Girokonto ohne SCHUFA Vergleich: Test und Empfehlung für Ihre Entscheidung!

Ein Eintrag bei der Schufa stellt für die finanzielle Situation eines jeden Bundesbürgers ein großes Manko dar. Zwar gibt es einige Anbieter, die mit einem Girokonto ohne Schufa werben, doch sind diese nicht immer seriös. Mit einem Girokonto ohne Schufa Vergleich kann man die verschiedenen Angebote vergleichen und herausfinden, welcher Anbieter faire Konditionen anbietet. In der Regel handelt es sich bei den Konten um Prepaid-Konten, wodurch eine weitere Verschuldung verhindert wird. Dabei stellen eine vollwertige Kartenausstattung, komfortable Kontoführung und niedrige Gebühren wichtige Punkte im Vergleich. Bei Qomparo bei User, ohne Beeinflussung oder sonstige Hürden, eine Bewertung abgeben, die ungefiltert dargestellt wird. Auf diese Weise erhält man objektive Ergebnisse, die sich nur aus Usermeinungen ergeben.

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Audi Bank

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  • Volkswagen Bank

  • Santander Consumer Bank

  • Sparda-Bank München

  • HypoVereinsbank

  • Postbank

  • Sparda-Bank Nürnberg

  • Sparda-Bank Berlin

Volkswagen Bank

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VERGLEICHEN

Rund 6 Millionen Verbraucher in Deutschland sind durch eine negative Zahlungshistorie belastet. Gemeint sind negative Merkmale bei der SCHUFA, Deutschlands größter Auskunftei. Mit Negativmerkmalen ist es sehr schwierig, ein Girokonto zu eröffnen. Viele Anbieter werben mit einem Girokonto ohne SCHUFA. Nicht immer verbergen sich dahinter seriöse und vollwertige Angebote.

Girokonto ohne SCHUFA Vergleich: Ein Schlagwort, viele Angebote

icon_informationUnter der Bezeichnung „Girokonto ohne SCHUFA“ firmieren verschiedene inhaltliche Angebote. Es kann sich um Konten im Ausland handeln, die zum Teil nur in Verbindung mit einer dortigen Firmengründung erhältlich sind. Einige spezialisierte Anbieter ermöglichen mit solchen Paketen Privatpersonen in Insolvenz die Wiedererlangung ihrer Geschäftsfähigkeit.

In den meisten Fällen handelt es sich jedoch um Zahlungsverkehrsprodukte, die ein aufgrund negativer SCHUFA Einträge auf regulärem Weg nicht erhältliches Girokonto so weit wie möglich ersetzen sollen. In nahezu allen Fällen handelt es sich um Konten, die ausschließlich auf Guthabenbasis geführt werden.

Nicht immer handelt es sich um ein echtes Girokonto

Um ein echtes Girokonto mit Anschluss an den Überweisungsverkehr handelt es sich dagegen längst nicht immer. Beworben werden beispielsweise E-Wallet-Konten von E-Geld-Instituten, die mit einer Kreditkarte auf Guthabenbasis kombiniert werden. Es ist dann möglich, Überweisungen zu anderen E-Wallet-Konten zu tätigen, bargeldlos zu bezahlen und Bargeld an Geldautomaten zu verfügen. Die Kontoeröffnung ist meistens sehr unkompliziert und ohne jegliche Bonitätsprüfung möglich. Trotzdem handelt es sich nicht um ein vollwertiges Zahlungsverkehrskonto.

Einige Angebote sind unseriös

icon_verbotenWie bei jedem Finanzprodukt, das im Zusammenhang mit vereinfachten oder nicht stattfindenden Bonitätsprüfungen beworben wird tummeln sich auch der Markt für SCHUFA-freie Girokonten einige schwarze Schafe. Diese verlangen zum Beispiel Gebühren für die angebliche Vermittlung von Konten, die letztlich nie eröffnet werden. Ein qualifizierter Girokonto ohne SCHUFA Vergleich filtert solche Anbieter heraus.

