PHARMA AKTIEN DEUTSCHLAND:

Spätestens mit Beginn der Pandemie sind Pharma Aktien in Deutschland auch beim letzten Anleger angekommen. Die Suche nach einem Impfstoff hat einigen Unternehmen traumhafte Gewinne beschert – und Investoren sehr Geld in die Kassen gespült. Welche Wertpapiere passen ins Portfolio? Keine einfache Antwort, die Bewertung der besten Pharma Aktien Deutschland braucht Erfahrung. Die Aussicht, Krebs oder Alzheimer mit einer Pille heilen zu können, verspricht viel.

In die Pharma Industrie zu investieren bedeutet aber auch, Geld für kostspielige Forschung in die Hand zu nehmen – die am Ende in eine Sackgasse mündet. Ein populäres Beispiel ist der CureVac Impfstoff CVnCoV. Für den auf der mRNA Technik basierenden Impfstoff zog das Unternehmen den laufenden Zulassungsantrag im Herbst 2021 zurück. Klar, dass Anleger auf diese Meldung alles andere als erfreut reagiert haben.

  • Bundesrepublik starker Chemiestandort
  • Biotechnologie treibt Pharma Aktien Deutschland an
  • Coronapandemie sorgte für Umsatzplus
  • Pharmabranche mit sehr hohem Entwicklungsaufwand
Zum Testsieger Norisbank

PHARMABRANCHE: AUFSCHWUNG DURCH DIE PANDEMIE

Während in Deutschland in den zurückliegenden 2 ½ Jahren viele Unternehmen eine wirtschaftlich schwierige Phase erlebt haben, geht die Pharma-Industrie mit einem breiten Grinsen durch die Pandemie. Dieser Eindruck ist bei vielen Anlegern und Verbrauchern entstanden. Schließlich hat das Coronavirus Krankenhäuser gefüllt und zu einer starken Nachfrage nach Arzneimitteln geführt. Außerdem hat die Pandemie bewirkt, dass Forschungsgelder nicht nur für Corona-Impfstoffe in größerem Umfang bereitgestellt wurden.

Pharma-Unternehmen – wie BioNTech – nehmen inzwischen auch in anderen Forschungsbereichen Gelder in die Hand. Das Ziel: Andere schwere Krankheiten endlich in den Griff bekommen. Wirtschaftlich hat sich die Branche in den letzten beiden Jahren nach dem Auftreten der ersten Corona-Fälle stark entwickelt. Eine Analyse des IW Köln verdeutlicht diese Entwicklung.

Demnach hat sich der Umsatzindex für den Umsatz im Inland von 92 Zählern im 2. Quartal 2020 auf rund 121 Zähler erhöht. In der Spitze lag der Umsatzindex sogar bei mehr als 128 Punkten. Deutlich nach oben zeigt das Barometer für das Jahr 2021 auch in den Bereichen Produktion und Auftragseingang. Letztere haben beispielsweise für das 3. Quartal 2021 mehr als 12 Prozent über dem Vorjahr gelegen. Und beim Produktionsindex ist die Branche im gleichen Zeitraum um rund 11 Prozent nach oben geklettert.

Entwicklung des Umsatzindizes der Pharmaindustrie (nach IW Köln)

ENTWICKLUNG DURCH CORONA BEGÜNSTIGT

Diese robust Entwicklung der Pharmabranche mit einem Einfluss auf die Pharma Aktien Deutschland erklärt sich über die Pandemie. Hintergrund: Wegweisende Impfstoffe entstanden bei BioNTech in Deutschland. Das bis zum Beginn der Krise eher unbekannte Unternehmen hat in der Folge seiner Vorreiterrolle Umsätze in Milliardenhöher erzielt. Dass Corona in den letzten Jahren sehr viel zum Branchentrend beigetragen hat, sehen Experten auch an anderen Stellen.

Die Zunahme bei den verschreibungspflichtigen Arzneimitteln in ambulanten Sektor und im Rahmen einer stationären Behandlung kann den positiven Trend nicht erklären. Diese lagen 2021 beim Wachstum – selbst mit einer stetigen Erholung nach dem ersten schwierigen Coronajahr 2020 – auf einem niedrigen einstelligen Niveau.

