Forex Vergleich 2017: Test & Kunden Empfehlung

Ein Forex Vergleich ist mit besonderer Sorgfalt durchzuführen. Die meisten Forex Broker haben ihren Sitz in Deutschland und finden komplett außerbörslich statt. Aufgrund dessen entziehen sie sich komplett der behördlichen Regulierung und können bisweilen mit versteckten Kosten aufwarten. Im Forex Vergleich gilt es daher nicht nur den ersten Eindruck in die Wertung mit einzubeziehen, sondern auch die Handelsplattform und das Softwaresystem. Qomparo erneuert das Ranking, welches durch User entsteht, kontinuierlich, sodass man hier einen ersten Forex Vergleich anstellen kann. Wie auch die anderen Vergleiche basieren die Ergebnisse auf Usermeinungen und -erfahrungen, welche ohne redaktionelle Überarbeitung dargestellt werden.

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Der europäische Markt für Forex Trading ist für Privatanleger relativ intransparent. Nur wenige Anbieter haben ihren Sitz in Deutschland, die meisten sind in Großbritannien oder anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union ansässig. Die entsprechenden Unterschiede im regulatorischen Umfeld sowie hinsichtlich der Einlagensicherung sind dabei noch die kleineren Herausforderungen im Forex Vergleich.

Große Unterschiede bei Regulierung und Marktmodell

icon_handelsgebuehrenNoch gravierender sind die Unterschiede zwischen den verschiedenen Marktmodellen der Broker: Der Handel am Forex Markt findet vollständig außerbörslich statt und entzieht sich damit grundsätzlich jeglicher behördlichen Regulierung. Um versteckte Kosten und potenzielle Interessenskonflikte zu erkennen, ist deshalb ein Blick fürs Detail notwendig. Im Wesentlichen geht es darum, Market Maker von ECN Brokern und STP Brokern zu unterscheiden und sich der Unterschiede zwischen diesen Marktmodellen bewusst zu sein. Einige Broker legen Kurse de facto nach eigenem bzw. billigem Ermessen fest, andere ermöglichen ihren Kunden den Handel zu den Kursen großer Referenzbörsen.

Qualitätsmerkmale sind häufig erst auf den zweiten Blick zu erkennen

Für die meisten Anleger ist eine Komplettlösung für den Währungshandel empfehlenswert. Deshalb muss jeder Forex Test auch das Softwaresystem der Handelsoberfläche berücksichtigen, die der Broker benützt. Auch hier gibt es sehr große Unterschiede: Einige Broker setzen hauseigene Entwicklungen ein, andere nutzen MetaTrader oder Trader Workstation (TWS). Ist der Einsatz bzw. die Entwicklung von automatisierten Handelssystemen relevant, kommen nur Broker mit einer entsprechenden Entwicklungsumgebung in Betracht.

Einsteiger brauchen andere Broker als Profis

icon_bildung2Generell hängt die Ausgangslage in jedem Forex Vergleich von den ganz individuellen Anforderungen ab. Einsteiger benötigen umfangreiche Schulungs- und Ausbildungsprogramme und sollten im Vergleich verschiedener Anbieter deshalb das Angebot an Seminaren, Webinaren und Tutorien berücksichtigen. Fortgeschrittene und professionelle Trader sind dagegen allenfalls auf eine durchgängige Erreichbarkeit des technischen Supports angewiesen.

Auch im Hinblick auf technische und rechtliche Maßnahmen zur Verlustbegrenzung ergeben sich in der Praxis immer wieder Unterschiede zwischen Einsteigern und professionellen Tradern. Profis können auf einen rechtsverbindlichen Ausschluss von Nachschusspflichten meistens verzichten, während Einsteiger neben dieser Maßnahme auch garantierte Stop-Loss-Orders bevorzugen.

Fazit: Hinter einem „Broker“ können sehr unterschiedliche Geschäftsmodelle und Regulierungsmaßstäbe stehen. Trader brauchen einen Blick für die wichtigen Details – oder einen qualifizierten FX Broker Vergleich.

