Binäre Optionen handeln » Tipps für erfolgreiches Trading

Binäre Optionen handeln – Methoden & Strategien für Trader

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Binäre Optionen handeln ist kinderleicht und verspricht einen hohen Gewinn. Ähnliche Versprechen tauchen heute überall im Netz auf. Richtig ist, dass Einsteiger von der überschaubaren Komplexität dieses Finanzprodukts profitieren. Vergessen werden darf aber nicht, wo die Herausforderungen beim Digitale Optionen (Binary Option) handeln liegen. Ohne Kenntnisse zur Chartanalyse und wie sich Indikatoren richtig einsetzen lassen, wird kein Anfänger den richtigen Einstiegszeitpunkt erkennen. Und gerade Timing ist im Handel mit Binäroptionen wichtig. Der Blick in Ratgeber ist am Ende nur eine Seite der Medaille. Wer als Trader Erfolg haben will, muss auch an den praktischen Fertigkeiten arbeiten – und kommt am Testkonto nicht vorbei.

Hinweisbox Binaere Optionen

Binäre Optionen handeln – Wichtige Fakten im Überblick:

  • in den Anfangsjahren Put/Call Optionen
  • inzwischen verschiedene Handelsarten möglich
  • technische Indikatoren von großer Bedeutung
  • kein verstecktes Risiko – Stichwort Nachschusspflicht
  • große Unterschiede in den Rahmenbedingungen der Broker
  • Laufzeit frei wählbar
  • Verlust und Gewinn bekannt
  • risikolos Erfahrungen über Demokonto sammeln

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Digitale Optionen: Grundlagen des Binäroptionentradings

2008/2009 als Finanzprodukt entstanden, basieren Binäre Optionen auf dem Prinzip Cash or nothing. Sprich: Entweder erzielt der Anleger den vorher festgelegten Gewinn – oder die Position verfällt wertlos. Von genau dieser Tatsache leitet sich der Begriff Binäroptionen ab. In der Praxis häufig auch als Digitale Optionen bezeichnet, handelt es sich hierbei um ein Finanzderivat.

Binäre Optionen handeln
Trading mit 24option – Überblick zum Tradingdesk des Binäroptionen Brokers

 

Letztere leiten ihren Wert von zugrunde liegenden Basiswerten ab. Letztere können heute:

  • Aktien
  • Rohstoffwerte
  • Forex/Währungen
  • Indizes

sein. Der große Vorteil Binärer Optionen liegt in den Rahmenbedingungen. Beispiel Call/Put Option: Hier setzt der Trader darauf, dass der Kurs des Underlyings innerhalb eines festgelegten Zeitfensters eine bestimmte Richtung einschlägt. Wird eine Position auf den DAX eingegangen und ist von einem Kurstrend nach unten auszugehen, eröffnet der Anleger eine Put-Option. Bei einem Payout von 85 Prozent und 100 Euro Einsatz würde sich – sofern der Kurs diese Richtung einschlägt – eine Auszahlung von 185 Euro ergeben.

Aber: Sobald der Chart den Eröffnungskurs innerhalb der Laufzeit von unten schneidet und zum Fälligkeitstermin darüber liegt, werden die 100 Euro als Verlust verbucht. Der Totalverlust ist das Risiko im Binäroptionenhandel. Eigentlich recht einfach zu verstehen.

In den letzten Jahren sind durch Broker verschiedene Handelsarten hinzugekommen. Dazu gehören unter anderem die:

  • Boundary oder Range Optionen
  • Ladderoptionen
  • Touch Optionen.

Letztere realisieren einen Gewinn, sobald der Chart des Basiswertes ein festgelegtes Kursniveau schneidet. Da der Handel mit den Optionen nicht über zentrale Handelsplätze, sondern zwischen Anleger und Broker erfolgt, wird hier auch vom Market Maker gesprochen. Gerade in Bezug auf:

  • Handelsarten
  • Payout
  • Absicherungsfunktionen

sind die Unterschiede mehr als deutlich.

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Glücklicherweise ist das Digitale Optionen handeln unkompliziert. Dies gilt auch für den Einstieg. Dennoch dürfen Beginner einen Fehler nicht machen: Die Herausforderungen in Bezug auf Timing und Marktkenntnis unterschätzen. Andernfalls wird es schwierig, mit Erfolg zu handeln. Und auch die Auswahl des Brokers muss auf einer soliden Basis ruhen. Letztere sind schließlich Market Maker und geben die Rahmenbedingungen für den Handel mit Binäroptionen vor.