In anderen Bereichen ist der Absatz sogar geschrumpft. Entwicklungen, welche gerade für Pharma Aktien aus Deutschland eigentlich nur den Schluss zulassen, dass Corona – anders als in vielen Wirtschaftsbereichen – bei den Arzneimittel-Herstellern für Aufwind gesorgt hat. Wie stark gerade der Einfluss aus der Impfstoffentwicklung ist, zeigt sich am Anteil des Produktionswerts. Impfstoffe haben zwischen 2. bis 4. Quartal 2021 in einer Größenordnung zwischen 141 Prozent bis 323 Prozent zugelegt. Im Gesamtproduktionsumfang nahmen die Impfstoffe für das Jahr 2021 teilweise Anteile von bis zu 9,1 Prozent.

Zum Testsieger Norisbank

AUSBLICK: MITTELFRISTIG KORREKTUREN WAHRSCHEINLICH

Dass die Pharmaindustrie boomt, ist eine Tatsache. Anleger interessiert, wie sich die Pharma Aktien Deutschland in Zukunft entwickeln werden. Ein plötzlicher starker Boom bei Auftragseingang und Umsatz – wie ihn die Branche 2021 erlebt hat – wird in den kommenden Jahren (wahrscheinlich) nicht mehr auftreten. Damit geht natürlich einher, welche Richtung die Pharma Aktien aus Deutschland nehmen werden. Diese Effekte beeinflussen die Entwicklung der Unternehmen und die Kurse der Pharma Aktien.

  1. Impfstoff-Nachfrage sinkt: Corona hat einigen Herstellern traumhafte Gewinne beschert. Dieser starke Nachfrageschub hat sich (erwartungsgemäß) nicht als stabil herausgestellt. Richtig ist, dass mit Mutationen nach wie vor ein Infektionsrisiko besteht. In der Bevölkerung nimmt die Impfquote gerade bei den Booster-Impfungen deutlich ab. Sobald das Virus ähnlich den Grippe Viren endemisch in Erscheinung tritt, könnte zumindest saisonal ein gewisser Nachfrageschub (allerdings nicht im bisherigen Ausmaß) entstehen.
  2. Lieferengpässe: Auch in der Pharmaindustrie machen sich Störungen in den Lieferketten bemerkbar. Diese nehmen unterschiedliche Formen an. Einerseits ist die Pharmabranche – und dies ist ein globales Problem – auf verschiedene Produkte für die Arzneimittelherstellung angewiesen, die teilweise nur von wenigen Herstellern zur Verfügung gestellt werden. Auf der anderen Seite bringen Corona in Asien und der Krieg zwischen Russland und der Ukraine Lieferketten durcheinander. Dass Lieferengpässe tatsächlich zu einem Problem werden, zeigen Medienberichte. Im September 2022 sorgten Schlagzeilen für Aufsehen, die von circa 250 fehlenden Präparaten sprachen.
  3. Energiekosten: Knappe Erdgas-Reserven und hohe Energiepreise machen auch der Pharma-Branche zu schaffen. In der Herstellung der Präparate macht sich der hohe Energiebedarf über die stark gestiegenen Kosten natürlich sehr deutlich bemerkbar. Ein Punkt, der sich mittelfristig auf jeden Fall bemerkbar machen wird. Wie deutlich Pharma-Unternehmen diese Entwicklung zu spüren bekommen, hängt letztlich an verschiedenen Faktoren.
  4. Forschung und Entwicklung: Neue Arzneimittel zu entwickeln, ist ein langwieriger und am Ende auch sehr teurer Prozess. An diesem Punkt besteht – wie am Beispiel CureVac gezeigt – immer das Risiko, in einer Sackgasse zu enden. Im Fall der Corona-Impfstoffe haben sich auch staatliche Akteure finanziell beteiligt. Für die Zukunft könnten finanzielle Mittel wieder deutlich zusammenschmelzen.

Alle sprechen für eine Korrektur der im Jahr 2021 sehr positiven Ergebnisse. Die Branche und damit der Kurs der Pharma Aktien werden nicht drastisch einbrechen. Umsatz und Produktion werden sich mittelfristig einpendeln – was Impfstoffe betrifft möglicherweise auf hohem Niveau. Korrekturen sind für einige Pharma-Unternehmen schon jetzt zu spüren.

NOVARTIS

Der Pharmariese Novartis gehört inzwischen zu den weltgrößten Konzernen im Bereich Biotechnologie und Arzneimittel – mit Standorten auch in Deutschland. 2021 machte das Unternehmen einen Umsatz von mehr als 50 Milliarden Dollar. Entstanden ist Novartis 1996, als sich Ciba-Geigy und Sandoz zusammenschlossen. Die Wurzeln des Konzerns gehen bis ins 18. Jahrhundert zurück.

