Wer steckt hinter Consorsbank? | Unser Blick hinter die Kulissen

Wer steckt hinter Consorsbank? Die BNP Paribas führt das Unternehmen!

  • Qomparo Ratgeber: aktiendepot

ConsorsbankDie Consorsbank gehört zu den bekanntesten Banken Deutschlands – und das nicht ohne Grund: Das bekannte Unternehmen, dessen Grundstein bereits im Jahre 1994 mit der Gründung des Discount-Brokers „Consors“ gelegt wurde, gehört zum renommierten französischen Konzern BNP Paribas. Dieses Unternehmen hat maßgeblich zum Aufbau der Consorsbank beigetragen und die deutsche Direktbank, die ihren Sitz in Nürnberg unterhält, von den ersten Schritten als Tochterunternehmen der Schmidt Bank über die neue Firmierung als „Cortal Consors“ bis zur Umfirmierung zur Consorsbank begleitet. Doch wer steht hinter der Consorsbank? Ist das Unternehmen auch heute noch sicher? Und wie ist es um das Angebot des Brokers bestellt? Diesen und weiteren Fragen gehen wir hier genau auf den Grund.

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Wer steckt hinter Consorsbank? Die wichtigsten Infos im Überblick:

  • Die Consorsbank wurde 1994 unter dem Namen „Consors“ gegründet
  • 2002 wurde die Schmidtbank von der BNP Paribas übernommen
  • Daraufhin wurde Consors mit der eigenen Direktbanktochter „Cortal“ verbunden
  • 2014 wurde Cortal Consors schließlich zur Consorsbank umfirmiert
  • Der Grund für diese Änderung war der Ausbau des Angebots
  • Dieses umfasst nicht nur Konten, sondern auch Depots und Kredite
  • Kunden profitieren dabei von einer zuverlässigen BaFin-Regulierung
  • Die Einlagensicherung erfolgt indes auch auf freiwilliger Ebene
  • Kundengelder sind demnach bis zu einer Höhe von mehr als 120 Millionen Euro abgesichert
  • Die Depoteröffnung lohnt sich – insbesondere für Einsteiger

Wer steckt hinter Consorsbank? Unser Blick hinter die Kulissen

icon_homeDie Consorsbank wurde im Jahre 1994 als Unternehmen der Schmidtbank unter dem Namen „Consors“ gegründet. Bereits im Jahr 2001 konnte die Bank daraufhin 450.000 Kundendepots betreuen und nach Frankreich, Italien, Spanien und in die Schweiz expandieren. Kurz darauf zogen jedoch Wolken am Horizont auf und die Schmidtbank hatte mit Problemen zu kämpfen, woraufhin Consors im Jahre 2002 durch den französischen Konzern BNP Paribas übernommen wurde. BNP Paribas legte schließlich die Geschäfte der eigenen Direktbanktochter Cortal mit Consors zusammen, woraufhin der Sitz von Cortal Consors nach Nürnberg verlegt wurde. Im Laufe der Zeit konnte das Unternehmen sein Angebot stetig ausbauen: Mittlerweile werden von der heutigen Consorsbank, deren Umfirmierung im Jahre 2014 erfolgte, neben Depots auch Giro-, Tagesgeld- und Festgeldkonten, diverse andere Möglichkeiten zur Geldanlage und auch Finanzierungen angeboten.

Alles in allem kann sich die Consorsbank, die mit der Marke „Hello Bank!“ der BNP Paribas vereint wurde, einer großen Beliebtheit erfreuen, wie nicht zuletzt auch unser Anbietervergleich beweisen konnte. Grund dafür ist nicht nur das umfangreiche Angebot des Unternehmens, das verschiedene Produkte umfasst, sondern nicht zuletzt auch dessen vertrauenswürdiges Sicherungsumfeld.

Fazit

Im Jahre 1994 wurde die heutige Consorsbank unter dem Namen „Consors“ als Tochterunternehmen der Schmidtbank gegründet. Das Unternehmen baute sein Angebot aus und wurde schließlich vom französischen Konzern BNP Paribas übernommen, der Consors zunächst zu „Cortal Consors“ und schließlich zur Consorsbank umfirmierte. Heute erfreut sich die Consorsbank großer Beliebtheit, die sie nicht zuletzt ihrem umfangreichen Angebot zu verdanken hat.

:Wer steckt hinter Consorsbank
Die Consorsbank erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit

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Sind die Kundengelder bei der Consorsbank sicher?

