FERNSTUDIUM VERGLEICH 2017: TEST & KUNDENEMPFEHLUNG

Du stehst bereits im beiden Beinen voll im Berufsleben, möchtest aber Aufstiegschancen effizient nutzen und dich zu diesem Zweck weiterbilden? Ein Fernstudium ermöglicht die Kombination von Job und Weiterbildung, indem es ortsunabhängig zum Lernen einlädt. Dabei sind alle Fernuniversitäten – sowohl staatliche als auch private – anerkannt und dürfen Titel wie Bachelor, Master oder auch fachliche Spezialisierungen (Meister, Kaufmann für einen bestimmten Bereich o.ä.) verleihen. Aufgrund der Freiheit von Lehre und Wissenschaft ist es jedoch möglich, den Aufbau des Studiums entsprechend auf die Bedürfnisse der bereits arbeitenden Bevölkerung hin anzupassen.

Mit dem Qomparo Fernstudium Vergleich können Nutzer auf Empfehlungen von echten Usern zurückgreifen. Diese haben bereits ein oder mehrere Fernstudiengänge absolviert und diese genutzt, um beruflich aufzusteigen.

Informiere Dich über die Tabelle oder wähle 2 Anbieter aus, um sie direkt zu vergleichen:

Fernuniversität Hagen

  • Fernuniversität Hagen

  • Hochschule Fresenius

  • IUBH

  • SGD

  • Laudius

  • AKAD

  • Learnity.com

  • Euro FH

  • Fernakademie für Erwachsenenbildung

  • ILS

  • Hamburger Akademie

  • Wilhelm Büchner Hochschule

Hochschule Fresenius

  • Fernuniversität Hagen

  • Hochschule Fresenius

  • IUBH

  • SGD

  • Laudius

  • AKAD

  • Learnity.com

  • Euro FH

  • Fernakademie für Erwachsenenbildung

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  • Wilhelm Büchner Hochschule

VERGLEICHEN

WARUM ARBEITNEHMER UND STUDENTEN EIN FERNSTUDIUM ABSOLVIEREN SOLLTEN

  • Nachweislich führen sowohl Bachelor- als auch Master-Studienabschlüsse zu höheren Gehältern. Selbiges gilt für fachspezifische Fortbildungen und Meister-Titel. Beim Einstieg und Aufstieg im Berufsleben ist es aber ebenso wichtig, entsprechende Praxiserfahrungen vorweisen zu können. Beide Aspekte können im Rahmen eines Fernstudiums sinnvoll miteinander kombiniert werden. Ähnlich wie bei einem dualen Studium arbeitet der Arbeitnehmer weiterhin für seinen Arbeitgeber, erhält aber zusätzlich dazu Lernmaterialien von der Fernuniversität zugeschickt. Wann er sich mit diesen befasst, ist dem Studenten selbst überlassen.
  • Ein Fernstudium bietet aber auch für herkömmliche Studenten viele Chancen. Beispielsweise muss dann kein oft teurer Wohnungswechsel in die Großstadt erfolgen. Auch längere Reisen während des Semesters sind im Fernstudium problemlos möglich, denn die Unterlagen können allesamt mitgenommen und von unterwegs aus bearbeitet werden.

DIE BESTE UNIVERSITÄTE FÜR DAS FERNSTUDIUM KANN ES NICHT GEBEN

Bei Qomparo findest du die besten staatlichen und privaten Universitäten für ein Fernstudium. Aber: Den einen besten Anbieter kann es nicht geben, auch wenn unsere Redaktion auf Basis echter Nutzererfahrungen entsprechende Awards verleiht. Denn jeder Student hat spezielle Anforderungen an eine Universität, welche diese in seinen Augen absolut erfüllen müssen. Beispielsweise ist es einigen Studierenden wichtig, jederzeit einen persönlichen Ansprechpartner erreichen zu können. Andere Studierende benötigen für das Lernen möglichst umfangreiche Unterlagen, anderen genügt ein gewisses Basispaket und eine „Hilfe zur Selbsthilfe“.