Nach der Fusion richtete sich Novartis in verschiedenen Bereichen neu aus. So wurden im Pharmasegment unter anderem die Arzneimittel Famvir und Vectavir/Denavir – beides Virostatika – übernommen. Dafür trennte sich das Unternehmen beispielsweise von seiner MS Produktion. Eine der größten Einkäufe aus den letzten Jahren war der Erwerb von AveXis, einem auf Gentherapie spezialisierten Unternehmen.

Gepunktet hat Novartis in den letzten Jahren mit einem stabilen Umsatz, der sich seit 2017 um die 50-Milliarden-Marke bewegt.

Zum Testsieger Norisbank

Umsatzerlöse von Novartis zwischen 2017 bis 2021

Was dieses Ergebnisse verdecken: Das Ergebnis nach Steuern hat 2021 einen deutlichen Sprung nach oben gemacht. Von 8,07 Milliarden USD hat Novartis auf mehr als 24 Milliarden Dollar zugelegt. Mittelfristig ist für die Aktie damit zu rechnen, dass Gewinn und Umsatz zulegen. In Analysen reicht das Spektrum von 53 Milliarden USD bis 56 Milliarden USD.

Novartis sticht als Pharma Aktie auch im Hinblick auf die Dividende heraus. Hier sehen die Prognosen mittelfristig ein deutliches Plus. Aber: Analysen basieren auf den letzten Geschäftsergebnissen, aufgrund der aktuellen Rahmenbedingungen gibt es hier eine gewisse Unsicherheit.

PFIZER

Pfizer ist das aktuell weltgrößte Pharmaunternehmen und hat zusammen mit dem deutschen Unternehmen BioNTech den Corona-Impfstoff entwickelt. Angesichts des durchschlagenden Erfolgs, welchen das Vakzin erzielt hat, erübrigt sich die Frage, warum der Pfizer Pharma Aktien Kurs ab Anfang Februar 2021 stark angezogen hat. Von 27,77 Euro am 26. Februar hat das Wertpapier auf mehr als 52 Euro im Dezember des gleichen Jahres angezogen.

Auch infolge des hohen Absatzes durch den Impfstoff ist der Umsatz im Jahr 2021 deutlich über den Zahlen der Mitbewerber aus der Pharmabranche gelandet. Pfizer hat mehr als 81 Milliarden USD Umsatz erzielt. Selbst gegenüber dem eigenen Ergebnis der Vorjahre ist dieser Sprung beachtlich.

Umsatzerlöse von Pfizer zwischen 2017 bis 2021

2022 könnte der Konzern an dieses sehr gute Ergebnis noch einmal anknüpfen. Pfizer hat zum Ende des 2. Quartals einen deutlichen Umsatzsprung vermeldet. Ausgegangen wurde von etwas mehr als 25 Milliarden USD Umsatz, am Ende standen mehr als 27,7 Milliarden USD alleine für das 2. Quartal in den Büchern. Angesichts der Prognosen für das restliche Geschäftsjahr könnte der Umsatz 2022 bei Pfizer die 100 Milliarden USD knacken.

Für die Folgejahre ist mittelfristig allerdings eher mit einer Korrektur beim wirtschaftlichen Ergebnis zu rechnen. Analysten gehen zwar von einer deutlichen Beruhigung aus, sehen den Konzernumsatz aber immer noch sehr deutlich über dem vor der Pandemie erreichten Niveau. Hier könnte sich niederschlagen, dass von einem endemischen Geschehen in Bezug auf Corona auszugehen ist.

Zum Testsieger Norisbank

ASTRAZENECA

AstraZeneca hat 2019 – dem letzten Jahr vor Beginn der Pandemie – einen Umsatz von mehr als 19 Milliarden Pfund erzielt. 2021 hat der Umsatz dann deutlich zugelegt, gegenüber dem Vorjahr im mehr als 27 Prozent. Verantwortlich dafür sind die Entwicklung der Vertrieb des Impfstoffs von AstraZeneca. Entstanden ist das Unternehmen 1999 – aus dem Zusammenschluss zweier Pharmakonzerne.