Beim Anbietervergleich sind die Regulierung und die Einlagensicherung der Unternehmen von größter Bedeutung: Die Regulierung stellt einen vertrauenswürdigen Umgang des Anbieters mit den Geldern und den Daten der Kunden sicher, während die Einlagensicherung im Falle einer Insolvenz des Unternehmens gewährleistet, dass die Gelder der Kunden zurückerstattet werden. Diese Faktoren sind für die Beantwortung der Frage „Wie sicher ist ein Aktiendepot?“ von größter Bedeutung. Als besonders zuverlässig haben sich im Bereich der Regulierung EU-Behörden wie die deutsche Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) erwiesen – in Bezug auf die Einlagensicherung sollten Kunden sich nicht nur allein auf die gesetzliche Einlagensicherung verlassen, die innerhalb der EU vorgeschrieben wird, sondern darüber hinaus auch auf eine freiwillige Einlagensicherung zählen.

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icon_geldsackDie Consorsbank untersteht als Nürnberger Unternehmen in erster Linie der Regulierung durch die deutsche Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht – darüber hinaus wird das Unternehmen selbstverständlich auch durch die europäische Zentralbank beaufsichtigt, ebenso wie durch die Banque de France und die Autorité des Marchés Financiers. Auch die Consorsbank Einlagensicherung kann sich sehen lassen: Die Gelder der Kunden werden nicht nur durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt, die für Banken innerhalb der EU eine Absicherung der Kundengelder bis zu einer Höhe von 100.000 Euro sicherstellt, sondern darüber hinaus sichert die Consorsbank die Gelder der Kunden als freiwilliges Mitglied im deutschen Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken e. V. bis zu einer Höhe von 120 Millionen Euro vor unverschuldeten Verlusten ab, die im Falle einer Insolvenz des Anbieters entstehen können.

Fazit

Sowohl die Gelder, als auch die Daten der Kunden sind bei der Consorsbank durchaus sicher: Die Regulierung des Unternehmens erfolgt durch die deutsche Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, während die Einlagensicherung nicht nur auf gesetzlicher, sondern auch auf freiwilliger Ebene bis zu einer Höhe von 120 Millionen Euro vonstattengeht.

Wie sieht das Angebot der Consorsbank aus?

Wie gut ist Consorsbank? Die Consorsbank kann im Vergleich durch ein umfangreiches Angebot überzeugen, das sich aus Aktiendepots und dem Consorsbank Trader-Konto für kurzfristige und langfristige Trader sowie aus einem CFD-Konto, Girokonten, Tagesgeldkonten, Festgeldkonten und Finanzierungen zusammensetzt. Für die Geldanlage im Wertpapierdepot stehen den Kunden schließlich nicht nur Aktien, sondern auch Anleihen, Zertifikate, Indizes, Rohstoffe und Währungen zur Verfügung. All diese Produkte können ab einer Grundgebühr von 4,95 Euro zuzüglich einer Provision von 0,25 Prozent an deutschen Börsen gehandelt werden. Für den Handel an US-Börsen wird stattdessen eine Grundgebühr in Höhe von 19,95 Euro berechnet und für den Handel an Börsen aus allen anderen Ländern der Welt wird sogar eine Grundgebühr in Höhe von 49,95 Euro vorausgesetzt. Hierfür kann der Kunde jedoch von einer kostenfreien Depotführung und von einer ebenso kostenfreien Kontoführung des Verrechnungskontos profitieren.

Insbesondere Einsteiger können beim Handel von Wertpapieren über den ActiveTrader bei der Consorsbank von allerlei Vorteilen profitieren: Kunden können nicht nur das Consorsbank Demokonto nutzen, um sich mit der Handelsplattform vertraut zu machen, sondern sie können sich darüber hinaus auch Webinare und Seminare zur Weiterbildung zunutze machen, die nicht nur für Einsteiger, sondern auch für Fortgeschrittene und selbst für Profis hilfreiche Informationen umfassen. Bei Fragen und Problemen ist schließlich auch der deutschsprachige Kundensupport auf vielerlei Wege erreichbar: Kunden und Interessenten können Mitarbeiter nicht nur per Telefon, Mail und per Post, sondern auch per Live Chat kontaktieren und sich ihre Fragen darüber hinaus sogar bei einem persönlichen Beratungsgespräch beantworten lassen.

Fazit

Das Angebot der Consorsbank umfasst neben Wertpapierdepots für langfristige und kurzfristig orientierte Anleger auch Giro-, Tagesgeld-, Festgeld- und CFD-Konten sowie Finanzierungen. Trader können ihr Geld dabei in Aktien, Anleihen, Zertifikate, Rohstoffe und Indizes anlegen – und um den Handel möglichst effizient zu gestalten, können sich die Kunden im Vorfeld ein Demokonto zunutze machen und mithilfe von Webinaren und Seminaren mehr über den Wertpapierhandel lernen.