Demokonto ohne Einzahlung: Ideal für die ersten Schritte

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen! Dieses Credo ist im Alltag in ganz unterschiedlichen Situationen zu hören. Im Kern geht es darum, dass nur Fleiß, Ehrgeiz und Erfahrung ans Ziel führen. Und natürlich gilt dieser Grundsatz auch fürs Binäre Optionen handeln lernen. Wer mit dem Trading Erfolg haben will, wird nicht daran vorbeikommen, Fähigkeiten zu verbessern:

Generell brauchen Anleger:

  • Verständnis für die Handelsarten
  • Sicherheit im Umgang mit der Handelsplattform
  • Kenntnisse in der Chartanalyse
  • eine zielgerichtete Anlagestrategie.

Diese vier Punkte sind auf den ersten Blick trivial – in der Praxis aber nicht ohne Weiteres umzusetzen. Beispiel Tradingplattform: Heute setzen Broker auf verschiedene Softwarelösungen mit ihren ganz eigenen Features. Wie sollen Anleger mit den Tools Erfahrung sammeln? Und wie Binäre Optionen handeln?

Das Zauberwort heißt Binäroptionen Demokonto. Letzteres ist ideal, um sich als Anfänger mit dem Handel und der Kontoverwaltung vertraut zu machen. Aber: Das Potenzial des Musterdepots steht und fällt mit den Rahmenbedingungen. Was bedeutet dies für die Praxis? Ideal sind Testaccounts, die für eine Registrierung weder ein Handelskonto voraussetzen noch Einzahlungen. Leider zeigen die Praxiserfahrungen, dass nicht jeder Market Maker das Demokonto entsprechend definiert. Wie ein solides Testkonto aussehen kann, zeigen die OptionFair oder IQ Option Erfahrungen.

Ein ebenfalls sehr wichtiger Punkt betrifft die Frage, wie lange das Demokonto ein Binäre Optionen handeln lernen erlaubt. Hier variiert der Rahmen in der Brokerszene recht stark. In einigen Fällen werden Anleger nur wenige Tage Zeit zum Testen und Ausprobieren haben. Mehrere Wochen sind häufig und nur wenige Anbieter lassen einen langfristigen Testzeitraum zu.

Tipp: Vom Testkonto profitiert nicht nur der Einsteiger. Auch der Anleger mit Erfahrung macht einen Fehler, wenn er achtlos am Musterdepot vorbeigeht. Gerade fürs Ausprobieren neuer Handelsstrategien – wie der Binäre Optionen Martingale Strategie – oder dem Verbessern der Fähigkeiten in der Chartanalyse ist die Binäroptionen Demo sehr gut geeignet.

Vom Testkonto profitieren der Anfänger und der erfahrene Trader. Natürlich unterscheiden sich Anspruch und Herangehensweise. Das Potenzial darf aber keine der beiden Personengruppen unterschätzen. Am Ende kommt es nicht nur darauf an, ein Demokonto konsequent zu nutzen, sondern sich auch der Unterschiede zwischen den Brokern klar zu werden. Nur so lassen sich langfristig profitable Entscheidungen treffen.

Binäre Optionen handeln lernen: Charts für den ersten Trade lesen

Wann Binäre Optionen handeln? Diese Frage ist in mehreren Punkten fundamental. Digitale Optionen werden ohne Orderzusätze wie Stoploss oder Ähnliches platziert. Im Vergleich mit anderen Finanzprodukten wirkt sich diese Tatsache auf die Chartanalyse aus. Jeder Anleger muss dennoch wissen, wie die Kurse zu lesen sind. Schließlich gehört dies zu den fundamentalen Fertigkeiten, um für Handelsstrategien die richtigen Einstiegspunkte zu identifizieren.

Es geht an dieser Stelle prinzipiell darum:

  • Trendparameter (Trendbeginn, Trendfortsetzung, Trendende)
  • Widerstände
  • Unterstützungslinien

zu erkennen. Indikatoren sind die Basis, anhand derer sich Zeitpunkte für das Eröffnen einer Position erkennen lassen.

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Indikatoren für Trader – Chartanalyse beim Binäre Optionen Broker IQ Option

 

Wichtig: Die Zuverlässigkeit einzelner Chartindikatoren wird durch das Zeitfenster beeinflusst. Gerade sehr kurzfristige Handelszeiträume (wie im ultraschnellen 60 Sekunden Handel) stellen verschiedene Instrumente vor eine echte Herausforderung.

