CMC MARKETS MARGIN IM TEST: NUR EINE GERINGE SICHERHEITSLEISTUNG NÖTIG

Die CMC Markets Margin dient als Sicherheitsleistung, wenn Trader beim renommierten Broker mit CFDs handeln. Eng hiermit verbunden ist auch der CMC Markets Hebel. Durch diesen ist es Tradern erlaubt, das eingesetzte Kapital zu vervielfachen. Binnen kurzer Zeit können so hohe Renditen, aber auch große Verluste erwirtschaftet werden. Aus diesem Grund ist es wichtig, sich genau mit Margin, Hebel und Nachschusspflicht bei CMC Markets zu beschäftigen.

1. CMC Markets Margin – das Wichtigste in Kürze

  • Bereits ab 0,20 Prozent Sicherheitsleistung handeln
  • Maximaler Hebel von 1:500, abhängig vom Basiswert
  • Es existiert eine CMC Markets Nachschusspflicht
  • Regulierter Broker durch britische FCA
  • Gründung im Jahr 1989
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2. Was sind Margin und Hebel überhaupt?

Wer mit CFDs handeln möchte, stößt schnell auf den Begriff Margin. Es handelt sich hierbei um eine Sicherheitsleistung, die beim Handel mit dem Finanzprodukt hinterlegt werden muss. Anders als beim Handel mit herkömmlichen Wertpapieren weichen Kapitaleinsatz des Traders und das tatsächlich an den Finanzmärkten bewegte Geld voneinander ab. Möglich ist dies durch den eigenen Broker. Er gewährt dem Trader praktisch ein Darlehen, mit dem der Basiswert gekauft wird. Ein Beispiel:

  • Basiswert: DAX
  • Art: Long
  • Erforderliche Margin: 0,20 Prozent
  • Kapitaleinsatz des Traders: 100 Euro

Der Anleger selbst setzt in diesem Fall also lediglich 100 Euro an Kapital ein. Es handelt sich hierbei um die Sicherheitsleistung von 0,20 Prozent. Aus dieser ergibt sich direkt der sogenannte Hebelfaktor, der bei 100 / 0,2 = 500 liegt. Um diesen Faktor erhöht der Broker jetzt das Kapital des Anlegers, so dass insgesamt 100 Euro * 500 = 50.000 Euro an den Finanzmärkten bewegt werden.

Aus Sicht des Traders ist dies Chance und Risiko zugleich. Denn alle Gewinne und Verluste beziehen sich auf das tatsächlich bewegte Kapital und nicht auf seine hinterlegte Margin. Fortführung des Beispiels:

  1. Kurs des DAX steigt
  2. Kurs des DAX fällt

FAZIT!
Margin und Hebel stehen in einem direkten Verhältnis zueinander. Als Margin wird dabei die Sicherheitsleistung bezeichnet, die Trader beim CFD-Handel für die Eröffnung einer Position hinterlegen müssen. Der Hebel ergibt sich direkt hieraus. Mit dem Hebelfaktor vervielfacht der Broker das Kapital des Traders, das als Sicherheitsleistung hinterlegt wurde. Sowohl Gewinne als auch Verluste des Basiswerts werden damit vervielfacht.

3. So hoch muss die CMC Markets Margin ausfallen

Wie hoch die Margin beim CFD-Trading ausfallen muss, hängt maßgeblich vom Broker ab. Schließlich sorgt dieser für die Vervielfachung des Kapitals. Bei CMC Markets ist es grundsätzlich möglich, bereits ab einer Sicherheitsleistung von nur 0,20 Prozent zu handeln. Aber: Die genaue Höhe ist von der Assetklasse und insbesondere dem spezifischen Basiswert abhängig. Ein Überblick:

Wie erwähnt, existieren in den Klassen teils recht hohe Abweichungen. Zudem ist es möglich, dass CMC Markets die Werte in besonders volatilen Marktphasen anpasst. Dadurch sollen vor allem Trader geschützt werden, die bisher vergleichsweise wenig Erfahrung im Umgang mit Hebel und Margin haben.

Zu beachten gilt es, dass Trader keineswegs nur die minimale CMC Margin einsetzen müssen. Höhere Werte sind jederzeit über die NextGeneration Handelsplattform einstellbar. Dadurch sinken zwar die Gewinnchancen, gleichzeitig wird aber auch das Risiko minimiert. Vor allem in volatilen Marktphasen ist dies ein adäquates Mittel, um Risikomanagement zu betreiben. Insbesondere Anfängern wird von Seiten des Brokers dazu geraten, nur in Ausnahmefällen mit der minimalen Margin zu handeln.

FAZIT!
Fazit: Die CMC Margin fällt äußerst gering aus. Beim Broker ist es möglich, bereits ab einer hinterlegten Sicherheitsleistung von nur 0,20 Prozent der Handelssumme zu traden. Allerdings ist die genaue Höhe der Margin immer von der Assetklasse, dem Basiswert und der aktuellen Marktsituation abhängig. Zudem gilt es zu beachten, dass durchaus auch höhere Sicherheitsleistungen erbracht werden können.