CFD-Handel bei der Consorsbank
Kunden der Consorsbank können auch dem CFD-Handel nachgehen

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Lohnt sich die Kontoeröffnung für Einsteiger & Profis?

Unser Test hat gezeigt, dass die Consorsbank ihr Angebot am ehesten auf Einsteiger und auf Fortgeschrittene ausgelegt hat, die geringe Volumina handeln. Dafür sprechen folgende Merkmale:

  • Keine Mindesteinlage – optimal für Einsteiger mit kleinem Kapital
  • Demokonto
  • Seminare und Webinare für Einsteiger und Fortgeschrittene
  • Kein Flatrate-Modell
  • Hohe Gebühren für den Handel an ausländischen Börsen

icon_ausrufezeichenGerade Anfänger und fortgeschrittene Trader, die geringe Volumina handeln und dementsprechend nicht auf ein kostengünstigeres Flat-Modell angewiesen sind, sind demnach bei der Consorsbank an der richtigen Adresse. Auch für den langfristigen Händler, der nur wenige Positionen eröffnet und diese dafür lange laufen lässt, sind die Konditionen der Consorsbank dabei gut geeignet. Das Demokonto, das vom Unternehmen zur Verfügung gestellt wird, ist indes gerade für Einsteiger von großem Nutzen, doch auch Fortgeschrittene und selbst Profis können von der kostenlosen Demo profitieren.

Wie Aktiendepot eröffnen? Wir verraten es dir: Hat sich der Kunde schließlich dazu entschlossen, ein Depot bei der Consorsbank zu eröffnen, kann er die Depoteröffnung in drei einfachen Schritten durchlaufen:

  1. Formular ausfüllen: Im ersten Schritt wird online ein Formular ausgefüllt, das die Angabe einiger wichtiger Infos zu Person, der Handelserfahrung und dem Referenzkonto umfasst. Dieses Formular wird daraufhin ausgedruckt und unterschrieben.
  2. Verifizierung durchlaufen: Im zweiten Schritt erfolgt daraufhin die Verifizierung per PostIdent-Verfahren. Hierbei begibt sich der Kunde mit seinem Antrag, dem PostIdent-Coupon und einem gültigen Identitätsnachweis zur nächsten Postfiliale, wo ein Mitarbeiter die Identität des Kunden prüfen und daraufhin den Antrag absenden wird.
  3. Einzahlung vornehmen: Im dritten und letzten Schritt nimmt der Kunde daraufhin seine Einzahlung auf das Referenzkonto vor. Diese nimmt für gewöhnlich ein paar Tage in Anspruch – eine Mindesteinlage muss der Kunde dabei allerdings nicht beachten.
Fazit

Aufgrund verschiedener Merkmale, zu denen allen voran die nicht vorhandene Mindesteinlage, die Seminare und Webinare sowie die hohen Gebühren für den Handel an ausländischen Börsen gehören, lohnt sich die Kontoeröffnung bei der Consorsbank insbesondere für Einsteiger und Fortgeschrittene. Diese können ihr Depot beim deutschen Unternehmen in drei einfachen Schritten eröffnen.

Vorteile und Nachteile der Consorsbank unter der Lupe

Wie unser Test und nicht zuletzt auch die Bewertungen der Kunden bewiesen haben, kann die Consorsbank durch viele Vorteile überzeugen – allerdings birgt das Angebot des Unternehmen trotzdem auch einige Nachteile, die sich insbesondere auf die Konditionen der Consorsbank beziehen. Welche das sind, verraten wir dir hier im Überblick:

+ Demodepot
+ Seminare und Webinare
+ Gut erreichbarer Kundensupport
+ Umfangreiches Hilfe-Angebot
+ Benutzerfreundliche Handelsplattform
+ Zahlreiche verfügbare Basiswerte
+ Zuverlässiges Sicherungsumfeld

– Hohe Kosten für den Handel an ausländischen Börsen

icon_Daumen_hochDie Consorsbank kann dementsprechend in erster Linie durch ihr Serviceangebot überzeugen, das ein Demodepot, Webinare und Seminare, einen gut erreichbaren Support und einen umfangreichen Hilfe-Bereich umfasst. Auch der ActiveTrader als benutzerfreundliche Handelsplattform kann dabei ebenso punkten wie die zahlreichen verfügbaren Basiswerte und das zuverlässige Sicherungsumfeld, das eine Regulierung durch die BaFin und eine freiwillige Einlagensicherung umfasst, welche die Gelder der Kunden bis zu einer Höhe von 120 Millionen Euro absichert. Als Nachteil erweisen sich dabei im Grunde lediglich die hohen Kosten, die für den Handel an ausländischen Börsen berechnet werden: Eine Grundgebühr ab 19,95 Euro erweist sich im Vergleich als besonders hoch – ganz zu schweigen von den unbegrenzten Trading-Gebühren, die für den Handel an Börsenplätzen aus aller Welt berechnet werden.

