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Verfolge den Forex Handel mit unserer einfachen Erklärung!

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Der Forexhandel wird bereits seit vielen Jahrzehnten ausgeübt: War der Handel von Währungspaaren zunächst nur institutionellen Anlegern und Kreditinstituten vorbehalten, können seit einigen Jahren auch private Anleger in Deutschland dem Forex Handel nachgehen. Bevor erste Positionen eröffnet werden, sollten sich potenzielle Händler jedoch mit einer Forex Handel Erklärung vertraut machen und die Fachbegriffe der Branche sowie ihre Bedeutung kennenlernen. Deshalb findest du hier nun sämtliche Informationen zum Forex Handel und allem, was dazu gehört.

Was ist Forex eigentlich?

  • Forex steht für „Foreign Exchange“
  • Pips, Lots und Margen sind wichtige Teile des Forexhandels
  • Währungspaare werden in der Regel zu einem Hebel gehandelt

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Unsere Forex Handel Erklärung: Was ist Forex?

icon_fragezeichenUm mit dem Forex Handel beginnen zu können, musst du zunächst wissen, was Forex überhaupt bedeutet. Das Wort „Forex“ ist eine Zusammenschmelzung der amerikanischen Wörter „Foreign Exchange“, was auf Deutsch so viel bedeutet wie „Devisenhandel“. Unter dem Wort Devisenhandel versteht man wiederum laut Definition den Kauf und Verkauf von Währungspaaren. Steigt der Wert der erstgenannten Währung im Vergleich zur zweitgenannten, sollte das Währungspaar gekauft werden – sinkt der Wert hingegen, gilt es, das Währungspaar zum besten Preis zu verkaufen.

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Die Handelsmöglichkeiten mit verschiedenen Währungen sind vielfältig

Dabei ist kein Markt so groß, volatil und liquide wie der Forexmarkt, an dem täglich über 4 Billionen US-Dollar umgesetzt werden. Gerade in den USA gibt es zahlreiche Forextrader, die mit dem Währungshandel ihren Lebensunterhalt bestreiten – einige davon sind erfolgreicher, andere weniger erfolgreich. Nachdem der Währungshandel auch den osteuropäischen und asiatischen Markt erobern konnte, finden mittlerweile auch immer mehr Deutsche Gefallen an dem spannenden und ertragreichen Job, der einfach vom heimischen Sofa aus bestritten werden kann. Doch Vorsicht: Um erfolgreich handeln zu können und stetige Gewinne einzufahren, bedarf es eines umfassenden Hintergrundwissens zum Thema und den Fachbegriffen, die zum Forex Handel gehören.

Definitionen von Lot, Pips, Margin und Co.

icon_informationUm erfolgreich Devisen handeln zu können, muss sich der potenzielle Trader in erster Linie mit den Fachausdrücken rund ums Trading vertraut machen. Deshalb findest du hier einen kleinen Überblick über die wichtigsten Begrifflichkeiten zum Forex Handel.

Pips: Währungskurse werden auf bis zu vier Stellen hinter dem Komma berechnet, wobei die Pips die kleinste Einheit der Währungskurse bilden. Notiert das Währungspaar EUR/USD demnach beispielsweise bei 1,180 und steigt bis zum Börsenschluss auf 1,200, spricht man von einem Kursanstieg um 20 Pips.

Lots: Als Lot wird die Standard-Einheit im Forex Handel bezeichnet, wobei ein Lot stets 100.000 Einheiten der Basiswährung (bei EUR/USD demnach 100.000 €) umfasst. Viele Broker ermöglichen ihren Kunden nämlich nicht nur den Handel von Lots, sondern auch den Handel von Mini-Lots, welche 10.000 Einheiten der Basiswährung umfassen. Doch es geht noch kleiner: Die Mikro-Lots umfassen nämlich nur 1.000 Einheiten der Basiswährung, was bedeutet, dass beim Handel zu Mikro-Lots bei niedrigen Margin-Anforderungen bereits wenige Euro ausreichen, um Währungspaare zu handeln.

