TransferWise

Obgleich Banken oftmals mit gebührenfreien Überweisungen werben, sieht die Realität oft anders aus: Viele der Institute legen die Wechselkurse und Gebühren bei Überweisungen ins Ausland in der Regel selbst fest, wobei versteckte Kosten keine Seltenheit sind. TransferWise hat sich einen einfachen Trick überlegt, um die Banken diesbezüglich zu umgehen. Das junge Unternehmen bietet die Möglichkeit, Geld zu minimalen Kosten in andere Länder zu überweisen. So ermittelt TransferWise für die zu überweisende Summe in einer Landeswährung einfach die passende Gegensumme eines anderen Kunden. Hierdurch bleibt das Geld in der jeweiligen Währungszone, sodass TransferWise es zum realen Wechselkurs umtauschen kann.

Für den Service berechnet das Unternehmen nur eine geringe Gebühr, sodass die Kosten überschaubar für den Nutzer bleiben. Der Wechselkurs ist fair, und da die Auszahlung seitens TransferWise nahezu immer via lokaler Banküberweisung erfolgt, entfallen meist auch die Gebühren für den Empfänger. Auf der Website können sich Kunden und Interessierte mit wenigen Klicks über die anfallenden Kosten informieren und müssen keine versteckten Gebühren fürchten. Bei Auslandsüberweisungen entstehen nicht selten Zusatzkosten von bis zu fünf Prozent – laut eigener Aussage ist TransferWise auf geprüften Währungsrouten bis zu fünf Mal günstiger.

Kunden des Unternehmens werden per E-Mail über jeden Schritt benachrichtigt, sodass sie immer wissen, wo sich ihr Geld gerade befindet. Dank der ausgezeichneten TransferWise Apps besteht zudem die Möglichkeit, Überweisungen auch unterwegs zu verfolgen. Seit 2016 kooperiert TransferWise außerdem mit der mobilen Berliner Bank N26, bei der Kunden von neuester Technologie profitieren: Durch die Zusammenarbeit können Kunden der N26 den TransferWise-Service ganz bequem von ihrem mobilen Konto aus nutzen und derzeit Überweisungen zu acht Zielwährungen vornehmen - die Aufnahme weiterer Währungen ins Angebot ist geplant.