Fazit: Wer ein Girokonto ohne SCHUFA eröffnen möchte sollte auf alle Details des Produktes achten und insbesondere zwischen vollwertigen Girokonten und E-Wallet-Konten mit Prepaid Kreditkarte unterscheiden.

Im Girokonto ohne SCHUFA Test sollten vollwertige Zahlungsverkehrskonten bevorzugt werden. Technisch unterscheiden sich diese von Online-Bezahldienstleistern durch den Zugang zum regulären Überweisungsverkehr der Bundesbank bzw. des europäischen Zahlungsraumes SEPA. Auch die Teilnahme am Lastschriftverkehr ist ausschließlich mit vollwertigen Zahlungsverkehrskonten möglich.

ANBIETER-RATGEBER

Girokonto ohne SCHUFA Empfehlung: Nur vollwertige Konten zählen!

Auf ein vollwertiges Girokonto können Kontoinhaber je nach Bank entweder ausschließlich online oder zusätzlich per Telefon bzw. Brief/Fax oder in einer Filiale zugreifen. Es können Überweisungsaufträge erteilt, Daueraufträge eingerichtet und Lastschriften wegen Widerspruchs zurückgegeben werden. Kontoauszüge werden in regelmäßigen Intervallen – zumeist monatlich oder quartalsweise – entweder in eine elektronische Postbox oder per Brief zugestellt.

Kartenausstattung auch bei negativer Bonität

icon_PuzzleZu einem vollwertigen Girokonto gehört eine ebenso vollwertige Kartenausstattung, bestehend aus einer Girocard und einer Kreditkarte auf Guthabenbasis. Die Kreditkarte kann entweder über ein separates Unterkonto oder direkt über das Girokonto abgerechnet werden, auf dem bei negativer Bonität ohnehin kein Dispositionskredit eingerichtet wird. Die Girocard sollte mit einem Geldkartenchip ausgestattet sein. Ob es sich um eine Maestro oder meine V-Pay Girocard handelt spielt für die meisten Kontoinhaber keine Rolle.

Prepaid Kreditkarten sind als Visa und Mastercard erhältlich. Welche Kartengesellschaft die Karte ausstellt entscheidet die kontoführende Bank. Mit den Kreditkarten sind Zahlungen in der Regel überall dort möglich, wo der Verfügungsrahmen durch das Zahlungsterminal in Echtzeit geprüft werden kann. Die nach wie vor umlaufenden Gerüchte, nach denen Prepaid Kreditkarten vor allem bei Autovermietern und Hotels häufig abgelehnt würden entsprechen nicht den Tatsachen.

Prepaid Kreditkarten funktionieren fast überall in Europa

Sofern es dort zu Ablehnungen kommt ist dies meistens auf eine zusätzlich zum eigentlichen Zahlbetrag reservierte Kaution zurückzuführen. Übersteigt die Summe aus Zahlbetrag und Kaution das Guthaben auf der Karte, wird die Zahlung abgelehnt. Dass die Kaution abgebucht bzw. blockiert wird ist vielen Karteninhabern offenbar nicht bekannt.

Ein sehr wichtiges Kriterium im Girokonto ohne SCHUFA Vergleich ist die Bargeldversorgung. An je mehr Geldautomaten in der näheren Umgebung Kontoinhaber kostenlos Bargeld abheben können, desto besser. Manche Banken ermöglichen kostenlose Auszahlungen mit ihrer Girocard, andere mit ihrer Kreditkarte. Sind an gar keinen Automaten kostenlose Auszahlungen möglich ist das ein klarer Schwachpunkt im Test.

Gebühren für Kontoführung, Bargeldversorgung und Co.

icon_muenzenBankkunden, die aufgrund einer negativen Zahlungshistorie ein Girokonto ohne SCHUFA eröffnen müssen nehmen höhere Gebühren für die Kontoführung zumeist zwangsweise in Kauf. Die Negativmerkmale sollten für die kontoführende Bank allerdings kein Freibrief für horrende Gebühren sein. Niedrige Fixkosten für die Kontoführung inklusive Kartenausstattung, eine möglichst weitgehend kostenlose Bargeldversorgung und möglichst viele inkludierte Leistungen bzw. moderate Entgelte für Überweisungsaufträge etc. begründen eine Empfehlung. Als Faustregel gilt: Die Kontoführung sollte insgesamt nicht deutlich mehr als 200 € pro Jahr kosten.