Was macht einen guten Broker aus?

Da Währungen vollständig außerbörslich gehandelt werden, ist ein seriöses und zuverlässiges Regulierungsumfeld ein unerlässliches Kriterium für die Wahl eines Brokers. Die meisten Anbieter aus Übersee scheiden deshalb aus. Auch zwischen Brokern mit Sitz in einem EU-Mitgliedstaat ergeben sich große Unterschiede, obgleich alle Staaten der EU die Finanzmarktrichtlinie MiFID ratifiziert haben. Das Regulierungsumfeld in Großbritannien ist z.B. deutlich strenger als jenes in Zypern.

Regulierung und Einlagensicherung

icon_SicherheitWenn nicht nur mit Bagatellbeträgen gehandelt wird, spielt auch die Einlagensicherung eine gewichtige Rolle, die nicht zwingend nur vom Standort des Brokers, sondern auch von den kontoführenden Banken abhängt. Im Idealfall greift die gesetzliche Einlagensicherung eines belastbaren Staates bzw. Finanzsystems, wie sie in Deutschland, der Schweiz, den Niederlanden, Österreich, Frankreich oder Großbritannien existiert.

Die Gretchenfrage im Forex Vergleich: Das Marktmodell

Das Marktmodell ist in jedem Forex Test ein kritischer Punkt. Empfehlenswert sind grundsätzlich STP oder ECN Broker. STP Broker leiten Kundenorders direkt an einen Liquiditätspool weiter, dem zum Beispiel Banken angehören. Die Broker verlangen entweder Kommissionen oder berechnen einen Aufschlag auf die Geld/Brief-Spanne des Liquiditätspools. ECN Broker verbinden ihre Kunden direkt mit einem Handelsnetzwerk, dem neben anderen Privatinvestoren auch Banken und sonstige institutionelle Anleger angehören.

STP- und ECN Broker

Bei ECN Brokern können Anleger Orders direkt ins Orderbuch platzieren – auch innerhalb des Spreads – und damit sowohl als Anbieter als auch als Nachfrager von Liquidität auftreten. ECN Broker leben ausschließlich von Kommissionen, da sie als Vermittler agieren und keinerlei Einfluss auf die Kurse haben. Das Gegenstück – und letztlich die Regel auf dem europäischen Retail Forex Markt – sind Market Maker. Diese sind keine Broker im engeren Sinne, weil sie Orders nicht an eine dritte Instanz weiterleiten. Vielmehr begeben sich die Anbieter selbst in die Gegenposition zu ihren Kunden und stellen jederzeit Ankaufs- und Verkaufskurse.

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Market Maker und ihre Interessenskonflikte

icon_informationMarket Maker werben häufig mit kommissionsfreiem Handel. Dafür sind die Spreads deutlich weiter als bei den anderen Brokertypen. Eine Problematik des Handels über Market Maker betrifft potenzielle Interessenkonflikte: Der MM könnte Geld durch Spekulation gegen seine Kunden verdienen. Außerdem könnte er versucht sein, die Kursstellungen zu seinem Vorteil zu gestalten und zum Beispiel Limits „abzuräumen“.

Für Außenstehende ist letztlich nie ersichtlich, ob ein MM tatsächlich selbst eigene Risiken in die Bücher nimmt und gegen seine Kunden handelt, oder ob er lediglich die Positionen seiner Kunden gegeneinander verrechnet und überhängende Nettopositionen umgehend auf dem Finanzmarkt absichert. Wäre letzteres der Fall, dürften Interessenskonflikte kaum eine Rolle spielen.