Margin: Der Forex Handel geht meist auf Basis einer Hebelwirkung vonstatten, was bedeutet, dass der Trader nur einen Bruchteil selbst investiert und den nötigen Rest zur Eröffnung einer Position vom Broker „geliehen“ bekommt. Hierfür muss der Trader lediglich eine Sicherheitsleistung erbringen, die sich in der Regel auf 0,25 bis 5 % des Handelsvolumens beläuft.

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Der Forex Handel: Erklärung zu Hebeln und Margin

Im Vergleich zum Aktienhandel ist beim Forextrading nur ein niedriger Kapitaleinsatz nötig, da der Trader lediglich die Margin als Sicherheitsleistung hinterlegen muss, die beim Handel von EUR/USD zu einem Mikro-Lot mit einem Handelsvolumen von 10.000 USD zwischen 25 und 300 € liegen kann. Der fehlende Einsatz wird vom Broker fremdfinanziert – der Trader muss lediglich seine Margin hinterlegen und die Finanzierungskosten beachten, die anfallen, sobald Positionen über Nacht oder über das Wochenende gehalten werden.

Aufgrund des geringen Eigenkapitalanteils beim Forexhandel entsteht eine immense Hebelwirkung, die der Trader nutzen kann, um höhere Gewinne zu erzielen – doch auch die Verluste können in Bezug auf den Grundeinsatz immens hoch ausfallen. Grundsätzlich ist es sogar möglich, dass die Margin nicht mehr ausreicht, um die entstandenen Verluste zu decken, weshalb der Trader in Nachschusspflicht kommt oder gar mit Nachforderungen des Brokers konfrontiert wird, sobald die entstandenen Verluste das eingezahlte Tradingkapital übersteigen.

Wie beginnst du den Forex Handel als Einsteiger?

icon_FazitUm selbst Währungspaare zu handeln, musst du dich in erster Linie umfassend zum Forexhandel informieren. Nutze hierzu Fachliteratur, Youtube-Videos und den Kontakt mit erfahrenen und erfolgreichen Tradern in Internetforen. Darüber hinaus kannst du auch Seminare in deiner Umgebung oder auf Fachmessen besuchen sowie Webinare, Videokurse und schriftliche Leitfäden der Broker nutzen. Hier kannst du zudem ein Demokonto eröffnen, um erste Trades zu platzieren, ohne reales Kapital zu riskieren. Konntest du schließlich in deinem Demokonto eine Kapitalsteigerung verzeichnen und eine bewährte Handelsstrategie entwickeln, ist die Eröffnung eines Real-Kontos möglich. Hierfür musst du lediglich einen finanziellen Puffer aufbringen, der sich bestenfalls auf mehrere Tausend Euro beläuft – beachte dabei jedoch, kein Kapital zu investieren, das du nicht auch verlieren kannst.

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Der Forexhandel ist allerdings umfangreicher als du das am Anfang vielleicht denkst

Unsere Forex Handel Erklärung im Fazit: Recherche ist alles

icon_aktieDu hast nun erfahren, was Forex bedeutet, wie wichtig der Forexhandel für die Weltwirtschaft ist und was genau die Fachbegriffe „Pips“, „Lots“ und Margin bedeuten. Weiterhin haben wir dir wichtige Tipps ans Herz gelegt, die dir den Einstieg in den Forexhandel erleichtern sollen – nichts desto trotz ist eine umfassende Recherche und Informationsbeschaffung vor der Platzierung der ersten Trades alles, weshalb du unbedingt eigene Erfahrungen im Forexhandel sammeln solltest, bevor du reales Kapital investierst.

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Über den Autor: Christian Habeck

Christian Habeck handelt seit mehreren Jahren aktiv an der Börse. Hierbei bevorzugt er die technische Analyse. Darüber hinaus ist er Technik- und Sportbegeistert und betätigt sich leidenschaftlich gern als Autor.

Autor: Christian Habeck

Christian Habeck ist leiden- schaftlicher Autor & seit Jahren an der Börse aktiv, sein besonderes Interesse gilt der technische Analyse.

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