Fazit

Die Consorsbank bringt zahlreiche Vorteile mit, während sich die Nachteile des deutschen Unternehmens in Grenzen halten. Pluspunkte gab es dabei in erster Linie für das Serviceangebot der Consorsbank mit den Webinaren, dem Demo-Depot und dem gut erreichbaren Support, während auch das zuverlässige Sicherungsumfeld überzeugen konnte. Der einzige und dafür umso größere Nachteil sind jedoch die hohen Kosten für den Handel an ausländischen Börsenplätzen.

Konditionen der Consorsbank im Überblick
Die Konditionen für den Wertpapierhandel im Überblick

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FAQ: 5 Fragen und Antworten zum Thema im Überblick

Kann man bei einem Depotwechsel einen Bonus erhalten?

Kunden, die einen Depotumzug zur Consorsbank vornehmen, können dabei von einem Zinsbonus von bis zu 2,50 Prozent p. a. profitieren. 1,5 Prozent werden für die Einzahlung bis zu einer Höhe von 20.000 Euro gewährt, wenn sich der Depotwert auf mindestens 6.000 Euro beläuft und 1,0 Prozent erhält der Kunde zudem, wenn er sein Depot beim bisherigen Anbieter löscht.

Stehen bei der Consorsbank auch Finanzderivate zur Verfügung?

Ja, denn neben Wertpapieren, Indizes, Rohstoffen, Anleihen, Währungen und Zertifikaten stehen den Kunden der Consorsbank auch CFDs für den Handel über ein spezielles CFD-Konto zur Verfügung.

Kann man auch mobil über Apps handeln?

Für den mobilen Handel ist eine Consorsbank App für iOS und Android verfügbar, die sowohl für Smartphones, als auch für Tablets verfügbar sind.

Ist das Demokonto mit Kosten verbunden?

icon_webinarKunden, die das Demokonto der Consorsbank nutzen möchten, können dies komplett kostenfrei tun.

Wird das Verrechnungskonto verzinst?

Eine Guthabenverzinsung wird für das Verrechnungskonto grundsätzlich nicht geboten – es sei denn, der Kunde nimmt den Zinsbonus beim Depotübertrag in Anspruch. Stattdessen muss der Kunde allerdings bei geduldeten Überziehungen mit Zinsen in Höhe von 11,73 Prozent p. a. und bei einem eingeräumten Kredit von 5,51 Prozent p. a. rechnen.

Wissensdurstig? Weitere Infos auf Qomparo

Wer steckt hinter Consorsbank? Diese Frage dürften wir dir hier genau beantwortet haben. Wenn du aber noch mehr über die Consorsbank erfahren möchtest, dann kannst du dir dafür unseren Test zunutze machen – die umfangreichen Vergleiche, zu denen nicht zuletzt auch der Aktiendepot Vergleich gehört, halten indes zahlreiche Alternativen zur Consorsbank bereit. Für einen erfolgreichen Handel kannst du dir darüber hinaus nicht nur unsere Ratgeber, sondern auch ein Magazin und topaktuelle News zunutze machen.

Fazit: Die Consorsbank gehört zur BNP Paribas

icon_FazitWer steckt hinter Consorsbank? Unser Test hat gezeigt, dass die Consorsbank bereits seit 2002 zur französischen BNP Paribas gehört, die das Unternehmen mit ihrer eigenen Tochterfirma Cortal verbunden hat. Daraufhin wurde die einstige Direktbank „Consors“ schnell zu „Cortal Consors“ und schließlich nach einem umfassenden Ausbau des Angebots zur Consorsbank. Genauere Infos zum Angebot des Unternehmens sind im Testbericht zu finden – Alternativen zur Consorsbank finden die Kunden schließlich im umfangreichen Anbietervergleich.

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Über den Autor: Christian Habeck

Christian Habeck handelt seit mehreren Jahren aktiv an der Börse. Hierbei bevorzugt er die technische Analyse. Darüber hinaus ist er Technik- und Sportbegeistert und betätigt sich leidenschaftlich gern als Autor.

Autor: Christian Habeck

Christian Habeck ist leiden- schaftlicher Autor & seit Jahren an der Börse aktiv, sein besonderes Interesse gilt der technische Analyse.

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