Fazit: Um eine Girokonto ohne SCHUFA Empfehlung zu begründen ist ein vollwertiges Zahlungsverkehrskonto mit Anschluss an den Überweisungs- und Lastschriftverkehr sowie den kartengestützten Zahlungsverkehr notwendige Bedingung. Eine möglichst vollwertige Kartenausstattung, eine komfortable Kontoführung und niedrige Gebühren sollten im Vergleich den Ausschlag geben.

Zu den größten Vorzügen SCHUFA-freier Girokonten gehört, dass sie auch für Bankkunden mit beschädigter Bonität erhältlich sind. Ohne vollwertiges Girokonto ist die Teilnahme am wirtschaftlichen Alltagsleben nur eingeschränkt und mit erheblichen zusätzlichen Kosten möglich. Müssen Miete und andere regelmäßige Ausgaben bei einer Bank vor Ort auf ein Konto des Zahlungsempfängers eingezahlt werden könnte dadurch monatliche Kosten von 30-100 € entstehen, die häufig auf Bankkunden treffen, deren finanzieller Spielraum ohnehin eingeschränkt ist.

Dem Konto ist der Unterschied nicht anzusehen

Sofern im Girokonto ohne SCHUFA Vergleich ein vollwertiges Zahlungsverkehrskonto gefunden und eröffnet wird unterscheidet sich dieses in seinem Funktionsumfang praktisch nicht von Girokonten, die eine einwandfreie Zahlungshistorie erfordern. Die Teilnahme am Überweisungs- und Lastschriftverkehr ist ebenso möglich wie die Teilnahme am kartengestützten Zahlungsverkehr. Auch die Freischaltung zum Online- und Telefonbanking ist nicht von der Bonität abhängig. Für neue technische Entwicklungen wie zum Beispiel kontaktloses Bezahlen mittels Funkchip gilt das ebenfalls. Für Außenstehende ist damit nicht ersichtlich, dass das Konto von einem Kunden mit negativer Bonität geführt wird.

Zahlungsfähig dank vollwertiger Kartenausstattung

icon_Daumen_hochNicht zuletzt dank einiger technischer Entwicklungen im Zahlungsverkehr in den vergangenen 15 Jahren ist es Banken heute möglich, Kunden ein Girokonto ausschließlich auf Guthabenbasis zur Verfügung zu stellen und dieses mit Girocard und Kreditkarte auszustatten. Anders als noch vor anderthalb Jahrzehnten ist es heute nicht mehr möglich, das Konto mit den Karten gegen den Willen der Bank zu überziehen, da das Verfügungslimit bei allen Transaktionen in Echtzeit geprüft werden kann.

Mehrere Konten ohne Schäden an der Bonität

Für Bankkunden mit guter Bonität, die mehrere Konten führen und ihre Kreditwürdigkeit dennoch nicht beschädigen möchten lohnt sich im Girokonto ohne SCHUFA Test der Blick auf ein entscheidendes Detail. Manche Konten werden trotz negativer SCHUFA Einträge eröffnet, aber dennoch der Auskunftei gemeldet. Von anderen Girokonten wiederum erfährt die SCHUFA gar nichts. Letztere eignen sich für jene, die ihre Bonität bei der SCHUFA nicht durch eine zu große Anzahl an Konten (ab etwa drei oder vier leiden die Scorewerte!) belasten möchten.

Fazit: Girokonten ohne SCHUFA verleihen Bankkunden mit beschädigter Bonität ihre verlorene Zahlungsfähigkeit zurück und ermöglichen die Teilnahme am wirtschaftlich existenziell wichtigen Überweisungs- und Lastschriftverkehr sowie Kartenzahlungen.

Girokonten ohne SCHUFA eignen sich für alle Bankkunden, die aufgrund ihrer Zahlungshistorie kein Girokonto mit Bonitätsprüfung erhalten können. Der SCHUFA liegen nach eigenen Angaben zu rund 6 Million Personen Deutschland Negativmerkmale vor. Negativmerkmale werden aufgrund diverser Ereignisse erstellt und für längere Zeit gespeichert.

