Sparbriefe Vergleich: Test und Empfehlung für Ihre Entscheidung!

Sparbriefe zählen zu den klassischen Geldanlagen und stellen eine sichere Möglichkeit dar, Geld anzusparen. Dabei lohnt sich ein Sparbriefe Vergleich, um gute Angebote zu finden. So gibt es Sparbriefe mit konstanten und jährlich ansteigenden Zinsen sowie mit und ohne sofortige Verfügbarkeit. Im Sparbriefe Vergleich ist es ratsam, wenn man mehrere Anbieter auswählt, um zu fundierten Ergebnissen zu kommen. Wie unsere anderen Vergleiche auch, basiert der Sparbriefe Vergleich ausschließlich auf User-Meinungen & -erfahrungen, welche dir dabei helfen sollen, den besten Anbieter für dich zu finden.

Informiere Dich über die Tabelle oder wähle 2 Anbieter aus, um sie direkt zu vergleichen:

IKB Deutsche Industriebank

  • IKB Deutsche Industriebank

  • VTB Direktbank

  • pbb direkt

  • CreditPlus Bank

  • Audi Bank

  • Bigbank

  • Mercedes-Benz-Bank

  • Privatbank A.S.

  • Credit Europe Bank

  • Klarna

  • Moneyou

  • Volkswagen Bank

  • CA Consumer Finance

  • GEFA Bank

  • SWK Bank

  • DenizBank Deutschland

VTB Direktbank

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  • CreditPlus Bank

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  • Bigbank

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  • Privatbank A.S.

  • Credit Europe Bank

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  • Moneyou

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  • CA Consumer Finance

  • GEFA Bank

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VERGLEICHEN

Sparbriefe gehören zu den klassischen Geldanlagen, haben aber an ihrer Berechtigung nichts eingebüßt. Die Wertpapiere sind nicht mit Kurs- und Ausfallrisiken verbunden und bieten eine planbare und gemessen am jeweiligen Marktzinsniveau attraktive Verzinsung. Ein qualifizierter Sparbriefe Test ist schon allein aufgrund der Produktvielfalt auf dem deutschen Markt dringend empfehlenswert.

Es gibt Sparbriefe mit und ohne vorzeitige Verfügungsmöglichkeit und solche mit konstanten und jährlich ansteigenden Zinsen. Sparbriefe können jährliche Zinszahlungen oder eine Thesaurierung der Zinserträge vorsehen. In den vergangenen Jahren sind zahlreiche ausländische Banken in den Markt für Sparbriefe eingetreten, wodurch jeder Test notwendigerweise auch Fragen der Einlagensicherung beleuchten muss.

Sparbriefe Vergleich: Unterschiedliche Konstruktionsmerkmale

Sparbriefe werden mit Laufzeiten von ein bis zehn Jahren angeboten. Allerdings decken nur die wenigsten Banken das gesamte Spektrum an sinnvollen Laufzeiten ab. Anleger, die ihr Geld durch einen Laufzeitenmix gegen kurzfristige Zinsschwankungen immunisieren möchten, müssen im Sparbriefe Vergleich deshalb mehrere Anbieter auswählen.

Fazit: Sparbriefe können sehr unterschiedlich konstruiert sein. Für viele Anlagestrategien müssen Sparbriefe bei mehreren Anbietern abgeschlossen werden.

Eine vertretbare Sparbriefe Empfehlung erfordert neben einer hinreichend belastbaren Einlagensicherung einen attraktiven Zinssatz. Der Zinssatz sollte gemessen an der beabsichtigten Laufzeit zu den besseren am Markt gehören, wobei auch Zusatzleistungen wie zum Beispiel ein Zugriff auf das Anlagekonto mittels Onlinebanking oder der Unterschied zwischen deutscher und ausländischer Einlagensicherung berücksichtigt werden müssen.