Zudem unterscheiden sich die Studiengänge und Lehrveranstaltungen stark voneinander, wenn die Preise betrachtet werden. Gerade private Anbieter sind oft deutlich teurer als rein staatliche Lehrstellen, bieten dafür in der Regel aber auch etwas besseren Service und teils spezifischere Fortbildungen. Daher ist es unerlässlich, die verschiedenen Universitäten anhand unterschiedlicher Kriterien miteinander zu vergleichen. Wie solch ein Vergleich im Detail abläuft, zeigt der folgende Ratgeber.

Fazit: Nur ein qualifizierter Fernstudium Vergleich gewährleistet, dass Lerninteressierte die zu ihnen passende Universität finden. Dabei kann bewusst auf verschiedene Kriterien eingegangen werden, die für jeden Studenten individuell von entscheidender Bedeutung sind.

QUALITÄTSKRITERIEN IM FERNSTUDIUM VERGLEICH: SO ERKENNST DU EINE GUTE UNI

Rein oberflächliche Vergleiche beziehen bei Fernuniversitäten lediglich den Preis für die Fortbildungsmaßnahme mit ein. Kostet ein Master-Studium bei Universität A etwa 5.000 Euro und sind es bei Universität B lediglich 2.500 Euro, so ist diese besser zu bewerten. Doch das würde dem komplexen Thema von Studiengängen und Fortbildungen nicht ansatzweise gerecht werden.

Eine qualifizierte Analyse muss daher immer gleich mehrere Faktoren berücksichtigen und diese vor dem Hintergrund des Preises bewerten. Wichtig sind vor allem Aspekte wie etwa die Breite des Angebots, Spezialisierungen, Professoren und Dozenten, Verfügbarkeit von Prüfungen und der Ruf der Universität. Im Folgenden soll dieses Vorgehen detaillierter erläutert werden.

WIRD MEINE FORTBILDUNGSMAßNAHME ÜBERHAUPT ANGEBOTEN?

Zunächst müssen sich Studenten und Arbeitnehmer darüber informieren, ob eine gewünschte Fortbildung überhaupt im Programm der Fernuniversität ist. Denn mittlerweile existieren sowohl im Studienbereich als auch bei herkömmlichen Fortbildungen und Spezialisierungen zahlreiche Maßnahmen und Abschlüsse, so dass hunderte Zertifikate erworben werden können. Sehr gängig sind Fortbildungen in den folgenden Bereichen:

  • Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Marketing
  • EDV-Kurse (Excel, Word)
  • Web-Design
  • Englischkurse

Denn insbesondere Kaufleute mit Abitur und einer abgeschlossenen Ausbildung nutzen Fernuniversitäten, um einen Bachelor-Abschluss nachzuholen. Aber auch der Meister oder eine bestimmte, staatlich anerkannte Fortbildung in einem Fachberuf kann prinzipiell über eine Fernuniversität angestrebt werden. Jedoch ergeben sich hier zwischen den einzelnen Anbietern recht große Unterschiede bezüglich der Breite des Angebots.

Im ersten Schritt prüfen Lerninteressierte daher, an welchen Universitäten ihre Fortbildungen überhaupt angeboten werden.

LERNINHALT UND ABSCHLUSS

Im zweiten Schritt geht es darum, sich näher mit den Lerninhalten des Studiums oder der Fortbildung zu befassen. Denn beispielsweise ist BWL ist nicht gleich BWL. Einige Universitäten setzen ihren Schwerpunkt etwa auf Marketing, andere befassen sich bevorzugt mit Controlling und wieder andere gehen in Richtung Finance. Das ist ausdrücklich nicht nur im betriebswirtschaftlichen Bereich so, in praktisch jeder übergeordneten Fachrichtung gibt es eine Vielzahl von Untergruppierungen, die sich teils erheblich voneinander unterscheiden.