Wie kommt es zu Negativmerkmalen?

icon_Daumen_runterDie SCHUFA bezieht ihre Informationen zu Verbrauchern aus verschiedenen Quellen. Eine wesentliche Quelle sind öffentliche Verzeichnisse wie zum Beispiel jene der Amtsgerichte, in denen sich Informationen über Insolvenzverfahren oder Haftbefehle zur Abgabe eidesstattlicher Versicherungen finden.

Eine weitere Quelle sind die Vertragspartner der SCHUFA, unter denen sich vor allem Banken, aber auch Telekommunikations- und Handelsunternehmen befinden. Die SCHUFA Vertragspartner melden der Auskunftei Zahlungsstörungen von Kunden. Gemeldet werden etwa die Kündigung eines Ratenkredits aufgrund von Zahlungsverzug, die Kündigung von Girokonten wegen anhaltender und bis zur Löschung des Kontos nicht ausgeglichener Überziehung, Kartenmissbrauch oder Forderungen, die an Inkassounternehmen weitergereicht werden müssen.

Wie lange werden Negativmerkmale gespeichert?

Die meisten Negativmerkmale werden nach ihrer Erledigung – darunter versteht die SCHUFA den vollständigen Ausgleich der angelasteten Forderung – für drei volle Kalenderjahre gespeichert. Während dieser Zeit belasten sie die Bonität und machen die Eröffnung von Girokonten häufig unmöglich. Einige Negativmerkmale, wie zum Beispiel Privatinsolvenzverfahren, werden für einen deutlich längeren Zeitraum gespeichert.

In einigen Fällen gibt es die Möglichkeit, negative SCHUFA Einträge zu löschen. Das ist erstens der Fall, wenn die Einträge nachweislich falsch sind. Zweitens können die Einträge gelöscht werden wenn sie unter die Regelungen zur verkürzten Speicherfrist der SCHUFA fallen. Dazu darf der Forderungsbetrag 2000 € nicht überschreiten und nicht tituliert sein. Außerdem muss der gesamte Betrag innerhalb von sechs Wochen nach der erstmaligen Meldung an die SCHUFA beglichen werden.

Warum eröffnen Banken Girokonten ohne SCHUFA?

icon_fragezeichen(Vollwertige) Girokonten ohne SCHUFA werden von gewöhnlichen Banken geführt. Einige haben sich auf Kunden mit beschädigter Bonität spezialisiert und verkaufen Zahlungsverkehrsprodukte zu hohen Entgelten. Andere verlangen gar keine oder nur sehr geringe Preisaufschläge im Vergleich mit Kunden ohne Negativmerkmale. Bei diesen Instituten handelt es sich zumeist um große Filialbanken oder Sparkassen.

Direktbanken – das wird bei jedem Girokonto ohne SCHUFA Vergleich rasch deutlich – verweigern jedoch in der Regel die Kontoeröffnung oder schränken die Leistungen in einem entscheidenden Punkt so ein, dass das Konto de facto nutzlos ist. Das ist etwa der Fall wenn eine Bank ohne Filialnetz keine Girocard ausstellt und Abhebungen vom Konto an nur einem einzigen Ort in Deutschland möglich sind.

Fazit: Girokonten ohne SCHUFA eignen sich für alle, die aufgrund ihrer Bonität nicht überall ein Konto erhalten. Auskunfteien wie die SCHUFA speichern Daten zu sehr vielen Sachverhalten. Schäden an der Bonität können deshalb vielfältige Ursachen haben.

Wurde im Girokonto ohne SCHUFA Vergleich ein geeignetes, vollwertiges Zahlungsverkehrskonto mit hinreichend niedrigen Bonitätsanforderungen und allen gewünschten Funktionen (zum Beispiel betreffend Kartenausstattung oder Bargeldversorgung) gefunden geht es an die Kontoeröffnung. Das Procedere unterscheidet sich nicht wesentlich von dem einer Kontoeröffnung mit guter Bonität.