Beispielsweise lässt sich mit dem ADX Indikator die Stärke einer Seitwärtsbewegung ermitteln und erkennen, wann sich Trends entwickeln. Auf der anderen Seite lassen sich Directional-Movement-Index oder MACD für Aussagen hinsichtlich Trendrichtung und Trendstärke verwenden.

Einsteiger haben ein Ziel: Sie wollen zu erfolgreichen Tradern werden. Wer erste Erfahrungen mit Binären Optionen sammelt, kommt an den Indikatoren und Filtern für die Chartanalyse nicht vorbei. Zwar unterscheidet sich die Herangehensweise im Vergleich zu anderen Assets. Gewisse Fertigkeiten sind aber auch bei den Digitalen Optionen Grundvoraussetzung für Tradingentscheidungen.

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Handelsstrategien: Von Trendfolge bis Hedging

Unkompliziert und ohne größere Hürden beim Einstieg bedeutet nicht, dass Binäre Optionen die Lizenz zum Geld drucken sind. Wo Binäre Optionen handeln ist nicht die einzige Frage. Vielmehr besteht die Herausforderung einerseits in der angesprochenen Chartanalyse. Nicht minder wichtig ist die Handelsstrategie. Erst die Kombination aus beiden macht erfolgreiches Traden aus. In den Jahren seit dem Auftauchen Digitaler Optionen haben sich verschiedene Ansätze als Erfolg versprechend herauskristallisiert.

  • Trendfolgemethode: Die Binäre Optionen Trend-Strategie beruht im Wesentlichen auf der Annahme, dass sich Kurse in Phasen bewegen. Ein stabiler Trend setzt sich fort. Die Herausforderung besteht darin, geeignete Trends zu erkennen und einzuschätzen, wann sich der Trend umkehren wird. Ein- und Ausstiegspunkt sind zwei der wichtigsten Marken dieser Handelsstrategie. Um die Punkte zu identifizieren, müssen sich Anleger diverse Filter und Indikatoren bedienen – dürfen aber auch Wirtschaftsnachrichten nicht komplett ignorieren.
  • Volatilitätsstrategie: Anders als im Zusammenhang mit der Trendfolgemethode, die auf einer konkreten Kursrichtung basiert, lassen sich mit der Volatilitätsstrategie Gewinne ungeachtet der Kursrichtung realisieren. Wichtig ist am Ende nur, dass sich der Markt sehr stark bewegt. Besondere Ereignisse – wie Leitzinsanpassungen – sind solche Ereignisse. Gerade im High-Yield-Segment ist diese Methode geeignet, einen Gewinn zu erzielen – durch das Setzen auf One-Touch-Optionen.
  • Zaun-/Boundarymethode. Im Zusammenhang mit der Binäre Optionen Zaunstrategie ist eine fundierte Chartanalyse Grundvoraussetzung. Der Anleger muss Barrieren erkennen, zwischen denen sich ein Kurs hin und her bewegt. Diese markieren die Einstiegspunkte für jeweils gegenläufige Optionen. Das Ziel besteht darin, einen Korridor entstehen zu lassen. Mit einer Put-Option an der oberen Barriere und einer Call-Option an der unteren Barriere lässt sich der Payout im Idealfall verdoppeln. Verlässt der Chart den Korridor, wird der Verlust minimiert.

Mithilfe der verschiedenen Handelsstrategien können Trader gezielt Gewinner erhöhen – etwa durch die beschriebene Zaunstrategie oder Ladderoptionen. Parallel bietet sich an diesem Punkt die Chance, mit den richtigen Methoden das Handelskonto gegen überdurchschnittlich hohe Verluste abzusichern (Hedging). Bedingung ist, dass der Anleger bereit ist, sich mit dem Binäroptionenhandel über die einfachen Grundlagen hinaus auseinanderzusetzen. Einfach Binäre Optionen handeln lassen und sich zurücklehnen führt auf lange Sicht nicht zum Erfolg.

Bonusprogramme: Binäre Optionen handeln mit Startguthaben

Prämien und Bonusprogramme sind inzwischen einer jener Gründe, warum sich Anfänger für den Handel mit Binären Optionen entscheiden. Was steckt dahinter? Prämienaktionen werden seitens der Broker dafür eingesetzt, Interesse zu wecken. Neben Aktionen, die nur zu bestimmten Anlässen stattfinden – wie Weihnachtsgewinnspiele o. Ä. – sind es Einzahlungsboni, welche sich in den letzten Jahren fest etabliert haben.