Hilfreich ist es, wenn die Fernuniversitäten daher auch in diesen Oberkategorien weitere Studiengänge anbieten. Im Bereich BWL könnte dies wie folgt aussehen:

  • Wirtschaftsrecht
  • Wirtschaftspsychologie
  • Marketing
  • Controlling und Accounting
  • Finance

Letztlich können alle Studenten einen Abschluss im Bereich BWL vorweisen, dabei jedoch bei der Jobsuche auf ganz unterschiedliche theoretische Kenntnisse verweisen.

Damit ist es bezüglich der Spezifikation der Lerninhalte aber noch nicht getan. Denn selbst in diesen Untergruppierungen können Universitäten die Kurse noch differenziert gestalten. Daher sollten sich Lerninteressierte zum speziellen Studiengang Infomaterialien zukommen lassen oder diese direkt auf der Homepage einsehen. Meist stellen Professoren in kurzen Videos vor, was das eigentliche Ziel des Studienangebots ist. Beantwortet werden Fragen wie:

  • Wo liegt der inhaltliche Schwerpunkt des Studiengangs?
  • Welche Nebenbereiche werden mit abgedeckt?
  • Was sind typische Jobs von Absolventen?

Anhand dieser Fakten lässt sich beurteilen, ob das jeweilige Studium wirklich zu den eigenen Vorstellungen passt. Danach sollten Studenten und Fortbildungsteilnehmer überprüfen, welchen Abschluss sie durch ihr Studium erhalten. Auch private Fernuniversitäten sind in Deutschland grundsätzlich (!) dazu berechtigt, staatlich anerkannte Abschlüsse wie Bachelor, Master oder Meister zu verleihen. Allerdings nur, wenn sie eine entsprechende Lizenz vorweisen können und der Studiengang an sich anerkannt ist.

Sofern eine Fortbildung nicht staatlich anerkannt ist, sollte in der Regel Abstand von diesem Studium genommen werden. Denn auch in der Privatwirtschaft wird es dann schwer, den Arbeitgeber von den eigenen Fähigkeiten zu überzeugen. Lediglich in Ausnahmefällen sind in der Wirtschaft bereits Studiengänge als solche akzeptiert, obwohl der Staat diese noch nicht als Bachelor oder Master anerkennt.

RUF, PROFESSOREN UND PRÜFUNGEN

Auch wenn an Fernuniversitäten nicht direkt gelehrt wird, so sollte doch ein Auge auf die Professoren geworfen werden. Denn sie sind nicht nur für die Ausgestaltung der Lernmaterialien verantwortlich, sondern stellen letztlich auch die Prüfungen. Die Vitae aller Professoren sollte sich bereits auf der Homepage der Universität befinden, andernfalls hilft eine kurze Google-Recherche.

In die Entscheidung für oder gegen eine Universität sollte zudem auch der Ruf der jeweiligen Akademie mit einfließen. Gerade bei Studienabschlüssen achten Personalchefs darauf, wo der Bewerber seinen Abschluss gemacht hat. Ihren vormals recht schlechten Ruf konnten Fernuniversitäten dabei generell bereits ablegen. Allerdings existieren zwischen den einzelnen Schulen doch große Unterschiede, auch zwischen privaten und staatlichen Hochschulen sind diese erkennbar.

WO UND WIE WERDEN PRÜFUNGEN ABGELEGT?

Bleibt zu guter Letzt die Frage, wo die eigentlichen Prüfungen abgelegt werden. Im Falle von Meister-Abschlüssen arbeiten die Universitäten immer mit einer IHK zusammen, muss diese die Leistungen doch letztlich abnehmen. Bei universitären Abschlüssen ist es hingegen erforderlich, schon während des Studiums viele Teilprüfungen abzulegen. Folgende Formen bieten sich dabei an:

  • Klausuren
  • Projekte, Seminare, Präsentationen
  • Wissenschaftliche Arbeiten
  • Abschlussarbeiten

Klausuren müssen dabei zwangsweise unter Aufsicht eines Lehrkörpers geschrieben werden. Aber: Genau dazu muss der Student eine Universität aufsuchen, obwohl er eigentlich Fernstudent ist. Große Fernuniversitäten machen es ihren Studierenden aber so einfach wie möglich und bieten die Prüfungen monatlich in fast allen deutschen Universitäten an. Auch hier gilt wieder, dass die Regelmäßigkeit des Prüfungsangebots stark variieren kann.

