zurrose.de

Die Versandapotheke zurrose.de gehört zum Unternehmen „Zur Rose Gruppe“ und ist seit 2005 aktiv am Markt. Im Hintergrund steht die Apotheke „Zur Rose“, die in Halle/Saale ansässig ist.

Die Versand-Apotheke Zur Rose von Ulrich Nachtsheim beliefert gleichermaßen Kliniken wie Privatpersonen. Bestellungen gehen ein per Post oder über das Internet. Dank radikaler Preispolitik konnte sich das hallesche Unternehmen eine Marktposition im sich wandelnden Apotheken-Geschäft erarbeiten. Inhaber ist Ulrich Nachtsheim. Die Filiale in Halle leitet Kathrin Grimm. Das Unternehmen arbeitet nach einem strengen Qualitätsversprechen: „Jeder Auftrag wird einer sorgfältigen pharmazeutischen Vor- und Endkontrolle inklusive Wechselwirkungscheck unterzogen.“

Die Versandapotheke gehört zur „Zur Rose Gruppe“, die ihren Sitz in Frauenfeld, Schweiz hat. Das Unternehmen wurde 1993 gegründet und agiert seit 2001 als Versandapotheke für Privatkunden im schweizerischen Raum. In Deutschland und in den Niederlanden hat die Gruppe weitere Tochtergesellschaften. Im deutschen Raum ist dies die „Zur Rose Pharma“ mit Sitz in Halle an der Saale und in den Niederlanden die Tochtergesellschaft „DocMorris“. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen an allen Standorten mehr als 800 Mitarbeiter.

[caption id="attachment_5631" align="aligncenter" width="524"]zurrose.de Team. Ein Teil des Teams mit Leiterin Kathrin Grimm.[/caption]

 

zurrose.de hat eine Kooperation mit der Drogeriemarktkette dm. Kunden können hier ihre Bestellungen direkt in den Filialen vor Ort abholen. Neben dem umfangreichen Produktsortiment zählt auch ein innovativer Service zu den Leistungsmerkmalen der Versandapotheke. Kunden finden hier nicht nur einen Gesundheitsratgeber, sondern auch eine SMS-Erinnerung für die Medikamenteneinnahme. Für die Gewährleistung eines qualitativen Ablaufs beschäftigt das Unternehmen am Standort Halle über 80 Mitarbeiter. Das Logistikzentrum erstreckt sich über 3.000 m². Von dort aus beginnen täglich mehr als 10.000 Pakete ihren Weg zu den Kunden. Zur Rose Pharma übernahm im Dezember 2006 die tschechische Versandapotheke „VfG“. In der Firmengeschichte von zurrose.de gab es immer wieder verschiedene rechtliche Streitigkeiten.

[caption id="attachment_5632" align="aligncenter" width="526"]Versand innerhalb 1-2 Tagen. Versand von modernem Logistikzentrum aus.[/caption]

 

Deutsche Apotheker verklagten das Unternehmen und forderten einen Entzug der Versanderlaubnis. Im Jahr 2010 wurde die bereits erteilte Versanderlaubnis, die vom Landesverwaltungsamt erteilt wurde, von dem Oberverwaltungsgericht Sachsen-Anhalt für ungültig erklärt. In der Urteilsbegründung hieß es damals »Das Ausla­gern nahezu sämtlicher Tätigkeiten einer Versandhandelsapotheke ... ohne dass eine unmittelbare rechtliche Beziehung zwischen dem Personal des Dienstleis­ters und dem Versandapotheker besteht, ist mit dem Versandverbot nach ... Apo­the­kengesetz nicht vereinbar.« Basierend auf diesem Rechtsspruch wurde das Vertragsverhältnis von der Zur Rose Apotheke und Ulrich Nachtsheim geändert. Nun besteht hier kein Kooperationsvertrag mehr, sondern ein Dienstleistungsvertrag. Das Unternehmen ging nach diesem Urteilsspruch in Revision und kann seine Aktivitäten im Versandhandel weiterhin betreiben.