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4. Der CMC Markets Hebel

Margin und Hebel stehen wie erwähnt in einer engen Beziehung zueinander, die sich mathematisch wie folgt darstellen lässt:

Hebel = 100 / Margin

Für den Fall der Währungen bedeutet das also, dass sich der Hebel als 100 / 0,2 = 500 errechnen lässt. Auch bei allen anderen Assetklassen ist dies der Fall:

  • Währungen: 1:500
  • Indizes: 1:500
  • Rohstoffe: 1:200
  • Aktien & ETFs: 1:100
  • Staatsanleihen: 1:400

Anschaulich gesprochen multipliziert CMC Markets den Kapitaleinsatz von Tradern mit dem Faktor 500, wenn mit Währungen gehandelt wird. Auch hier gilt es natürlich wieder zu beachten, dass es zu Abweichungen innerhalb der Assetklasse kommen kann. Zudem müssen Trader nicht den maximalen Hebel verwenden. Über die Handelsplattform lassen sich entsprechenden Abstufungen einstellen, um Risikomanagement zu betreiben.

FAZIT!
Der CMC Markets Hebel leitet sich direkt aus der Margin ab. Maximale Werte liegen folglich bei 1:500, wobei diese von der jeweiligen Assetklasse und dem gewählten Basiswert abhängig sind. Auch hierbei gilt wieder, dass nicht der maximale Hebel für jede Positionseröffnung gewählt werden muss. Im Gegenteil, es ist sogar empfehlenswert, Risikomanagement zu betreiben und den Hebel der jeweiligen Marktsituation anzupassen.

5. Was ist eine Nachschusspflicht?

Im Zuge des CFD-Tradings taucht immer wieder der Begriff der Nachschusspflicht auf. Es handelt sich hierbei um einen Fall, der eintritt, wenn Verluste aus Handelspositionen sowohl die Margin als auch das Kapital auf dem Handelskonto übersteigen. Ein Beispiel:

  • Basiswert: DAX
  • Aktueller Kurs: 10.000 Punkte
  • Art: Long
  • Hebel: 1:200
  • Margin: 500 Euro
  • Bewegtes Kapital: 100.000 Euro
  • Kapital auf dem Handelskonto: 5.000 Euro

Der Trader geht davon aus, dass der DAX im Kurs steigen wird. Allerdings geht er die Position genau an dem Tag ein, als der VW-Abgasskandal bekannt wird. Binnen weniger Minuten brechen die Kurse des deutschen Leitindizes stark ein. Erst als der DAX einen Stand von 9.000 Punkten erreicht, verkauft der Anleger seine Position.

Zu Buche steht ein Verlust von 10 Prozent – im DAX. Der Trader hat allerdings über CFDs gehandelt und einen Hebel genutzt. Sein Verlust bezieht sich auf das bewegte Kapital von insgesamt 100.000 Euro. Hieraus ergibt sich ein Minus von 100.000 Euro * 10% = 10.000 Euro. Die Margin von 500 Euro ist hierdurch komplett aufgebraucht. Bleibt ein Verlust von 9.500 Euro, der aus den Kapital auf dem Handelskonto gedeckt werden muss. Weil hier aber lediglich 5.000 Euro zur Verfügung stehen, kommt es zur Nachschusspflicht.

Die verbliebenen 4.500 Euro kann der Broker notfalls auch gerichtlich vom Anleger einfordern. Voraussetzung hierfür ist lediglich, dass sich ein entsprechender Hinweis zur Nachschusspflicht in den AGB oder der Risikowarnung des Brokers befindet.

FAZIT!
Zur Nachschusspflicht kann es kommen, wenn der Verlust einer Handelsposition nicht nur die Margin, sondern das komplette auf dem Handelskonto verfügbare Kapital übersteigt. Der Broker hat dann die Möglichkeit, die verbliebene Differenz vom Trader einzufordern.

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6. Gibt es eine CMC Markets Nachschusspflicht?

Auch bei CMC Markets kann es zu so einer Nachschusspflicht kommen. Hierzu finden Trader die entsprechenden Ausführungen im Risikohinweis des Brokers.

Aus rechtlicher Sicht sind damit alle Anforderungen erfüllt, dass Trader der Nachschusspflicht nachkommen müssen. Allerdings hat CMC Markets in der Vergangenheit bereits darauf verzichtet, das Kapital wirklich einzufordern. Im Zuge der Krise um den Schweizer Franken setzte CMC Markets derartiger Forderungen nicht durch. Aber: Das Unternehmen geriet hierbei in die Kritik, weil es zu Unstimmigkeiten bei der Kursstellung kam.

FAZIT!
Wer ein Handelskonto bei CMC Markets eröffnet, sollte sich über das Bestehen der Nachschusspflicht im Klaren sein. Wenn Verluste aus Positionen das Kapital des Traders übersteigen, muss dieser die Differenz aus seinem Privatvermögen begleichen.