WIE TEUER IST DAS FERNSTUDIUM?

All diese Faktoren sind äußerst wichtig bei der Beurteilung der Qualität einer Fernuniversität. Allerdings kannst du letztlich nur selbst entscheiden, welcher der Aspekte für dich persönlich besonders wichtig ist. Dies musst du bei deinem Fernstudium Vergleich entsprechend berücksichtigen, ansonsten kannst du keine passende Universität finden.

Für alle Studierenden und Fortbildungs-Teilnehmer gilt aber: Die Kurse sollten so günstig wie möglich sein. Hier sind generell zwei Unterschiede vorwegzuschieben:

  • Staatlich: Rein staatliche (nicht staatlich anerkannte!) Fernuniversitäten sind relativ selten, genauer gesagt gibt es mit der Fernuni Hagen nur eine einzige Institution. Zudem bieten mittlerweile auch einige herkömmliche Universitäten entsprechende Fernstudiengänge für spezifische Fachrichtungen an.
  • Privat: Universitäten dürfen auch privat eröffnet und finanziert werden, müssen dann aber vom Staat anerkannt werden. Hier bietet sich gleich eine ganze Reihe renommierter Fernuniversitäten.

Erfahrungsgemäß sind staatliche Institutionen deutlich günstiger, bieten dafür aber auch weniger Service an. Zwischen den privaten Anbietern existieren jedoch enorm große Unterschiede bezüglich der Kosten. Wirklich wichtig ist dieser Aspekt aber nur dann, wenn die Gebühren vom Studenten getragen werden müssen. In einigen Fällen haben Studierende das Glück, dass der eigene Arbeitgeber den Lehrgang finanziert. Allerdings steigt dann in der Regel auch der Erfolgsdruck und ein Teil der Flexibilität schwindet.

FÜR WEN EIGNET SICH EIN FERNSTUDIUM?

Fortbildungen – egal ob in Form eines wirklichen Studiums, einer beruflichen Spezifikation oder etwa eines Meister-Abschlusses – sind praktisch jedem Arbeitnehmer, aber auch vielen Selbstständigen zu empfehlen. Denn nachweislich steigern Zusatzqualifikationen das Gehalt. Bei Angestellten läuft dies über eine direkte Gehaltserhöhung bzw. das Angebot einer Bewerbung für eine bessere Stelle ab.

Selbstständige profitieren hingegen von der Außendarstellung. Ein Beispiel: Der Anwalt ohne Dr.-Titel verdient schnell mehrere tausend Euro pro Jahr weniger als ein ansonsten ebenso qualifizierter Anwalt, der seine universitäre Karriere noch etwas über das zweite Staatsexamen hinaus vorangebracht hat und sich „Dr.“ nennen darf. Denn für Mandanten hat der Titel eine wichtige Signalwirkung, genau wie in abgeschwächter Form und Bachelor oder Master bei anderen Berufen.

Gut geeignet ist ein Fernstudium auch dann, wenn der aktuelle Job nicht aufgegeben werden soll oder kann. Denn die Lerninhalte können von überall aus und zu jeder Zeit genutzt werden. In der Universität oder bei stationären Fortbildungen müssen Lernende meist mehrere Wochen oder gar einige Jahre vor Ort anwesend sein.