Sparbriefe Empfehlung: hohe Zinsen bei allen Laufzeiten

icon_muenzenDie meisten Sparer, die ein Konto für Sparbriefe eröffnen entscheiden sich für die parallele Anlage in Sparbriefe mit mehreren Laufzeiten. Dadurch werden Schwankungen im Marktzinsniveau geglättet und die Erträge verstetigt. Eine Bank sollte deshalb einen möglichst großen Teil des üblichen Laufzeitenspektrums abdecken und auch über dieses gesamte Spektrum attraktive Konditionen bieten. In der Praxis ist häufig leider das Gegenteil zu beobachten: Banken zahlen hohe Zinssätze nur bei wenigen, für die Refinanzierung gerade besonders wichtigen Laufzeiten und vernachlässigen den verbleibenden Teil des Sortiments.

Sparbriefe unterschiedlichen Typs

Vor allem wenn mehrere Sparbriefe mit unterschiedlicher Laufzeit erworben werden sollen, ist eine niedrige Mindesteinlage für jeden einzelnen Sparbrief kundenfreundlich. Das Spektrum reicht hier von ca. 1000 € (mitunter auch darunter) bis hin zu 10.000 € als Minimaleinlage.

Idealerweise werden auch Sparbriefe unterschiedlichen Typs angeboten: So ließ die Finanzagentur des Bundes Privatanleger früher zwischen Bundesschatzbriefen des Typs A mit sechs Jahren Laufzeit und jährlicher Zinszahlung und Schatzbriefen des Typs B mit sieben Jahren Laufzeit und einer Thesaurierung der Zinserträge wählen.

Zinsstaffel sollte nicht zu steil verlaufen

icon_chartSparbriefe mit jährlich steigender Verzinsung und vorzeitige Verfügungsmöglichkeit sind ein fairer Deal: Anleger werden für ein langfristiges Engagement im fortgeschrittenen Stadium der Anlage belohnt, können aber dennoch bei dringendem Bedarf auf ihr Geld zugreifen. Fair ist der Deal aber letztlich nur wenn die Zinsprogression nicht zu steil gestaltet ist und ein vorzeitiger Zugriff einen unverhältnismäßigen Rückgang der Erträge sich bringen würde.

Fazit: Im Sparbriefe Test sollten Banken mit attraktiven Konditionen bei möglichst vielen Laufzeiten und Wahlmöglichkeiten im Hinblick auf die Zinszahlungen bevorzugt werden. Bei Sparbriefen mit jährlich steigender Verzinsung ist eine nicht allzu steile Zinsprogression ein Pluspunkt.

Sparbriefe sind ebenso wie Festgeldanlagen eine Empfehlung für sicherheitsorientierte Anleger. Die Wertpapiere werden nicht an der Börse gehandelt und sind mit keinen Kursrisiken verbunden. Wird im Sparbriefe Test auf den Schutz der deutschen Einlagensicherung geachtet ist auch das Ausfallrisiko - zumindest für Guthabenanteile bis 100.000 € pro Kunde – überschaubar.

Sparbriefe Test: sicher und kalkulierbar

Neben der Rückzahlung sind auch die Zinserträge garantiert und damit und kalkulierbar. Sparbriefe bieten im Vergleich zu Sichteinlagen und Kündigungsgeld mit drei oder sechs Monaten Kündigungsfrist fast immer eine deutlich bessere Verzinsung. Werden verschiedene Laufzeiten miteinander kombiniert und der Anlagebetrag zum Beispiel zu je 20 % auf Sparbriefe mit 1, 2,3, 4 und 5 Jahren Laufzeit aufgeteilt lassen sich Schwankungen des Markzinsniveaus bequem glätten.

Gut kombinierbar mit anderen sicheren Anlagen

icon_einstellungenAuch eine Kombination mit Festgeldanlagen oder Tagesgeld ist möglich. Bei nahezu allen Banken in Deutschland sind Sparbriefe mit keinerlei Abschluss- oder Verwaltungskosten verbunden. Sparbriefe mit vorzeitiger Verfügungsmöglichkeit ermöglichen eine langfristige Geldanlage zu attraktiven Konditionen unter Beibehaltung bestmöglicher Flexibilität im Notfall.

Fazit: Sparbriefe sind eine sichere Geldanlage ohne Kurs- und Ausfallrisiken und ohne Abschlusskosten. Ebenso wie die Rückzahlung sind auch die Zinserträge garantiert und gut kalkulierbar. Die Kombination mit anderen Geldanlagen ist einfach möglich.