Die Konditionen im Handel

Ein wichtiges Kriterium in jedem Forex Test sind die effektiven Konditionen im Handel. Die Kosten des Handels setzen sich aus den Spreads, Kommissionen, Finanzierungskosten und Gebühren für garantierte Stop-Loss-Orders zusammen. Bei ECN und STP Brokern sind die Spreads variabel und beginnen im besten Fall ab 0,0 Pips. Market Maker verlangen selbst in den wichtigsten Hauptwährungspaaren häufig bis zur 4,0 Pips Spread – einige jedoch handeln zu weniger als 1,0 Pips.

Die Handelsoberfläche

icon_webinarBeschränkt sich die Handelsoberfläche einer Plattform auf die grundlegenden Handelsfunktionen, leistet sie zu wenig. Trader können eine Komplettlösung in den Bereichen Charting und Analyse erwarten. Neben einem umfangreichen Repertoire an Grafikwerkzeugen sollten noch alle gängigen markttechnischen Indikatoren verfügbar sein. Wer selbst automatisierte Handelssysteme entwickeln oder fertige Systeme nutzen möchte, macht mit MetaTrader-Brokern selten Fehler. Die Entwicklungsumgebung der MetaQuotes-Software ist ausgereift, das Angebot an frei verfügbaren Skripten so groß wie bei keiner anderen Trading-Software.

Kundenservice und Ausbildungsangebot

icon_weiterbildungWer in deutscher Sprache beraten werden möchte, sollte im Forex Test auf eine deutschsprachige Kundenbetreuung achten. Vor allem bei britischen und zypriotischen Brokern ist dies keineswegs die Regel: Viele Broker legen ihren Schwerpunkt nicht auf den deutschen Markt. Einsteiger, die erstmals ein Konto für den Handel mit Forex eröffnen, sollten auf möglichst ausführliche und qualitativ hochwertige Einführungs- und Ausbildungsangebote achten. Neben Basiswissen im Hinblick auf den Handel mit Währungen sollte hier insbesondere die Bedienung der Handelsplattform erörtert werden.

Maßnahmen zur Vermeidung von Nachschusspflichten

Im Handel mit Währungen können die Verluste grundsätzlich die Einlage überschreiten. Dann kommt es zu einem negativen Kontostand inklusive Nachschusspflicht. Zwar ermöglichen alle FX Broker den Einsatz von Stop-Loss-Orders. Dabei handelt es sich jedoch lediglich um unlimitierte Verkaufsorders, die keine Garantie auf die Gleichstellung der Position zum gewünschten Kurs bieten. Es gibt grundsätzlich zwei Möglichkeiten, unkontrollierte Verluste mit absoluter Sicherheit auszuschließen.

Garantierte Stops und Ausschluss von negativen Kontoständen

icon_verbotenErstens kann der Broker rechtsverbindlich negative Kontostände ausschließen. Ist dies der Fall, findet sich ein entsprechender, deutlich formulierter Hinweis in den Geschäftsbedingungen. Zweitens können Broker gegen eine zusätzliche Gebühr bzw. Versicherungsprämie garantierte Stop-Loss-Orders anbieten, bei denen die Ausführung zum festgelegten Kurs gewährleistet ist. Wer sich vor derlei Szenarien fürchtet, sollte im Forex Vergleich auf entsprechende Sicherheitsmaßnahmen achten.

Fazit: Ein guter Forex Broker wird streng reguliert und ermöglicht den Handel ohne Interessenskonflikte und zu günstigen Konditionen. Eine leistungsstarke Handelssoftware und Schutzmaßnahmen gegen große Verluste sind ebenfalls wichtig.

Forex als „Königsklasse für Trader“

Der Handel mit Währungen erfreut sich seit nunmehr 20 Jahren wachsender Popularität unter Privatanlegern. Einer Studie der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich zufolge entfielen im Jahr 2010 8-10 % des täglichen Handelsvolumens auf dem Kassamarkt auf Privatanleger. Das entspricht einem täglichen Handelsvolumen von ca. 150 Milliarden $. Unter Berücksichtigung der Terminmärkte erreicht das Gesamtvolumen auf dem Devisenmarkt jeden Tag ca. 4000 Milliarden US-Dollar.

