichern. 

1998 

Bereits Ende der 90er Jahre diskutiert die Versicherung erstmalig die Möglichkeit eines Internetauftritts und setzt diesen um. Damit bringt trägt sie dazu bei, das Tabuthema Tod in das Internet zu bringen.

2004 

Einen weiteren Aufschwung erlebte die Versicherung im Jahr 2004. Denn damals beschloss die Bundesregierung, dass das bis dato durch die gesetzlichen Krankenkassen bezahlte Sterbegeld komplett gestrichen wird. 

Seit 2006 

Gerade zu Beginn der 2000er Jahre baute Ge-Be-In nicht nur das Versicherungsgeschäft aus, sondern wurde verstärkt im Bereich der Bestattungen an sich tätig. Besonders im Norden Deutschlands kaufte die Gesellschaft nach und nach einige Bestattungsunternehmen auf. Seitdem können sowohl Sterbegeldversicherungen als auch Leistungen im Bereich Bestattungsservice in Anspruch genommen werden.

Heute 

Derzeit gehört Ge-Be-In zu einer der größten Versicherungen, die ausschließlich im Bereich der Sterbegeldversicherung tätig sind. Mehrere zehntausend Mitglieder aus ganz Deutschland sind Kunde beim Unternehmen, das Versicherungssummen von mehreren Millionen Euro verwaltet.