Aufgrund des breiten Spektrums an verfügbaren Laufzeiten und Zinszahlungsmodi eignen sich Sparbriefe grundsätzlich für alle Anleger, deren Schwerpunkt bei der Geldanlage auf Sicherheit und Planbarkeit liegt und die mindestens einige tausend Euro anlegen möchten. Um die Sicherheit zu maximieren sollten im Sparbriefe Vergleich ausschließlich Banken mit Anbindung an die deutsche oder eine hinsichtlich ihrer Belastbarkeit vergleichbare ausländische Einlagensicherung berücksichtigt werden.

Sparer, die für höhere Renditen ein größeres, aber dennoch überschaubares Risiko in Kauf nehmen möchten können im Sparbriefe Test auch Wertpapiere mit Nachrangabrede berücksichtigen. Im Fall einer Pleite des emittierenden Instituts droht dann jedoch ein Totalverlust, da nachrangige Papiere nicht durch die Einlagensicherung geschützt sind.

Sparbriefe sind in der Regel mit 100 % ihres Nennwertes beleihbar und eignen sich deshalb als Sicherheit für Kredite. Insbesondere kleinere Unternehmen können Kreditlinien bei Banken mit Sparbriefen besichern. Sinnvoll ist dies wenn nur relativ selten, dann jedoch sehr flexibel Kontoüberziehungen benötigt werden und diese unkompliziert und zu moderaten Zinssätzen eingeräumt werden sollen.

Fazit: Sparbriefe eignen sich für Anleger, die sichere und gut planbare Geldanlagen bevorzugen. Sie können auch als Sicherheit für Kreditlinie eingesetzt werden.

Sparbriefe sind keine Konten sondern Wertpapiere, die auf den Namen des Inhabers lauten und nicht an der Börse handelbar sind. Es prinzipiell möglich die Wertpapiere physisch ausliefern zu lassen. In der Regel erfolgt die Verwahrung jedoch bei der Bank, die die Sparbriefe auch emittiert. Dort erfolgt auch der Erwerb. Für die Verwahrung kann es erforderlich sein, zusätzlich ein Konto für Sparbriefe eröffnen zu lassen. Dafür fallen in der Regel keine Kosten an.

Für den Erwerb muss der Kaufpreis an die emittierende Bank entrichtet werden. Die meisten Banken ermöglichen den Erwerb mittlerweile auch über das Internet. Je nach Konstruktion des Sparbriefs wird entweder der gesamte Nennwert oder der diskontierte Nennwert bezahlt. Der Kaufpreis wird in bar oder durch eine Überweisung vom Girokonto entrichtet. Auf das bei der emittierende Bank hinterlegt Girokonto können auch die Zinszahlungen vorgenommen werden.

Fazit: Sparbriefe werden bei der Bank erworben, die die Papiere auch emittiert. Dort können Sie auch verwahrt werden.

Fünf wichtige Fragen und Antworten zu Sparbriefen

Was bedeutet Thesaurierung?

Bei einer Thesaurierung werden die Zinsen nicht jährlich ausgezahlt, sondern gutgeschrieben Und anschließend mitverzinst. Dadurch ergibt sich ein Zinseszinseffekt, der Effektivzins fällt im Vergleich zu Sparbriefen mit einer jährlichen Zinszahlung höher aus.

Was bedeutet Kauf zum diskontierten Nennwert?

Ein Sparbrief kann so konstruiert sein, dass er bei Fälligkeit zu 100 % seines Nennwertes zurückbezahlt wird. Die Verzinsung ergibt sich dann durch den Kauf des Sparbriefs zu einem Preis unterhalb des Nennwertes. Wird ein Sparbrief beispielsweise zu 80 % seines Nennwertes erworben und fünf Jahre später zu 100 % des Nennwertes zurückbezahlt ergibt sich daraus eine jährliche Verzinsung in Höhe von ca. 4,5 % inklusive Zinseszinseffekt.

Was ist eine Nachrangabrede?