FÜR STUDIENANFÄNGER, ARBEITNEHMER UND SELBSTSTÄNDIGE

  • Studienanfang: Wer bisher noch nicht gearbeitet hat und sich noch am Beginn seiner beruflichen Karriere befindet, kann ebenfalls von den Vorteilen eines Fernstudiengangs profitieren. Sofern eine gültige Zulassungsbescheinigung für eine deutsche Hochschule vorliegt (in der Regel Abitur), kann das Studium ohne Probleme aufgenommen werden. Dabei ist der Student sogar unter Umständen Bafög-berechtigt und erhält auch ansonsten alle finanziellen Vorteile durch einen Studentenausweis. Gleichzeitig ist er nicht gezwungen, in die oft sehr teuren Groß- und Universitätsstädte zu ziehen.
  • Arbeitnehmer: Viele Arbeitgeber fördern Weiterbildungsmaßnahmen bewusst. Doch nur ungern möchte das Unternehmen dabei wochen-, monate- oder gar jahrelang auf seinen Angestellten verzichten. Daher kann mit dem Arbeitgeber ausgehandelt werden, dass dieser die Kosten für eine Fortbildung an einer privaten Universität übernimmt.
  • Selbstständige: Unternehmen haben oft gar keine Möglichkeit, aktiv Hörsäle zu besuchen. Zu unbeständig ist der Arbeitsalltag und zu knapp die Zeit. An ruhigeren Tagen, am Wochenende oder noch nach Feierabend findet sich aber durchaus Zeit für sinnvolle Fortbildungen.

Fazit: Ein Fernstudium spricht ein breites Publikum an Lerninteressierten an. Sowohl Studienanfänger als auch Arbeitnehmer und Selbstständige profitieren von den vielen Vorteilen der flexiblen Lerneinheiten.

WIE KANN EIN FERNSTUDIUM BEGONNEN WERDEN?

Die folgende Musteranleitung soll verdeutlichen, wie die Suche nach einer Universität und die Einschreibung für die Maßnahme letztlich ablaufen:

  1. Meist erfolgt die Einschreibung in einer Lernmaßnahme gleich für den ganzen Kurz oder einige Monate. Entsprechend sollten sich Lerninteressierte viel Zeit nehmen, um die einzelnen Fernuniversitäten wirklich ausführlich miteinander zu vergleichen. Dabei können die bereits vorgestellte, aber auch ganz individuelle Kriterien für den Vergleich genutzt werden.
  2. Wichtig ist, die Zugangsvoraussetzungen für die einzelnen Studiengänge und Fortbildungen genau zu analysieren. Für Bachelor-Studiengänge gilt etwa, dass eine Hochschulzugangsberechtigung vorliegen muss. Dabei kann es sich um ein Abitur handeln, im Falle von Fachuniversitäten aber auch um Realschulabschlüsse mit abgeschlossener Berufsausbildung. Für Fortbildungsmaßnahmen ist es teilweise erforderlich, bereits an vergangenen Veranstaltungen teilgenommen zu haben.
  3. Alle Fernuniversitäten bieten recht umfangreiche Formulare, über die zunächst Informationsmaterial angefordert wird. Anschließend kann dann eine aktive Einschreibung für die Maßnahme erfolgen. Dazu müssen recht umfangreiche Daten zur eigenen Person angegeben werden wie etwa eine Anschrift, der Name und das Geburtsdatum. Auch über vorherige Bildungsabschlüssen muss Auskunft gewährt werden.
  4. Wenn die Fernuniversität den Antrag für das Fernstudium annimmt, muss anschließend eine Legitimierung der Daten erfolgen. In der Regel benötigen die Institutionen beglaubigte Kopien von Zeugnissen, die durch die Stadt ausgestellt werden können.
  5. Je nach Universität ist die Gebühr für das Studium oder die Fortbildung bereits vollständig im Voraus zu bezahlen oder jeweils vor einzelnen Lerneinheiten bzw. Semestern.

Fazit: Die Anmeldung an einer Fernuniversität kann nur dann erfolgen, wenn du die entsprechenden Zulassungskriterien erfüllst. Dazu gehört teilweise ein Abitur, mal eine abgeschlossene Ausbildung und in anderen Fällen der Vorweise bereits erbrachter Zusatzqualifikationen.