Liquidität und Fairness: Warum Top-Trader eine Forex Empfehlung geben

Die immens hohe Liquidität ist einer der Gründe dafür, dass FX Trading als Königsdisziplin für Trader gilt. Auch größere Orders werden in aller Regel zuverlässig und ohne große Kursabweichungen eröffnet bzw. geschlossen. Das reduziert Abwicklungsrisiken ebenso wie der durchgängige Handel von Sonntagabend bis Freitagnacht. Der Währungsmarkt ist nicht nur der größte, sondern aus Sicht von Privatanlegern auch der fairste Markt der Welt, weil Insiderwissen und Front Running keine Rolle spielen.

Große Finanzhebel möglich

icon_geldsackDie hohe Liquidität ermöglicht den Einsatz großer Finanzhebel: Je nach Programm können Anleger mit dem 100- bis 400-fachen ihres Einsatzes handeln. Gewinne lassen sich dabei mit steigenden und fallenden Kursen gleichermaßen erzielen. Ein weiterer Vorteil: Die Kursentwicklung auf dem Devisenmarkt ist prinzipiell unabhängig von der Entwicklung in anderen Märkten. Es gibt immer Währungen, die sich in einem stabilen und gut zu prognostizierenden Aufwärts- oder Abwärtstrend bewegen.

Fazit: Der Forex Markt ist liquide, fair und hat durchgängig geöffnet. Mit dem richtigen Broker handeln Trader auf Augenhöhe mit institutionellen Anlegern. Die große Hebelwirkung ist reizvoll, aber nicht ganz ohne Risiko.

Ein Markt für Trader mit Mut zum Risiko

icon_alarmJeder Forex Test sollte unmissverständlich klarstellen, dass der Devisenmarkt sich ausschließlich für spekulative Anleger eignet, die sich der besonderen Risiken des Handels von Währungspaaren bewusst sind. Aufgrund der mitunter extrem großen Hebelwirkung ist ein Totalverlust bzw. Verlust über den geleisteten Einsatz hinaus jederzeit möglich. Den hohen Verlustrisiken stehen attraktive Gewinnpotenziale gegenüber: Schon relativ kleine Marktbewegungen reichen aus, um das Eigenkapital zu verdoppeln. Leistungsstarke Handelssysteme können, ein angemessenes Risikomanagement vorausgesetzt, mehrere hundert Prozent Rendite pro Jahr erwirtschaften.

FX zu Absicherungszwecken

Es ist deshalb dringend davon abzuraten, nur aufgrund einer Forex Empfehlung eines Bekannten ein Handelskonto zu eröffnen. Anleger sollten das gesamte auf ein Konto eingezahlte Kapital im Zweifelsfall als Verlust verschmerzen können. FX Trading kann bestehende Wertpapierportfolios als Element der Diversifikation ergänzen, wenn der Anteil am Gesamtwert einen geringen einstelligen Prozentsatz nicht überschreitet. Unter bestimmten Umständen können Wertpapierbesitzer Währungsrisiken über FX Konten absichern.

Forex als Ergänzung zu Wertpapieren?

Auch Anleger, die ein Konto für den Handel mit Forex eröffnen und dabei nicht selbst, sondern über automatisierte Handelssysteme bzw. Social Trading-Portale handeln möchten, sollten sich der Risiken bewusst sein. Werden zum Beispiel 5 % eines Gesamtportfolios in Devisen investiert, sollte die Investition wiederum auf zehn verschiedene, untereinander möglichst wenig korrelierte Handelssysteme aufgeteilt werden. Außerdem sollte sichergestellt werden, dass das Handelskonto nicht ins Minus rutschen kann.

Fazit: FX Trading eignet sich für spekulativ ausgerichtete Trader mit Mut zum Risiko. Dabei spielt es keine Rolle, ob in Eigenregie oder automatisiert gehandelt wird. Nicht zuletzt kann der Währungshandel auch zur Diversifikation und Absicherung genutzt werden.