7. Negativbeispiel Schweizer Franken zu Hebelwirkung und Nachschusspflicht

Nachschusspflicht und Hebel waren vor allem Anfang 2015 ein Thema, über das auch große Portale wie FOCUS.de berichtete. Der Grund: Die Schweizer Notenbank löste die Kursbeschränkung des Franken auf. In der Folge brach der Kurs des Euro gegenüber dem Schweizer Franken stark ein, weil die eidgenössische Währung künstlich schwach gehalten wurde.

Besonders schlimm traf es einen Trader, der auf einen Anstieg des Euro gegenüber dem Franken gesetzt hatte. Seine Margin betrug 2.800 Euro, der Hebel wurde vergleichsweise hoch gewählt. Binnen weniger Minuten verlor der Euro aber enorm an Wert, zeitweise standen Verluste von über 20 Prozent zu Buche. Die Kursentwicklung war sogar so rasant, dass gesetzte Stops nicht mehr griffen. Es fanden sich schlichtweg keine Käufer mehr zu entsprechenden Preisen.

Für den Trader bedeutete dies einen Verlust von 280.000 Euro, wie FOCUS.de berichtete. Selbstverständlich fiel dieser Betrag weitaus höher aus als das Kapital, das der Anleger auf dem Handelskonto verwaltet hatte. Bei seinem Broker bestand allerdings eine Nachschusspflicht, die das Unternehmen auch durchsetzte. Die Folge: Der Anleger musste Privatinsolvenz anmelden, weil er die Forderung von über 200.000 Euro nicht begleichen konnte.

FAZIT!
Beim Beispiel Schweizer Franken handelt es sicherlich um eine extreme Marktsituation. Diese soll allerdings verdeutlichen, wie stark sich hohe Hebel auswirken können. Wer kein strukturiertes Risikomanagement betreibt, kann von derlei Marktsituationen stark überrascht werden. Zudem verdeutlicht das Beispiel die Gefahr der Nachschusspflicht. Allerdings gilt auch hier, dass Trader diesen Fall durch geschickte Handelsentscheidungen vermeiden können.

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8. FAQ zur CMC Markets Margin

Wie kann Geld auf das Konto beim Broker einbezahlt werden?

Um überhaupt eine Basis für die CMC Markets Margin zu schaffen, müssen Trader Geld auf ihr Handelskonto einzahlen. Der renommierte Broker bietet hierfür zwei unterschiedliche Möglichkeiten:

  1. Banküberweisung
  2. Kreditkarte

Beachtet werden muss, dass für die Nutzung der Kreditkarte eine Gebühr anfällt. Diese liegt bei 1,8 Prozent der Einzahlungssumme und wird von der Bank erhoben.

Welche Basiswerte sind bei CMC Markets handelbar?

Bei CMC Marktes können Trader über 10.000 Basiswerte handeln, die aus den fünf bereits vorgestellten Assetklassen stammen. Grundsätzlich bietet sich Anlegern damit eine Vielfalt, die bei kaum einem anderen Broker vorhanden ist. Es ist möglich, sowohl auf bekannte Basiswerte wie Gold, EUR/USD oder den DAX als auch auf unbekannte Werte etwa aus dem asiatischen Aktienmarkt zu setzen. Dadurch bietet sich Tradern ein Höchstmaß an Flexibilität, wodurch sich langfristig höhere Renditen erwirtschaften lassen.

Wie viel Geld muss pro Position mindestens investiert werden?

Wie hoch die Margin prozentual betrachtet ausfallen muss, wurde bereits vorgestellt. Der absolute Kapitaleinsatz, der vom Broker gefordert wird, ist jedoch bei jedem Basiswert gleich. Ab einem Cent können Anleger bei CMC Markets handeln. Es ist möglich, auch Bruchteile von CFDs zu kaufen. Jeder Trader kann frei entscheiden, wie viel Geld er wofür investiert.

Ist mein Kapital bei CMC Markets sicher?

Ja. CMC Markets ist nicht nur einer der bekanntesten Broker, das Unternehmen wird auch vollständig reguliert und überwacht. Hierfür sorgt mit der britischen FCA eine Behörde, die in Fachkreisen als äußerst penibel und strikt gilt. Neben dem Hauptsitz in London verfügt CMC Markets über weitere Zweigniederlassungen, die sich unter anderem auch in Frankfurt am Main befinden. Hier sorgt wiederum die deutsche BaFin für die Überwachung des Brokers.

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Fazit: Niedrige CMC Margin sorgt für Flexibilität

Bei CMC Markets können Hebel mit einem Wert von bis zu 1:500 genutzt werden. Abhängig ist die genaue Höhe auch immer davon, welche Assetklasse und Basiswerte Trader handeln. Generell gilt dabei immer, dass nicht der maximale CMC Markets Hebel verwendet werden muss. Es ist möglich, die Werte flexibel einzustellen, um auf jede Marktsituation passend reagieren zu können. Das ist besonders vor dem Hintergrund der CMC Markets Nachschusspflicht von Bedeutung. Müssen Trader große Verluste hinnehmen, die das Kapital auf dem Handelskonto übersteigen, kann CMC Markets auf einer Durchsetzung der Forderungen bestehen.

Bilderquelle: shutterstock.com