Postbank

Ein Blick hinter die Kulissen der Postbank

Die Postbank: Wichtige Daten auf einen Blick

Gründungsjahr

1995

Stammsitz

Bonn, Deutschland

Die Konditionen und der Kundenservice eines Unternehmens müssen noch nicht ausschlaggebend über dessen Angebot sein – ein Blick hinter die Kulissen lohnt sich häufig, um mehr über den potenziellen zukünftigen Banking-Partner zu erfahren und sich so ein umfangreicheres Bild machen zu können. Wir haben dir die langwierige Recherche abgenommen und hier sämtliche Informationen zur Geschichte und der Einlagensicherung der Postbank zusammengefasst.

Die Einlagensicherung: Ist dein Geld in guten Händen?

Der deutsche Gesetzgeber sieht vor, dass jede Bank einer Entschädigungseinrichtung angehört, die Kunden im Schadensfall ihr Kapital zurückerstattet – dies ist beispielsweise bei einer Insolvenz der Postbank möglich. Aus diesem Grund gehört die Postbank dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V. an, welche die Einlagen der Kunden gesetzlich bis zu einer Höhe von 100.000 € absichert. Darüber hinaus verfolgt die Postbank auch eine freiwillige Einlagensicherung, welche das Kapital der Kunden zusätzlich bis zu einer Höhe von 1,61 Milliarden Euro pro Kunde vor unverschuldeten Verlusten schützt.

Die Postbank im Wandel der Zeit vom ersten Tag bis heute

Obwohl die Postbank erst im Jahre 1995 gegründet bzw. privatisiert wurde, begann ihre Reise bereits am 1. Januar 1909, als Reichspost 13 Postscheckämter gründet und dabei mit dem schnellen Postüberweisungs- und Scheckverkehr die Bankgeschäfte der Bürger revolutionierte. Bis dato konnten nämlich ausschließlich volumenstarke Bankkunden und Unternehmen diesen Service in Anspruch nehmen – im Laufe der Zeit konnte schließlich auch die Privatperson von zusätzlichen nützlichen Services profitieren, die Bankgeschäfte noch einfacher machten.

Im Jahre 1939 wurden schließlich der Postsparkassendienst und das Postsparbuch ins Leben gerufen, die der Postsparkasse nach dem Zweiten Weltkrieg zu großer Beliebtheit verhelfen konnten. 1990 rief schließlich das Poststrukturgesetz eine Teilung der Postsparkasse in Post, Telekom und Postbank hervor, wodurch die Postbank zu einem eigenständigen Institut wurde. 1995 erhielt die Postbank mit ihrer Umwandlung zur Aktiengesellschaft eine Vollbankenlizenz, die ihr eine Erweiterung des Handelsspektrums um Privatkredite, Baufinanzierungen, Investmentfonds und schließlich, drei Jahre später, auch um kostenlose Girokonten und das Onlinebanking ohne Zusatzsoftware ermöglichte.

Seit 2002 sind schließlich auch Wertpapiergeschäfte über die Postbank möglich, seit 2004 auch das Mobile Banking. Im Laufe der darauffolgenden Jahre konnte das deutsche Unternehmen sein Angebot stetig erweitern – und wird vermutlich auch im Laufe der nächsten Jahre noch nicht damit aufhören.