Schritte zur Kontoeröffnung

Die Kontoeröffnung ist nicht wesentlich aufwendiger als z.B. die Eröffnung eines Aktiendepots. Neben den Antragsdaten ist eine Identifikation neuer Kunden erforderlich, die etwa per Postident oder durch die Einsendung einer Kopie eines amtlichen Lichtbildausweises inklusive eines aktuellen Wohnsitznachweises (aktuelle Stromrechnung etc.) erfolgt. Nach der Einrichtung des Handelskontos muss dieses kapitalisiert werden. Gängige Einzahlungsmethoden sind Banküberweisung, Kreditkarte und E-Wallet. Viele Broker arbeiten mit Vermittlern zusammen. Deshalb wird im Rahmen des Antrags häufig gefragt, ob die Kontoeröffnung auf eine Forex Empfehlung von Dritten erfolgt.

Konto und Einzahlung ohne Wartezeit

icon_muenzenBei vielen Brokern ist eine sofortige Kontoeröffnung ohne Identitätsnachweis oder Versand von Dokumenten möglich. Wird anschließend Geld per Kreditkarte eingezahlt, kann der Handel unverzüglich aufgenommen werden. Aufgrund der geltenden Richtlinien muss die vollständige Verifikation des Kontos jedoch nachgeholt werden. Das ist üblicherweise der Fall, wenn die erste Auszahlung angefordert wird. Außerdem ist das Verfahren der vereinfachten Kontoeröffnung in der Regel nur für Einzahlungsbeträge bis ca. 1.000 € möglich.

Kenntnisse im Handel nicht zwingend notwendig

Im Rahmen der Kontoeröffnung fragen Broker unter anderem nach den bisherigen Erfahrungen im Handel mit spekulativen Anlageinstrumenten. Dies ist aber in der Regel kein Ausschlusskriterium: Wer angibt, bislang keine Erfahrungen in diesem Bereich gemacht zu haben, muss meistens nur den Download umfangreicher Dokumente und Risikohinweise bestätigen.

Fazit: Ungeduldige können bei vielen Brokern innerhalb weniger Minuten starten, wenn das Konto online eröffnet und die erste Einzahlung mit Kreditkarte getätigt wird. Die notwendigen Formalitäten gehen ansonsten nicht wesentlich über jene bei anderen Bankprodukten hinaus.

Fünf wichtige Fragen und Antworten zu Forex

Warum sind ECN Broker empfehlenswert?

ECN Broker bieten das transparenteste Marktmodell. Sie verdienen ihr Geld ausschließlich durch Kommissionen und nehmen keinerlei Änderungen an den Kursen des Handelsnetzwerks vor. Außerdem ist es vollkommen ausgeschlossen, dass ein ECN Broker einen Teil der Kundenorders abweichend vom eigentlichen Marktmodell als Market Maker ausführt. Bei STP Brokern kann dies vor allem für kleinere Orders nicht ganz ausgeschlossen werden, da die Verträge zwischen dem Broker und seinem Liquiditätspool Außenstehenden nicht bekannt sind.

Wie viel Geld ist für den Einstieg notwendig?

icon_muenzenViele Broker eröffnen Konten bereits ab ca. 25-50 $ Mindesteinzahlung. Sinnvolle Handelsaktivitäten erfordern jedoch Eigenkapital ab einer Größenordnung von 1.000 US-Dollar oder Euro. Erstens muss das verfügbare Kapital ausreichen, um mindestens ein halbes Dutzend verschiedener Positionen eröffnen zu können. Dabei ist gegebenenfalls auch die Kontraktgröße des Brokers zu berücksichtigen. Zweitens sollte sinnvollerweise nicht bereits ein einziger Verlust eine neue Einzahlung notwendig machen.

Worauf müssen Einsteiger im Forex Test besonders achten?