Girokonto ohne SCHUFA Test: Wird die Auskunftei informiert oder nicht?

Viele Verbraucher sind überrascht, wenn im Kontoeröffnungsantrag die SCHUFA Klausel akzeptiert werden muss. Die Wahrheit ist: Die meisten vermeintlich SCHUFA-freien (vollwertigen) Girokonten werden durchaus der SCHUFA gemeldet. Die Bank erklärt sich im Unterschied zu anderen Kreditinstituten lediglich bereit, das Konto trotz der bestehenden Negativmerkmale zu öffnen. Außerdem sieht sich die Bank die Beschaffenheit der Negativmerkmale an und selektiert gegebenenfalls zwischen noch genehmigungsfähigen Einträgen und solchen, die eine Kontoeröffnung unmöglich machen.

Was tun wenn die Bank ablehnt?

Auch wenn darüber auf politischer Ebene seit Jahren diskutiert wird existiert in Deutschland bislang kein Kontrahierungszwang: Verbraucher haben keinen Rechtsanspruch auf die Eröffnung eines Girokontos. Weigern sich Direktbanken aufgrund einer schwachen Bonität ein Konto zu eröffnen ist Protest dagegen in der Regel aussichtslos.

Bei großen Filialbanken sowie bei Sparkassen und Volksbanken lohnt es sich dagegen, gegen eine Ablehnung vorzugehen. Dazu sollte ein Schreiben an die Bank verfasst werden, indem auf öffentliche Versprechungen zum Beispiel des Sparkassensektors im Hinblick auf das „Girokonto für jedermann“ eingegangen wird. Bleibt dieser Versuch erfolglos können Verbraucher eine Beschwerde beim Bankenombudsmann einlegen. Diese hat sehr häufig Erfolg.

Pin, TAN und Co: Was für ein funktionsfähiges Girokonto notwendig ist

icon_SicherheitSofern die Kontoeröffnung nicht bei einer Filialbank erfolgt wird die Identität des Kontoinhabers mittels Postident Verfahren festgestellt. Vom Absenden des Kontoöffnungsantrags bis zur vollständigen Funktionsfähigkeit des Kontos dauert es meistens einige Wochen. Erstens müssen Zahlungskarten und die zugehörigen PINs getrennt voneinander auf dem Postweg zugesandt werden. Zweitens werden auch die Zugangsdaten zum Online- und Telefonbanking postalisch und nicht gleichzeitig versandt.

Fazit: Für die Kontoeröffnung macht es in der Regel keinen Unterschied, ob ein Girokonto mit oder ohne SCHUFA eröffnet wird. In den meisten Fällen muss die SCHUFA Klausel ohnehin akzeptiert werden - das Konto wird jedoch trotz bestehender Negativmerkmale eröffnet.

Fünf wichtige Fragen und Antworten zum Girokonto ohne SCHUFA

Gibt es eine Girokonto ohne SCHUFA Empfehlung von Verbraucherschützern?

Eine konkrete Empfehlung von Verbraucherschützern im Hinblick auf ein bestimmtes Girokonto oder eine bestimmte Bank gibt es nicht. Verbraucherschützer empfehlen Bankkunden mit belasteter Bonität allgemein, sich auf freiwillige Selbstverpflichtungen großer Banken und Bankenverbände zu berufen und die Kontoeröffnung bei einem dieser Institute zu beantragen. Es wird empfohlen, ausschließlich vollwertige Girokonten mit Zugang zum Überweisungs- und Lastschriftverkehr zu nutzen und keine Gebühren für die bloße Vermittlungstätigkeit von Drittanbietern zu bezahlen.

Sind Girokonten ohne SCHUFA teurer als andere Girokonten?

icon_geldsackNicht unbedingt. Einige Banken betrachten Verbraucher mit negativer Bonität als Nischenmarkt und haben sich mit hochpreisigen Zahlungsverkehrsprodukten ohne Bonitätsprüfung in diesem Segment positioniert. Die Regel ist das allerdings nicht. Eröffnen Banken Girokonten trotz bestehender Negativmerkmale müssen damit keine höheren Gebühren einhergehen. Es ist allerdings grundsätzlich möglich das Banken Kunden mit negativer SCHUFA Auskunft nur bestimmte Kontomodelle zur Verfügung stellen und diese höher bepreisen.

