Kreditkarte im Ausland – So zahlst Du sicher und günstig

Wer im Ausland unterwegs ist, greift beim Bezahlen in Restaurants oder Shops immer häufiger auf die Kreditkarte zurück. Dies ist nicht nur praktisch, sondern auch bequem, denn Zahlungen können vielfach allein mit der Unterschrift abgewickelt werden. Beim Karteneinsatz solltest Du allerdings einige Punkte beachten, damit nach der Reise keine bösen Überraschungen auf Dich warten. Bevor Du eine Kreditkarte beantragst und im Urlaub und auf Reisen einsetzt, solltest Du Dich über die Gebühren der Kreditkartenanbieter informieren und einen Vergleich anstellen.

Bezahlen per Plastik-Karte

icon_muenzenDas Bezahlen im Ausland per Plastik-Karte erfreut sich großer Beliebtheit. Egal, ob Hotelzimmer, Mietwagen oder Restaurantbesuch – die Zahlungen werden einfach durch Vorlage der Karte abgewickelt. Ein weiterer Vorteil besteht in der Tatsache, dass die Rechnung dem eigenen Konto nicht sofort belastet wird, sondern dass die Abrechnung oft erst mit einer einmonatigen Verzögerung erfolgt. So kann der Urlaub entspannt genossen werden. Kreditkarten unterscheiden sich besonders hinsichtlich der Jahresgebühr und Transaktionskosten im Ausland. Bei einem Kreditkartenvergleich solltest Du vor allem auf die Kosten für Bargeldverfügungen am Geldautomaten als auch für den Karteneinsatz im europäischen sowie im nichteuropäischen Ausland achten. Hier gibt es nämlich teils gravierende Unterschiede! Auch Prepaid-Kreditkarten oder Kreditkarten für Studenten mit vergünstigten Konditionen können in Frage kommen.

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Die Kosten für den Kreditkarteneinsatz im Ausland

icon_informationWenn Du Deine Kreditkarte im Ausland einsetzt, wird zunächst zwischen dem europäischen und dem nichteuropäischen Ausland unterschieden. Während der Karteneinsatz innerhalb Europas – also in Spanien, Griechenland oder Norwegen – meist kostenfrei ist, berechnen die Kreditkartenanbieter für Zahlungen im nichteuropäischen Ausland zum Teil recht hohe Gebühren. Diese können bis zu drei Prozent des Kartenumsatzes betragen. Wenn Du also in Tunesien, in Australien oder in den USA eine Rechnung von 100 Euro begleichst, können bis zu drei Euro Gebühren fällig werden. Gerade bei längeren Urlaubsreisen kann dies enorm ins Geld gehen. Ab dem kommenden Jahr sollen zwar die hohen Gebühren begrenzt werden, eine völlige Abschaffung ist aber nicht in Sicht. Aus diesem Grund solltest Du bei der Wahl einer Kreditkarte immer darauf achten, wie hoch die Gebühren für Zahlungen im Ausland sind und gegebenenfalls eine alternative Karte wählen.

Bargeldverfügungen am Automaten können teuer werden

icon_ausrufezeichenGebühren berechnen die Banken aber nicht nur für Kreditkartenzahlungen im Ausland, sondern auch für Bargeldverfügungen am Automaten. Diese Kosten werden nicht nur außerhalb Europas, sondern oft bereits in Deutschland fällig. Pro Abhebung können dabei bis zu 10 Euro fällig werden. Wenn Du häufiger mit Deiner Kreditkarte Bargeld abheben möchtest, solltest Du eine Kreditkarte wählen, bei der Bargeldverfügungen kostenfrei angeboten werden. Einige Banken bieten mittlerweile sogar Kreditkarten, mit denen Du weltweit gebührenfrei abheben kannst. So sparst Du dir die langwierige Suche nach dem richtigen Geldautomat und hast immer Bargeld zur Verfügung. Die Abhebung im Ausland erfolgt hierbei bei Ländern außerhalb der Euro-Zone natürlich in Fremdwährung und wird dann für die Abbuchung vom Konto in Euro umgerechnet. Der jeweilige Umrechnungskurs wird dabei vom aktuellen Währungskurs bestimmt und von den Banken transparent mitgeteilt. Aber Achtung: Zusätzlich werden von einigen Instituten auch für das Abheben von Geld an Automaten in Ländern außerhalb der Euro-Zone hohe Gebühren für die Währungsumrechnung erhoben.

Zahlungsmittel im Ausland genau prüfen

icon_Daumen_hochDie Kreditkarte ist im Ausland ohne Zweifel eines der beliebtesten Zahlungsmittel. Du solltest vor Deiner Reise allerdings prüfen, ob Deine Karte im jeweiligen Land auch akzeptiert wird und wie viele Akzeptanzstellen zur Verfügung stehen. Bei MasterCard oder Visa beispielsweise kannst Du auf fast 30 Millionen Akzeptanzstellen weltweit zurückgreifen und bist damit relativ sicher, dass die Karte im Urlaubsland auch flächendeckend eingesetzt werden kann. Zusätzlich besteht natürlich die Möglichkeit, noch weitere Zahlungsmittel im Ausland zu nutzen, so zum Beispiel Bargeld oder auch Reiseschecks. Letztere bieten den Vorteil, dass sie bei Verlust vollständig ersetzt werden und so das Diebstahl- und Verlustrisiko weitgehend ausgeschlossen werden kann.

Auslandsaufenthalt melden

Zu Deiner eigenen Sicherheit sperren einige Banken die Kreditkarten Ihrer Kunden, die plötzlich vermehrt und über einen längeren Zeitraum im Ausland eingesetzt werden, um einen Missbrauch bei Diebstahl zu vermeiden. Um dies zu verhindern, solltest Du sicherheitshalber Deinen Auslandsaufenthalt zuvor bei Deiner zuständigen Bank anmelden. Diese geben die Meldung dann an Visa oder MasterCard bzw. das zuständige Institut weiter.

Weitere Tipps, wie Dir auf Deinen Reisen nicht plötzlich das Geld ausgeht, findest Du auch in unserem Beitrag „So bist Du auch im Urlaub garantiert flüssig!“.

Bildnachweis: © Fotolia.com / Patrizia Tilly

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