GEBÜHREN-CHAOS BEI AKTIENDEPOTS – SO UNTERSCHIEDLICH SIND DIE DEPOT- UND ORDERGEBÜHREN

Wenn Du Dich bei Deiner Geldanlage für ein Aktiendepot entschieden hast, solltest Du nicht nur die Auswahl der Wertpapiere, sondern auch die bei Käufen und Verkäufen anfallenden Ordergebühren beachten. Hier gibt es erhebliche Unterschiede, die Deine Rendite negativ beeinflussen können.

VIELFACH KEINE KLAREN GEBÜHRENSTRUKTUREN

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen wollte in einem aktuellen Test Anlegern einen Überblick verschaffen, welche Kosten und Gebühren bei der Verwahrung sowie beim Kauf und Verkauf von Aktien anfallen. Die Experten stellten jedoch schnell fest, dass ein solcher Test sehr umfangreich wird. Der Grund: Jedes Institut nutzt unterschiedliche Prozentsätze oder berechnet Pauschalgebühren. Zudem müssen vielfach Mindest- oder Höchstgrenzen bei den Orders beachtet werden. Der Vergleich wurde daraufhin anhand von zwei Musterdepots durchgeführt, wobei in erster Linie die Ordergebühren für den Kauf inländischer Aktien sowie das Verwahrentgelt einem Vergleich unterzogen wurden. Wie die Experten aufzeigten, ergibt sich allein bei dem genutzten Musterdepot eine Kostenspanne zwischen 19,95 und 650 Euro jährlich.

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DEPOTFÜHRUNG IST VIELFACH KOSTENFREI

Für die Anlage von Aktien, Fonds und festverzinslichen Wertpapieren benötigst Du in jedem Fall ein Wertpapierdepot. Hier werden die Papiere verwahrt und stehen für spätere Verkäufe wieder zur Verfügung. Ähnlich wie beim Girokonto gibt es auch beim Wertpapierdepot enorme Preisunterschiede. Die Kosten orientieren sich hierbei in der Regel am verwahrten Depotvolumen. Werden bei kleineren Positionen lediglich Kosten zwischen 5 und 10 Euro pro Quartal fällig, können die Gebühren bei größeren Depots schnell im dreistelligen Bereich liegen. Direktbanken offerieren ihr Wertpapierdepot hingegen vielfach kostenfrei. Doch auch hier sollte aufs Detail geachtet werden, denn die kostenlose Depotführung ist oft an Bedingungen wie etwa eine bestimmte Anzahl und Höhe an Umsätzen pro Quartal geknüpft. Sowohl die DAB Bank als auch die Consorsbank jedoch bieten die Depotführung in jedem Fall kostenfrei an.

MIT VERGLEICHEN VIEL GELD SPAREN

Für Dich als Anleger ist es daher wichtig, die Depotgebühren der verschiedenen Anbieter genau unter die Lupe zu nehmen. Aber auch die Ordergebühren selbst müssen verglichen werden. Bei der Consorsbank beispielsweise wird für jede Order ein Grundpreis von 4,95 Euro berechnet. Hinzu kommen 0,25 Prozent vom Ordervolumen. Die Mindestgebühr beträgt dabei 9,95 Euro, maximal werden 69 Euro berechnet. Du siehst schon: Das Ganze ist komplizierter als man zunächst annimmt. Wie das Handelsblatt aufzeigt, können hohe Minimum-Gebühren vor allem für Anleger mit geringen Summen teuer werden. In diesen Fällen ist es günstiger, einen Anbieter zu wählen, dessen Kosten ausschließlich prozentual berechnet werden.

Die aktuellen Gebühren weiterer verschiedener Broker haben wir Dir hier mal zusammengestellt, um Dir zu zeigen, wie unterschiedlich deren Zusammensetzung ist.

Wenn Du Dich bei Deiner Geldanlage für ein Aktiendepot entschieden hast, solltest Du nicht nur die Auswahl der Wertpapiere, sondern auch die bei Käufen und Verkäufen anfallenden Ordergebühren beachten. Hier gibt es erhebliche Unterschiede, die Deine Rendite negativ beeinflussen können.

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VIELFACH KEINE KLAREN GEBÜHRENSTRUKTUREN

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen wollte in einem aktuellen Test Anlegern einen Überblick verschaffen, welche Kosten und Gebühren bei der Verwahrung sowie beim Kauf und Verkauf von Aktien anfallen. Die Experten stellten jedoch schnell fest, dass ein solcher Test sehr umfangreich wird. Der Grund: Jedes Institut nutzt unterschiedliche Prozentsätze oder berechnet Pauschalgebühren. Zudem müssen vielfach Mindest- oder Höchstgrenzen bei den Orders beachtet werden. Der Vergleich wurde daraufhin anhand von zwei Musterdepots durchgeführt, wobei in erster Linie die Ordergebühren für den Kauf inländischer Aktien sowie das Verwahrentgelt einem Vergleich unterzogen wurden. Wie die Experten aufzeigten, ergibt sich allein bei dem genutzten Musterdepot eine Kostenspanne zwischen 19,95 und 650 Euro jährlich.

DEPOTFÜHRUNG IST VIELFACH KOSTENFREI

Für die Anlage von Aktien, Fonds und festverzinslichen Wertpapieren benötigst Du in jedem Fall ein Wertpapierdepot. Hier werden die Papiere verwahrt und stehen für spätere Verkäufe wieder zur Verfügung. Ähnlich wie beim Girokonto gibt es auch beim Wertpapierdepot enorme Preisunterschiede. Die Kosten orientieren sich hierbei in der Regel am verwahrten Depotvolumen. Werden bei kleineren Positionen lediglich Kosten zwischen 5 und 10 Euro pro Quartal fällig, können die Gebühren bei größeren Depots schnell im dreistelligen Bereich liegen. Direktbanken offerieren ihr Wertpapierdepot hingegen vielfach kostenfrei. Doch auch hier sollte aufs Detail geachtet werden, denn die kostenlose Depotführung ist oft an Bedingungen wie etwa eine bestimmte Anzahl und Höhe an Umsätzen pro Quartal geknüpft. Sowohl die DAB Bank als auch die Consorsbank jedoch bieten die Depotführung in jedem Fall kostenfrei an.

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MIT VERGLEICHEN VIEL GELD SPAREN

Für Dich als Anleger ist es daher wichtig, die Depotgebühren der verschiedenen Anbieter genau unter die Lupe zu nehmen. Aber auch die Ordergebühren selbst müssen verglichen werden. Bei der Consorsbank beispielsweise wird für jede Order ein Grundpreis von 4,95 Euro berechnet. Hinzu kommen 0,25 Prozent vom Ordervolumen. Die Mindestgebühr beträgt dabei 9,95 Euro, maximal werden 69 Euro berechnet. Du siehst schon: Das Ganze ist komplizierter als man zunächst annimmt. Wie das Handelsblatt aufzeigt, können hohe Minimum-Gebühren vor allem für Anleger mit geringen Summen teuer werden. In diesen Fällen ist es günstiger, einen Anbieter zu wählen, dessen Kosten ausschließlich prozentual berechnet werden.

Die aktuellen Gebühren weiterer verschiedener Broker haben wir Dir hier mal zusammengestellt, um Dir zu zeigen, wie unterschiedlich deren Zusammensetzung ist.

Bilderquelle: shutterstock.com