Was ist der Unterschied zwischen einem Girokonto ohne SCHUFA und einem P-Konto?

Seit einigen Jahren sieht das Gesetz einen Rechtsanspruch von Verbrauchern gegenüber Banken auf die Einrichtung von Pfändungsschutzkonten (auch als P-Konten bezeichnet) vor. Dieser Anspruch erschöpft sich allerdings in der Umwandlung bestehender Konten und begründet keinen Anspruch auf die Eröffnung eines Kontos. Auf einem P Konto wird entweder der gesetzliche oder ein individueller Pfändungsfreibetrag eingerichtet, über den Kontoinhaber auch bei laufenden Pfändungen durch Gläubiger frei verfügen können.

Was ist der Unterschied zwischen einem vollwertigen Girokonto und einem E-Wallet-Konto?

Bei den Online-Bezahldienstleistern handelt es sich nicht um vollständig lizenzierte Kreditinstitute gemäß Kreditwesengesetz, sondern – bestenfalls – um E-Geld-Institute. Mit den Konten ist keine Teilnahme am Überweisungs- und Lastschriftverkehr möglich. Auch eine Anbindung an Girocard-Systeme existiert nicht. Überweisungen von E-Wallet-Konten sind nur zu Gunsten anderer Konten desselben Anbieters möglich. Barverfügungen und Kartenzahlungen werden ausschließlich über Kreditkarten abgewickelt, die über das E-Wallet-Konto abgerechnet werden. Deshalb sollten E-Wallet-Konten im Girokonto ohne SCHUFA Test nur bedingt Berücksichtigung finden.

Kann ein Girokonto ohne SCHUFA überzogen werden?

icon_SicherheitBanken können die Überziehung von Girokonten technisch ausschließen und tun dies bei Kunden mit negativer Bonität in der Regel auch. Auf den Konten wird weder ein Dispositionskredit eingerichtet noch werden geduldete Überziehungen zugelassen.

Grundsätzlich sollte es jedem Verbraucher in Deutschland möglich sein, ein Girokonto auf Guthabenbasis mit allen grundständigen Funktionen zu eröffnen, auch wenn der Gesetzgeber bislang keinen Kontrahierungszwang für Banken vorsieht. Durch freiwillige Selbstverpflichtungen von Bankenverbänden ist die Kontoeröffnung zumindest bei Sparkassen und großen Filialebanken in der Regel möglich, auch wenn mitunter die erste Anfrage abgelehnt wird und in Einzelfällen auch der zuständige Bankenombudsmann konsultiert werden muss.

Besser E-Wallet mit Kreditkarte als gar nichts

icon_aktieIst eine Kontoeröffnung kategorisch ausgeschlossen sind E-Wallet-Konten mit angebundener Prepaid Kreditkarte eine mögliche Alternative. Einzahlungen zugunsten dieser Konten sind mittlerweile auf sehr vielen verschiedenen Wegen möglich. Über spezialisierte Drittanbieter ist mit einem Umweg auch die Teilnahme am Überweisungsverkehr möglich. Die Kreditkarten stellen – wenn auch selten ohne zusätzliche Gebühren – die Bargeldversorgung sicher.

Fazit: In der Regel wird es möglich sein, ein Girokonto ohne SCHUFA zu eröffnen. Im Zweifelsfall ist ein E-Wallet-Konto mit angebundener Prepaid Kreditkarte und gegebenenfalls die Inanspruchnahme von Dienstleistern für Überweisungen das Mittel der Wahl.

Über den Autor: Kerstin Dienel

Kerstin Dienel war nach Ihrer Bankausbildung mehrere Jahre im Bereich der Vermögensverwaltung tätig. Zusätzlich zu Finanzthemen ist sie aktiv und beratend im E-Commerce zu Hause. 

Autor: Kerstin Dienel

Kerstin Dienel verfügt über lange Erfahrung im Bankbereich, ihr Schwerpunkt liegt mittlerweile im Onlinehandel – beratend & aktiv.

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