Einsteiger sollten auf umfangreiche Ausbildungsprogramme und Einstiegshilfen achten. Insbesondere sollte die Benutzung der Handelsoberfläche zwecks Einsatz der verschiedenen Orderarten ausführlich, idealerweise mit der Möglichkeit einer Rückfrage in Echtzeit, erläutert werden. Ebenso wichtig ist der Ausschluss von negativen Kontoständen – sei es durch eine rechtsverbindliche Erklärung des Brokers oder durch die Möglichkeit garantierter Stop-Loss-Orders.

Was passiert, wenn ein Broker pleite geht?

Besitzt ein Broker selbst eine Banklizenz und verwahrt er alle Kundengelder auf eigenen Konten, sollten die zum Zeitpunkt der Insolvenz nicht in offenen Geschäften gebundenen Kundengelder durch eine nationale Einlagensicherung geschützt sein. Die in offenen Geschäften gebundenen Kundengelder sind bei deutschen Brokern in begrenztem Umfang durch die Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen (EdW) geschützt. Bei ausländischen Brokern ist dies nicht immer gewährleistet. Verwahrt ein Broker ohne Banklizenz die Kundengelder bei Banken, muss dies laut den geltenden Bestimmungen getrennt vom eigenen Betriebsvermögen erfolgen, so dass die nicht in offenen Geschäften gebundenen Gelder von der Pleite nicht erfasst werden. Die jeweiligen Einzelheiten der Einlagensicherung sollten im Test unbedingt berücksichtigt werden.

Warum gilt Forex als Königsklasse des Tradings?

Der FX Markt ist mit einem täglichen Handelsvolumen von ca. 4000 Milliarden US-Dollar der größte Markt der Welt. Kein anderer Markt bietet eine auch nur annähernd so hohe Liquidität. Außerdem verfügen einzelne Akteure, anders als zum Beispiel am Aktienmarkt, nicht über einen signifikanten Informationsvorsprung. Ein weiterer Vorteil ist der von Sonntagabend bis Freitagnacht durchgängige Handel. Deshalb gilt der Handel am Devisenmarkt für Trader mit entsprechender Kapitalausstattung und Risikobereitschaft als uneingeschränkte Empfehlung.

Forex Test: Welche Alternativen gibt es?

icon_aktieWährungen können nicht nur über spezialisierte FX Broker gehandelt werden. Die Terminbörse EUREX hat im Jahr 2014 Terminkontrakte auf wichtige G10-Währungen aufgelegt. Diese ermöglichen den Handel mit den wichtigsten Hauptwährungspaaren im Rahmen einer börslichen Abwicklung. Eine weitere Alternative besteht im Handel mit Turbozertifikaten auf Währungspaare, die von vielen Emittenten in Deutschland aufgelegt und über gewöhnliche Aktiendepots gehandelt werden können.

Für viele Trader, die mit Währungen handeln, kommen auch Differenzkontrakte (CFDs) in Betracht. CFDs weisen zum Beispiel im Hinblick auf die Hebelwirkung ähnliche Eigenschaften auf wie der FX Handel. Die Schnittmenge zwischen beiden Disziplinen ist ausgesprochen groß: Rechtlich und technisch betrachtet liegt dem Handel bei den meisten Forex Brokern ein Differenzausgleichsvertrag zugrunde, der auch bei CFDs maßgeblich ist.

Fazit: Neue Terminkontrakte an der EUREX und Turbozertifikate sind mögliche – und börsliche – Alternativen zum FX Handel. Die größten Gemeinsamkeiten bestehen aber mit CFDs.

Über den Autor: Christian Habeck

Christian Habeck handelt seit mehreren Jahren aktiv an der Börse. Hierbei bevorzugt er die technische Analyse. Darüber hinaus ist er Technik- und Sportbegeistert und betätigt sich leidenschaftlich gern als Autor.

Autor: Christian Habeck

Christian Habeck ist leiden- schaftlicher Autor & seit Jahren an der Börse aktiv, sein besonderes Interesse gilt der technische Analyse.

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