Sparbriefe mit Nachrangabrede fallen nicht unter den Schutz der Einlagensicherung. Bei einer Insolvenz der Bank werden zudem zunächst alle anderen Gläubiger und dann die Gläubiger mit nachrangigen Forderungen aus der Insolvenzmasse bedient. Das Ausfallrisiko ist im Vergleich zu Wertpapieren ohne Nachrangabrede somit deutlich erhöht, was mit signifikant höheren Zinsen vergütet wird. Papiere mit Nachrangabrede sollten im Sparbriefe Vergleich nur dann berücksichtigt werden, wenn das zusätzliche Risiko bewusst übernommen wird.

Sind vorzeitige Verfügungen möglich?

Ob vorzeitige Verfügungen möglich sind hängt von der Konstruktion jedes einzelnen Sparbriefs ab. Vor allem bei Sparbriefen mit jährlich steigender Verzinsung ist nach einer Kündigungssperrfrist eine Veräußerung zum Nennwert häufig möglich. Auch wenn auf dem Papier keine Vorschusszinsen anfallen ist das jedoch nicht besonders günstig, da die Zinsprogression meist so kalkuliert ist, dass sich der Erwerb nur bei einer längeren Haltedauer lohnt.

Was bedeutet progressive Verzinsung?

icon_sparenIn einer progressiven Verzinsung steigt die Nominalverzinsung eines Sparbriefs mit jedem Laufzeitjahr an. Die Verzinsung kann zum Beispiel 3 % im ersten Jahr betragen und anschließend jedes Jahr um 0,5 % ansteigen.

Eine sinnvolle Alternative zu Sparbriefen sind Festgeldanlagen, die ebenfalls ein Laufzeitspektrum von bis zu zehn Jahren umfassen und die Elimination von Zinsänderungsrisiken ermöglichen. Auch festverzinsliche Geldanlagen fallen unter die Einlagensicherung und bieten somit ein Höchstmaß an Sicherheit. Festgeldanlagen mit jährlich steigender Verzinsung gibt es nicht. Auswahlmöglichkeiten zwischen jährlichen Zinszahlungen und einer Thesaurierung der Zinserträge bestehen dagegen sehr wohl.

Sichere Anleihen als Sparbrief Alternative

Anleger, die börslich gehandelten Wertpapieren aufgeschlossen gegenüberstehen können über ein Wertpapierdepot sichere Anleihen handeln und damit im besten Fall höhere Erträge als mit Sparbriefen erzielen. Bei börsengehandelten Anleihen besteht während der Laufzeit ein Kursrisiko, dem entsprechende Kursgewinnchancen gegenüberstehen. Werden börsennotierte Anleihen bis zu ihrer Fälligkeit gehalten besteht dagegen kein Risiko, solange der Emittent seinen Zahlungspflichten nachkommen kann. Bei Anleihen höchster Bonität wie etwa Schuldverschreibungen der Bundesrepublik Deutschland ist das Bonitätsrisiko ausgesprochen gering.

Bundesschatzbriefe gibt es nicht mehr

icon_aktieÜber Jahrzehnte waren Bundesschatzbriefe eine der am häufigsten ausgesprochenen Sparbriefe Empfehlung für konservative Anleger. Bundesschatzbriefe vom Typ A sahen eine sechsjährige Laufzeit und jährliche Zinszahlungen vor. Bundesschatzbriefe vom Typ B waren mit einer siebenjährigen Laufzeit ausgestattet und thesaurierten die Zinserträge. Die Finanzagentur des Bundes hat die Emission von Bundesschatzbriefen vor einigen Jahren aus Kostengründen eingestellt und damit den Raum für Banken weiter geöffnet.

Fazit: Festverzinsliche Geldanlagen können ebenso eine Alternative zu Sparbriefen sein wie börsengehandelte Anleihen mit höchster Bonität.

Über den Autor: Tilman Weigel

Der Ökonom, Dozent und Wirtschaftsjournalist Tilman Weigel hat für Spiegel Online, manager-magazin.de und die Süddeutsche Zeitung gearbeitet und befasst sich vor allem mit Finanz- und Verbraucherthemen.

Autor: Tilman Weigel

Tilman Weigel befasst sich mit Finanz- und Verbraucherthemen und arbeitete bereits für Spiegel Online, Süddeutsche Zeitung etc.

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