5 FRAGEN UND ANTWORTEN ZUM THEMA FERNSTUDIUM

  1. Kann ich zertifizierte Prüfungen ablegen?
    Das ist definitiv möglich. Jedoch immer nur dann, wenn die jeweilige Universität und auch die Fortbildungs-Maßnahme staatlich anerkannt sind. Ansonsten kann die Schule zwar ein Zertifikat ausstellen, dieses hat aber keinerlei Gültigkeit. Sowohl private als auch rein staatliche Universitäten können im Falle der Zulassung aber gültige Studienabschlüsse oder Zusatzqualifikationen verleihen.
  2. Ist es möglich, an persönlichen Vorlesungen teilzunehmen?
    Dies ist stark von der Universität abhängig. Einige Anbieter setzen noch immer darauf, lediglich Materialien in Papierform zu verschicken. Andere Universitäten haben spezielle Online-Vorlesungen entwickelt, die teilweise sogar live gehalten werden. Über einen Chat ist es in manchen Fällen sogar möglich, aktiv mit dem Professor zu kommunizieren.
  3. Kann ich Prüfungen und Kurse wiederholen?
    Dieser Faktor ist wiederum nicht nur von der Universität abhängig. Wer beispielsweise dreimal durch eine Prüfung für ein Bachelorstudium fällt, kann keinen Abschluss mehr in diesem Fach anstreben – europaweit. Generell sind aber Wiederholungen einzelner Prüfungen möglich, auch für zertifizierte Abschlüsse.
  4. Lerne ich die Inhalte wirklich so, wie bei herkömmlichen Maßnahmen?
    Das ist definitiv der Fall, auch wenn die landläufige Meinung teilweise noch Gegenteiliges behauptet. Denn alle Fernuniversitäten bei Qomparo sind staatlich anerkannt, so dass die Lerninhalte dieselben Anforderungen erfüllen müssen, die etwa auch für herkömmliche Universitäten gelten.
  5. Brauche ich zum Lernen noch Stift und Papier?
    Zum reinen Lernen sicherlich nicht mehr, denn dieses läuft elektronisch ab. Wer lieber mit Stift und Papier schreibt, kann sich Skripte natürlich ausdrucken und Notizen händisch verfassen. Klausuren und Prüfungen werden aber noch immer nicht online angeboten, sondern sind in Schriftform in einer Universität abzulegen.

WELCHE ALTERNATIVEN ZUM FERNSTUDIUM GIBT ES?

Ein Fernstudium ist nicht die einzige Möglichkeit, sich beruflich weiterzubilden. Grundsätzlich hierzu bieten sich zwei Alternativen, über die näher nachgedacht werden sollte:

  • Universität: Für ein Studium musst du auch bei vielen Universitäten nicht mehr direkt vor Ort sein. Professoren stellen ihre Vorlesungen ins Internet, Skripte sind über Online-Plattformen verfügbar und per Facebook kannst du mit Kommilitonen kommunizieren. Aber: Für Seminare, Vorträge und Klausuren musst du direkt in der jeweiligen Stadt vor Ort sein.
  • Vollzeit-Kurse: Gerade für Fortbildungen bietet es sich auch an, wirklich in Vollzeit in einen entsprechenden Kurs zu gehen. Denn meistens dauern solche Maßnahmen nicht mehrere Monate an, sondern lassen sich binnen weniger Wochen kompakt abschließen.
  • Wochenendkurse: Ebenfalls die persönliche Anwesenheit verlangen Wochenendkurse. Sie vermitteln das nötige Wissen sehr kompakt und sind ebenfalls binnen weniger Wochen abgeschlossen. Aber: Der mentale Aufwand von herkömmlicher Arbeitswoche und vollem Programm am Wochenende darf nicht unterschätzt werden.
Über den Autor: Christian Habeck

Christian Habeck handelt seit mehreren Jahren aktiv an der Börse. Hierbei bevorzugt er die technische Analyse. Darüber hinaus ist er Technik- und Sportbegeistert und betätigt sich leidenschaftlich gern als Autor.

Autor: Christian Habeck

Christian Habeck ist leiden- schaftlicher Autor & seit Jahren an der Börse aktiv, sein besonderes Interesse gilt der technische Analyse.

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