Die britische Zeneca PLC und Astra AB aus Schweden haben sich zu einem der weltgrößten Pharmariesen zusammengeschlossen. Aufgrund der Entstehung liegt der Hauptsitz von AstraZeneca im englischen Cambridge, während die Forschungsabteilung bei Stockholm untergebracht ist. AstraZeneca beschäftigt im gesamten Unternehmen mehrere zehntausend Mitarbeiter.

Umsatzerlöse von AstraZeneca zwischen 2017 bis 2021

Das Ergebnis nach Steuern ist in den letzten Jahren allerdings deutlich geschrumpft. Seit 2017 geht es für AstraZeneca mit der wirtschaftlichen Entwicklung deutlich bergab. 2020 hat das Unternehmen den Trend noch einmal gedreht und damit auch die AstraZeneca Pharma Aktie zu einem Höhenflug ansetzen lassen. 2021 ist das Ergebnis nach Steuern allerdings dramatisch eingebrochen und unter die Marke von 100 Millionen Pfund gefallen.

Mittelfristig sehen Analysten für den Konzern einen positiven Trend. Der Umsatzerlös dürfte sich in den nächsten Jahren positiv entwickeln. Und auch beim Gewinn deutet sich an, dass AstraZeneca keine roten Zahlen schreibt. Damit rücken für Anleger Zahlungen einer Dividende in greifbare Nähe.

BAYER

Bayer ist das größte deutsche Chemieunternehmen, parallel aber auch ein Pharmakonzern. Die Bayer Pharma Aktie aus Deutschland hat leider in den letzten Jahren unter einem gewissen Druck gestanden und konnte den Schwung aus der Coronakrise so leider nicht mitnehmen. Über den Konzernumsatz von mehr als 44 Milliarden Euro gehört das Unternehmen auch international zu den Top Pharma Werten.

Wer als Anleger die Pharma Aktie in Deutschland handeln will, hat dazu mehrere Optionen – entweder direkt als Aktie auf dem Parkett oder im Rahmen verschiedener ETFs. Entstanden ist Bayer in den 1860er Jahren in Wuppertal. Besonders bekannt ist das Unternehmen für den Standort Leverkusen. Wie schwierig die wirtschaftliche Situation für den Konzern ist, zeigen die Ergebnisse der letzten Jahre. 2020 hat Bayer einen Milliardenverlust eingefahren.

Zum Testsieger Norisbank

SANOFI

Der französische Pharmariese mit Sitz in Paris ist 2004 aus einer Fusion von Sanofi-Synthélabo und Aventis hervorgegangen. Produziert werden Arzneimittel und Produkte aus dem Segment Consumer HealthCare in 69 Standorten, die sich auf 32 Länder verteilen. Das Unternehmen hat mit seinen pharmazeutischen Produkten im Jahr 2021 mehr als 37 Milliarden Euro Umsatz gemacht und ein Ergebnis nach Steuern von 6,22 Milliarden Euro eingefahren.

Für Sanofi arbeiten mehr als 100.000 Beschäftigte. Teile des Unternehmens haben deutsche Wurzeln. Aventis entstand aus einem Zusammenschluss aus dem französischen Pharmakonzern Rhône-Poulenc aus Lyon und der deutschen Hoechst AG. Anfangs firmierte das Unternehmen nach der Fusion noch unter Sanofi-Aventis, 2011 wurde Aventis aus dem Firmennamen gestrichen. Sanofi fokussiert sich nicht auf eine breite Palette an Medizinprodukten, sondern arbeitet gezielt in medizinischen Teilbereichen wie:

  • Stoffwechselerkrankungen
  • Krebsmedizin
  • Impfstoffen
  • Innere Medizin
  • Thrombosen

Trotz der Pandemie hat das Unternehmen seinen Umsatz nicht signifikant steigern können. Zwischen 2017 bis 2021 sind die Umsatzerlöse mehr oder weniger stabil geblieben.

Umsatzerlöse von AstraZeneca zwischen 2017 bis 2021

DIE BESTEN ARZNEIMITTEL AKTIEN – AN BIOTECHNOLOGIE DENKEN

Wer als Anleger Pharma Aktien aus Deutschland im Portfolio unterbringen will, hat angesichts der Pandemie und einer wieder steigenden Nachfrage nach anderen Arzneimitteln sicher keine schlechten Karten. Gerade Anleger, für die Arzneimittel Aktien bisher keine besonders große Rolle gespielt haben. Dürfen ruhig auch mal um die Ecke denken. Sehr eng mit den Pharmariesen ist die Biotechnologie verknüpft.