Binäre Optionen Bonus bei IQ Option
IQ Option VIP – Höhere Einzahlung bedeutet auch höhere Prämie

 

Hier wird der Anleger für Einzahlungen auf das Handelskonto belohnt. Sehr verbreitet ist diese Art Prämie als Ersteinzahlerbonus. Letzter richtet sich primär an Neukunden, die bislang noch keinen Account beim Broker registriert haben. Einige Anbieter gehen noch einen Schritt weiter – mit dem Reload-Bonus. Dieser ist für Bestandskunden gedacht. Die meisten der genannten Bonusprogramme sehen so aus, dass Anleger einen Prozentsatz X (oft zwischen 50 Prozent bis 100 Prozent) der qualifizierenden Einzahlung als Gutschrift – in Form von Bonusguthaben – erhalten.

Allerdings müssen wir hier mit einem Vorurteil aufräumen. Trader können sich ihren Bonus nicht einfach auszahlen lassen. Broker verdienen nur etwas, wenn sich Anleger am Binäroptionenhandel beteiligen. Deshalb gelten für die Prämien spezielle Bedingungen.

Bonusprogramme – Das Startguthaben gibt’s nicht umsonst:

  • Prämie an qualifizierende Einzahlung gekoppelt
  • Mindestumsatz für Auszahlung
  • beschränkte Laufzeit der Prämienaktion
  • Auszahlung führt zur Streichung des Bonus

Gern werden von Anlegern, die nur Augen für die Höhe der Prämie haben, die Auszahlungsbedingungen übersehen. Zur größten Hürde wird hier die Höhe des erforderlichen Mindestumsatzes. Erst wenn der Trader diese Umsatzschwelle erreicht, lässt sich das Prämienguthaben auszahlen.

Wichtig: Zum Umsatz tragen sowohl die Gewinneinsätze als auch Einsätze bei, die zum Verlust geführt haben. In aller Regel bleiben Optionen, die at the money geschlossen haben, außen vor. Damit werden Digitale Optionen bezeichnet, deren Eröffnungs- und Schlusskurs identisch sind.

Neben der Umsatzschwelle spielt natürlich die zeitliche Beschränkung des Bonusprogramms eine Rolle. Oft sind Einsteiger überrascht, dass die Prämienbedingungen innerhalb weniger Wochen erreicht werden müssen. Andernfalls verschwindet das Bonusguthaben wieder vom Handelskonto.

Binäre Optionen handeln mit Startguthaben – was im ersten Moment sehr verlockend klingt, wird für Anleger zur unangenehmen Überraschung. Schuld sind (zumindest gefühlt) die Broker. Von Betrug reden – damit sollten Betroffene allerdings vorsichtig sein. Leider zeigt die Praxis, dass beim Thema Finanzwetten Bonus Vergleich sich besonders Anfänger selten um das Kleingedruckte kümmern.

Fazit: Bei einigen Brokern das Demokonto unbegrenzt nutzen

The Trend ist your friend – dieses Motto taucht beim Thema Binäre Optionen handeln lernen regelmäßig auf. Es geht schlicht darum, richtige Punkte für das Eröffnen einer Position zu finden. Aufgrund der Tatsache, dass Digitale Optionen das Setzen auf steigende und fallende Kurse erlauben, ist die Trendrichtung eigentlich egal. Was zählt ist vielmehr die Stärke des Trends. Spätestens jetzt muss der Trader bereit sein, intensiver in die Chartanalyse einzutauchen. Ohne eine fundierte Analyse der Kurse gleicht das Eingehen von Positionen dem Glücksspiel. Erfolg werden am Ende nur Anleger haben, die Zeit in den Binäroptionenhandel investieren – und sich Gedanken zur richtigen Tradingstrategie machen.

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Über den Autor: Christian Habeck

Christian Habeck handelt seit mehreren Jahren aktiv an der Börse. Hierbei bevorzugt er die technische Analyse. Darüber hinaus ist er Technik- und Sportbegeistert und betätigt sich leidenschaftlich gern als Autor.

Autor: Christian Habeck

Christian Habeck ist leiden- schaftlicher Autor & seit Jahren an der Börse aktiv, sein besonderes Interesse gilt der technische Analyse.

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