Diese Sparte setzt nicht einfach nur auf die Herstellung organischer Substanzen und kleinster Bausteine des Lebens. Biotechnologie hat immer auch etwas mit Prozesssteuerung und Optimierung zu tun. Außerdem steckt hier zum Teil auch der Maschinenbau mit drin. Es macht sich durchaus bezahlt, diese Sparte im Depot zu berücksichtigen.

Interessante Wertpapier als Beimischung im Portfolio können zum Beispiel:

  • Gilead Sciences
  • Moderna
  • Biogen
  • Bayer AG
  • Merck
  • Qiagen

sein. Auch die Sparte der Medizintechnik-Hersteller hat an dieser Stelle in jedem Fall als Teil des Anlagespektrums seine Berechtigung.

Zum Testsieger Norisbank

PHARMA AKTIEN ALS ETF HANDELN – LOHNT SICH DAS

Pharma Aktien bieten aktuell die Chance, sich als Anleger auf dem Parkett in einem Wachstumsmarkt zu engagieren. Gerade bei Klein- und Privatanlegern ist das verfügbare Kapital schnell der berühmte Flaschenhals: Um ein möglichst krisenfestes Portfolio aufzubauen, muss das Geld sehr breit gestreut werden. Sich nur auf Biotech- und Pharma Werte spezialisieren führt schnell zu einem Klumpenrisiko. Für Direktinvestments in andere Sparten ist am Ende aber nicht mehr genug Geld da.

ETFs haben in den letzten Jahren einen Boom erlebt. Inzwischen ist dieses früher eher exotische Anlageinstrument auch bei Privatanlegern angekommen. Im Hinblick auf Pharma Aktien lassen sich Investments in Indexfonds auf verschiedenen Wegen realisieren, die sich im Idealfall auch noch ergänzen.

Gerade die im nationalen Maßstab sehr großen Pharma-Konzerne tauchen meist auch in den Leitindizes, wie:

  • DAX
  • Dow Jones
  • S&P
  • NIKKEI
  • Auf.

Wer sich für einen ETF auf eines dieser Indizes entscheidet, kann Pharmaindustrie mit anderen Branchen wie IT oder Autoherstellern und Maschinenbauern mischen.

Parallel gibt es inzwischen spezielle ETFs, welche sich ausschließlich auf die Medizinbranche oder HealthCare spezialisieren. Auf diese Weise kann jeder Anleger sehr direkt in Pharma Aktien investieren – muss an dieser Stelle aber eine gewisse Konzentration brancheninterner Risikofaktoren einfach hinnehmen. Repliziert werden diese Indexwerte unter anderem durch Fondsgesellschaften wie:

  1. iShares
  2. Lyxor
  3. SPDR
  4. Xtrackers.

Diese bieten Fonds auf Indizes wie MSCI World Health Care oder STOXX Europe 600 Health Care an. Neben der Tatsache, dass in diesem Zusammenhang Risiken gestreut werden, sind ETFs in der Regel bezüglich der TER deutlich günstiger als aktiv verwaltetet Investmentfonds.

Zum Testsieger Norisbank

FAZIT: INTERNATIONALE UND DEUTSCHE PHARMA AKTIEN KÖNNEN PUNKTEN

Corona hat nicht alle Branchen unter Druck gesetzt, einige Wirtschaftszweige haben sich sehr gut entwickelt. Dazu gehört ganz klar die Pharmaindustrie. Unternehmen wie BioNTech und Pfizer oder Moderna haben gerade durch die Entwicklung eines Impfstoffs den Umsatz gegenüber den Vorjahren deutlich nach oben schrauben können. Dass sich dieses „Kunststück“ wiederholt, davon ist nicht auszugehen, eher dürften sich die Umsatzerlöse normalisieren.

Trotzdem werden Pharma Aktien Deutschland auch weiterhin beschäftigen. Auf dem Börsenparkett spielen die Pharma- und Biotech-Branche inzwischen einfach eine zu große Rolle. Gerade, dass Deutschland an dieser Stelle auch eine führende Rolle übernimmt, spricht für den Standort. Gelingen einige der besonders spannenden Forschungsprojekte, ziehen diese garantiert die Pharma Aktien aus Deutschland nach oben.

Bilderquelle:

  • shutterstock.com